CH254884A - Verfahren zum Bemustern eines Farbanstriches und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Bemustern eines Farbanstriches und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH254884A
CH254884A CH254884DA CH254884A CH 254884 A CH254884 A CH 254884A CH 254884D A CH254884D A CH 254884DA CH 254884 A CH254884 A CH 254884A
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CH
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Lanker Jakob
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Lanker Jakob
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/12Other hand tools for producing patterns

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  Verfahren     zum        Bemustern    eines Farbanstriches und Vorrichtung zur     Ausfibung     des Verfahrens.         Gegenstand    der Erfindung ist ein Verfah  ren. um einen     Anstrich,    z. B. von Ölfarbe,       C        illasur    oder dergleichen     Streichmittel,    zu     be-          niustern.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht  darin,     dass    der auf einem     gut    trockenen  Grundton aufgetragene Anstrich noch in     fri-           <  < .hem    Zustande mit einem     elastische        Vor-          qirünge    aufweisenden Gerät behandelt wird,       derart,        da.ss    in ihm Stellen entstehen, in     wel-          eben    der Grundton hervortritt.  



  Gegenstand der Erfindung ist ferner eine       \'orriclitung    zur Ausübung des Verfahrens.  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Vorrichtung zur Aus  übung des Verfahrens dargestellt. An Hand  derselben wird im folgenden auch das Ver  fahren selbst     beispielsweise        erläutert.     



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht des Gerätes von der  Unterseite und       Fig.    2 eine Seitenansicht des Gerätes mit  Teilschnitt gemäss Linie 1-I in     Fig.    1.  Der zu bemusternde, auf einen anders  farbigen Untergrund aufgetragene Anstrich       :\        ird    in noch frischem Zustande mit einem  elastische Vorsprünge aufweisenden Gerät be  bandelt, derart, dass in ihm Stellen     entstehen,          iii.        welchen    der Untergrund zum Vorschein       lconimt.    Auf diese Weise wird ein plastisch       -%a-irkender    Effekt erzielt.

   Die Wahl der Farb  töne des Untergrundes und des zu bemiustern-    den Anstriches kann dem künstlerischen Ge  schmack des Malers überlassen bleiben.  



  Als Vorrichtung zum Bemustern des       Frischanstrichesdient    ein Gerät, welches eine  Platte 1 als Träger für die     elastischen    Vor  sprünge besitzt. Als     Vorsprünge    dienen Röhr  chen 2, welche aus Kunstgummi, z. B. Kunst  harz, bestehen. Diese Röhrchen sind mit  ihren innern     Enden.    in Bohrungen 3     fier    Platte  1 eingesetzt und werden in diesen durch in  die Röhrchen     eingepresste    Zapfen 4 gehalten.

    Ein besonders guter Halt der     Röhrchen    2 in  den Bohrungen 3     wird    dadurch erreicht,     da.ss     man die Bohrungen 3 und die Zapfen 4 nach  innen zu     konisch        erweitert    ausführt, wie dies  im Schnitt in     Fig.    2 erkennbar ist. Eine  auf die Oberseite der Platte 1 aufgeschraubte       Deckplatte    5 hält die Zapfen 4 in ihrer     ein-          gepressten    Stellung fest. Die Deckplatte 5 ist  mittels mehrerer Schrauben 6 auf der     Platte    1  aufgeschraubt.

   Das Gerät weist einen nach  oben abstehenden Handgriff 7 auf, welcher  mittels zweier Schrauben 8 auf beide Platten  1, 5 aufgeschraubt. ist. Die Vorderenden der  Röhrchen 2 sind mit zwei bis drei Längs  schlitzen 9 versehen, so dass jedes Röhrchen  zwei bis drei elastische Vorsprünge besitzt.  Das beschriebene Gerät wird mit der durch  die Vorsprünge gebildeten Fläche auf den  frischen Anstrich geschlagen und dadurch die  gewünschte Musterung erzeugt.  



  Die Wandstärke der Röhrchen und die An  zahl der Schlitze in denselben kann ver-      schieden     sein.    Für gröbere Musterung wird  ein Gerät mit entsprechend grösseren und       dickwandigeren    Röhrchen verwendet. Die  Platten 1 und 5 sowie auch der Handgriff       sind        mit        Kunstharzlack    imprägniert und kön  nen durch     Reinigungsmittel    nicht mehr an  gegriffen werden.  



  Die Schrauben 8 könnten selbstredend  auch anders als gezeichnet angeordnet sein;  diese könnten ferner durch andere geeignete       Verbindungsmittel    ersetzt sein.  



  Die     Bohrungen    3     müssen    nicht unbedingt  konisch sein, denn wenn die Zapfen 4 aus  Kork oder sonstigem nachgiebigem Material  bestehen, können sie die Röhrchen 2 in zylin  drischen Bohrungen zur Genüge sichern. Be  stehen     die    Zapfen 4 aus Kork, so imprägniert  man diese mit wasserabdichtendem Material,  wie     Zelluloselack    oder dergleichen, so dass  keine dem Kork zusetzenden Stoffe in diesen  eindringen können.

Claims (1)

  1. - PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Bemustern eines Farb anstriches, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einem gut trockenen Grundton aufgetra gene Anstrich noch in frischem Zustande mit einem elastische Vorsprünge aufweisenden Gerät behandelt wird, derart, dass in ihm Stellen entstehen, in welchen der Grundton hervortritt. II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver- Fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem mit Handhabe versehenen Träger elastische Vorsprünge be festigt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Vorsprünge eine mit Handgriff versehene Platte ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die elastischen Vorsprünge Röhrchen aus Kunstgummi sind, welche in Bohrungen der Platte eingesetzt und durch in die Röhr chen eingepresste Zapfen in den Bohrungen festgeklemmt sind,
    wobei eine auf die Rück seite aufgeschraubte Deckplatte die in die Röhrchen eingreifenden Zapfen in der einge- pressten Stellung festhält. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrungen und die Zapfen, welche die Röhrchen in den Bohrun gen festhalten, gegen die Deckplatte z,1 konisch erweitert sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass dieRöhrchen an den äussern Enden mit Längsschlitzen versehen sind, so dass jedes Röhrchen mehr wie einen Vor sprung bildet. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch Il und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Röhrchen tragende ; Platte, die auf ihr befestigte Deckplatte uni der Handgriff mit Kunstharzlack imprägniert sind.
CH254884D 1947-04-03 1947-04-03 Verfahren zum Bemustern eines Farbanstriches und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH254884A (de)

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