CH278136A - Apparat zum Ozonisieren der Raumluft. - Google Patents

Apparat zum Ozonisieren der Raumluft.

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CH278136A
CH278136A CH278136DA CH278136A CH 278136 A CH278136 A CH 278136A CH 278136D A CH278136D A CH 278136DA CH 278136 A CH278136 A CH 278136A
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Blatter Max
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Blatter Max
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


  <B>Apparat zum Ozonisieren der Raumluft.</B>         (iegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist, ein Apparat zum Ozonisieren der Raum  luft, der dadurch gekennzeichnet ist, dass in  einem mit     Luftzuführungs-    und     Luftabfüh-          rungsmitteln        versehenen    Gehäuse     zwischen     mindestens     zwei    einander gegenüberliegen  den, an einen ebenfalls in diesem Gehäuse  angeordneten     lIochspannungstransforniator          angeschlossenen    Elektroden eine Glimment  ladung stattfindet,

   und dass im Betrieb des       Apparates    der Raum zwischen den Elek  troden von einem mittels eines Ventilators  erzeugten Luftstrom durchflossen wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  zwei     Ausführungsbeispiele    des     Erfinclungs-          gegenstandes        veranseha.ulieht.     



       Fig.    1 ist ein Vertikalschnitt durch einen       ()zonisierungsapparat        naeli    der ersten Aus  führungsform.  



       Fig.    ? ist ein     Horizontalschnitt    nach     der     Linie     II-11    in     Fig.    1., und       Fig.    3 ist ein     Ozonisierungsapparat        naeli     der zweiten     AusführLingsform,    zum Teil im       Schnitt.     



  Der     Ozonisierungsapparat    nach den     Fig.    1  und '? weist ein im     (Auerschnitt    rundes     Ge-          häu:5e    10 auf, in dessen Boden     sehlitzförniige          Luftzuführungsöffnungen    10a. vorgesehen  sind. Im     untern    Teil des     Gehäuses    ist. ein  mit 11 bezeichneter     Hochspannungstransfor-          mator    eingebaut, der unten mit. einem     Schutz-          bleeli        lla    versehen ist.

   Oberhalb dieses Trans  formators 11 ist die elektrische     (Tlinriiientla-          dungsvorriehtung-    vorgesehen, die eine an    drei Röhren 12 aufgehängte, aus Isolations  material     bestehende    Tragscheibe 13 aufweist,  auf     welcher    in der in     Fig.    2 ersichtlichen  Anordnung drei     isolierende    Distanzklötze 19  befestigt sind. Diese drei Klötze 19 tragen  zusammen einen mit einem keramischen  Überzug     14r    versehenen     Metallring    14  und oben- und unterhalb desselben je eine       Glasscheibe    15     bzw.    16.

   Diese beiden  Scheiben sind auf ihren dem Metallring  1.4 abgewendeten Seiten mit einem ring  förmigen     Metallbelag        15a    bzw.     16u    versehen.  Diese beiden Metallbeläge sind an die eine  Ausgangsklemme der Sekundärwicklung des       Transformators    1.1 und der Metallring 14 an  die andere Ausgangsklemme dieser Sekun  därwicklung angeschlossen. Der Metallring 14  bildet     so    die     Mittelelektrode,    der gegenüber  ihren beiden Seiten     zwei    Gegenelektroden  zugeordnet sind. Auf den drei Klötzen 19 ist.

    mittels     eines        Tragringes    17 auch ein     trichter-          förmiger        Luftaustrittsstutzen    18 montiert,  der mit.     seinem    untern Randteil in eine zen  trale Öffnung der obern Glasscheibe 15 und  mit. seinem obern Randteil in eine     entspre-          ehende    Öffnung im Deckel des     Gehäuses    10  eingreift.. In einem kleinen Abstand über die  sem Gehäuse 10 ist ein weiteres, mit 20 be  zeichnetes     Gehäuse        vorgesehen"    das z.

   B. an  der Decke des Raumes, dessen     Luft    ozonisiert  werden soll, montiert wird. In diesem Ge  häuse 20 ist. ein Elektromotor 21 vorgesehen,  dessen in der     Achse    der     Glimmentladungs-          vorrielitung    liegende, unten aus dem Gehäuse      20 herausragende Achse ein     mehrflügliges          Ventilatorrad        \?'?    trägt., das Luft ansaugt.

   Die  oben erwähnten Rohre 12 erstrecken sich, von  Isolierhülsen     umgeben,    durch das obere     (le-          häuse    20 hindurch und können gleichzeitig  als     Zuführungen    für die elektrischen Leitun  gen dienen.  



  Im Betrieb des Apparates strömt, die vom  Ventilator angesaugte Luft durch die Luft  zuführungsöffnungen     10a    in das Gehäuse 10  hinein. Der so     erzeugte,    mit Pfeilen ange  deutete     Luftstrom    hat, dank der in der oben  geschilderten Weise     ausgebildeten        Glimment-          ladungsvorrichtung,    keine andere Möglich  keit, als die von den Elektroden gebildeten       Glimmentladun-sräume    zu durchfliessen, wo  die Luft in an sieh bekannter Weise ozoni  siert. wird.

   Die ozonisierte Luft verlässt. als  dann das Gehäuse 10 durch den trichterför  migen Austrittsstutzen 18 und wird vom       Ventilatorrad        22        zwischen    die beiden Ge  häuse     l.0    und 20 hindurch in den Raum       hinaus    befördert.  



  Anstatt. in zwei voneinander getrennten       (Tehäusen    könnten sämtliche Teile des Appa  rates     begreiflicherweise    in einem einzigen  Gehäuse untergebracht sein. Dabei wäre der  Transformator     zweekmässigerweise    oben und  der Antriebsmotor mit senkrechter Welle  unten im Gehäuse angeordnet. Der     Ventila-          torflügel    wäre seinerseits auf dem untern  Ende der     Motorwelle    befestigt. Die elek  trische     Glimmentladungsvorrichtung    bestünde  auch wieder aus drei koaxialen Ringen, von  denen der mittlere, wie oben erwähnt, ein  Metallring mit einem keramischen Belag und  die andern Glasringe mit je einem Metall  belag auf der Aussenseite wären.

   Das Ganze  wäre so ausgebildet, dass der Ventilator  durch den obern durchbrochenen Gehäuseteil  hindurch Raumluft     ansaugt,    die zwangsläufig  durch die     Glimmentladinigsvorriehtung    hin  durchflösse und unten aus dem Gehäuse wie  der hinaus in den Raum befördert     würde.     



  Der Ozonisier     ungsapparat    nach     Fig.    3 weist  eine ähnliche     Glimmentladungsvorriehtung     auf wie der Apparat nach den     Fig.    1 und 2.  Es :sei hier deshalb lediglich darauf hinge-    wiesen, dass eine     ringförmige    Mittelelektrode  25 und zwei     koaxiale    ringförmige Gegen  elektroden auf     Glasscheiben    26, 27 ähnlicher  Art, wie oben beschrieben,     vorgesehen    sind.

    Auch hier     greift    wieder ein     Austrittsstutzen     in die ihm benachbarte Glasplatte 26 ein und  durchtritt eine zentrale     öffnung    in der einen       Abschlusswand    des Gehäuses 30. Die ganze       Anordnung    ist hier allerdings horizontal an  gebracht und weist ein Gehäuse 30 auf, in  welchem der     Hochspannungstransformator    31  und die     Glinnnentladungsvorrichtung    unter  gebracht sind, und ein Gehäuse 32, in     wel-          elieni    der das     Ventilatorrad    33 antreibende       Elektromotor    34 vorgesehen ist.

   Auf dem       vordern    Ende der zu den Elektroden ko  axialen Motorwelle ist ein     Ventilatorflügel    35  vorgesehen. Der ganze Apparat ist drehbar  am untern Ende einer Aufhängevorrichtung  montiert, die dort. ein ortsfestes Zahnrad 36       aufweist"    mit dem ein kleineres Zahnrad 37  kämmt..     Dieses    letztere sitzt. auf dem obern  Ende einer     vertikalen    Hilfswelle 38, die       durch        Vermittlung-    eines Schneckengetriebes  39 in     Triebverbindung    mit der Motorwelle  steht.

   Wenn der Motor 34 eingeschaltet ist.,  treibt er somit das     Ventilatorrad    33 und den  Flügel 35 sowie auch die Hilfswelle 38 an.  Das     Ventilatorrad    33 saugt     demzufolge    Luft  durch     das        Gehäuse    30     hindurch    (wie in Pfei  len angedeutet ist), die zum Ozonisieren     zwi-          sehen    den     Glimmentlachingselektroden    hin  durchgeleitet und schliesslich durch das     stirn-          seitig    offene     Gehäuse    32,

       zwischen    dem Mo  tor 34 und dem Gehäusemantel hindurch, in  den Raum hinaus befördert wird. Der     Venti-          latorflügel    35 unterstützt dabei die Wirkung  des     Ventilatorrades    33 und     bewirkt    ausser  dem eine gute     Durehmisehun-    der aus dem  Gehäuseteil 32 austretenden, ozonisierten  Luft mit der     Aussenluft..    Durch den Umlauf  der Hilfswelle 38 wird dein Apparat zudem  eine kreisende Bewegung um die vertikale       Axe    der Aufhängevorrichtung erteilt, so dass  die ozonisierte     Luft    nach allen Richtungen  in den Raum hinaus     befördert    wird.

   Dieser  Apparat kommt deshalb für grosse Räume in  Frage, während der Apparat. nach den     Fig.    1           und    ? seine     Anwendung    eher in kleinen     Räu-          men    findet. Bei beiden Apparaten wird, wie  durch Messungen nachgewiesen werden kann,  der Ozongehalt der Raumluft in wirksamer  Weise erhöht, so dass diese Apparate überall  da praktische Bedeutung     versprechen"    wo  sieh die Regenerierung von Raumluft als  erwünscht oder notwendig erweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Ozonisieren der Raumluft, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mit Luftzuführungs- und Luftabführungsmitteln versehenen Gehäuse zwischen mindestens zwei einander gegenüberliegenden, an einen ebenfalls in diesem Gehäuse angeordneten Hoehspannungst.ransformator angeschlossenen Elektroden eine Glimmentladung stattfindet, und dass im Betrieb des Apparates der Raum zwischen den Elektroden von einem mittels eines Ventilators erzeugten Luftstrom durch flossen wird. UNTERAN SPRÜCHE 1.
    Apparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine ringförmige Mittelelektrode und zwei gegenüber beiden Seiten derselben vorgesehene, ebenfalls ring förmige Gegenelektroden vorhanden sind. 2. Apparat nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrode von einem isoliert abge stützten, mit einem keramischen Überzug ver- sehenen 3-Ietallring gebildet ist, während die Gegenelektroden aus Metallbelägen bestehen,
    die auf den einander abgewendeten Seiten von zwei gegenüber beiden Seiten des Metall ringes angeordneten Glasscheiben aufgetra gen sind. 3. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft durch einen trichterförmigen Aus trittsstutzen aus dem genannten Gehäuse austritt, der mit dem einen seiner Randteile durch eine zentrale Öffnung einer Abschluss wand des Gehäuses durchtritt, und mit. sei- nem andern Randteil in eine Öffnung in der ihm benachbarten Glasscheibe eingreift. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass neben dem die Glimmentla.dmngs- elektroden und den Hochspannungstransfor mator enthaltenden Gehäuse ein weiteres Ge häuse vorhanden ist, das den koaxial zur Achse der Elektroden angeordneten Antriebs motor des Vertilators enthält, dessen Flügel rad sich zwischen den beiden Gehäusen dreht und die ozonisierte, aus dem trichterförmigen Austrittsstutzen strömende Luft zwischen diesen beiden Gehäusen hindurch in den Raun hinausbefördert. 5.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1. und 3, dadurch gekenn zeichnet, da.ss neben dem die Glimmentla- dungselektroden und den Hochspannungs transformator enthaltenden Gehäuse ein wei teres,, stirnseitig offenes Gehäuse vorgesehen ist, das einen koaxial zur Achse der Glinun- entladungselektroden angeordneten Elektro motor enthält, dessen Welle an ihrem den Glimmentladungselektroden zugewendeten Ende das die ozonisierte Luft aus dem Aus trittsstutzen absaugende Ventilatorrad trägt,
    während auf deren anderem Ende ein im Durchmesser grösserer Ventilat.orflügel sitzt., der die ozoniierte Luft in den Raum hinausbefördert. 6. Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekenn zeichnet, .dass er drehbar am einen Ende einer Aufhängevorrichtung montiert ist und von der Motorwelle aus über eine Hilfswelle und ein damit verbundenes Getriebe um die Auf hängevorrichtung herum in Umlauf versetzt wird. 7. Apparat nach Patentanspruch wie in Fig. 1 und 2 .dargestellt und in bezug hierauf beschrieben. B.
    Apparat nasch Patentanspruch wie in Fig. 3 dargestellt und in bezug hierauf be schrieben.
CH278136D 1949-08-19 1949-08-19 Apparat zum Ozonisieren der Raumluft. CH278136A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0206171A3 (de) * 1985-06-26 1988-07-13 Eltex-Elektrostatik Gesellschaft mbH Luftbefeuchter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0206171A3 (de) * 1985-06-26 1988-07-13 Eltex-Elektrostatik Gesellschaft mbH Luftbefeuchter

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