CH260752A - Bildwiedergabegerät für Fernsehempfänger. - Google Patents

Bildwiedergabegerät für Fernsehempfänger.

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CH260752A
CH260752A CH260752DA CH260752A CH 260752 A CH260752 A CH 260752A CH 260752D A CH260752D A CH 260752DA CH 260752 A CH260752 A CH 260752A
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
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    • H04N3/122Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by switched stationary formation of lamps, photocells or light relays using cathode rays, e.g. multivision

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Description


      Bildwiedergabegerat    für     Fernsehempffinger.       Die an einen guten. Fernsehempfänger     ge-          !itellten    wichtigsten Forderungen bestehen  darin,     dass    die Helligkeit und der Kontrast  bereich des übertragenen Bildes der Wirk  lichkeit entsprechen soll und     dass    bei einer  Betrachtung des Bildes aus einer Entfernung  von<B>1,5</B> bis<B>3</B> Metern seine Einzelheiten noch  gut erkennbar sein sollen. Die     gebräuch-          liehen        Fernseliempfänger    entsprechen nur  zum Teil diesen Forderungen.

   Die zur Bild  wiedergabe verwendeten Kathodenstrahlröh  ren liefern ein viel zu kleines Bild und ha  ben überdies den Nachteil,     dass    sie ein sehr  grosses und sehr schweres Gehäuse erfordern,  dessen Abmessungen auch in der zur     Bild-          fläehe    normalen Richtung gross sein     müs-          seil,    da die hinter der Bildfläche an  geordneten Mittel zur Erzeugung, Kon  zentrierung und Ablenkung des Katho  denstrahls viel Platz erfordert.

   Die     mecha-          nisehen        Bildwiedergabegeräte    liefern zwar ein  ausreichend grosses Bild, sie sind jedoch noch  grösser und schwerer als die Kathodenstrahl  röhren und haben überdies den Nachteil,     dass     die Erzeugung und Steuerung des zu ihrem  Betrieb erforderlichen starken Lichtes, die  Synchronisierung der Antriebsmittel ihrer me  chanischen bewegten Teile sowie ihre richtige  Einstellung erhebliche Schwierigkeiten macht,.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein       Bildwiedergabegerät    für Fernsehempfänger,  welches eine Anzahl von zur Erzeugung von  dem jeweiligen Augenblickswert der Bild-         homponente    des     Fernselizeiehens    entsprechen  den Steuerspannungen geeigneten Steuer  stromkreisen enthält, welche so ausgebildet  sind,     dass    das Anschliessen eines dieser Strom  kreise an die das     bildfrequente        Fernsehzeiehen     liefernde Endstufe des Fernsehempfängers  das selbsttätige     nacheinanderfolgende    An  schliessen der übrigen Stromkreise an diese  Endstufe während einer     Bildweehselperiode     zur Folge hat,

   ferner Mittel zur     Herbeifüh-          rung    des     Ansehliessens    einer der genannten  Stromkreise an die genannte Endstufe am  Beginn jeder     Bildwechselperiode    und von den  genannten Steuerspannungen gesteuerte Mit  tel zur Erzeugung eines optischen Bildes ent  hält.  



  Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel  des     Bildwiedergabegerätes    nach der Erfin  dung an Hand der Zeichnungen näher er  läutert.  



       Fig.   <B>1</B> ist die     Sehaltskizze    eines mit dem       Bildwiedergabegerät    ausgerüsteten vollstän  digen     Fernsehemplängers;          Fig.2    ist die Schaltskizze eines Teils des       Bildwiedergabegerätes;          Fig.   <B>3</B> ist eine teilweise vergrösserte An  sieht des     Bildwiedergabegerätes;

            Fig.    4 zeigt eine Einzelheit des     Bildwieder-          gabegerätes    gemäss     Fig.   <B>3,</B> und       Fig.   <B>5</B> stellt einen Teil eines dein Fernseh  empfänger gemäss     Fig.   <B>1</B> zugeführten Fern  sehzeichens dar.

        Der in     Fig.   <B>1</B> dargestellte     Fernsehempf        än-          ger    enthält einen mit der Antennenanord  nung<B>11,</B> 12 verbundenen     Hochlrequenzver-          stärker   <B>10,</B> an welchen eine Mischstufe<B>13,</B>  ein     Zwischenfrequenzverstärker    14, ein     De-          modulator    und selbsttätiger     Kontaktregler     <B>15,</B> ein     BilcHrequenzverstärker   <B>16,</B> ein     Bild-          wiedergabegerät   <B>17,

  </B> ein     Synehronisierzeielien-          trenner   <B>18</B> und ein     Tonwiedergabegerät   <B>19</B>  angeschlossen sind. Alle genannten Teile des  Fernsehempfängers sind, mit Ausnahme des       Bildwiedergabegerätes   <B>17,</B> üblicher Art, so       dass    sieh eine nähere Erläuterung ihrer Wir  kungsweise erübrigt.  



  Das     Bildwiedergabegerät   <B>17</B> dient zur  Wiedergabe des durch ein Fernsehzeichen  übertragenen Bildes. Das Fernsehzeichen be  steht aus einer in Bildzeilen aufgeteilten Bild  komponente und aus     Synchronisierkompo-          nenten,    welche sich in     aufeinanderfolgenden          Bildwechselperioden    periodisch wiederholen.  Die Bildkomponente wird von der Ausgangs  klemme V des     Bildfrequenzverstärkers   <B>16</B> der  Eingangsklemme V des     Bildwiedergabegerä-          tes   <B>17</B> zugeführt.

   An diese Eingangsklemme  des     Bildwiedergabegerätes    sind Mittel zur       Bildabtastung    und zur     Lichtsteuerimg    ange  schlossen, welche in den zeitlichen Abständen  der     aufeinanderfolgenden    Bildpunkte des  übertragenen Bildes entsprechenden     zeit-          liehen    Abständen     naelleinander-zur    Wirkung  <U>kommen.</U> Je eine der Anzahl der Bildpunkte  einer Bildzeile     entsprecliende    Anzahl der  vorgenannten Mittel ist zu einer Einheit     zu-          sammengefasst.        Fig.    2 zeigt drei solche Ein  heiten 20a,<B>20b</B> und 20c.

   Die einander     ent-.     sprechenden Teile dieser Einheiten sind mit  denselben Bezugsnummern bezeichnet. Da  diese Einheiten einander völlig gleich sind,  genügt es, wenn die erste Einheit     20a    näher  beschrieben wird.  



  Die Einheit 20a bewirkt die     Bildabtastung     mittels der Erzeugung von Wanderentladun  gen in einer     langgestreckten    dampf- oder gas  gefüllten Entladungsröhre. Diese Röhre ent  hält eine der Anzahl der Bildpunkte einer  Bildzeile entsprechende Anzahl von gleichen  Kondensatoren 21a, deren eine Elektrode    über die Leitung 34a geerdet ist und  deren andere Elektrode über einen für  alle Kondensatoren gemeinsamen Wider  stand 23a mit einer Spannungsquelle<B>+</B><I>B</I>  in Verbindung steht. Im Ladestromkreis  jedes Kondensators mit<B>-</B> Ausnahme des  ersten ist ferner<B>je</B> ein Widerstand 22a vor  gesehen.

   Jeder Kondensator 21a steht mit<B>je</B>  einer aus den Anoden 24a und der für alle  Anoden gemeinsamen, über einen Widerstand  29a geerdeten Kathode 25a bestehenden Ent  ladungsstrecke in Verbindung, über die sieh  der Kondensator entladen kann. Der gegen  seitige Abstand der Anoden ist so gewählt,       dass    die Entladung in jeder Entladungs  strecke die nächste Entladungsstrecke     ion.#-          siert    und     auf    diese Weise in dieser eine Ent  ladung herbeiführt. Infolgedessen setzt sich  die Entladung in der ersten Entladungs  strecke in Form einer Wanderentladung über  die ganze Röhre fort.

   In der Nähe der ersten  Anode 24a ist eine Zündelektrode 26a vor  gesehen, welche bei Zuführung eines positi  ven Auslöse- oder     Synchronisierimpulses    zu  ihr die Entladung in der ersten Entladungs  strecke auslöst. Der zeitliche Abstand zwi  schen den Entladungen in den einzelnen Ent  ladungsstrecken hängt von der Kapazität der  Kondensatoren, der     Induktivität    der     Entlade-          stromkreise,    der Grösse der Widerstände 22a  und der Zusammensetzung und dem Druck  des die Röhre ausfüllenden Gases ab.

   Diese  Faktoren werden so gewählt,     dass    der zeitliche  Abstand der     Entladungen    in den     aufeinan-          derfolgenden        Entladungsstreeken    dem zeit  lichen Abstand der     aufeinanderfolgenden          Bildpunktspannungen    des übertragenen     Fern-          selizeichens    gleicht. Die     Entladestromkreise     der Kondensatoren 21a können demnach als       Abtaststromkreise    angesehen werden.  



  Die Kondensatoren 21a, die Widerstände  22a und die Anoden 24a können zu einer sich  längs der Röhre erstreckenden, zylinderför  migen konstruktiven Einheit vereinigt sein,  welche aus einer leitenden äussern Schicht       kreisförmigen    Querschnittes aus Widerstands  material, einer dazu konzentrischen innern lei  tenden Schicht und einer zwischen diesen bei-      den Schichten vorgesehenen nichtleitenden       Schieht    besteht. Dabei stellen dann die Kon  densatoren 21a die verteilte Kapazität zwi  schen den beiden leitenden Schichten dar,  die Widerstände 22a deuten den entlang der  äussern leitenden     Schieht    verteilten Wider  stand an, und die Anoden 24a werden von  Teilen der äussern leitenden     Sehieht    gebildet.  



  Die Lichtsteuerung bewirkt die Einheit       20a    durch Erzeugung von Steuerspannungen,  welche den zu den einzelnen Bildpunkten ge  hörigen. Augenblickswerten der Bildkompo  nente des Fernsehzeichens entsprechen. Zu  diesem Zwecke ist zwischen jeder     Anode24a     und der Kathode 25a<B>je</B> eine Zwischenelek  trode 28a angeordnet. Jede dieser Zwischen  elektroden steht über<B>je</B> eine Leitung 47a  mit der einen Elektrode<B>je</B> eines     Kondensa-          tors    30a in Verbindung, dessen andere Elek  trode über eine     Vorspannungsquelle    31a ge  erdet ist.

   Ein mit der Kathode 25a verbun  dener, geerdeter Widerstand 29a vervollstän  digt den aus dein zwischen der Kathode 25a  und den Zwischenelektroden 28a     befindliehen     Teil der     Entladungsstreeken    der Röhre, den  Kondensatoren     30a    und der Spannungsquelle  31a bestehenden Ladestromkreis der Kon  densatoren 30a. Das mit der Kathode ver  bundene Ende des Widerstandes 29a ist mit  der     Eingangsklenune    V verbunden, so     dass     sich an der Kathode 25a eine sich mit den  Änderungen der Amplitude der Bildkompo  nente ändernde Spannung ergibt.

   Die     oben-          genannten        Ladestromkreise    der Kondensato  ren     30a    werden bei jeder Entladung in den  zu den einzelnen Kondensatoren gehörigen       Entladungsstreeken    der Röhre geschlossen, so       dass    man an     diesenKondensatorendenzuden     einzelnen Bildpunkten gehörigen Augenblicks  werten der Bildkomponente des Fernsehzei  chens     entspreehende    Steuerspannungen erhält.

    Diese Steuerspannung kann demnach zu der  jeweiligen     Bildpunkthelligkeit    entsprechen  den Lichtsteuerung verwendet werden, und  die Ladestromkreise der Kondensatoren     30a,     stellen demnach     Lielitsteuerstromkreise    dar.  



  Zwecks     Erreiehung    des erforderlichen       Gleiehlaufs    der Entladungen in den Abtast-         stromkreisen.    mit den     Bildpunktspannungen     des empfangenen     Fernsehzeiehens    müssen  diese Entladungen in Abhängigkeit von den       Synehronisierkomponenten    des     Fernsehzei-          ehens    gesteuert werden.

       Züi    diesem Zwecke  sind in der Einheit 20a miteinander induktiv  gekoppelte Spulen 27a, 32a und 33a vorge  sehen, von welchen die Spule 27a zwischen  die Kathode 25a und die     Zündelektrode26a     geschaltet ist, während die Spule 32a mit  der an die die     Zeilenweehselimpulse    liefern  den Ausgangsklemme L des     Synchronisier-          zeichentrenners   <B>18</B> angeschlossenen Eingangs  klemme L des     Bildwiedergabegerätes    und die  Spule 33a mit der an die die     Bildwechsel-          impulse    liefernden Ausgangsklemme F des       Synehronisierzeichentrenners   <B>18</B>     

  angesehlos-          senen    Eingangsklemme F des     Bildwiedergabe-          gerätes    in Verbindung steht. Die übrigen  Einheiten<B>20b</B> und     20c    haben ebenfalls     ent-          si)reehende    Spulen, jedoch sind in diesen  Einheiten nur die Spulen<B>32b,</B>     32c    mit der  Eingangsklemme L verbunden, während die  Spule<B>33b</B> der Einheit<B>20b</B> an die letzte Zwi  schenelektrode 28a der vorhergehenden Ein  heit 20a und die Spule<B>33e</B> der Einheit  20e an die letzte Zwischenelektrode     28b    der  vorhergehenden Einheit     20b    angeschlossen ist.

    Erforderlichenfalls können in die     Anschluss-          leitungen    der     Synehronisierspulen    der Ein  heiten     20b,    20c     usw.    Verzögerungsnetzwerke  eingeschaltet werden.  



  Die Einheiten 20a,<B>20b,</B> 20c     -usw.    sind in  einem in     Fig.   <B>3</B> dargestellten Gehäuse 40 an  geordnet, welches auch zur Ausleuchtung  eines vor dem Gehäuse vorgesehenen     Bild-          sehirmes    42 geeignete     Liehtquellen    enthält.

    Diese Lichtquellen können beispielsweise       Quecksilberdampflampen    sein, die so ange  ordnet sind,     dass    sie den ganzen Bildschirm  42 gleichmässig ausleuchten.     Zweeks        Verbes-          seruna    der     Gleiehmässigkeit    dieser     Ausleueh-          tung    kann das Gehäuse 40 eine lichtstreuende  Vorderwand 41 haben. Die Seitenwände des  Gehäuses müssen natürlich lichtundurchlässig  sein.

   Der Bildschirm 42 besteht aus einer       liehtundurchlässigen,    geschwärzten Platte 43,  welche in einer der Zeilenzahl des Bildes ent-      sprechenden Anzahl von horizontalen Linien       untereinanderliegend    angeordnete Öffnungen  44 enthält, von welchen jede einem Bildpunkt  entspricht. Jeder Öffnung ist eine der in       Fig.    4 dargestellten, als     Elektroskope    ausge  bildeten -Lichtschleusen zugeordnet. Jede       Liehtschleuse    besteht aus einer festen Elek  trode 45 und einer beweglichen Elektrode 46.

    Diese kann beispielsweise eine Zinnfolie sein  und ist an ihrem einen Ende an einer Stütze  48 befestigt, während sie an ihrem andern  Ende als eine die Öffnung 44 des Bildschir  mes 42 verdeckende, lichtundurchlässige,     ge-          seUwärzte    Blende 49 ausgebildet ist. Die  Lichtschleusen sind so angeordnet,     dass    jede  Blende 49 die zu ihr gehörige Öffnung 44  in ihrer einen     Grenzlage    vollständig abdeckt  und in ihrer andern     Grenzlage    vollständig  freigibt.  



  Die Elektroden der Lichtschleusen kön  nen von den Elektroden der Kondensatoren       30a,        30b        usw.    gebildet sein, wobei die Elektro  den 45 die mit den Zwischenelektroden 28a,  <B>28b</B>     usw.    verbundenen Elektroden der Kon  densatoren darstellen. In diesem Fall sind  also die Zuleitungen 47 der Elektroden 45  mit den     Zuleitungen    47a,<B>47b</B>     usw.    der Kon  densatoren     30a,   <B>30b</B>     usw.    identisch. Es ist  zweckmässig, den Bildschirm 42 zusammen  mit den Lichtschleusen in ein durchsichtiges  Gehäuse einzuschliessen, um die Lichtschleu  sen vor Luftströmungen zu schützen.

   Dieses  Gehäuse kann gegebenenfalls mit dem Ge  häuse 40 vereinigt werden.  



  Zur Erläuterung der Wirkungsweise des       Bildwiedergabegerätes    wird angenommen,     dass     das der Eingangsklemme V zugeführte Fern  sehzeichen die in     Fig.   <B>5</B> dargestellte Form und  Polarität hat. Dieses Zeichen bestellt aus       Bildspann-Luigen    V' und während der     Zeilen-          rücklaufperioden    erscheinenden     Zeilenweeh-          selimptilsen        L'.    Die Bildspannungen sind um  so höher,<B>je</B> grösser die Helligkeit der durch  sie dargestellten Bildpunkte ist.

   Weiterhin  sei angenommen,     dass    die     Bildabtastung    fort  laufend erfolgt und     dass    zunächst alle     Eut-          ladungsstreeken    des     Bildwiedergabegerätes          entionisiert    und alle Kondensatoren 21a,<B>21b</B>         usw.    durch die     Spannungsquielle   <B>+</B> B voll  aufgeladen sind.  



  Der eine     Bildabtastperiode    einleitende       Bildweehselimpuls    wird über die Spulen 33a  und 27a der ersten     Abtasteinheit        20a    der       Zündelektrode    26a zugeführt, welche gleich  zeitig über die Spulen 32a und 27a auch. den  ersten     Zeilenwechselimpuls    dieser     Bildabtast-          periode    erhält.

   Diese     beijen    positiven     Syn-          chronisierimpulse    erhöhen die Spannung der       Zündelektrode    26a so weit,     dass    zwischen ihr  und der Kathode 25a eine Entladung statt-,  findet. Diese Entladung ionisiert die erste  Entladungsstrecke zwischen der ersten Anode  24a und der Kathode 25a, so     dass    der erste  Kondensator 21a über diese Entladungsstrecke  und den Kathodenwiderstand 29a entladen  wird.

   Die Entladungszeit beträgt die Hälfte  der Resonanzperiode des von dem Kondensa  tor und der     Streuinduktivität    des Entla  dungskreises gebildeten     Serienresona.nzkreises,     da am Ende dieser Zeitspanne die Spannung  der ersten Anode 24a so weit     verminderet    ist,       dass    sie die Entladung nicht mehr aufrecht  erhalten kann.  



  Während dieser     Entladting    vermindert  sich der Widerstand des zwischen der Zwi  schenelektrode 28a und der Kathode 25a ge  legenen Teils der ersten Entladungsstrecke  so,     dass    sieh ein von der     Vorspannungsquelle     31a über den Kathodenwiderstand 29a ver  laufender geschlossener Ladekreis für den  ersten Kondensator     30a    ergibt, und dieser  Kondensator daher auf eine Steuerspannung  aufgeladen wird, welche dem der Helligkeit  des ersten Bildpunktes der ersten Bildzeile  entsprechenden Augenblickswert der über die  Eingangsklemme     V    der Kathode 25a zuge  führten Bildkomponente des Fernsehzeichens  entspricht.  



  Die Grösse der von den Spannungsquellen  31a,<B>31b</B>     usw.    gelieferten     Vorspannung    ist so  gewählt,     dass    die bewegliche Elektrode 46a der  von den Kondensatoren 30a,     30b        usw.    gebil  deten Lichtschleusen die obere     Grenzlage    ein  nimmt und die Blende 49 daher die Öffnung  44 vollständig abdeckt, so lange die sieh an      dieser Elektrode in der oben dargelegten  Weise ergebende Steuerspannung kleiner ist,  als das in     Fig.   <B>5</B> durch die horizontale Linie  <B>b</B> angedeutete Spannungsniveau,     welehesdem     Schwarzwert des Bildes entspricht.

   Falls also  die sich am ersten Kondensator 30a während  der Entladung in der ersten Entladungs  strecke ergebende Steuerspannung den Wert<B>b</B>  nicht übersteigt, ergibt sieh am Bildschirm  als erster Bildpunkt ein schwarzer Punkt.  Je grösser der dein ersten Bildpunkt, entspre  chende Augenblickswert der Bildkomponente  des     Fernsehzeiehens    ist     und    in<B>je</B> grösserem  Masse infolgedessen die sieh am ersten Kon  densator 20a ergebende Steuerspannung den  Wert<B>b</B> übersteigt, um so mehr zieht die Elek  trode 45 die     Elektorde    46 an und um so mehr  Licht     lässt    daher die Blende 49 zur     öffnung     44 durch,

   so     dass    also der erste Bildpunkt  des Bildschirmes in entsprechendem Masse  heller wird. Falls der erste Bildpunkt weiss  ist, wird die sich am ersten Kondensator 30a  ergebende Steuerspannung so gross,     dass    die  Elektrode 45 die Elektrode 46 ganz an sieh  heranzieht, so     dass    diese die Öffnung 44 ganz  freigibt und diese ganze     ausgeleuehtet    wird.  



  Die Entladung in der ersten Entladungs  strecke der     Abtasteinheit        20a    ionisiert die  zweite     Entladungsstreeke,    und infolge dieser       Ionisierung    kommt nach einer gewissen Zeit,  welche etwa der Entladungszeit des ersten  Kondensators entspricht, eine Entladung des  zweiten Kondensators 21a über die zweite       Entladungsstreeke    zustande.

   Dabei wird der  zweite Kondensator     30a        auf    eine Steuerspan  nung aufgeladen, welche dem der Helligkeit  des zweiten Bildpunktes der ersten Bildzeile  entsprechenden Augenblickswert der über die  Eingangsklemme V der Kathode 25a zuge  führten Bildkomponente des Fernsehzeichens  entspricht, und infolgedessen nimmt die Elek  trode 46 dieses Kondensators, welche hinter  der dem zweiten Bildpunkt der ersten Bild  zeile entsprechenden     öffnung    44 des     Bild-          sehirmes    42 liegt, eine der Helligkeit des zwei  ten Bildpunktes entsprechende Lage ein, so       dass    sieh auf dem Bildschirm dieser zweite  Bildpunkt ergibt.

      Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis  die beschriebene Wanderentladung die letzte  Entladungsstrecke der     Abtasteinheit        20a    er  reicht. Durch diese Wanderentladung wurden  sämtliche Bildpunkte der ersten Bildzeile ab  getastet.

   Von der Zwischenelektrode der  letzten Entladungsstrecke der Einheit     20a     wird die Spannung, welche den zu dieser  letzten     Entladungsstreeke    gehörigen Konden  sator 30a aufladet, auch zur Zündelektrode  <B>26b</B> der nächsten     Abtasteinheit   <B>20b</B> zugeführt,  und gleichzeitig erhält diese     Zündelektrode     den zweiten     Zeilenweehselimpuls    der ersten       Bildwechselperiode.    Diese beiden Spannungen  reichen zusammen dazu aus, eine Entladung  zwischen der Zündelektrode<B>26b</B> und der Ka  thode     25b    der Einheit<B>29b</B> herbeizuführen  Lind dadurch die Wanderentladung in dieser  Einheit auszulösen.

       Durcli    diese Wanderent  ladung wird die zweite Bildzeile abgetastet,       und    am Ende dieser     Abtastung    setzt sich die       Abtastung    in derselben Weise in der dritten  und den folgenden Bildzeilen fort.  



  Da der Stromkreis jedes der Kondensa  toren     30a,   <B>30b</B>     usw.    nur während der Entla  dung in der zugehörigen Entladungsstrecke  geschlossen ist und eine solche Entladung  nur einmal während jeder     Bildwechselperiode     vorkommt, behält jeder dieser Kondensatoren  seine Ladung während des ganzen     Abtastvor-          ganges,    und diese Ladung wird von     Bild-          weehselperiode    zu     Bildwechselperiode    nur  so weit geändert,

   als sieh die Hellig  keit der betreffenden Bildpunkte     zwi-          sehen    zwei     aufeinanderfolgenden        Bildwech-          selperioden    ändert. Es ergibt sieh dem  nach an den Kondensatoren 30a,<B>30b</B>     -usw.     sämtlicher     Abtasteinheiten    ein Spannungs  bild, welches dem durch das Fernsehzeichen  übertragenen Bild entspricht. Dieses Span  nungsbild wird dann durch die Organe 40  bis 49 in der oben beschriebenen Weise in  ein sichtbares Bild umgewandelt.

   Die Natur  der Entladung in den gasgefüllten Entla  dungsröhren der     Abtasteinheiten    20a,     20b          usw.        lässt    die Änderung der Ladung der  Kondensatoren 30a,     30b        usw.    während der  Entladungsperiode der Entladungsstrecken      sowohl im positiven als auch negativen Sinne  zu, da die     Ionisierung    in der Röhre<B>je</B> nach  der Änderung der Bildspannung von einer  Entladung zur andern entweder positive  Ionen oder negative Elektronen für die La  dung der genannten Kondensatoren zur Ver  <B>fügung</B> stellt.  



  Die Kondensatoren 21a,     21b        usw.    werden       nur    einmal während jeder     Bildwechselperiode     entladen und haben daher genügend Zeit,  sich wieder aufzuladen. Es     muss    darauf ge  achtet werden,     dass    diese Kondensatoren keine  so grosse Ladung erhalten,     dass    sie sich auch  ohne vorherige     Ionisierung    ihrer Entladungs  strecken entladen können.

   Die positive Span  nung an der Kathode der     Abtasteinheit   <U>darf</U>  nicht so gross werden,     dass    sie die Auslösung  der Wanderentladung in der Röhre durch  den kombinierten Bildwechsel-     und        Zeilen-          wechselimpuls,        bzw.    durch den kombinierten  Zeilenwechsel- -Lind     Lichtsteuerimpuls    verhin  dert, wobei natürlich auch die sieh an den  Kondensatoren     30a,   <B>30b</B>     usw.    ergebenden  Spannungen berücksichtigt werden müssen.  



  An Stelle der beschriebenen fortlaufen  den     Abtastung    kann natürlich durch entspre  chende Schaltung der     Abtasteinheiten    auch  eine dem     Zeilensprimgverfahren    entspre  chende oder in beliebiger anderer Weise aus  gebildete     Abtastung    erreicht werden.

   Statt  der     Synchronisierung    jeder     Abtasteinheit     durch die     Zeilenwechselimpulse    kann man  sich auch damit begnügen, die Wanderent  ladung in jeder     Abtasteinlieit    nur durch  die sieh am letzten     Lichtsteuerkondensator     der vorhergehenden     Abtasteinheit    ergebende  Steuerspannung auslösen zu lassen.

   In der  selben Weise kann auch die Wanderentladung  in der ersten     Abtasteinheit    durch die sich  am letzten     Lichtsteuerkondensator    der letz  ten     Abtasteinheit    ergebende Steuerspannung  ausgelöst werden, jedoch ist die     besehrie-          bene    Auslösung durch den kombinierten  Bildwechsel- und     Zeilenwechselimpuls        vor-          teilhaiter,    da sich das richtige Phasenverhält  nis zwischen der     Abtastung    und dem empfan  genen Fernsehzeichen sichert.

      Der Bildschirm 42 kann auch so ausgebil  det werden,     dass    er das Licht einer starken  Lichtquelle     auf    einen Projektionsschirm wirft.  In diesem Fall     muss    die     Lichtquelld    vor dem  Bildschirm angeordnet werden, und die Blen  den 49     inüssen    so ausgebildet werden,     dass    sie  das Licht der     Lielitquelle    reflektieren.

   Die  Polarität der     Vorspannungsquellen    31a,<B>31-b</B>       usw.        muss    dann umgekehrt werden, so     dass     die Blenden 49 die Öffnungen 44 unter der       Einwirkuiig    von dem Schwarzwert des Bildes  entsprechenden Steuerspannungen völlig frei  geben und unter der Einwirkung von dem  Weisswert des Bildes entsprechenden Steuer  spannungen völlig bedecken.  



  Das beschriebene     Bildwiedergabegerät    hat  den Vorteil,     dass    es ein Bild beliebiger Grösse  liefern kann, ohne     Synchronisierungssehwie-          rigkeiten    verursachende und viel Platz ein  nehmende, schwere mechanische     Bildabtast-          mittel    zu besitzen. Die Abmessung des Ge  rätes in der auf die Bildebene normalen  Richtung ist so gering,     dass    das Gerät nach  Art eines Gemäldes an die Wand gehängt  werden kann und seine     Unterbringung    daher  auch in kleineren Räumen keine Schwierig  keiten macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bildwiedergabegerät für Fernsehempfän ger, gekennzeichnet durch eine Anzahl von zur Erzeugung von dem jeweiligen Augen blickswert der Bildkomponente des Fernseh zeichens entsprechenden Steuerspannungen geeigneten Steuerstronikreisen, welche so aus gebildet sind,
    dass das Anschliessen eines die ser Stromkreise an die das bildfrequente Fernsehzeichen liefernde Endstufe des Fern sehempfängers das selbsttätige nacheinander- folgende Anschliessen der übrigen Strom kreise an diese Endstufe während einer Bild- wechselperiode zur Folge hat,
    Mittel zur Herbeiführung des Anschliessens eines der genannten Stromkreise an die genannte End stufe am Beginn jeder Bildwechselperiode und von den genannten Steuerspannungen ge steuerte Mittel zur Erzeugung eines optischen Bildes.
    UNTERANSPRüCHE <B>-</B> <B>1.</B> Bildwiederkgabegerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der genannten Steuerstromkreise<B>je</B> einen Kondensator enthält, dessen Ladestromkreis über einen an die das bildfrequente Fern- sehzeiehen liefernde Endstufe des Fernseh empfängers angeschlossenen Teil einer Ent ladungsstrecke verläuft.
    2. Bildwiedergabegerät nach Patentan spruch und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass jede der genannten Ent- ladungsstreeken den Entladungsstromkreis<B>je</B> eines an eine Betriebsspannungsquelle ange- sehlossenen Kondensators bildet.
    <B>3.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueh und lTnteransprueh <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Anode und der Kathode jeder Entladangsstrecke eine an <B>je</B> einen Kondensator der genannten Steuer stromkreise angeschlossene Zwisehenelektrode vorgesehen ist und die Ladestromkreise dieser Kondensatoren über den zwischen dieser Zwi schenelektrode und der an die das bildfre- quente Fernsehzeichen liefernde Endstufe des Fernsehempfängers angeschlossenen Elek trode der Entladungsstreeken gelegenen
    Teil dieser Entladungsstreeken verlaufen. <B>Z,</B> 4. Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueli und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Eutladungsstrek- ken in einer dampf- oder gasgefüllten Ent ladungsröhre angeordnet und ihre gegensei tigen Abstände so bemessen sind, dass die Entladung in. der einen Entladun,-sstrecke in der nächsten Entladungsstreeke eine die Ent ladung herbeiführende Ionisierung bewirkt.
    <B>5.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueh und Unteranspriiehen <B>1</B> und 4, da durch gekennzeichnet, dass in jeder Entla- diiii1#,-Ispiilii-e eine Zündelektrode vorgesehen ist.
    <B>6.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueli und Unteransprüehen <B>1</B> und 4, ge kennzeichnet durch eine der Anzahl der Bild zeilen gleiche Anzahl von Entladungsröhren, deren jede eine der Anzahl der Bildpunkte einer Bildzeile gleiehe Anzahl von Entla- dungsstreeken enthält.
    <B>7.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen<B>1,</B> 4,<B>5</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelek trode der der ersten Bildzeile entsprechenden Entladuingsröhre mit dem den Bildweehsel- impuls des Fernsehzeiehens liefernden Teil des Fernsehempfängers und die Zündelek- trode jeder folgenden Entladungsröhre mit der letzten Entladungsstrecke der vorherge henden Entladungsröhre verbunden ist.
    <B>8.</B> Bildwiedergabegerät naeh Patentan- sprueb. Lind Unteransprüehen <B>1,</B> 4,<B>5, 6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelek- trode jeder Entladungsröhre auch mit dem die Zeilenwechselimpulse des Fernsehzeichens liefernden Teil des Fernsehempfängers ge koppelt ist.
    <B>9.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueh, gekennzeichnet durch einen eine der ZD Anzahl der Bildpunkte entsprechende Anzahl von Öffnungen aufweisenden Bildschirm, Mittel zur Ausleuchtung der Öffnungen die ses Bildsehirmes und von den genannten Steuerspannungen gesteuerte Mittel zur Ab- deekung dieser öffnungen in einem der Hel- lig.keit der Bildpunkte abhängigen Masse.
    <B>10.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueh und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch ge- kennzeiehnet, dass hinter jeder Öffnung des Bildschirmes ein von einer der genannten Steuerspannungen gesteuertes Elektroskop angeordnet ist, dessen bewegliche Elektrode als eine zur Abdeekung der Öffnung des Bild- sehirnies geeignete Blende ausgebildet ist.
    ZD <B>11.</B> Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueh und Unteranspriiehen <B>1, 9</B> und<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Elektro- skope von den in die die Steuerspannungen erzeugenden Stromkreise eingeschalteten Kon densatoren gebildet sind.
    12. Bildwiedergabegerät nach Patentan- sprueli Lind Unteranspruieh <B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Ausleueh- tung der Öffnungen des Bildsehirmes hinter dem Bildschirm angeordnet sind.
    <B>13.</B> Bildwiedergabegernt nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Ausleuch- tung der Öffnungen des Bildschirmes vor dem Bildschirm angeordnet sind und die Mittel zur Abdeckung der Öffnungen des Bild schirmes lichtreflektierend ausgebildet sind.
CH260752D 1946-10-04 1947-09-22 Bildwiedergabegerät für Fernsehempfänger. CH260752A (de)

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