CH253003A - Schweissblatt. - Google Patents

Schweissblatt.

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CH253003A
CH253003A CH253003DA CH253003A CH 253003 A CH253003 A CH 253003A CH 253003D A CH253003D A CH 253003DA CH 253003 A CH253003 A CH 253003A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
welding
armhole
sewing
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lining
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English (en)
Inventor
Wulpillier Robert
Original Assignee
Wulpillier Robert
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/12Shields or protectors
    • A41D27/13Under-arm shields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Schweissblatt.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     zweilappiges    Schweissblatt, welches aus  einer Schutzschicht, z. B. aus einem Gummi  blatt, und wenigstens einer Stoffschicht,  z. B. aus Batist, besteht. Ist nur eine Stoff  schicht vorhanden, dann befindet sich diese       zweckdienlicherweise    auf der äussern     Seite     der Schutzschicht, das heisst auf jener Seite,  welche der Haut zugekehrt ist. Eine  eitere  Stoffschicht kann sich auf der innern Seite  der     Sehutzschicht    befinden, das heisst auf  jener Seite, welche dem Kleid zugekehrt ist.  Diese letztere Stoffschicht wird dabei Futter  genannt. Besteht die Schutzschicht z.

   B. aus       Kautschuk,    dann können die beiden Lappen  längs der     Armlochkurve    entweder mitein  ander verschweisst oder     vernäht    sein.  



  Die bekannten Schweissblätter werden       tiblichcrweise    an vier oder fünf     Stellen    am  Kleid befestigt: einmal an den beiden  Spitzen, sodann im Ärmel an der Ärmelnaht  und in der Bluse an deren Seitennaht. Die  zwei letzteren     Annähstellen    befinden sich  nun aber nicht in der Mitte zwischen den  beiden Spitzen des Schweissblattes, sondern  im hintersten Drittel. Es ist deshalb den  zwei vordern Dritteln möglich, sich entweder  in den Ärmel oder in die Bluse zu ver  schieben. Dies kann dadurch verhindert wer  den, dass das Futter längs der     Armloehkurve     an     daArmloch    des Ärmels genäht wird.

         E,s    ist dies eine heikle Arbeit, weil dabei       darauf    geachtet werden muss,     da.ss    die       Schutzschicht    nicht     mitvernä-ht,    das heisst    nicht durchstochen wird. Es     wurde\cTeshalb     vor Jahren eine     Annähleiste    erfunden,  welche sich längs der     Armlochkurve    von der  einen Spitze bis zur andern hinzieht.

   Sie  konnte sich aber nicht behaupten, weil sie  zu     kompliziert    und zu teuer in der Herstel  lung ist und weil sie die     Armlochkante    noch       diel    er macht.     Ferner    kann diese Leiste nur  verwendet werden, wenn ein Futter vor  handen ist.  



  Die Erfindung besteht nun     darin,    dass  zwischen den beiden Lappen wenigstens eine       Annähzunge    vorhanden ist, welche am Arm  lochkurventeil befestigt ist. Sind mehrere       Annähzungen    vorhanden, dann können sie  längs der     Armlochkurve    verteilt sein. Ist  nur eine einzige vorhanden, dann kommt sie       zweckmässigerweise    an     das.    hintere Ende des  vordersten Drittels zu liegen.

   Versuche  haben erwiesen, dass es durchaus genügt, das       Schweissblatt    ausser an den beiden Spitzen  und den beiden     Nahtstellen    nur noch im       Armloch    am     hintern    Ende des vordersten       Drittels    zu befestigen, um zu verhindern,       dass    das Schweissblatt über die Armloch  kante hin und her     rutscht.    Diese     Annäh-          zunge    kann, wenn ein Futter vorhanden ist  und wenn die Schutzschicht aus Kautschuk  besteht, entweder mit dem     Futter    vernäht  oder mit dem Gummiblatt an der Armloch  kante verschweisst sein.

   Ein Stückchen  Werkstoff von 2-3     cm=    kann für die Zunge  genügen. Diese kann deshalb aus dem     Stanz-          abfa;ll    des Futters. oder des Gummiblattes           geschnitten    bzw. gestanzt     sein.    Das An  nähen bzw.     dass        Anschweissen    kann dabei  im gleichen Zug mit dem     Vernähen    der Fut  terlappen oder mit dem Verschweissen der  Gummilappen geschehen.

   Die     Annähzunge          erfordert        also    als Mehraufwand am Schweiss  blatt ausser deren     Stanzung    nur das Einlegen       zwischen    die     Futterbeile    oder zwischen die       Gummiblätter,    wobei die     Armlochkante     praktisch kaum dicker wird. Das     Schweiss-          blatt    kann unverrückbar fest im Armloch  sitzen,     gleichgültig,    ob es ein Futter hat  oder nicht.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung (ohne Futter) darge  stellt.     Fig.    1     zeigt    das     Schweissblatt    in An  sicht,     Fig.    2 im     Querschnitt.        AIR    ist die       Armlochkurve,        VS    ist die     vordere;

      Spitze  des Schweissblattes,     HS    ist die hintere  Spitze.<I>VD,</I>     HD,    AZ sind     die        Annähzungen,     wovon<I>VD</I>     am.        hintern    Ende des vordersten       Drittels    der     Armlochkurve        und        HD    am    Anfang des     hintersten        Drittels    sitzt.<I>AN</I>  ist die Stelle, wo das Schweissblatt an der       Armelnaht,    und     BN    ist die Stelle,

   wo es an  der Blusennaht     befestigt        wird.   <I>AS</I> ist die  äussere     Stoffschicht,    G die     Gummischicht     und AZ die     mittlere        Annähzunge    im Quer  schnitt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweilappiges Schweissblatt, welches aus einer Schutzschicht und wenigstens einer Stoffschicht besteht, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den beiden Lappen wenig stens eine Annähzunge vorhanden ist, welche am Armlochkurventeil befestigt ist.
    UNTERANSPRUCH: Zweilappiges Schweissblatt nach Patent anspruch, mit einer einzigen Annähzunge, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Annäh- zunge am hintern Ende des vordersten Drit tels der Armlochkurve befindet.
CH253003D 1946-12-19 1946-12-19 Schweissblatt. CH253003A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH253003T 1946-12-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH253003A true CH253003A (de) 1948-02-15

Family

ID=4469755

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH253003D CH253003A (de) 1946-12-19 1946-12-19 Schweissblatt.

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