CH265291A - Rotor für Axialströmungsmaschinen. - Google Patents
Rotor für Axialströmungsmaschinen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/06—Rotors for more than one axial stage, e.g. of drum or multiple disc type; Details thereof, e.g. shafts, shaft connections
- F01D5/066—Connecting means for joining rotor-discs or rotor-elements together, e.g. by a central bolt, by clamps
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Description
<B>Rotor für</B> Axialströmungsmaschinen. 1)ie Erfindung bezieht sich auf die Kon struktion eines Rotors für Axialströmungs- maschinen, wie zum Beispiel für Kompresso ren oder Turbinen. Sie ist besonders, obschon nicht ausschliesslich, bei der Konstruktion eines Rotors für einen Kompressor oder eine Turbine anwendbar, welche Maschine ein Ele ment einer Gasturbinenanlage für Luftfahr- zeugvortrieb bildet, bei welcher die Erforder nisse von kräftiger Bauart, verbunden mit leichtem (Arewicht, von Wichtigkeit sind.
(gemäss der Erfindung weist der Rotor eine Mehrzahl von axial. voneinander entfernten Seheiben auf, von welchen jede am Umfang in axial sieh erstreckenden Sehaufelfussveranke- rungen wenigstens einen Kranz von getrennt.
von der Scheibe hergestellten Schaufeln trägt und die ganze Zentrifugalbelastung der Schau feln aufnimmt, wobei die Scheiben durch Druck zusammengehalten werden und der ge samte Druck durch radial einwärts der Schau felfüsse, jedoch an den Umfangteilen der Scheiben liegende Anschlagmittel übertragen wird; er weist ferner Zwischenringe zwischen den Umfängen von benachbarten Scheiben auf, um die Zwischenräume zwischen benach barten Scheibenrändern abzudecken und die Schaufeln axial festzulegen.
Zweckmässig können die Zwischenringe ra dial äussere und innere koaxiale, axial sich er streckende Flansche aufweisen, von welchen die äussern Flansche einen Teil des Mantels des Rotors bilden und die innern Flansche unter Schultern von benachbarten Scheiben greifen, um sie gegeneinander zu zentrieren und um die Zentrifugalkraft der Ringe auf die Scheiben zu übertragen.
Die Scheiben können an ihren Nabenteilen ineinandergreifende Glieder für Drehmoment übertragung besitzen, welche Glieder einen axialen Spielraum haben, um zu gewährlei sten, dass sie an der Übertragung des auf die Scheiben ausgeübten Druckes nicht teilneh men.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist, ein teilweiser Längsschnitt eines 21xialströmungskompressors mit einem Rotor nach der Erfindung.
Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten der Fig.1 in grösserem Massstab.
Aus Fig.1 bis 3 ist ersichtlich, dass der Kompressor ein Gehäuse 1 mit daran angeord neter Statorschaufelung 2 und einen Rotor aufweist, welcher eine Mehrzahl von Scheiben 3 besitzt., von welchen jede am Umfang in axial sich erstreckenden Schaufelverankerun gen einen Kranz getrennt hergestellter Schau feln trägt und welche Scheiben durch die durch einen Zuganker 4, 4a, 4b ausgeübte Druck kraft zusammengehalten werden. Der Zug anker 4, 4a, 4b geht durch den hohlen Mittel teil der Scheiben hindurch und besitzt eine Spannmutter 5, die gegen die letzte Scheibe an einem Ende des Rotors anliegt.
Ferner be- sitzt er einen Kopf 6, der gegen das andere Ende des Rotors anliegt, das in diesem Fall durch eine zusätzliche Scheibe 7 gebildet ist, die ein Zentrifugallaufrad des Kompressors bildet. Die Scheiben 3 besitzen in der Nähe ihrer Naben ineinandergreifende Klauen 8, um eine entsprechende Drehmoment-Übertra- gtmgskupplung zwischen den Scheiben zu ge währleisten; aber diese Klauen besitzen einen Spielraum in Axialrichtung, so dass sie keine irgendwie durch den Zuganker ausgeübte Druckkraft übertragen.
Diese Kraft wird voll ständig in der Nähe, jedoch nicht am Umfang der Scheiben durch Anschläge übertragen, die radial innerhalb des Schaufelfusses liegen; z. B. kann bei der dargestellten Konstruktion diese Kraft durch das axiale Aneinandersto- ssen der radialen innern Flanschen 10 von Zwischenringen 9 von I-förmigem Querschnitt und der Umfangsschultern 11 der Scheiben 3 übertragen werden. Diese Flanschen 10 ttnd Schultern 11 besitzen auch eine solche Ausbil dung, dass die Scheiben und Ringe in radialer Richtung aneinanderliegen, also einander zen trieren.
Durch diese Mittel lässt sich eine gün stige Beanspruchtmgsverteilung erreichen, was von beträchtlicher Wichtigkeit beim Betrieb mit hohen Geschwindigkeiten, besonders bei einem Rotor, dessen Teile aus einer Leicht metall Legierung bestehen, sein kann. Die ra diale Festlegung bzw. Zentrierung kann durch einander übergreifende, ringförmige Rippen 12 der Scheiben ergänzt sein. Es ist augen scheinlich, dass diese Rippen 12 an Stelle der ringförmigen Flanschen 10 benutzt werden könnten, um den axialen Druck zu übertragen.
Wenn, wie beschrieben, die Flanschen 10 den Druck übertragen, haben die Rippen einen axialen Spielraum, so dass sie an der übertra- gung der durch den Zuganker ausgeübten Druckkraft nicht teilnehmen.
Die radial äussern Flanschen 13 der Zwi- schenringe 9 besitzen den gleichen Aussen durchmesser wie die benachbarten Scheiben und bilden einen Teil des Mantels des Rotors, so dass das ganze Profil des Fluidumdurchlass- kanals einen glatten, kontinuierlichen Umriss hat. Atich befinden sich die äussern Flanschen 13, obschon sie nicht für die Übertragung der Druckkraft benutzt werden, dicht genug bei den Scheiben 3, um eine axiale Sicherung der Schaufelfüsse, besonders nachdem die Teile sich infolge der Erhitzung im Betrieb ausge dehnt haben, zu gewährleisten.
Die mittleren Bohrungen der Scheiben 3, durch welche sich die Zugstange 4 erstreckt, sind mit Ringen 14 versehen.
Es ist ersichtlich, dass grosse innere Hohl räume sich ergeben, welche entweder für er zwungenen oder natürlichen Umlauf von Kühlluft oder für das Umleiten von Luft un ter Druck von irgendeiner Kompressorstufe, z. B. durch den innerhalb der Scheibennaben gebildeten Durchlass benutzt werden können.
Es ist zu beachten, dass der Zuganker 4, 4a, 4b beträchtliche Elastizität besitzen muss, und um dies ohne Anwendung von Federn zu erreichen, ist der Zuganker aus einem mitt leren Glied, einer Zugstange 4 aufgebaut, auf welche die Mutter 5 aufgeschraubt ist und welche an ihrem andern Ende gegen eine Zwi- schendruckhülse 4a anliegt, welche sich längs der Stange 4 fast bis zur Mutter 5 zurück erstreckt und dort an einer äussern Spann hülse 4b befestigt ist, welche von der Mutter 5 sich weg erstreckt und den Kopf 6 trägt, durch den der Zuganker am andern Ende ver ankert wird.
Durch diese Anordnung werden die Zugstange 4 lind Spannhülse 4b unter Zug und die Zwischenhülse 4a unter Druck gesetzt. Die wirksame Länge des Ankers als Ganzes und somit die wirksame elastische Bewegung sind dadurch verdreifacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rotor für Axialströmungsmaschinen, ge kennzeichnet durch eine Mehrzahl von axial voneinander entfernten Scheiben, von welchen jede am Umfang in axial sich erstreckenden Schaufelfussverankerungen wenigstens einen Kranz von getrennt von der Scheibe herge stellten Schaufeln trägt und die ganze Zentri- fugalbelastung der Schaufeln aufnimmt, wo bei die Scheiben durch Druck zusammengehal ten werden und der gesamte Druck durch ra dial einwärts der Schaufelfüsse, jedoch an den Umfangteilen der Scheiben liegende Anschlag mittel übertragen wird,ferner gekennzeich net durch Zwischenringe zwischen den Um fängen von benachbarten Scheiben, um die Zwischenräume zwischen benachbarten Schei benrändern abzudecken und die Schaufeln axial festzulegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rotor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenringe radial äussere und innere, axial sich erstreckende koaxiale Flansche aufweisen, von welchen die äussern Flansche einen Teil des Mantels des Rotors bilden und die innern Plansche unter Schultern von benachbarten Scheiben greifen, um sie gegeneinander zu zentrieren und um die Zentrifugalkraft der Ringe auf die Schei ben zu übertragen. 2.Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenringe radial äussere und innere axial sich erstreckende koaxiale Flanschen haben, von welchen die äussern einen Teil des Mantels des Rotors bil den und die innern axial gegen die benachbar- ten Scheiben anliegen, um den die Scheiben zusammenhaltenden Druck zu übertragen. 3. Rotor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheiben selbst radial einwärts der Zwischenringe mit axial sich er streckenden Teilen versehen sind, welche ein ander in radialem Sinn übergreifen, um die Scheiben gegeneinander zu zentrieren. 4. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenringe so aus gebildet sind, dass Luftkammern zwischen den Ringen und den Umfangsteilen der Scheiben entstehen. 5.Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben an ihren .NTabenteilen ineinandergreifende Glieder für Drehmomentübertagung besitzen, welche Glie der einen axialen Spielraum haben, um zu ge währleisten, dass sie an der Übertragung des auf die Scheiben ausgeübten Druckes nicht teilnehmen. 6. Rotor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenräume zwi schen den Scheiben für Kühlung von Teilen des Rotors bestimmt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB265291X | 1945-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH265291A true CH265291A (de) | 1949-11-30 |
Family
ID=10245053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH265291D CH265291A (de) | 1945-01-16 | 1946-01-10 | Rotor für Axialströmungsmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH265291A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1970533A1 (de) * | 2007-03-12 | 2008-09-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Turbine mit mindestens einem Rotor bestehend aus Rotorscheiben und einen Zuganker |
| WO2022022773A1 (de) * | 2020-07-28 | 2022-02-03 | MTU Aero Engines AG | Verdrehgesicherter rotorspannverbund einer strömungsmaschine |
-
1946
- 1946-01-10 CH CH265291D patent/CH265291A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1970533A1 (de) * | 2007-03-12 | 2008-09-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Turbine mit mindestens einem Rotor bestehend aus Rotorscheiben und einen Zuganker |
| WO2008110430A1 (de) * | 2007-03-12 | 2008-09-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Turbine mit mindestens einem rotor bestehend aus rotorscheiben und einem zuganker |
| RU2429350C2 (ru) * | 2007-03-12 | 2011-09-20 | Сименс Акциенгезелльшафт | Турбина, по меньшей мере, с одним ротором, состоящим из роторных дисков и стяжного болта |
| US8506239B2 (en) | 2007-03-12 | 2013-08-13 | Siemens Aktiengesellschaft | Turbine with at least one rotor which comprises rotor disks and a tie-bolt |
| WO2022022773A1 (de) * | 2020-07-28 | 2022-02-03 | MTU Aero Engines AG | Verdrehgesicherter rotorspannverbund einer strömungsmaschine |
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