CH257557A - Verfahren zur Herstellung einer Heizspule. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Heizspule.

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CH257557A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor

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  • Resistance Heating (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Heizspule.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren für die Herstellung einer     Heiz-          spule,    z. B. für indirekt geheizte Widerstände,  insbesondere Widerstände mit     ausgesprochen     negativem oder positivem     Widerstands-Tem-          peraturkoeffizienten,    die nachstehend der Ein  fachheit halber als     Thermowiderstände    be  zeichnet werden.

      Bei einer Art von indirekt geheizten       Thermowiderstä,aden,    in denen das Wider  standselement die Farm einer kleinen Perle  mit daran befestigten     Zufühiuingsleitungen     hat, wird diese Perle mit einer zum voraus  gewickelten kleinen Heizspule umgeben, wo  bei zwischen der Heizwicklung und der Perle  eine isolierende Schicht, z. B. aus Isolierkitt,  <B>z</B> angebracht, wird.

   Wenn nun     z.B.    das     Wi-          C          derstandselement        ,Sehr    klein ist, das heisst etwa  einen Durchmesser von 0,75 mm aufweist,  dann bereitet, da die Heizspule einige Male  grösser ist als die Perle, die genaue Zentrie  rung dieser Perle in der Heizspule erhebliche       Schwierigkeiten.    In solchen Fällen wird die  Herstellung von     Thermowiderständen    mit  Gleicher     Charakteristik    erschwert.  



  Die Erfindung bildet nun ein Verfahren,  nach dem eine Heizspule hergestellt werden  kann, deren Windungen sehr nahe     aneinander-          fegen,    aber trotzdem voneinander getrennt  und isoliert sind, und wobei die Spule bedeu  tend kleinere Abmessungen aufweisen kann  als die bisher bekannten Heizspulen.

      Das erfindungsgemässe Verfahren     zurHer-          stellung    der Heizspule ist dadurch gekenn  zeichnet, :dass die Windungen der Spule mit  einem schmelzbaren und nach dem Schmel  zen und erfolgter Erstarrung elektrisch isolie  renden Material überzogen werden, worauf die  Spule erhitzt wird, um das Material zu  schmelzen und durch die Oberflächenspan  nung des geschmolzenen Materials das     Anein-          anderrücken    der mit dem geschmolzenen Ma  terial überzogenen Windungen zu bewirken.  



  Die Erfindung umfasst auch eine nach  dem Verfahren hergestellte Heizspule, die mit  einem elektrisch isolierenden, die Windungen  zusammenhaltenden Überzug aus geschmol  zenem Material versehen ist.  



  Nachstehend wird die Erfindung beispiels  weise näher erläutert.  



  Bei einer praktischen Durchführung des  erfindungsgemässen Verfahrens wird aus fei  nem Widerstandsdraht, z. B. aus feinem  Draht aus einer     Nickel-Chrom-Legierung    oder  Wolfram hergestellte zylindrische Spule in  eine     wässrige    Lösung, die     gesättigt    sein kann,  oder Suspension von     Natriumbiborat    oder  eines andern metallischen (z.

   B.     Lithium-,        Ka-          hum-,    Blei- usw.)     Borates    eingetaucht und  dann in einem Ofen auf eine Temperatur ge  bracht, die oberhalb des Schmelzpunktes des       Borates;    jedoch unterhalb des     Schmelzpunktes     des Drahtmaterials liegt.

   Wenn das     Borat     schmilzt, werden die     Spulenwindungen    durch      die Oberflächenspannung des geschmolzenen       Borates    zusammengezogen und durch einen  die einzelnen Windungen überziehenden dün  nen     Film    des     Borates    elektrisch     isoliert    aus  einandergehalten.  



  Das Verfahren kann auch unter Verwen  dung eines     beliebigen    schmelzbaren Glases  oder Emails     durchgeführt    werden, falls dieses  Material     einerseits    eine grosse, das Zusammen  ziehen der     Windungen    bewirkende Ober  flächenspannung besitzt und     anderseits    auf  dem Draht einen -dünnen, die einzelnen Win  dungen voneinander isolierenden Film zu bil  den vermag.  



  Die Spule könnte aber auch zuerst in  Wasser und dann     in    feinpulvriges     Borat    oder  sonst ein zweckmässiges schmelzbares Ma  terial oder eine Mischung von solchen Ma  terialien eingetaucht und dann in einem Ofen  erhitzt werden.  



  Beiden oben     beschriebenen    Ausführungs  arten kann die Erhitzung .der Spule statt in  einem     Ofen;    natürlich auch in einer .offenen  Flamme erfolgen.  



  Die zur Verwendung gelangenden Ma  terialien für die Spule     und    die Behandlung  derselben müssen natürlich so gewählt wer  den, dass die     Oberflächenspannung    des ge  schmolzenen Materials die Federkräfte     de:Spulenwindungen    zu     überwinden    und damit  das Zusammenziehen der Windungen zu be  wirken vermag.  



  Nach erfolgter Abkühlung erhält man eine  zylindrische Spule, die sich dank ihrer un  nachgiebigen glasartigen Umhüllung durch  besondere Formfestigkeit auszeichnet. Diese       Eigenschaft    macht es möglich, dass eine mit  ihren Zuleitungsdrähten versehene Wider  standsperle ohne Schwierigkeiten in den     Spu-          lenhohlraum    eingeführt, genau zentriert und  dann mit einem Befestigungsmittel, wie Iso  lierkitt,     befestigt    werden kann.  



  Das     Verfahren    hat noch den Vorteil, dass  die     Heizspulen    bei gleichem     Spulenwiderstand     infolge des Zusammenziehens der Spulen  windungen weniger lang werden, dass     ferner     die Spule     einen    elektrisch isolierenden Über-         zug    besitzt und dass schliesslich Spulen glei  cher     Windungszahl,    da deren Windungen  stets gleich zusammengezogen werden, auch  gleich lang ausfallen, was     nicht    der Fäll wäre,

         wenn    die Spulen nur durch     Teilung    einer län  geren Spule in eine Anzahl kleinere     Spulen-          stücke    hergestellt würden,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung einer aus nebeneinanderliegenden Drahtwindungen be stehenden Heizspule, dadurch gekennzeich net, dass die Windungen der Spule mit einem schmelzbaren und nach dem Schmelzen und erfolgter Erstarrung elektrisch isolierenden Material überzogen werden, worauf die Spule erhitzt wird, um das Material zu schmelzen und durch die Oberflächenspannung des ge- schmohenen Materials .dae Aneinanderrücken der mit dem geschmolzenen Material über zogenen Windungen zu bewirken.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Spule in eine das zu schmelzende Material enthaltende Lö sung eingetaucht, hierauf herausgezogen und dann erhitzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Spule in eine das zu schmelzende Material in Suspension enthaltende Flüssigkeit eingetaucht, hierauf heausgezogen und dann erhitzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Spule zunächst in Wasser und dann in das pulverisierte, zu schmelzende Material eingetaucht, hierauf herausgezogen und dann erhitzt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Ma terial überzogene Spule in einem Ofen erhitzt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Ma terial überzogene Spule in einer Flamme er hitzt wird. PATENTANSPRUCH II: Nach dem Verfahren des Patentanspruches I hergestellte Heizspule, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Spule mit einem elektrisch isolierenden, die Windungen zusammenhal tenden überzug aus geschmolzenem Material versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 6.
    Heizspule nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Material aus einem metallischen Borat besteht. 7. Heizspule nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Material aus Kaliumborat besteht. B. Heizspule nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Material aus Natriumborat besteht. 9. Heizspule nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Windungen der Spule aus Widerstandsdraht bestehen. 10. Heizspule nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstands draht aus einer Niekel-Chram-Legierung be steht. 11.
    Heizspule nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, .dass der Widerstands draht aus Wolfram besteht,
CH257557D 1941-08-22 1946-08-22 Verfahren zur Herstellung einer Heizspule. CH257557A (de)

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