CH280666A - Thermomagnetischer Schalter, insbesondere zum Zünden von Leuchtstoffröhren. - Google Patents

Thermomagnetischer Schalter, insbesondere zum Zünden von Leuchtstoffröhren.

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CH280666A
CH280666A CH280666DA CH280666A CH 280666 A CH280666 A CH 280666A CH 280666D A CH280666D A CH 280666DA CH 280666 A CH280666 A CH 280666A
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Aktiengesellschaft Geraetebau
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/06Starting switches thermal only

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  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description


      Thermomagnetischer    Schalter, insbesondere zum Zünden von     Leuebtsto:ffröhren.       Für viele technische Anwendungen sind  Schalter erforderlich, die erst nach Ablauf  einer gewissen Zeit eine gewünschte Schalt  handlung ausführen. Dies gilt insbesondere  auch für die     sogenannten    Zünder oder Starter  für     Leuehtstoffröhren.    Bei diesen hat man die  Verzögerung beispielsweise dadurch bewirkt,       dass    durch eine Glimmentladung ein     Bimetall-          streifen    erhitzt wird.

   Es sind aber auch Schal  ter bekannt, bei denen ein     Bimetallstreifen     durch direkte oder indirekte     Beheizung    eine  Bewegung ausführt oder bei denen die ther  mische Längenausdehnung eines Heizdrahtes  zur Anwendung kommt. Schliesslich hat man  auch Zünder     auf    magnetischer Basis gebaut.  Die Glimmzünder haben den Vorteil,     dass    sie  nur zwei Anschlüsse benötigen. Die Kontakt  bewegung ist jedoch schleichend, was flackern  des Zünden und starke Radiostörungen zur  Folge hat. Auch arbeiten die Glimmzünder  <B>c</B>  schon bei Temperaturen in der Nähe des Null  punktes nicht mehr betriebssicher. Die be  kannten     thermisehen    und magnetischen Zün  der ausser dem Glimmzünder benötigen vier  Anschlüsse.

   Sie sind komplizierter,     beanspru-          ehen    mehr Platz und sind dementsprechend  auch teurer.  



  Die     vorlie-,ende        Erfinduno,    betrifft nun  <I>n</I>     CI     einen     thermomagnetisehen    Schalter, der insbe  sondere zur     Zündune    von     Leuehtstoffröhren     geeignet ist.

   Erfindungsgemäss wird der       Sehaltarm    von einem von der Klemmenspan  nung abhängigen Anzugsmagnetfeld angezogen       und    schliesst damit den Kontakt, wodurch    das Anzugsmagnetfeld geschwächt     und    der       Sehaltarm    mindestens teilweise beheizt     und     von einem     Haltemagnetfeld    so lange festge  halten wird, bis die     Permeabilität    des vom       Haltemao,ne,tield        beeinflussten    Teils infolge  der Erwärmung so weit abnimmt,

       dass    der       Schaltaxm    unter dem     Einfluss    einer     Rückstell-          kraft    abfällt und der Schaltkontakt wieder ge  öffnet wird.  



  Bezüglich der Wirkung des Anzugs- und  des Haltemagnetfeldes lassen sieh zwei     grund-          sätzlieh    verschiedene, zweckmässige     Ausfüh-          rungsformen    unterscheiden.

   Bei der einen     Aus-          itihrungsform    wirken das Anzugs- und das  Haltemagnetfeld     auf    zwei verschiedene Teile  des     Sehaltarmes,    das heisst, der     Sehaltarm     weist an mindestens zwei Stellen     magnetisier-          bare    Teile auf,     wovon,der    eine Teil durch das  Anzugsmagnetfeld und der andere, bei     Kon-          taktsehliessung    erwärmte Teil durch das     Halte-          magmetfeld        beeinflusst    wird.

   Bei der zweiten  Ausführungsform wirken Anzugs- und Ma  <B>,</B>     gnet        feld        auf        den        gleichen        Teil        des        Schalt-          armes.     <B>Auch</B> bezüglich der Erzeugung des Halte  magnetfeldes sind zwei verschiedene Lösun  gen     möglieli    und praktisch durchführbar. Das  Haltemagnetfeld kann durch einen permanen  ten Magneten oder durch einen Elektromagne  ten, der von einem vom     Sehalterstrom    abhän  gigen Strom erregt wird, erzeugt werden.  



  Schliesslich sind auch     bezüglieh    der Art  der     Beheizuing    verschiedene Ausführungen  möglich. Mit Rücksicht auf die Verwendung      des Schalters, insbesondere zur     Zündi-ing    von       Leuchtstoffröhren,    kann es von Vorteil sein,  wenn der beheizte Teil von einem vom Schal  terstrom     abhängigen'Strom    erwärmt wird.

   In  diesem Falle wird man     zweckmässigerweise    das  Haltemagnetfeld durch einen Elektromagneten  erzeugen, der     eben-falls    von einem vom 'Schal  terstrom abhängigen Strom erregt wird, wobei  dann die     Heizwieklung    und die     Erregerwiek-          lung    für das Haltemagnetfeld in Reihe oder  parallel geschaltet sein können.  



  Es hat sich ferner als sehr zweckmässig er  wiesen, wenn der durch das Haltemagnetfeld       beeinflusste    Teil mindestens teilweise aus einem       magnetisierbaren    Material mit einem     Curie-          Punkt    unterhalb 4000<B>C</B> besteht.. Um einen von  der Umgebungstemperatur möglichst unabhän  gigen Schalter zu erhalten, empfiehlt es sich,  ein Material zu wählen, dessen     Curiepunkt     nicht unter<B>150"</B>     C    liegt.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des erfindungsgemässen  Schalters dargestellt, wie sie zur Zündung von       Leuchtstoffröhren    verwendet werden können.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Schalter, bei dem das  Anzugs- und     Halteinagnetfeld.    auf zwei     ver-          sehiedene    Stellen des     Schaltarmes    wirken, wo  bei das Haltemagnetfeld durch einen perma  nenten Magneten erzeugt wird.  



       Fig.    2     veranschaulieht    einen Schalter, bei  dem Anzugs- und Haltemagnetfeld den     glei-          eben        Teil,desSehaltarmes    beeinflussen, wobei  das     Halteinagnetfeld    von einem Elektromagne  ten erzeugt -wird, dessen     Erregerwieklung    von  einem vom     Schalterstrom    abhängigen Strom  gespeist wird.  



  In     Fig.   <B>1</B> bedeuten:<B>1</B> eine Drosselspule  üblicher Bauart, 2 eine     Leiichtstoffröhre    mit  den Heizwendeln<B>3</B> und 4,<B>5</B> ein federnder  Schaltarm aus     magnetisierbarem    Material, der  isoliert auf der Grundplatte<B>6</B> befestigt ist,<B>7</B>  der bewegliche     Schaltkontakt,   <B>8</B> ein am Schalt  arm<B>5</B> befestigter     illagnetanker    aus einem Ma  terial mit einem     Curiepunkt.    von beispielsweise  2000<B>Q 9</B> eine     Heizwieklung,   <B>10</B> ein kleiner  permanenter Magnet.,<B>11</B> das Magnetsystem  eines Elektromagneten mit.

   der Spule 12, 13  ein in Reihe mit der Spule 12 geschalteter    Widerstand, 14 der eine Zuleitungsstift, der  den. festen Kontakt<B>15</B> trägt,<B>16</B> der --weite       Zuleitungsstift,   <B>17</B> ein gegebenenfalls angeord  neter     Störsehutzkondensator,   <B>18</B> ist     einSchal-          ter    zum Anschalten der Netzspannung<B>26.</B>  



  Die Wirkungsweise des Schalters ist     fol-          ,gende:    Beim Einschalten der Netzspannung     U,     durch Schliessen des Schalters<B>18</B> fliesst zu  nächst ein Strom über die Drossel<B>1,</B> die     Heiz-          wendel   <B>3</B> zum Stift<B>16,</B> von hier über den     Wi-          derstan,d   <B>13,</B> die Spule 12 zum Stift 14 und  ,dann     überdie    Heizwendel 4     zurüek    zum Netz.  Dies hat zur Folge,     dass    der Magnet<B>11</B> erregt  wird und somit. den ganz oder     nur    teilweise  beheizten Schaltarm<B>5</B> anzieht.

   Die Kontakte,  <B>7, 15</B> kommen in Berührung, wodurch sich ein  zweiter Stromkreis schliesst, nämlich vom  Stift<B>16</B> nach der Heizwicklung<B>9</B> und von hier       überdas    Kontaktpaar<B>7, 15</B>     zum'Stift    14. Da  durch     wirdder    Strompfad, bestehend aus Wi  derstand<B>13</B> und Spule 12, Überbrückt. Der       Sehaltarm   <B>5</B> fällt aber nicht.     ab"da    der Anker  <B>8</B> zunächst vom permanenten Magneten<B>10</B>  festgehalten wird. Dies dauert so lange, bis der       Anli:,er   <B>8</B> seine     Curietemperatur    von beispiels  weise 2000<B>C</B> erreicht hat.

   Dann     sehnellt    der  Kontaktarm<B>5</B> zurück, der     Anheizstrom    der  Wendeln.<B>3,</B> 4 wird unterbrochen, und die  Lampe wird im allgemeinen zünden. In diesem  Zustand liegt nun an der Reihenschaltung von  Widerstand<B>13</B> und Spule 12 nur noch die       Brennspannung,der    Lampe, das heisst etwa die  halbe     Net,-spannung        TT.    Die Zugkraft des Ma  gneten<B>11</B> beträgt. also nur     noehetwa    ein Vier  tel des früheren Anzugswertes. Diese genügt  nicht mehr, um den     Schaltarin   <B>5</B> anzuziehen.  Der Sehalter bleibt also in der Ruhestellung.  



  Sollte bei der ersten Unterbrechung, weil  sie vielleicht zufällig annähernd im     Stromnull-          durchgang    erfolgt, keine Zündung zustande  kommen, so liegt an der     Reihensehaltung    von  Widerstand<B>13</B> und Spule 12 wieder die volle  Netzspannung. Der     Sehaltarm   <B>5</B> wird     unver-          züglieh    angezogen.

   Hierdurch wird der Strom  pfad 12,<B>13</B>     kurzgesehlossen.    Der Anker<B>8</B> ist  noch heiss und daher     unmagnetiseh,    Es     ei-folgt     eine zweite Unterbrechung, die     erfahrungsge-          CD              mäss    praktisch immer     zur    Zündung     dei-    Lampe  n  2     fÜhrt.    Sollte dies ausnahmsweise nicht der  Fall sein, so wiederholt sieh das Spiel.  



  Man wird zweckmässig die     thermisehe    Zeit  konstante der     Heizwieklung   <B>9</B> etwa. gleich der       thermisehen    Zeitkonstante der Heizwendeln<B>3</B>  und 4 wählen, um     sogenannte        Kaftzünclungen     zu verhindern.

   Da anderseits bei brennender       Lanipe    die Heizung<B>9</B> unterbrochen ist, kann  die     Ileizleistung    der     Wieklung   <B>9</B> relativ gross  gemacht werden, so     dass    die Zündung, der  Lampe schon nach einer Sekunde oder weniger  erfolgt, immer aber erst dann, wenn die Wen  deln<B>3</B> und 4 bereits genügend Elektronen       einittieren.       In     Fig.    2 bedeuten:

  <B>1</B> wiederum die     Vor-          schaltdrossel,    2 die zu zündende     Leuehtstoff-          röhre    mit den Heizwendeln<B>3</B> und 4,<B>25</B> ein  elastischer     Sehaltarm,    der auf der     Grundplatte     <B>26</B> aus Isoliermaterial befestigt ist lind den  beweglichen     Sehaltkontakt   <B>27</B> trägt,<B>28</B> ein am       Sehaltarm   <B>25</B> befestigter Magnetanker aus  einem Material mit einem     Curiepunkt    von bei  spielsweise 2000<B>C, 29</B> eine     Heizwieklung,   <B>30</B>  eine     Elektromagnetspule,

     <B>31</B> das Magnetsystem  mit einer weiteren Spule<B>32,</B> die mit einem  Widerstand<B>33</B> in Serie geschaltet. ist, 34 ein       Zuleitungsstift    mit dem festen Kontakt<B>35, 36</B>  der zweite Zuleitungsstift. Zwischen den Stif  ten 34 und<B>36</B> kann     aneh    in diesem Falle     ein-          Störsehutzkondensator   <B>37</B> angeordnet sein. Mit  <B>18</B> ist     wiederumder    Schalter zur     Ansehaltun,#,     der Netzspannung bezeichnet.  



  Die Wirkungsweise dieses     Zündsehalters     ist die folgende: Beim Einschalten der Netz  spannung     TT    durch Schliessen des Schalters<B>18</B>  fliesst zunächst ein Strom über die Drossel<B>1,</B>  die Heizwendel<B>3</B> zum Stift<B>36,</B> von hier über  den Widerstand<B>33,</B> die Spule<B>32</B>     zum    Stift 34  und dann über die Heizwendel 4     zurüek    zum  Netz. Dadurch wird der Elektromagnet<B>31</B> er  regt und der     Sehaltarm   <B>25</B> angezogen.

   Die  Kontakte<B>27, 35</B> schliessen sieh, wobei ein zwei  ter Stromkreis zustande kommt" nämlich vom  Stift<B>36</B> nach der Spule<B>30</B> und von hier über  die     Heizwieklun.-   <B>29</B> nach den Kontaktpaaren  <B>27, 35</B> mm Stift 34. Dadurch wird der Strom-         pfad    von Stift<B>36</B> über den Widerstand<B>33</B>  und die Spule<B>32</B> zum Stift 34 überbrückt. Der  Schaltarm<B>25</B> fällt aber nicht ab, da der An  ker<B>28</B> von dem von der Spule<B>30</B> erzeug  ten Haltemagnetfeld festgehalten wird. Dies  dauert so lange, bis der Anker<B>28</B> seine     Curie-          temperatur    von beispielsweise     20011   <B>C</B> erreicht  hat.

   Dann schnellt der     Sehaltarm   <B>25</B> zurück,  der     Anheizstrom    der Wendeln<B>3,</B> 4 wird unter  brochen, wodurch im allgemeinen die Lampe 2       ge        ündet    wird. An der     Reihen#schaltung    von  Widerstand<B>33</B> und Spule<B>32</B> liegt -nun     nuir     noch die Brennspannung der Lampe, die aber  nicht genügt, um den Schaltarm<B>25</B> wieder an  zuziehen.

   Ist keine Zündung erfolgt, so liegt  an der     Reihensehaltung    von Widerstand<B>33</B>  und Spule<B>32</B> wieder die volle Netzspannung;  der     Sehaltarm   <B>25</B> wird also wieder angezogen,  sobald die     Permeabilität    des Magnetankers  <B>28</B> infolge Abkühlung wieder     auf    einen genü  gend hohen Wert gestiegen ist.  



  Um. diese     sogenannte        Rückschaltzeit    herab  zusetzen, empfiehlt es sich, den Schaltarm<B>25</B>  mit einem weiteren Magnetanker zu versehen,  der aus einem Material besteht, dessen     Curie-          punkt        zweekmässigerweise    höher liegt als der  jenige des Magnetankers<B>28.</B> Ein solcher     zu-          sätzlieher    Magnetanker ist in     Fig.    2 mit<B>38</B>  angedeutet. Ein anderer Weg, um die,     Rück-          schaltzeit    zu verringern, besteht darin, den  Schaltarm<B>25</B> aus     magnetisierbarem.    Material  zu machen.

   In beiden Fällen     muss    man dann  den Schaltarm. so dimensionieren,     dass    er bei  voller Netzspannung angezogen wird, auch  wenn der Anker 28 noch     unmagnetiseh    ist, da  gegen beider Brennspannung nicht angezogen  wird. Dabei ist. es ferner notwendig,     dass    das  Haltefeld diesen zusätzlichen Anker<B>38</B>     bzw.     den     magiretisierbaren        Sehaltarm    nicht so weit  beeinflussen kann,     dass    der     Sehaltarm    ange  zogen bleibt-, wenn der Magnetanker<B>28</B>     un-          magnetisch    geworden ist.  



  <I>n</I>  Es ist auch denkbar, die Anker<B>28</B>     und   <B>38</B>  zu einem einzigen Anker zu vereinigen, der  aus zwei verschiedenen Materialien besteht,  wovon das eine einen     CuriepLinkt    unterhalb  4001>     C    aufweist.

        Schliesslich kann auch der Anker<B>28</B> so aus  gebildet -Lind angeordnet sein,     dass    er von der       Heizwieklung   <B>29</B> -ungleichmässig erwärmt wird,  so     dass    sich gleichzeitig räumlich benachbarte  Gebiete verschiedener     Permeabilität    ausbilden,  wodurch der gleiche Zweck, wie bei der er  wähnten allmählichen Änderung der     Permea-          bilität    erreicht wird.  



  Die Vorteile der beschriebenen Schalter  sind im wesentlichen folgende:     Momentsehal-          tung    beim Schliessen und insbesondere beim  Öffnen, wodurch bei Verwendung zur Zün  dung von     Leucht-stoffröhren    eine     flackerfreie          Zünd-Lin-    Lind ein Mindestmass von Radiostö  rungen gewährleistet sind;     einf        achste    Mon  tage, da nur zwei Zuführungsleitungen not  wendig sind;

   praktisch sichere Zündung un  mittelbar nach der ersten     Aufheizung,    gerin  ger     Einfluss    der Aussentemperatur, sofern für  die Anker<B>8</B>     bzw.   <B>28</B> ein Material gewählt  wird, dessen     Curiepunkt    wesentlich über der  Umgebungstemperatur zum Beispiel zwischen       1.50    und     40011        C    liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII.: Thermomagnetiseher Schalter, insbesondere zur Zündung von Leuchtstoffröhren, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehaltarm von einem von der Klemmenspannung abhängigen An zugsmagnetfeld angezogen wird und damit den Schaltkontakt schliesst, wodurch das An zugsmagnetfeld geschwächt und der Schalt arm mindestens teilweise beheizt und von einem Haltemagnetfeld so lange festgehalten wird, bis die Permeabilität des vom Halte magnetfeld beeinflussten Teils infolge der Beheizung so weit abnimmt,
    dass der Schalt arm unter dem Einfluss einer Rilekstellluaft abfällt und der Sehaltkontakt wieder geöffnet wird. UNTERANTSPRüCHE: <B>1.</B> Schalter nach Patentanspruch, dadurch ,ekennzeiehnet, dass das Anzugsi zfy nagnetfeld und das Haltemagnetfeld auf zwei verschie dene Stellen des Sehaltarmes einwirken. 2.
    Schalter nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarni an min destens zwei Stellen inagnetisierbare Teile aufweist, wovon der eine durch das A.nzu,-;N- magnetfeld, der andere, nach Köntaktschluss erwärmte Teil, durch das Haltemagnetfeld beeinflusst wird. <B>3.</B> Schalter nach Pateiltanspriieh, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzugs- und das Haltemagnetfeld den gleichen Teil des Schalt armes beeinflussen. 4.
    Schalter nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Sehaltarm nur einen magnetisierbaren Teil aufweist, der sowohl vom Anzugs- als auch vom Haltemagnetield beeinflusst wird. <B>5.</B> Schalter nach Pateiitansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemagnetfeld durch einen permanenten Magneten erzeugt wird. <B>6.</B> Schalter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemagnetfeld durch einen Elektromagneten erzeugt wird, der von einem vom Schalterstrom abhängigen Strom erregt wird.
    <B>7.</B> Schalter nach PatentansprLieh, gekenn zeichnet durch eine Heizwieklung, die von einem vom Sehalterstrom abhängigen Strom erwärmt wird. <B>8.</B> Schalter nach Unteransprüehen <B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwieklung und die Erregerwicklung für das Halte magnetfeld in Reihe geschaltet sind.
    <B>9.</B> Schalter nach Unteransprüehen <B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwiek- lung und die Erregerwieklung für das Halte magnetfeld parallel geschaltet, sind. <B>10.</B> Schalter nach Patentanspruch, gehenn- zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der zur Erzeugung des Anzugsmagnetfeldes dienende Strompfad bei Kontaktschluss über brückt ist.
    <B>11.</B> Schalter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der durch -das Halte magnetfeld beeinflusste Teil des Schalthebels mindestens teilweise aus einem magnetisier- baren Material mit einem Curiepunkt unter halb 400o <B>C</B> besteht. 12.
    Schalter nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der magnetMer- bare Teil des Schalthebels aus zwei verschie-, denen Materialien besteht, wovon das eine einen Curiepunkt unterhalb 40011C aufweist.
    <B>13.</B> Schalter nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Beheizung des magnetisierbaren Teils des Sehalthebels ungleichmässig erfolgt, so dass sieh gleiehzeitig räumlich benaehbarte Gebiete <B>C</B> höherer und niedrigerer Perinea-bilität aus bilden. 14. Schalter nach Patentanspriieh, wie in Fig. <B>1</B> dargestellt. <B>15.</B> Schalter nach Patentanspruch, wie in Fig. 2 dargestellt.
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