CH264686A - Pressmaschine zum kontinuierlichen Pressverleimen von Plattenmaterial. - Google Patents
Pressmaschine zum kontinuierlichen Pressverleimen von Plattenmaterial.Info
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Description
Pre & masehine zum kontinuierlichen Pre & verleimen von Plattenmaterial. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Pressmaschine zum kontinuierlichen Pressverleimen von Plattenmaterial, wie z. B. von Holzblättern.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeich net, dass je zwei Pressplatten, die eine federnde Zwinge bilden, an einem Traggestell befestigt und eine Anzahl dieser Gestelle zu einer end losen Kette miteinander verbunden sind, wo bei die Platten so geformt und dimensioniert sind, dass sie bei gerader Kettenbahn eine ununterbrochene, wandernde Pressplatte bil den, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Platten selbsttätig gegeneinander bzw. von einander zu bewegen.
Beim Verleimen von Holzblättern kann den zu verleimenden Blättern vorgängig der Einführung derselben in die Presse eine hohe Temperatur vermittelt. werden, durch welche der Klebstoff, welcher einige Sekunden vor Auslösung der Druckkraft aufgetragen wird, erwärmt wird. Hierdurch erübrigt sich die Erwärmung des Klebstoffes nach der Ein führung des Materials in die Presse zwecks Erzielung eines schnellen Abbindens des Kleb- stoffes.
In den beiliegenden Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele veranschaulicht, es zeigt: Fig. 1 den Aufriss eines Pressenteils, Fig.2 ein Druckplattenpaar und dessen Bewegungsmechanismus einer Zwinge nach Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2, Fig.4 eine teilweise Seitenansicht dieser Zwinge,
Fig. 5 eine schematische Gesamtansicht der Presse gemäss einem weiteren Ausführungs beispiel und Fig. 6 einen Schnitt durch eine Kette von Druckplatten gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt. durch eine Kette von Druckplatten gemäss einem Ausführungs beispiel für die gleichzeitige Bearbeitung von zwei 31aterialreihen.
Fig. 1 zeigt eine Anzahl zu einer endlosen Kette verbundener Zwingen 1, wobei jede Zwinge aus zwei Druckplatten besteht, zwi- schen welche das Arbeitsmaterial gelangt und durch die Platten zusammengepresst wird. Diese Druckplatten beschreiben eine gerad linige, fortschreitende Bewegring auf einer obern Bahn 2 und werden mittels eines Trieb rades 3 auf einer untern geradlinigen Bahn 4 über ein zweites, nicht gezeichnetes Rad zu rückgeführt.
Die Zwingen sind so geformt, da.ss sie während ihrer Vorwärtsbewegung auf der Bahn 2 zur Erzielung einer gleichmässigen Verteilung der Druckkraft über die ganze Oberfläche des Arbeitsmaterials, das aus einer Anzahl zu verleimender Holzplatten besteht, dicht nebeneinander angeordnet sind. Die Zwingen bleiben während des Mitführens des Arbeitsmaterials 5 geschlossen und üben gegen dasselbe einen hohen Druck aus. Die Länge der Bahn 2 und infolgedessen der.
Zwingenreille ist der erforderlichen Abbinde zeit des Klebstoffes bei einer vorbestimmten Vorschubsgeschwindigkeit der Zwingenkette angepasst.
Nach Fig.2 und 3 besteht jede einzelne Zwinge aus einem Gestell 6, an dem die Druckplatte 7 fest und die Druckplatte 21 be weglich befestigt ist. Das Gestell wird von zwei losen Räderpaaren 8ca und 8b getragen, deren Achse im Abstand der Druckplatten länge und mit deren Enden übereinstimmend angeordnet sind.
Die Achse 9 des Räderpaares 8a ist fest im Gestell 6 gelagert, währenddem die Achse 10 des andern Räderpaares 8b in Lagern 11 gelagert ist, welche in der Antriebs- richtung im Gestell 6 verschiebbar sind (Fig. 4). Der Höchstabstand zwischen den Achsen wird vorzugsweise nach der Länge der Druckplatte in der Antriebsrichtung bemes sen.
Die anliegenden Gestelle 6 sind derart angeordnet, dass das eine Gestell auf der Achse 9 und das andere auf der Achse 10 ruht, wodurch diese Achsen die Gestelle zu einer Kette verbinden. Diese Kette wird mit bieg samen Transportorganen 12 und 13 verbun den, von welchen beispielsweise in Fig. 2 das Organ 12 als Kette und das Organ 13 als Band gezeichnet ist. Es kann dafür auch ein Drahtseil verwendet werden.
Die Glieder der Kette 12 sind zweckmässig kürzer als der Ab stand der Achsen 9 und 10. Zweckmässig wer den beidseitig gleiche Antriebsorgane verwen det, die an den Enden der Achsen 9 und 10 befestigt sind. Die Länge der Zwingen und dadurch der Abstand der Achsen 9 und 10 ist verhältnismässig gross, weshalb bei Verwen dung eines Transportbandes oder einer Kette deren Glieder kürzer sind als der Abstand der Achsen 9 und 10,
bei der Biegung über die Räder 3 eine Längendifferenz zwischen den Transportorganen und den Abständen der Achsen 9 und 10 entsteht, die sich durch Verschieben der Lager 11 und dadurch Jer Achse 10 ausgleicht.
An dem Gestell 6 sind mittels eines Stiftes 18 ein Hebel 19 und mittels eines Stiftes 20 zwei Verbindungsteile 19a gelagert. Der He- bel 19 und die Verbindungsteile 19a tragen mittels der Stifte 22 und 23 die Druckplatte 21. Durch die Anordnung der Stifte 18, 20, 22 und 23 kann sich die Druckplatte 21 flä chenparallel zur Di-tiekplatte 7 bewegen.
An dem Gestell 6 ist mit dem Bolzen 16 ein dreiarmiger Hebel 15 gelagert, dessen Arm 15b mit dem Verbindungsteil 26 ver bunden ist, das an der Bolzenöse 25 am freien Ende der Blattfeder 24 angelenkt ist, welche am Hebel 19 festsitzt, wodurch ein Knie hebelsystem entsteht. Die beiden andern He belenden des Hebels 15 tragen Rollen 17a und 17b.
Wird die Rolle 17n.., beispielsweise durch die feste Steuerstange 14, Fig. 1, nach unten gedrückt, damit der Hebel 15 die Stellung 15c, einnimmt, so hebt der Verbindungsteil 26 das freie Ende der Feder 2 4 und dreht den Hebel 19, so dass die Druckplatte 21 vom Arbeits material 5 abgehoben wird. Wird die Rolle 17b durch eine zweite, nicht, gezeichnete feste Stieuerstange nach unten gedrückt, so wird die Druckplatte 21 unter dem Druck der Fe der 24 gegen das Arbeitsmaterial angedrückt.
Wie aus Fig.1 und 2 ersichtlich ist, sind der Hebel 15 und die Rollen 17c, 17b derart angeordnet, dass der auf die Rollen ausgeübte Druck stets eine Wirkungsrichtung aufweist, die innerhalb des Aufla(vebereiches der Räder 8a und 8b fällt, so dass der Druck auf die Rol len zum Schliessen und Öffnen der Zwingen von den Tragrädern aufgenommen und das Gestell 6 zusätzlich auf die Unterlage ge drückt wird.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Variante, bei welcher zwischen dem Arbeitsmaterial 5 und den Druckplatten 7 bzw. 21 dünne, endlose Stahlbänder 27a, 27b angeordnet sind, welche die fortschreitende Bewegung des Arbeits- materials sowie der Druckplatten mit machen. Der Zweck dieser Vorrichtung be steht hauptsächlich darin, einen eventuell an den Verbindlungsstellen zwischen den neben einanderliegenden Druckplatten entstehenden Unterbruch des gleichmässigen Druckes züi überbrücken.
Die Bänder werden von den Bandscheiben 28a, 28b (Fig.5) rundherum getragen, so dass sie während der obern ge radlinigen Bewegung der Zwingen zwischen den Druckplatten und dem Arbeitsmaterial liegen. Die Bandscheiben können als Antriebs organe für die Bänder und deshalb für die ganze Presse dienen, wodurch eine gleich mässige Geschwindigkeit gewährleistet wird.
Zur Gewährleistung der richtigen, jedoch einfachen Einstellung des Arbeitsstoffes zwi schen den Druckplatten können an denselben, wie in Fig. 2 gezeigt, zweckentsprechende Vorsprünge 29 vorgesehen sein. Es empfiehlt sich auch, die nebeneinanderliegenden Druck platten mit ineinander-reifenden Teilen 30 (Fig.3) zu versehen, um diese zwangläufig ineinandergreifend aneinander zu reihen, wo durch Unebenheiten in der Druekfläehe ver mieden werden.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Aus führungsbeispiel der Maschine, das zum Press- verleimen zweier getrennter Reihen des Ar- beitsstoffes zur gleichen Zeit dient. Zwischen der starren Druckplatte 7 und der beweg lichen Druekplatt.e 21 ist eine Zwischenplatte 31 angeordnet, so dass zwei Reihen des Ar beitsstoffes 5a und 5b gleichzeitig, jedoch ge trennt, festgehalten werden können.
Diese Zwischenplatte 31 ist. mit, einer Führungs hülse 32 verbunden, welche auf der Welle 9 innerhalb bestimmter Grenzen verschiebbar gelagert ist.. Der Versehiebungsbereieh der Führun"Tshülse ist durch die Anschlagringe 33 und 31 begrenzt. Zwischen dem Anschlagring 33 und der Führungshülse 32 ist eine schwache Spiralfeder 35 vorgesehen, welche bei Aus lösen der Presse die Hülse 32 verschiebt, was dieselbe gegen den Anschlagring 34 bringt und die Reihe 5a freigibt. Die Reihe 5b wird dadurch freigegeben, dass die bewegliche Druckplatte 21 einen grösseren Weg in der Richtung der Druckkraft als die Zwischen platte 31 zurücklegt..
Durch die Anordnung mehrerer Zwischenplatten kann eine entspre chende Anzahl Reihen des Arbeitsstoffes gleichzeitig pressverleimt werden.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sieh nicht auf die vorstehenden Ausführungsbei spiele. Das biegsame Antriebsorgan kann zum Beispiel die einzige Verbindung zwischen den aufeinanderfolgenden Druckplatten bilden; es kann aber auch gänzlich wegfallen. Zudem kann die ganze Presse bzw. Teile derselben innerhalb eines wärmeisolierenden Gehäuses eingeschlossen werden, das inwendig mittels Heizelementen auf einer bestimmten, hohen Temperatur gehalten wird, damit der Leim schneller abbindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pressmaschine zum kontinuierlichen Press- verleimen von Plattenmaterial, dadurch ge kennzeichnet, dass je zwei Pressplatten, die eine federnde Zwinge bilden, an einem Trag gestell befestigt und eine Anzahl dieser Ge stelle zu einer endlosen Kette miteinander v er benden sind, wobei die Platten so geformt und dimensioniert sind, dass sie bei gerader Kettenbahn eine ununterbrochene, wandernde Pressplatte bilden, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Platten selbsttätig gegeneinan der bzw. voneinander zu bewegen.UNTERANSPRÜCHE 1. Pressmasehine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine der zwei Druckplatten fest mit dem Traggestell ver bunden ist, während die andere beweglich an diesem befestigt. ist. 2. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche der zwei zusammenwirken den Druckplatten mittels Parallelogra.mmfüh- rung gegen die fest mit dem Gestell verbun dene Druckplattenfläche verschiebbar ist.3. Pressmasehine nach Patentanspruch und Untera.nsprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung der beweglichen Platte ein Kniehebelsystem dient. 4. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Übertragung der durch das Kniehebelsystem bewirkten Bewegung auf die bewegliche Platte eine Feder dient.5. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Erzeugung der Bewegung des Kniehebelsystems ein dreiarmiger Hebel vorgesehen ist, dessen einer Hebelarm als Kniehebelteil dient, während,die beiden andern Hebelarme an ihren Enden je eine Rolle auf weisen, die mit zwei an der Maschine befestig ten Steuerkurven so zusammenwirken,dass die eine Rolle das Aneinanderdrücken und die andere Rolle das Entfernen der Platten von einander bewirkt. 6. Pressmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Traggestell zwei Achsen mit Tragrollen aufweist, wobei eine der Achsen in Lagern gelagert ist, welche im Traggestell in der Bewegungsrichtung des selben verschiebbar sind.7. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Achse eines Traggestelles zur La gerung des nächstfolgenden Traggestelles dient, so dass die Gestelle eine endlose Kette bilden. B. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Enden der Achsen Trans portorgane befestigt sind.9. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass als Transportorgan Ketten die nen, deren Glieder kürzer sind als der Ab stand zwischen den Achsen der Traggestelle. 10. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass als Transportorgane Bän der dienen.11. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge- kennzeichnet, däss als Transportorgane Draht seile dienen.12. Pressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die sich anein- anderreihenden Stirnflächen der Druckplat ten @so geformt sind, dass sie ineinandergreifen, um während des Pressvorganges eine zusam- menhängende ebene Platte zu bilden.13. Pressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei endlose Bänder parallel zu den Druckplattenflächen zwischen die Druckplatten und den Arbeits stoff einlaufend angeordnet sind, die über Scheiben laufen und sich mit den Druckplat ten während des Pressvorganges in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit bewegen, zkuu Zwecke, ebene Anpressflächen zu bilden.14. Pressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlag zum Einfügen des Arbeitsstoffes zwischen die Druckplatten diese mit einem als Auflage dienenden Vorsprung versehen sind.15. Pressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Pressplatten jeder Zwinge eine in der Pressrichtung verschiebbare Zwischenplatte angeordnet ist, zum Zwecke, zwei getrennte Reihen des Arbeitsstoffes gleichzeitig zu pres sen.16. Pressmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeich net, da,ss die Zwischenplatte von einer Füh- rungshülse getragen wird, welche auf der im Traggestell fest gelagerten Achse verschieb bar gelagert ist.
Applications Claiming Priority (3)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112901781A (zh) * | 2021-03-18 | 2021-06-04 | 郑州锅炉股份有限公司 | 双曲面膨胀密封装置、成型系统及卷制方法 |
-
1948
- 1948-01-27 CH CH264686D patent/CH264686A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN112901781A (zh) * | 2021-03-18 | 2021-06-04 | 郑州锅炉股份有限公司 | 双曲面膨胀密封装置、成型系统及卷制方法 |
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