CH280409A - Dichtungseinrichtung an Azetylenentwicklern. - Google Patents
Dichtungseinrichtung an Azetylenentwicklern.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H21/00—Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
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Description
Dichtungseinrichtung an Azetylenentwicklern. Es ist bekannt, bei Azetylenentwicklern zwischen einzelnen Kammern Klappen- oder Kegelverschlüsse anzuordnen, um den Durch tritt von Wasserdampf oder Azetylen zeit weise sperren zu können. Bei derartigen Verschlüssen bestund die Schwierigkeit, dass sich die Dichtung mit der Zeit mehr oder weniger verschlechterte, weil die Dichtungsstelle an der Verbindungsöff nung zwischen den Kammern angeordnet und daher ständig dem Strom des staubenden Karbids ausgesetzt war, insbesondere bei Aze tylen-Trockenentwicklern, wo das Karbid in Gegenwart von Wasserdampf zum Zementie ren neigt. Es bildete sich hierbei auf den Dich tungsorganen ein Kalküberzug, der unter der Einwirkung des Schliessdruckes der Dich tungseinrichtung teils aufgepresst wurde, teils jedoch abbröckelte und dadurch zu Undicht- heiten Veranlassung gab. Um dies zu vermeiden, ist die Dichtungs stelle nach der Erfindung ausserhalb der Ver bindungsöffnung zwischen den Kammern an geordnet. Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes. In Fig.1 ist 1 der Karbidvorratsraum, in dessen unterem Teil sich eine Fördereinrich tung 2 befindet, die das Karbid 3 über die Rutsche 4 in den Schacht 5 befördert, durch den es in den Vergasungsraum 6 gelangt. Als Abschlussorgan zwischen dem Vorratsraum lund dem Vergasungsraum ist hier beispiels weise eine Art Kappenventil gezeichnet, und zwar in geschlossenem Zustand, wie er nach dem Abstellen des Entwicklers, insbesondere nach dem Stillsetzen der Fördereinrichtung 2 besteht. Die Kappe 7 des Ventils ist mit Hilfe der Spindel 8, deren Betätigung durch das Handrad 9 erfolgt, gegen den an der Aussen seite der Begrenzungswand des Karbidvorrats raumes 1 befindlichen Dichtungsring 10 ge presst und bewirkt so einen gasdichten Ab- sehluss zwischen dem Vorratsraum 1 und dem Vergasungsraum 6. Während des Betriebes ist die Kappe 7 zurückgezogen, so dass sie dem Karbid 3 den Weg zum Vergasungsraum Ca durch den Schacht 5 freigibt. Der Dichtungs ring 10 und der zugehörige Dichtungsrand der Kappe befinden sich dabei ausserhalb der Ver bindungsöffnung 10a zwischen den beiden Kammern. In Fig.2 ist derjenige Teil der Entwick lungskammer 11 gezeichnet, in welchem das staubförmige Kalkhydrat anfällt, das in der üblichen Weise durch die Schnecke 12 weiter befördert wird. Die Schnecke 12 mündet über die Sammelkammer 13, in welche das Kalk hydrat abläuft und aus der es periodisch ab gezogen wird. Die während des Abziehens er forderliche Dichtung zwischen der Sammel- kammer 13 und der Entwickliungskammer 11 -wird in folgender Weise erreicht: An einer Verlängerung des Schneckentroges 14 ist ein Dichtungsring 15 angeordnet, welchem als Ab schlussorgan eine zylindrisehe Kappe 16 zuge ordnet ist. Soll die Kammer 13 gegen die Kammer 11 abgedichtet werden, was beispiels- weise während der periodischen Entfernung des Kalkhydrates aus der Kammer 13 erfor derlich ist, so wird die Kappe 16 über den Schneckentrog 14 gestülpt, bis sie auf dem Ring 15 aufliegt und damit die Auslauföff nung 17 im Schneckentrog 14 verschliesst, während diese im normalen Betriebszustand freigegeben ist, so dass der Kalkstrom unge hindert von der Entwicklungskammer 11 zur Sammelkammer 13 fliessen kann. Die Verschie bung der Kappe 16 kann dabei vermittels einer Spindel 8 erfolgen, die beispielsweise durch ein Handrad 9 oder ein Haspelrad ge dreht wird. Zweckmässig ist der Verschluss deckel 18 des Schneckentroges 14 als Abstrei fer für die Innenseite der Kappe ausgebildet, wodurch beim Zurückziehen der Kappe 16 verhindert wird, dass sich in dieser Kalk hydrat ansammelt. Auch hier befinden sieh der Dichtungsring 15 und der zugehörige Dichtungsrand im Schliesszustand der Kappe i au2erhalb der Verbindungsöffnung 17 zwi schen den zwei Kammern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Azetylenentwieklern zur Dichtung zwischen zwei Kammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstelle ausser halb der Verbindungsöffnung zwischen den Kammern angeordnet ist. TNTERAN SPRÜCHE 1. Diehtungseinriehtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet dureli eine sieh gegen einen Dichtungsring pressende Kappe, die über die Verbindungsöffnung gestülpt ist und durch eine Spindel mit. Handrad bewegt wer den kann. 2. Dichtungseinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Begrenzungsteil der Kammern als Abstreifer für die Innenseite der Kappe ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280409T | 1949-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280409A true CH280409A (de) | 1952-01-31 |
Family
ID=4482688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280409D CH280409A (de) | 1949-12-03 | 1949-12-03 | Dichtungseinrichtung an Azetylenentwicklern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280409A (de) |
-
1949
- 1949-12-03 CH CH280409D patent/CH280409A/de unknown
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