DEP0027707DA - Anordnung zur Bildwiedergabe in Fernsehempfängern - Google Patents

Anordnung zur Bildwiedergabe in Fernsehempfängern

Info

Publication number
DEP0027707DA
DEP0027707DA DEP0027707DA DE P0027707D A DEP0027707D A DE P0027707DA DE P0027707D A DEP0027707D A DE P0027707DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
arrangement
image
screen
image reproduction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Vivian Great Neck Loughren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Aerospace Inc
Original Assignee
Hazeltine Corp
Publication date

Links

Description

Anordnung aur Bildwiedergabe in Fernsehempfängern.
an einen guten Fernsehempfänger gestellten wichtigsten Forderungen bestehen darin, dass die Helligkeit und der· Kontrastbereich des übertragenen Bildes der Wirklichkeit entsprechen soll und dass bei einer Betrachtung des Bildes aus einer Entfernung von 1,5 - 3 Metern seine Sinaefheiten noch gut erkennbar sein, sollen. Die gebräuchlichen Fernsehempfänger entsprechen nur z\Mi Teil diesen Forderungen. Die gur Bildwiedergabe verwendeten iiathodenstrahlrohreo liefern ein viel zu kleines Bild und haben überdies den Nachteil, das:; sie ein sehr grosses und sehr schweres Gehäuse erlordern, dessen Abmessungen auch in der zur Bildfläche senkrechten Hichtung gross sein müssen» da die hinter der Bildfläche angeordneten Mittel zur Erzeugung, Konzentrierung und Ablenkung des üathodenstrahles viel Platz erfordern. Die mechanischen Bildwiedergabegerltö liefern zwar ein ausreichend großes Bild, sie sind jedoch noch grosser and schwerer als die Kathodenstrahlröhren und haben überdies den Bachteil9 dass die Erzeugung und Steuerung des zn ihrem Betrieb erforderlichen starken Lichtes j äie Synchronisierung der Antriebsmittel ihrer mechanischen bewegten TeIIe5 so:#ie ihre richtige Einstellung erhebliche Schwierigseiten macht«
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung -zur Bildwiedergabe in Fernsehempfängern., bei der die Heiligkeit jedes Bildpunktes bei der Bildwiedergabe durch eine ihm zugeordnete, nach Massgabe des aufgenonüaenen Bildsignalimpulses über je einen besonderen Stromkreis gesteuerte Lichtschleuse in der Weise geregelt wird j dass die zeilenweise zusammengefassten, den Durchlassgrad der ihnen zugeordneten Lichtschleusen bsstimaenden bteuerstromfcreise nacheinander in der durch ihre Anordnung innerhalb einer Bildseile 'und die der Bildzeilen hintereinander bestimmten Reihenfolge selbsttätig aur Wirkung kommen, indes stets durch die Einschaltung eines jeweils vorgeordneten Steuerstroakreises der ihm
folgende Steuerstromkreis zürn Ansprechen gebracht wird.
Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert» Fig. ist die 3ehaltskiζze eines alt dem erfindungsgemässen ßiidwiedergabegerät ausgerüsteten vollständigen Fernsehempfängers, Fig. 2 ist die Schaltskizze eines Teiles «is erfindungsgemässen Bildwiedergabegerntes. ^ig. 3 ist eine teilweise vergrösserte Ansicht des Bildwiedergabegerätef, B'ig. 4· zeigt eine .Einzelheit dos Bildwiedergabegerätes geiaäas i*'ig. 3 und i?ig. 5 stellt einen Teil eines dem Fernsehempfänger gemäss i?ig. 1 zugeführten Fernsehzeichens dar β
Oer in I?ig. 1 dargestellte Fernsehempfänger enthält einen mit der Antennenanordnung 11, 12 verbundenen Hochfrequenzverstärker 1o» an welchen eine Mischstufe TJ8 ein Zeichenfrequen&verstärker 14, ein Demodulator und selbsttätiger Kontrastregler 15» ein Bildsignalfreqaenzverstärker 16, ein Bildwiedergabegerät 17? ein Synchronisierzeichen-trenner 18 und. ein Tonwiedergabegerät 19 angeschlossen ist, ai%~A\iSfialame-<ies~Bi4i«ie'4esgabeg&»a%ee-»49$ iifeiiete«*-Ä^%. Alle genannten feile des Fernsehempfängers sind, mit Ausnahme des Bildwiedergabegerätes 17» üblicher Art, sodass sich eine nähere Erläuterung ihrer Wirkungsweise erübrigt.
Das Bildwiedergabegerät 17 dient zur Wiedergabe des
durch ein Fernsehzeichen übertragenen Bildes. Das Fernsehzeichen besteht aus einer in Bildseilen aufgeteilten BiIdpunktkomponente und aus Synchronisierkomponenten, welche sich in aufeinanderfolgenden Bildwechselperioden periodisch wiederholen, Die Bildpunktkornponente wird, von der Ausgangsklemme V des Bildfrequenzverstärkers 16 der Eingangsklemme V des Bildwiedergabeger:'tes 17 zugeführt. An diese Eingangsklemme des Bildwiedergabegerätes sind Mittel zur Bildabtastung und zur Lichtsteuerung angeschlossen, welche in den zeitlichen Abständen der aufeinanderfolgenden Bildpunkte des übertragenen Bildes entsprechenden zeitlichen Abständen nacheinander zur "Wirkung kommen. Je eine der Anzahl der Bildpunkte einer Bild zeile entsprechende Anzahl der vorgenannten Mittel ist zu einer Einheit zusammengefasst. Fig.. 2 zeigt drei solche ■.'Einheiten 20a, 20b und 20c, Die einander entsprechende Teile dieser Einheiten sind mit denselben öezugsnummern bezeichnet.. Da diese Einheiten einander völlig gleich sind,, genügt es,, wenn die erste Einheit 20a näher beschrieben wird.
Die Einheit 20.a bewirkt die Bildabtastung mittels der Erzeugung von \- anderentladungen in einer langgestreckten dampf- oder gasgefüllten Entladungsröhre, Diese Röhre enthält eine der Anzahl der Bildpunkte, einer Bildzeile entspreche ende Anzahl von gleichen Kondensatoren 21a, deren eine Elektrode über die Leitung 34a geerdet ist und deren andere
einen
Elektrode über/für alle Kondensatoren gemeinsamen ''Viderstand 23amit ü'iner Spannuhgsquelle +B in Verbindung steht. Im Ladestromkreis jedes Kondensators mit Ausnahme des ersten ist ferner je ein Widerstand 22a vorgesehen. Jeder Kondensator 21a stellt mit je -liner aus den Anoden 2.4a und der für alle
Anoden gemeinsamen, über einen Widerstand 29a geerdeten Kathode 25a bestehenden Entladungsstrecke in Verbindung, über die sich der Kondensator entladen kann. Der gegenseitige Abstand der /moden ist so gewählt, dass die Entladung in leder Entladungsstrecke die nächste Entladungsstrecke ionisiert und auf diese Vveise in dieser eine Entladung herbeiführt. Infolgedessen setzt sich die Entladung in der ersten Entladungsstrecke in Form einer Sanderentladung über die ganze Röhre fort. In der Nähe der ersten Anode 2^a ist eine Zündelektrode 26a vorgesehen, welche bei Zuführung eines positiven Auslöse·- oder Synchronisierimpulses zu ihr die Ent ladung in der ersten Entladungsstrecke auslöst „ ^>er zeitliche Abstand zwischen den Entladungen in den einzelnen Entladungsstrecken hängt von der Kapazität der Kondensatoren, der Induktivität der Ent-IadeStromkreise, der Grosse der Widerstände 24a und der Zusammensetztung und dem Druck des die Röhre ausfüllenden Gases ab. Diese Faktoren werden so gewählt? dass der zeitliche Abstand der Entladungen in den aufeinanderfolgenden Entladungsstrecken dem zeitlichen Abstand der aufeinanderfolgenden Bildpunktspannungen des übertragenen Fernsehzeichens gleicht. Die Entladestromkreise der Kondensatoren 21a können demnach als Abtast Stromkreise angesehen v/erden.
Die Kondensatoren 21a, die Widerstände 22a und die Anoden 2/+a können zu einer sich längs der Röhre erstreckenden, aus einer aus dem mit Widerstandsmaterial bedeckten leitenden äusseren Schicht kreis-iürmigen Querschnitts, einer dazu konzentrischen inneren leitenden Schicht und einer zwischen diesen beiden Schichten vorgesehenen nicht-leitenden Schicht bestehenden einzigen, zylinderförmigen konstruktiven Einheit
vereinigt sein,, Dabei stellen dann die Kondensatoren 21a die verteilte Kapazität zwischen den beiden leitenden Schichten dar, die Widerstände 22a deuten den entlang der äusseren leitenden Schicht verteilten Widerstand an und die Anoden 2/+a werden von Teilen der äusseren leitenden Schicht gebildet„
Die Lichtöteuerung bewirkt die Einheit 20a durch Erzeugung von üteuerspannungen- welche den zu den einzelnen Bildpunkten gehörigen Augenblickswerten der Bildpunktkomponente des Fernsehzeichens entsprachen, Zu diesem Zwecke ist zwischen jeder Anode 24a und der Kathode 25a je eine Zwischenelektrode 2 3a angeordnet= Jede dieser Zwischenelektroden ' steht IT er je. eine Leitung 47s· mit der einen Elektrode je eines Kondensators oOa in Verbindung., dessen andere Elektrode über eine Vorspannungsquelle 31a geerdet ist» Ein mit der Kathode 25a verbundener, geerdeter Widerstand 29a vervollständigt die aus dem zwischen der Kathode 25a und den Zwischenelektroden 2Öa befindlichen Teil der %vtladungsstrecken der Röhre f den Kondensatoren 30a und dem der Spannungsquelle 31a bestehenden Ladestromkreis der Kondensatoren 30a«, Das mit der Kathode verbundene Ende des Widerstandes 29a ist mit der Eingangsklemme V verbunden j sodass sich an der Kathode 25a eine sich-mit den Änderungen der Amplitude der Bildpunktkomponente ändernde Spannung ergibt, Die obengenannten Ladestromkreise■der Kondensatoren 30a werden bei jeder Entladung/den zu den einzelnen Kondensatoren gehörigen Entladungsstrecken der Röhre geschlossen, sodass man an diesen Kondensatoren den zu den einzelnen Bildpunkb^n gehörigen Augenblickswerten der Bildpunktkomponente des Fernsehzeichens entsprechende Steuerspannungen
erhält. Diese Steuerspannung kann demnach zur der ieweiligen Bildpunkthelligkeit entsprechenden Licht steuerung verwendet werden und die Ladestromkreise der Kondensatoren 30a stellen demnach Lichsteuerstromkreise dar,
Zwecks Erreichung des erforderlichen Gleichlaufs der
Entladungen in den AbtastStromkreisen mit den Bildpunkt span
nungen des empfangenen Fernsehzeichens müssen diese Entladungen in Abhängigkeit von den Synchronisierkomponenten das Fernsehzeichens gesteuert werden. Zu diesem ^we-:ce sind, in der Einheit 20a miteinander induktiv gekoppelte Spulen 27a „ 32a und 33a vorgesehen;vor. welchen die Spule 27a zwischen die Kathode 25a und die Zündelektrode 2.6a gesc ltet ist? während die Spule 32a mit der an die die Zeilenwechselimpulny liefernden Ausgangsklemme L des Synchronisierzeichentrenners 18" angeschlossenenEingangsklemiTie L des Bildwiedergabegerätes und die Spule 33a mit der an die die Bildwechselimpulse liefernden Ausgangsklemme F des Synchronisier zeiche.ntrenners 10 angeschlossenenEingangsklemme F des Bildwiedergabegerätes in Verbindung steht, Die übrigen Einheiten 20b und 20c haben ebenfalls entsprechende Spulen, jedoch sind in diesen Einheiten nur die Spulen 3^·o, 32c mit der Eingangsklemme L verbunden, während die Spule 33"b der Einheit 20b an die letzte Zwischenelektrode 28a der vorhergehenden Einheit 20a und die Spule 33c der Einheit 20c an die letzte Zwischenelektrode 2Sb der vorhergehenden Einheit 20b angeschlossen ist., Erforderlichenfalls können in die Anschlussleit~'ngen der Synchronisierspulen der Einheiten 20b? 20c usw Verzögerungsnetzwerke einf·: eschalt et werden Λ
Die Einheiten 20a, 20b. 20c usw sind in einem in Fig, 3
(targestellten Gehäuse 40. angeordnet, welches auch zur Au-S-leuchtung eines vor dem Gehäuse vorgesehenen Bildschirmes geeignete Lichtquellen enthält. Diese Lichtquellen können beispielsweise Quecksilberdampflampen sein, die so angeordnet Sind, dass sie den ganzen Bildschirm 42 gleichmässig ausleuchten. Zwecks Verbesserung der Gleichmässigkeit dieser Ausleuchtung kann das Gehäuse 40 eine lichtstreuende Vorderwand 41 haben. Die Seitenwände der Gehäuses müssen natürlich lichtundurchlässig sein. Der Bildschirm 42 besteht aus einer lichtundurchlässigen, geschwärzten Platte 43, welche in einer der Zeilenzahl des Bildes entsprechende Anzahl von horizontalen Linien untereinanderliegend angeordnete öffnungen 44 enthält, von welchen jede einem Bildpunkt entspricht. Jeder Öffnung ist eine der in Fig. 4 dargestellten,als Elektroskope ausgebildeten Lichtschleusen zugeordnet. Jede Lichtschleuse besteht aus einer festen Elektrode 45 und einer beweglichen Elektrode 46. Diese kann beispielsweise eine Zinnf olle sein
an
und ist an ihrem einen Ende/einer Stütze 43 befestigt, während sie an ihrem anderen Ende als eine der Öffnung 44 des Bildschirmes 42 verdeckende, lichtundurchlässige, geschwärzte Blende 4'"' ausgebildet ist» Die Lichtschleusen sind so ange ordnet, dass jede Blende 49 die zu ihr gehörige öffnung 44 in ihrer einen GrenZ]_age vollständig abdeckt und in ihrer anderen Grenzlage vollständig freigibt.
Die Elektroden der Lichtschleusen können von den Elektroden der Kondensatoren 30a,3Ob, usw gebildet sein^ wobei die Elektroden 45 die mit den Zwischenelektroden 23a,, 23b, usw verbundenen Elektroden der Kondensatoren darstellen. In diesem Fall sind also die Zuleitungen 47 der Elektroden 45
zeit beträgt die Hälfte der Resonanzperiode des von dem Kondensator und der Streuinduktivität des J: ■" -'""!"dungskreises gebildeten Serienresonanzkreises, da am ^nde dieser Zeitspanne die Spannung der ersten Anode 24a so weit vermindert ist, dass sie die Entladung nicht mehr aufrecht erhalten kann .
Während dieser Entladung vermindert sich der Widerstand des zwischen der Zwischenelektrode 23a und der Kathode 2 5a gelegenen Teiles der ersten Entladungsstrecke so, dass sich ein von der Vorspannungsquelle 31a über den Kathodenwiderstand 2Qa verlaufender geschlossener Ladekreis für den ersten Kondensator 30a ergibt' und dieser Kondensator daher auf eine Steuerspannung aufgeladen wird, welche dem der Helligkeit des ersten Bildpunktes der ersten Bildzeile entsprechenden Augenblickswert der über die Eingangsklemme V der Kathode 2 5a zugeführten Bildpunktkomponente des Fernsehzeichens entspricht.
Die Grosse der von den Spannungsquellen 31a f 31b, usw gelieferten Vorspannung ist so gewählt j dass die bewegliche Elektrode 46a der von den Kondensatoren 30a? 30b, usw gebildeten Lichtschleusen in der oberen Grenzlage einnimmt und die Blende 49 daher die öffnung 44 vollständig abdeckt, so lange die sich an dieser Elektrode in der oben dargelegten Weise ergebende Steuerspannung kleiner ist? als das in Fig, 5 durch die horizontale Linie b_ angedeutete Spannungsniveau,.-welches dem Gehwarzwert des Bildes entspricht, Falls also die sich am ersten Kondensator 30a während der 'Entladung in-der ersten Entladungsstrecke ergebende St euer spannung den Viert b nicht übersteigt j ergibt sich am Bildschirm als erster Bildpunkt ein schwarzer Punkt, Je grosser der dem ersten Bildpunkt
entsprechende Augenblickswert der Bildpunktkomponente des
ist
Pernsehzeichens/und in je grösserem Masse infolgedessen die sich am ersten Kondensator 20a ergebende Steuerspannung den %ert b_ übersteigt, um so mehr zieht die Elektrode 45 die Elektrode 46 an und um so mehr Licht lässt daher die Blende 4f) zur öffnung 44 durch, sodass also der erste Bildpunkt des Bildschirmes in entsprechendem Masse heller wird. Falls der erste Bildpunkt weiss ist, wird aie sich am ersten Kondensator 30a ergebende .3 t euer spannung so gross, dass die Elektrode
45 die .Elektrode 46 ganz an sich heranzieht, sodass diese die üffnun;; 44 ganz freigibt und. diese ganz aufgeleuchtet wird „
Die Entladung in der ersten Entladungsstrecke der Ab-r tasteinheit 20a ionisiert die zweite Entladungsstrecke und infolge dieser Ionisierung kommt nach einer gewissen Zeit, welche etwa der Entladungszeit des ersten Kondensators entspricht, eine Entladung des zweiten Kondensators 21a über die zweite Entladungsstrecke zustande. Dabei wird de: zweite Kondensator 30a auf eine Steuerspannung aufgeladen, welche dem der Helligkeit des zweiten Bildpunktes der ersten Bildzeile entsprechenden Augenblickswert der i^ber die Eingangsklemrne V der Kathode 25a zugeführten Bildkomponente des Fernsehzeichens entspricht, und infolgedessen nimmt die Elektrode
46 dieses Kondensators, welche hinter der dem zweiten BiIdpunkt der ersten Bildzeile entsprechenden Öffnung 44 des Bildschirmes 42 liegt, eine der Helligkeit des zweiten Bildpunktes entsprechende Lage ein, sodass sich auf dem Bild-, schirm dieser zweite Bildpunkt ergibt.
Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis die beschrie-
bene Wanderentladung die letzte Entladungsstrecke der Abtasteinheit 20a erreicht. Durch diese Vanderentladung wurden sämtliche BiIdpunkte der ersten Bildzeile abgetastet. Vcn der Zwischenelektrode der letzten Entladung st recke der Einheit 20a wird die Spannung, welche den zu dieser letzten Entladungsstrecke gehörigen Kondensator 30a aufladet, auch zur Zündelektrode 26b der nächsten Abtasteinheit 20b zugeführt und gleichzeitig erhält diese Zündelektrode den zweiten Zeilenwechselirnpuls der ersten Bildwechselperiode, Diese beiden Spannungen reichen zusammen dazu aus, eine Entladung zwischen der Zündelektrode 26b und der Kathode 25b der Einheit 2 9b herbeizuführen und dadurch die \"anderentladung in dieser Einheit auszulösen. Durch diese Yanderentladung wird die zweite Bildzeile abgetastet und an Ende dieser /Ibtasti.ig setzt sich die Abtastung in derselben Weise in der dritten und den folgenden Bildzeilen fort.
Da der otrorakreis jedes der Kondensatoren 30a, 30b,usw nur während der Entladung in der zugehörigen Sntladunsüsstrecke geschlossen ist und eine solche Entladung nur einmal während, jedor Bildwechselperiode vorkommt, fe^hält jeder dieser Kondensatoren seine Ladung während des ganzen Abtastvorganges und diese Ladung wird von Bildwechselperiode zur Bildwechselperiode nur so weit geändert, als sich die Helligkeit der betreffenden Bildpunkte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildwechselperioden ändert. Es ergibt sich demnach an den Kondensatoren 30a., 3Öb, usw sämtlicher Abtasteinheiten ein Spannungsbild., welches dem durch das Fernsehzeichen übertragenen .Bild entspricht. Dieses Spannungsbild wird dann durch die Organe /+.0-49 in der oben beschriebenen Weise in
ein sichtbares Bild umgewandelt, Die Natur der Entladung in den gasgefüllten Entladungsröhren der Abtasteinheiten 2Qb 20b, usw lässt die Änderung der. Ladung der Kondensatoren 30a, 30b, usvi während der Entladungsperiode der -jxi Entladungsstrecken sowohl im positiven als auch negativen Sinne zu, da die Ionisierung in der Röhre je nach der Änderung der Bildpunktspannung von einer Entladung . zur anderen entweder positive Ionen oder negative Elektronen für die Ladung der genannten Kondensatoren zur Verfügung stellt,
Die Kondensatoren 21a, 21b, usw werden nur einmal während jeder Bildwechselperiode entladen und haben daher genügend Zeit, sich wieder aufzuladen. Es muss darauf geachtet werden, dass diese Kondensatoren keine so grosse Ladung erhalten, dass sie sich auch ohne vorherige Ionisierung ihrer Entladungsstrecken entladen können,. Die positive Spannung an der Kathode der Abtasteinheit darf nicht so gross werden, dass sie die Auslösung der Wanderentladung in der Röhre durch den kombinierten BiIdWeChSeI-- und Zeilenwechselimpuls bezw, -durch den kombinierten ^eilenwechse.l- und Lichtsteuerimpuls verhindert, wobei -natürlich auch die sich an den Kondensatoren 30a, 3.0b, usw ergebenden Spannungen berücksichtigt werden müssen.
Anstelle der beschriebenen fortlaufenden Abtastung kann natürlich durch entsprechende Schaltung der Abtasteinheiten auch eine dem Zeilensprungverfahren entsprechende oder in beliebiger anderer Weise ausgebildete Abtastung erreicht werden. Statt der Synchronisierung .jeder Abtasteinheit durch die Zeilenwechselimpulse kann man sich auch damit begnügen, die Wanderentladunr· in ieder Abtasteinheit nur durch die sich
am letzten Lichtsteuerkondensator der vorhergehenden Abtasteinheit ergebende Steuerspannung auslösen zu lassen. In der selben Weise kann auch die Wand erentladung in der ersten Abtasteinheit durch die sich am letzten Lichtsteuerkondensator der letzten Abtasteinheit ergebende Steuerspannung ausgelöst werden, jedoch ist die beschriebene Auslösung durch den kombinierten Bildwechsel- und Zeilenwechselimpuls vorteilhafter, da sich das richtige Phasenverhältnis zwischen der Abtastung und dem empfangenen ^ernsehzeichen sichert.
Der Bildschirm 42 kann auch so ausgebildet werden, dass er das Licht einer starken Lichtquelle auf einen Projektionschirm wirft. In diesem Fall muss die Lichtquelle vor dem Bildschirm angeordnet werden und die Blenden k9 müssen so ausgebildet werden, dass sie das Licht der Lichtquelle reflektieren, Die Polarität der Vorspannungsquellen 31a, 31b, usw muss dan umgekehrt werden, sodass die Blenden 49 die Öffnungen 44 unter der Einwirkung von dem Schwarwfert des Bildes entsprechenden Steuerspannungen völlig freigeben und unter der Einwirkung von dem weisswert des Bildes entsprechenden Steuerspannungen völlig bedecken*
Das erfindungsgem-dsse Bildwiedergabeger-I.t hat den Vorteil, dass es ein Bild beliebiger Grosse liefern kann,, ohne Synchronisierungsschwierigkeiten verursachende und viel Platz einnehmende, schwere mechanische Bildabtastraittel zu besitzen, Bio Abmessung-1 des Gerätes in der auf die Bildebene normalen Richtung ist so gering, dass das Gerät nach Art eines Gemäldes an die Wand gehängt werden kann und seine Unterbringung daher auch in kleineren Räumen keine Schwierigkeiten macht,,

Claims (14)

  1. Patentansprü ehe
    1, Anordnung zur Bildwiedergabe in Fernsehempfängernf dadurch gekennzeichnetf dass die Helligkeit jedes B^ßtfepunktes bei der Bildwiedergabe durch eine ihm zugeordnete, nach dnassgabe des aufgenommenen Bildsignalimpulses über je einen besonderen Stromkreis gesteuerte Lichtschleuse in der Weise geregelt wird, dass die zeilenweise zusammengefassten9 den Durchlassgrad der ihnen zugeordneten Lichtschleusen bestimmenden Steuerstromkreise nachein, nder in der durch ihre Anordnung innerhalb einer Bildzeile und die der Bildzeilen hintereinander bestimmten Reihenfolge selbsttätig zur Wirkung kommen, indem stets durch die Einschaltung eines jeweils vurgeordneten Steuerstromkreises der ihm folgende bteuerstromkreis zum Ansprechen gebracht wird.
  2. 2. Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der genannten Steuerstromkreise je einen Kondensator (3oa, Job) enthält, dessen LadeStromkreis über einen Teil einer lüntladungsstrecke verläuft, die an das das demodulierte Fernsehzeichen liefernde Organ des Fernsehempfängers angeschlossen ist»
  3. 3e Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1 und 2S dadurch gekennzeichnet, dass jede der genannten .Entladungsstrecken den üJntladungsstromkreis je eines aa eine Betriebsspannungsquelle (B) angeschlossenen Kondensators (21a, 21b) bildet.
  4. 4o Anordnung zur Bildwiedergabe uach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anode und Kathode jeder JBntladungs strecke eine an je einen Kondensator (3oa, 3ob) der genannten Steuerstromkreise angeschlossene Zwischenelektrode vorgesehen ist und dass die Ladestroinkreise der genannten Kondensatoren über den Teil dieser Entladungsstrecken verlaufen, der zwischen dieser Zwischenelektrode und der an daä das demodulierte Fernsehzeichen liefernde Organ des Fernsehempfängers angeschlossenen Elektrode der Entladungsstrecken liegt.
  5. 5. Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, χ dass die Entladungsstrecken in^danipf- oder gasge-
    füllten Entladungsröhren angeordnet und ihre geg nseitigen Abstände so bemessen sind, dass die Entladung in der einen -Entladungsstrecke in der nächsten Sntladungsstrecke eine die Entladung herbeiführende Ionisierung bewirkt.
  6. 6. Anordnung zur Bildwiedergabe nach -Patentanspruch 1 und 5» dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Entladungsröhre eine Zündelektrode vorgesehen ist.
  7. 7. Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1 und 5j gekennzeichnet durch eine der Anzahl der Bildzeilen gleici.e Anzahl von entladungsrohren, deren jede eine der Anzahl der Bildpunkte einer Bildzeile gleiche Anzahl von iSntl ad ungs st rechen enthält,
  8. 8. Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1, 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektrode (26a) der der ersten Bildzeile entsprechenden üntladungsröhre mit de*7Bildwechselimpuls des Fernsehzeichens liefernden Organ des Fernsehempfängers und die Zündelektrode jeder folgenden Entladungsröhre mit der letzten Entladungsstrecke der vorhergehenden Entladungsrohren verbunden iste
  9. 9« Anord ung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektrode jeder Entladungsröhre auch mit dem die Zeilenwechselimpulse des Fernsehzeichens liefernden Organ des Fernsehempfängers gekoppelt ist.
  10. 10. Anordf ung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1, gekeiinzeichne durch einen, eine der Anzahl der Bildpunkte entsprechende Anzahl von Öffnungen aufweisenden Bildschirm, kittel zur Ausleuchtung der Öffnungen dieses Bildschirmes und von den genannten Steuerspamnungen gesteuerte AÜttel (Bildschleusen) zur Abdeckung dieser Öffnungen in einem der Helligkeit der Bildpunkte entsprechenden Masse.
  11. 11. Anordnung zur Bildwiedergabe η ch Patentanspruch 1 und 9» dadurch gekennzeichnet, dass hinter jeder Öffnung des Bildschirmes ein von einer der genannten Steuerspannungea gesteuertes Elektroskop angeordnet ist j dessen be^eglicae Elektrode als eine zur Abdeckung der Öffnung des Bildschirmes geeignete Blende ausgebildet ist.
  12. 12* Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroskope von den in die die Steuerspannuagen erzeugenden Stromkreise eingeschalteten Kondensatoren gebildet sind.
  13. 13· Anordaung zur Bildwiedergabe nach Patent ansprach 1 und 1os dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Ausleuchtung der Öffnungen des Bildschirmes hinter dem Bildschirm angeordnet sind9
  14. 14. Anordnung zur Bildwiedergabe nach Patentanspruch 1 und 1o, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Äusleuchtung der Öffnungen des Bildschirmes vor dem Bildschirm angeordnet sind und die
    Mittel zur Abdeckung der öffnungen des Bildschirmes lichtreflektierend ausgebildet sind.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2424071A1 (de) Video - wiedergabesystem
DE2408451B2 (de) Verfahren und Schaltung zur Erzeugung eines Graustufen aufweisenden Bildes auf einer Gasentladungsanzeigetafel
DE2223270A1 (de) Bildaufnahmesystem mit pyroelektrischer Photokatode
DE2839860A1 (de) Fernsehempfaenger mit einer elektrolumineszenz-duennschicht-anzeigeeinrichtung als bildschirm
DE2129909A1 (de) Speicherroehren-Anordnung
DE699657C (de) Fernsehsenderoehre
DE2948955C2 (de)
DE2403267C3 (de) Fernsehbildwiedergabeanordnung mit einer Strahlstromklemmregelschaltung
DE2756354C2 (de) Wiedergabeanordnung mit Gasentladungswiedergabeelementen
DE2702817A1 (de) Farbfernsehempfaenger
DEP0027707DA (de) Anordnung zur Bildwiedergabe in Fernsehempfängern
DE2704193A1 (de) Fernsehkamera und dafuer geeignete aufnahmeroehre
DE1614899C3 (de) Verfahren zum Betrieb einer Speicherröhre
DE900828C (de) Anordnung zur Fernsehuebertragung von Filmen
DE820012C (de) Anordnung zur Bildwiedergabe in Fernsehempfaengern
DE1947553B2 (de) Schaltungsanordnung zur erzeugung einer treppenfoermigen spannung fuer die geschwindigkeitsmodulation des elektronenstrahls
DE2843801C2 (de) Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Dünnfilm-Elektroluminiszenz-Videoanzeigetafel mit Matrixstrukur
CH260752A (de) Bildwiedergabegerät für Fernsehempfänger.
DE544398C (de) Fernsehuebertragungssystem mit Braunscher Kathodenstrahlroehre
DE641519C (de) Fernseh-Empfangsverfahren, bei dem Synchronisierfrequenzen mit den Bildstroemen gemischt und gleichzeitig mit diesen uebertragen werden
DE2723818C2 (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrückung des Strahlstroms einer Bildröhre
DE846417C (de) Schaltroehre
DE1299895B (de) Registriergeraet
DE1054486B (de) Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschluesselungsvorrichtung
DE893056C (de) Kathodenstrahlroehre fuer die Sendung oder den Empfang von zeilenweise uebertragenen, insbesondere farbigen Fernsehbildern