CH257528A - Zündvorrichtung mit Einstellehre an Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Zündvorrichtung mit Einstellehre an Brennkraftmaschinen.

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CH257528A
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Limited Ford Motor Company
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Ford Motor Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

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Description


  Zündvorrichtung mit Einstellehre an Brennkraftmaschinen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Zünd  vorrichtun l mit Einstellehre an     Brennkraft-          Es    ist allgemein bekannt, dass Zündungs  verteiler von Brennkraftmaschinen im     all-          ge,meinen    von der Nocken- oder der     Kurbel-          w    olle angetrieben werden, und zwar über eine  heilhg von Rädern, welche Stirn- und Spiral  räder oder Schneckenräder umfassen.

   Ferner  i st bekannt, dass diese Räder, wenn sie zu  sannmengebaut sind, eine bestimmte Lage in  beczug auf die Kolben und Ventile einnehmen  müssen, und dass die Unterbrecherkontakte  des Verteilers sich in zeitlicher Abhängigkeit  niil der Bewegeng der Kolben und dem Öff  nen und Schliessen der Ventile bewegen  müssen. Irgendwelche Unregelmässigkeit in  der Einstellung der Steuerräder oder     Unter-          hreelherkontakte    des Verteilers oder der     Nok-          ken,    welche die letzteren betätigen, bewirken  daher eine Fehlsteuerung der Maschine, und  müssen daher Mittel angeordnet werden,  umn die Steuerung richtig einzustellen.

   All  gemein wird diese Einstellung durch das Öff  nen des Schwungradgehäuses oder     Steuer-          räderghäuses    oder beider vorgenommen, wobei  die Kurbelwelle, das Schwungrad und die  Steuerräder so lange gedreht werden, bis am  Sclhwungrad und an den Rädern bestimmte       Punkte    erreicht sind, durch welche angezeigt  wird, dass ein bestimmter Kolben sich in der  Stellung befindet, wo die Zündung zu erfol  gen hat, worauf der Verteiler     -derart    einge-    stellt wird,     dass    der Nocken oder der Kontakt  rotor des Verteilers sich in einer mathematisch       bestimmten    Lage befindet, welche von ge  wissen Charakteristiken der Maschine ab  hängt,

   um einen der Funken für .den Zylin  der mit dem erwähnten bestimmten Kolben  zu liefern. Die     Verwendung    von     Spiral-    oder  Schneckenrädern, wie sie gewöhnlich zum  Verbinden der Verteilerantriebswelle mit der  Nocken- oder Kurbelwelle verwendet werden  und die gewöhnlich unzugängliche Lage die  ser Räder verhindert die Einstellung des Ver  teilers durch Einstellung der entsprechenden  Lagen .der Wellen und Räder in bezug auf  den Verteiler.

   Selbst wenn diese Räder zur  Einstellung gut zugänglich wären und ganz  nach Wunsch eingestellt werden könnten,  würde man     finden,    dass der zur     Einstellung     der Zündung     .erforderliche    Genauigkeitsgrad  durch blosses Einstellen der Zahnräder nicht  erreicht werden könnte. Dies     trifft    speziell für  moderne     Brennkraftmaschinen    zu, deren  Räder mit Toleranzen hergestellt     .sind,    welche  für den Zweck der Zündungseinstellung zu  gross sind.  



  Um eine günstige Einstellungsmöglich  keit für den Rotor und den Nocken zu schaf  fen, wird im allgemeinen der Unterbrecher  nocken am Ende der     Verteilerrotorwelle    im  Gehäuse     verstellbar    gemacht. Die solcherart  gemachten Einstellungen sind im besten Fall  ungenau infolge des Verfahrens, das zur  Anwendung gelangen muss, und das im Lösen      des Nockens auf der Welle und Drehen des  selben in eine Stellung, in welche die von       diesem    Nocken betätigten Zündkontakte in  bezug aufeinander eine     bestimmte    Stellung er  reicht haben, besteht.

   Die     Einstellung    des       Nockens    ist äusserst wichtig und kritisch, da  seine Wirkung in bezug auf das Öffnen der  Unterbrechungskontakte den Durchgang des  Stromes zur Verbrennungskammer steuert.  Ein günstiges und richtiges Arbeiten des Mo  tors erfordert, dass der Unterbrecherkontakt  in dem Augenblick öffnet, in welchem sich  der Kolben in der günstigsten Lage für den       Zündfunken    befindet und obgleich die Stel  lung des Kolbens von Hand bestimmt werden  kann, entstehen die grössten Schwierigkeiten  bei der     Bestimmung    des Momentes von Hand  oder von Auge, in welchem sich die Kontakte  öffnen oder sich zu öffnen beginnen.

   Weitere  Schwierigkeiten und Ungenauigkeiten ent  stehen bei diesem Einstellvorgang durch den  vorhandenen toten Gang, was sich beim Ar  beiten des Verteilerrotors und Nockens be  merkbar macht, und was die Folge des Spiels  in der zusätzlichen Verteilerantriebswelle und  des erforderlichen Loseseins in der     Zentrifugal-          Zündzeitpunkt-Verstelleinrichtung    ist, mit  welchem die Verteiler gewöhnlich ausgerüstet  sind.

   Beim Einstellen der gewöhnlichen Ver  teilertypen durch Lösen und     Einstellen    des  Nockens, wie es vorstehend beschrieben ist,  wird meistens     versucht    beim     Einstellen    das  Spiel durch Zurückdrücken des Nockens ent  gegen dem Spiel aufzuheben und die Lage des  Nockens zu bestimmen, in welcher die Unter  brecherkontakte     öffnen.    Dieses Vorgehen ist  mühsam und im besten Fall ungenau und er  gibt keine befriedigende Einstellung.  



  Ferner sei darauf hingewiesen, dass es bei  den üblichen Verteilerantriebsanordnungen  unvermeidlich ist, dass die     Zündzeitpunktein-          stellung    verlorengeht, wenn das Verteiler  gehäuse zwecks Revision, Reparatur oder Er  satz ausgebaut werden muss. Dies erfordert  daher ein     neues    Einstellen, wenn der repa  rierte Verteiler wiedereingebaut wird.  



  Ein weiterer Nachteil der gegenwärtigen  Verteiler und Verteilerkupplungen wird von    selbst klar,     wenn.    man sieh daran erinnert, dass  selbst ein neuer Verteiler, speziell im Falle  wenn er als Ersatz eingebaut wird, mit dem  Motor zusammen     vollständig    neu eingestellt  werden muss, um eine richtige     Zündung    und  ein gutes     Funktionieren    zu gewährleisten.  



  Infolge der Schwierigkeiten und Un  genauigkeiten, welche bei der Einstellung,  beim Ersatz oder bei der Reparatur der  üblichen     Verteiler    und     Verteilerantriebsmittel          auftreten,    war es dem durchschnittlichen  Automobilbesitzer absolut unmöglich, seinen  eigenen Verteiler selbst zu bedienen. Ferner  konnte eine genaue und günstige Regulierung  nicht     durchgeführt    werden ohne technische  Kenntnisse und ohne eine     geeignete    Aus  rüstung, was jedoch in den durchschnittlichen  Servicestationen oder Garagen nicht vorhan  den ist.

   Die Anordnung einer     Verteiler-          antriebskupplung,    welche die oben bespro  chenen     Operationen    erleichtert,     wird    nicht nur  eine richtige Einstellung und ein gutes Ar  beiten eines Automobilmotors     gewährleisten.     sondern auch den Unterhalt gegenüber dem  jetzigen Zustand verbilligen.  



  Es kann jetzt eine genaue Einstellung des  Verteilers durch die Einstellung der verschie  denen Teile beim Fabrikanten erreicht wer  den, der elektrische     Prüfungs-        und    Einstell  mittel verwendet, welche den Mechanikern  oder Automobilbesitzern nicht zur Verfügung  stehen.  



  Die Vorteile     voreingestellter        Verteiler     liegen     in    der Tatsache, dass sie einheitlich und  unabhängig vom Motor eingestellt werden.  wobei sie am     Motor    in nur einer     bestimmtes:     Stellung     angebracht    werden können; immer  hin war es erforderlich, um den vollen Nutzen  eines solchen Verteilers zu erhalten, denselben  direkt von einer Antriebsverbindung aus an  zutreiben, welche an einem Ende der     Noeken-          welle    in bestimmter Stellung zu den verschie  denen Nocken liegend angeordnet ist.  



  Dieses     Erfordernis    entstand durch das  Fehlen einer Kupplungsvorrichtung, welche  gestatten würde, den Verteiler über eine Serie  von Rädern und Wellen anzutreiben, und      zwar mit der Gewissheit, dass die Antriebs  verbindung richtig eingestellt ist oder richtig  eingeslellt werden kann und in der geforder  ten genauen Winkelstellung in bezug auf die  oclken welle bleibt.  



  Das Fehlen einer geeigneten     Kupplungs-          Vorrichtung    erfordert die Montage des vor  eingestellten Verteilers am Ende der     Nocken-          Welle.    und in manchen Fällen war dies infolge  der speziellen Motorausbildung unmöglich.  oder     wenn    möglich, erforderte dies die An  ordnung des Verteilers an einer niedrigen un  zugänglichen Stelle des Motors.  



  hie einen Teil des Erfindungsgegenstan  des bildende Kupplung erweitert jedoch das  Anwendungsgebiet von voreingestellten     Ver-          ieilern    und gestattet deren Anwendung an  samtlichen Motoren, deren Verteiler durch       eine    Reihe zusätzlicher Wellen und Räder an  getrieben werden. Die Erfindung vereinfacht       den    Unterhalt des Verteilers und des     Zünd-          systcnms,    indem sie die 'Wegnahme, die Kon  trolle, die Reparatur und den Ersatz des Ver  teilers gestattet ohne die Einstellungen, Regu  lierungen oder die Einstellungen der     Räder-          uud    Wellensysteme zu ändern.

   Ferner be  nötigt der Ausbau und Ersatz und das ganze  Regulierverfahren keine mathematischen oder  Fachkenntnisse, noch eine komplizierte tech  nische Ausrüstung, und es kann durch einen  durchschnittlichen Mechaniker oder     Auto-          nmolilbesitzer    ausgeführt werden.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der       einen    Teil der Erfindung bildenden Kupplung  it in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.  



  Fig. 1 ist ein Schnitt der neuen Kupp  lung, der die Art und Weise zeigt, auf welche  die se Kupplung in bezug auf den Verteiler  angeordniet ist.  



  Fig. 2 ist ein Grundriss der Kupplung.  Fig. 3 ist eine Ansicht der     auseinander-          genomminenen    Bestandteile der Kupplung.  



  Fig. 4 ist ein Grundriss einer     Einstell-          lehre,    wie sie zum Einstellen der Kupplung  ve rwendet wird.  



  Fig. t ist der Aufriss der Einstellehre von  Fig. 4.    Fig. 6 ist ein Schema einer     Brennkraft-          maschine,    welches das Steuerungsgetriebe und  den Steuerungsantriebsmechanismus zeigt.  



  Wie in den     Fig.    1 und 3 gezeigt, besitzt  die Kupplung eine Welle 27, die im antrei  benden Verteilerende eine Zentralbohrung  mit einem Innengewinde und einem konischen  Bohrungsteil aufweist und an diesem Ver  teilerende kreuzweise geschlitzt ist, welches  geschlitzte Ende zwei zylindrische Teile mit  ungleichen Durchmessern besitzt, so dass zwi  schen den Enden der genannten     Längsschlitze     eine Schulter 30 entsteht, wobei der zylin  drische Teil mit dem     kleineren    Durchmesser  am Verteilerende der Welle liegt, eine Unter  lagsscheibe 25, deren Aussendurchmesser grö  sser ist als derjenige der 'Welle     \?7,

      deren  Innendurchmesser aber     etwas    grösser ist als  der kleinere Durchmesser des Verteilerendes  der genannten Welle, ein Rohr mit einem  Schlitz am einen Ende, wobei der Innen  durchmesser des genannten Rohres etwas  grösser als der kleinere Durchmesser des ge  nannten Verteilerendes ist, eine Feder 24 und  eine Stellschraube 28 mit konischem Kopf.  



  Wenn das Ganze wie     in        Fig.    1 zusam  mengesetzt und am Motor eingebaut ist, er  streckt sich das geschlitzte Ende der Welle  2 7 aus einer Öffnung des Zylinderblockes 20  des Motors heraus. Das untere Ende der  Welle, das nicht gezeigt ist, endigt in einer  der üblichen Kupplungen, mittels welcher  diese an ein Getriebesystem, eine Nockenwelle,  eine Ölpumpe usw. angeschlossen ist, welche  in diesem speziellen Fall zum Antrieb des       -Verteilers    verwendet wird.

   Die vorliegende  Erfindung umfasst aber die untere Kupplung  der Welle 27 nicht, weshalb diese nun nicht  mehr erwähnt werden soll, mit der Aus  nahme, dass noch zu sagen ist, dass das Ge  wicht der Welle 27 auf dieser     untern.    Kupp  lung ruht, und dass diese Kupplung verwen  det wird, um die erwähnte Welle 27 anzu  treiben.  



  In     F'ig.    1 befindet sich die Welle 27 im  Zylinderblock 20 eingesetzt; die     Unterlags-          scheibe    25 ist über das Ende der Welle 27    gestülpt, so dass sie auf der Schulter 30 ruht.      Die Unterlagsscheibe 25 wird durch eine  Kreisfeder 24 festgehalten, welche in einer,  in die Wandung des Zylinderblockloches ge  schnittenen Nute sitzt. Das Rohr 26 wird  dann auf das Ende der Welle 27     gesetzt,    so  dass der Schlitz 37, der sich in Querlage am  Ende des Rohres 26 befindet, zu oberst liegt.

    Die Schraube 28 wird dann in das Loch im  geschlitzten Ende der Welle 27 eingeführt  und     festgezogen.    Der konische Teil der  Schraube 28 bewirkt, wenn sie in die Welle  eingeschraubt wird,     einen    Druck in Richtung  nach aussen auf die Innenfläche der Welle 27,  welcher genügt, um die Dehnungsschlitze 29  auszuweiten und den geschlitzten Teil der  Welle gegen die Innenseite des geschlitzten  Rohres 26 zu pressen. Die Ausdehnung des  geschlitzten Teils der Welle 27 wird durch  die Nut 31 begünstigt, deren schwächste  Stelle als Drehpunkt für diejenigen Teile der  Welle dient, welche vom konischen Teil der  Schraube 28 nach aussen gedrückt werden.  



  Es ist klar, dass auf diese Weise der ge  schlitzte Teil der Welle 27 mit sehr starkem  Druck gegen das Rohr 26 gepresst werden  kann, wobei infolge dieses Druckes das Rohr  26 fest an der Welle gehalten wird, und die  beiden Teile rotieren als ein Ganzes.  



  Wenn die Kupplung wie angegeben zu  sammengesetzt ist, wird ein voreingestellter  oder in der Fabrik eingestellter Verteiler 21  auf diese Kupplung gesetzt und mittels der  Bolzen 19 am Motorgehäuse befestigt. Wie  in Fig. 1 gezeigt, ist der Verteiler 21 mit  einer Mittel- oder Rotorwelle 23 versehen,  welche an ihrem untern oder Kupplungsende  einen Ansatz 46 aufweist, der in den Schlitz  37 im Rohr 26 passt. Wie in Fig. 1 gezeigt.  ist der Verteiler 21 mit einem Hülsenlager 22  versehen, das am untern Ende der Welle 23  angeordnet ist und eine Umhüllung des  Rohres 26 darstellt, sowie für das genannte  Rohr eine Lagerfläche und einen Halter  bildet. Das Schmiermittel wird dem genann  ten Lager 22 normalerweise durch Schmier  kanäle 45 zugeführt, welche auch das Rohr 26  und die Unterlagsscheibe 25 bedienen.

      Aus Fig. 2 kann der Grundriss der Kupp  lung bei abgehobenem Verteiler ersehen wer  den, und man bemerkt, dass sämtliche Teile  der Kupplung leicht zugänglich sind. Das  Rohr 26     kann    durch Lösen .der Schraube 28  und Drehen des Rohres 26 in     bezug    zur Welle  27 eingestellt werden. Um die Kupplung zur  Kontrolle, Reparatur oder Ersatz herausneh  znen zu können, ist es nur notwendig, die  Feder 24 zu entfernen, worauf das Ganze aus  seinem Behälter     herausgenommen    werden  kann.  



  Wie hierin     .schon    früher erwähnt, hat die  vorliegende     Erfindung    in erster     Linie        grosse     Vorteile beim Anbau von solchen Zündungs  verteilern an Motoren, welche schon in der  Fabrik     eingestellt        wurden;    das heisst, die       Unterbrecherkontakte        und,die    diese     betätigen-          den    Nocken wurden bereits mittels elektri  scher und mechanischer Mittel genau einge  stellt, um eine richtige     Zündungsverteilung     des Verteilers zu gewährleisten.

   Wenn dann  der     Motor    von Hand derart eingestellt wird,  dass der Kolben eines bestimmten     Zylinders     sich in der     Stellung    befindet, in     welcher,die     Zündung stattfinden soll, und wenn die     Ver-          teilerrotorwelle    von Hand gedreht werden  kann, bis sie sich in einer vorbestimmten und       bekannten    sowie     dereingestellten    Motorstellung  zugeordneten Stellung befindet, in welcher an  den Zylinder ein Funke abgegeben wird, kön  nen die beiden derart verbunden werden, dass  vollkommene Zündbedingungen entstehen.

   Für  den in der     Fig.    1 dargestellten     voreingestellten     Verteiler geht aus dem bisher Gesagten her  vor,     dass    die Einstellung der Unterbrecher  kontakte durch die Stellung der Welle 23 be  stimmt werden kann, speziell wenn der An  satz 46 der Welle exzentrisch angeordnet     ist.     wie es beim vorliegenden Ausführungsbeispiel  der Erfindung vorgesehen ist, um zu bewir  ken, dass nur eine Kupplungsstellung der Ver  teilerwelle 23 möglich ist, wenn die Antriebs  kupplung richtig eingestellt ist.

   Um bei die  ser Kupplung eine genaue Einstellung zu ge  währleisten, ist es daher nur notwendig, dass  der Motor in eine bestimmte Lage gebracht  wird und die Verteilerwelle von Hand in ihre      entsprechende Stellung gedreht wird, und dass       das        geschlitzte    Rohr 26 gelöst eingesetzt und  in der benötigten Lage wieder festgezogen  wird, um die Verteilerwelle aufzunehmen,  um beide, die Verteilerwelle und die Motor  kupplungswelle in ihren gegenseitigen Lagen  festzuhalten.  



  Das Verfahren zum Einstellen des Ver  teilers einer Verbrennungskraftmaschine unter  Verwendung der hier erwähnten Kupplung  ist mit bezug auf die Fig. 4, 5 und 6     dar-          Die    Fig. 4 und 5 stellen einen Grundriss  aund einen Aufriss einer Einstellehre 32 dar,       bestehend    aus einer Büchse mit einem untern  Kragen 36, der mit einer Ausnehmung im  Zylinderbloek übereinstimmt, welche die     Ver-          te    ilerantriebskupplung umgibt.

   Die beiden  Bolzenlöcher 33 entsprechen den     Verteiler-          lbcfestigungsbolzen    19; ferner besitzt die  Lehre 3 2 einen obern Kragen, welcher quer  durch sein oberes Ende einen Schlitz 35     auf-          wreist,    dessen Achse die Achse des Kragens  36 nicht schneidet, das heisst der Schlitz ver  läuft aussermittig zur Stirnfläche des Kra  gens 36, welcher Schlitz dazu bestimmt ist,  den Schlitz 37 im Rohr 26 sowie dadurch den  i bo esc tzten, ausser der MNittelaohse lieenden  Ansatz 46 an der Verteilerwelle 23 einstellen  zu können, wobei das vordere Ende der  Büchse derart bezeichnet ist, dass eine rich  tige Anbringung auf den Bolzen 19     ge-          siclert    ist.  



  Fig. 6 zeigt schematisch eine     Brennkraft-          maschine,    bei welcher der Verteiler 21 durch  Räder 43, die Welle 27 und Kupplungen 44  und 26 von der Nockenwelle 42 aus angetrie  ben wird. Es ist auch ein bekanntes Ver  fahren gezeigt, um die Stellung des     Steue-          ru    ngsgetriebes 39 sowie der Kolben zu be  stimmen, indem ein Fühlstift 41 verwendet  wird, der durch das Steuergetriebegehäuse 40  eingeführt wird. Bei Anwendung dieses Ver  fahrens zur Bestimmung der Einstellung der  Kolben muss ein Anzeigeloch im Nocken  wellengetriebe mit einem gleichen Loch im  Steuer getriebegehäuse übereinstimmen, wenn  sich ein bestimmter Kolben in der Stellung    zum Empfang der Zündung befindet.

   Bei die  ser Anordnung wird daher die Kurbelwelle 38  von Hand gedreht, bis der Stift 41 ins Loch  47 zu sitzen kommt. Dies bedeutet, dass sich  ein bestimmter Kolben in Zündstellung be  findet, und dementsprechend kann das Rohr  26 zur Aufnahme des voreingestellten Ver  teilers eingestellt werden.  



  Zur Erklärung der Schritte, welche beim  Einstellen eines Motors unter Verwendung  der beschriebenen Mittel vorgenommen wer  den müssen, wird angenommen, dass das An  zeigeloch 47 derart angeordnet sei, dass, wenn  es mit dem Stift 41 bündig ist, der Kolben  Nr. 1 sich auf seinem Hubweg zuoberst und  in Zündstellung befindet: ferner wird auch  angenommen, dass der     voreingestellte    Verteiler  derart eingestellt wurde, dass sich die L:     nter-          brecherkontakte    und der Rotor in der Stellung  zur Abgabe eines Funkens an den     Kolben    1  befinden, wenn der     abgesetzte    Ansatz 46.  gegen die Vorderseite der     Ma.sehine    gesehen.

    parallel und rechts von einer Linie liegt,  welche durch die Achsen der Bolzen 19 und  senkrecht zu dieser läuft. Ferner soll sich der  Schlitz 35 im     obern    Kragen der Lehre 32  ebenso rechts und parallel zu einer Linie be  finden, welche durch die     Bolzenlöcher    33 ver  läuft, wenn man auf das mit  vorn., bezeich  nete Ende der Befestigung blickt.  



  Um eine     Brennkraftmaschine    nach diesem  Verfahren einzustellen, wird die     Kurbelwelle     38 von Hand so weit gedreht, bis der Stift  41 ins Loch 47 passt, in welchem Augenblick  sich der Kolben Nr. 1 am obern Ende seines       Hubweges    und in      Zündstellung;>    befinden  wird. Nun wird die Lehre 32 auf die Bolzen  19 gesteckt, mit der Vorderseite der genann  ten Lehre gegen die Vorderseite der Maschine  gerichtet, .dann wird die Schraube 28 gelöst  und das Rohr 26 auf der Welle 27 so weit  gedreht, bis der Schlitz 37 im genannten Rohr  mit dem Schlitz 35 in der Lehre 32 über  einstimmt. Die Schraube 28 wird darauf  wieder angezogen, wobei sie das Rohr 26 in  richtiger Lage an der Welle 2 7 festhält, und  die Lehre 32 wird herausgenommen.

   Der vor  eingestellte Verteiler 21 wird dann auf die      Bolzen 19 gesteckt, so dass der Ansatz 46  in den Schlitz 37 zu liegen kommt. Der  Anzeigestift 41 wird herausgenommen, und  der Verteiler 21 wird an den Bolzen 19 fest  gezogen. Dies beendet den Vorgang, und das  Resultat ist eine genau und richtig einge  stellte Maschine mit ihrem Zündsystem. Ob  gleich zum Zwecke der     Erklärung    eine     Brenn-          kraftmaschine    beschrieben wurde, bei welcher  ein Fühlstift zum Einführen in ein Loch in  einem Steuergetriebe verwendet wird, so ist es  dennoch klar, dass die hier erwähnte Kupp  lung auch unter Anwendung anderer Ver  fahren verwendet und eingestellt werden  kann, wobei die richtige Stellung einer ein  zunehmenden Stellung angezeigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündvorrichtung mit Einstellehre an Brennkraftmaschinen, bei welchen der Ver teiler und der Unterbrecher über ein Zwi schengetriebe von der Motorwelle angetrieben werden, und die letzte Welle dieses Getriebes mit der Welle des Unterbrechers und Ver teilers mittels einer wegnehmbaren, eine Kupp lungswelle aufweisenden Kupplung gekuppelt ist, wobei die Kupplungswelle am treibenden Ende einen einstellbaren Teil aufweist,
    wel cher aus einem über einen aufweitbaren Teil der Kupplungswelle gestülpten Rohr besteht und der aufweitbare Teil mittels einer mit einem konischen Teil versehenen Schraube aufgeweitet werden kann, um das Rohr mit der Kupplungswelle verbinden zu können, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr an der mit dem Zwischengetriebe verbundenen Kupp lungswelle ein exzentrisches Verbindungs mittel aufweist, das mit einem Verbindungs stück an der Welle des Unterbrechers und Verteilers zusammenarbeitet, wobei der Zy linderblock Markierungen aufweist,
    welche das Einstellen des Rohres auf der Kupplungs welle in eine bestimmte Stellung gestatten, bevor das Unterbrecher- und Verteilergehäuse an den Motor angebaut wird. <B>'UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Zündvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrische Verbindungsmittel zwischen der letzten Welle des Getriebes und der Welle des Unterbrechers und Verteilers aus einem senkrecht zur Kupp lungswelle liegenden, aussermittig versetzten Schlitz im Rohr und einem versetzten Ansatz am Ende der Verteilerwelle besteht.
    2. Zündvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell- lehre zum Einstellen des Rohres aus eine: Büchse mit einem aussermittig versetzten. quer über ein Stirnende laufenden Schlitz und .Mitteln zum Aufsetzen der Büchse auf ein Ende ,der Kupplungswelle besteht.
CH257528D 1945-07-19 1946-07-16 Zündvorrichtung mit Einstellehre an Brennkraftmaschinen. CH257528A (de)

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