CH253003A - Schweissblatt. - Google Patents
Schweissblatt.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D27/00—Details of garments or of their making
- A41D27/12—Shields or protectors
- A41D27/13—Under-arm shields
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Schweissblatt. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein zweilappiges Schweissblatt, welches aus einer Schutzschicht, z. B. aus einem Gummi blatt, und wenigstens einer Stoffschicht, z. B. aus Batist, besteht. Ist nur eine Stoff schicht vorhanden, dann befindet sich diese zweckdienlicherweise auf der äussern Seite der Schutzschicht, das heisst auf jener Seite, welche der Haut zugekehrt ist. Eine eitere Stoffschicht kann sich auf der innern Seite der Sehutzschicht befinden, das heisst auf jener Seite, welche dem Kleid zugekehrt ist. Diese letztere Stoffschicht wird dabei Futter genannt. Besteht die Schutzschicht z.
B. aus Kautschuk, dann können die beiden Lappen längs der Armlochkurve entweder mitein ander verschweisst oder vernäht sein.
Die bekannten Schweissblätter werden tiblichcrweise an vier oder fünf Stellen am Kleid befestigt: einmal an den beiden Spitzen, sodann im Ärmel an der Ärmelnaht und in der Bluse an deren Seitennaht. Die zwei letzteren Annähstellen befinden sich nun aber nicht in der Mitte zwischen den beiden Spitzen des Schweissblattes, sondern im hintersten Drittel. Es ist deshalb den zwei vordern Dritteln möglich, sich entweder in den Ärmel oder in die Bluse zu ver schieben. Dies kann dadurch verhindert wer den, dass das Futter längs der Armloehkurve an daArmloch des Ärmels genäht wird.
E,s ist dies eine heikle Arbeit, weil dabei darauf geachtet werden muss, da.ss die Schutzschicht nicht mitvernä-ht, das heisst nicht durchstochen wird. Es wurde\cTeshalb vor Jahren eine Annähleiste erfunden, welche sich längs der Armlochkurve von der einen Spitze bis zur andern hinzieht.
Sie konnte sich aber nicht behaupten, weil sie zu kompliziert und zu teuer in der Herstel lung ist und weil sie die Armlochkante noch diel er macht. Ferner kann diese Leiste nur verwendet werden, wenn ein Futter vor handen ist.
Die Erfindung besteht nun darin, dass zwischen den beiden Lappen wenigstens eine Annähzunge vorhanden ist, welche am Arm lochkurventeil befestigt ist. Sind mehrere Annähzungen vorhanden, dann können sie längs der Armlochkurve verteilt sein. Ist nur eine einzige vorhanden, dann kommt sie zweckmässigerweise an das. hintere Ende des vordersten Drittels zu liegen.
Versuche haben erwiesen, dass es durchaus genügt, das Schweissblatt ausser an den beiden Spitzen und den beiden Nahtstellen nur noch im Armloch am hintern Ende des vordersten Drittels zu befestigen, um zu verhindern, dass das Schweissblatt über die Armloch kante hin und her rutscht. Diese Annäh- zunge kann, wenn ein Futter vorhanden ist und wenn die Schutzschicht aus Kautschuk besteht, entweder mit dem Futter vernäht oder mit dem Gummiblatt an der Armloch kante verschweisst sein.
Ein Stückchen Werkstoff von 2-3 cm= kann für die Zunge genügen. Diese kann deshalb aus dem Stanz- abfa;ll des Futters. oder des Gummiblattes geschnitten bzw. gestanzt sein. Das An nähen bzw. dass Anschweissen kann dabei im gleichen Zug mit dem Vernähen der Fut terlappen oder mit dem Verschweissen der Gummilappen geschehen.
Die Annähzunge erfordert also als Mehraufwand am Schweiss blatt ausser deren Stanzung nur das Einlegen zwischen die Futterbeile oder zwischen die Gummiblätter, wobei die Armlochkante praktisch kaum dicker wird. Das Schweiss- blatt kann unverrückbar fest im Armloch sitzen, gleichgültig, ob es ein Futter hat oder nicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung (ohne Futter) darge stellt. Fig. 1 zeigt das Schweissblatt in An sicht, Fig. 2 im Querschnitt. AIR ist die Armlochkurve, VS ist die vordere;
Spitze des Schweissblattes, HS ist die hintere Spitze.<I>VD,</I> HD, AZ sind die Annähzungen, wovon<I>VD</I> am. hintern Ende des vordersten Drittels der Armlochkurve und HD am Anfang des hintersten Drittels sitzt.<I>AN</I> ist die Stelle, wo das Schweissblatt an der Armelnaht, und BN ist die Stelle,
wo es an der Blusennaht befestigt wird. <I>AS</I> ist die äussere Stoffschicht, G die Gummischicht und AZ die mittlere Annähzunge im Quer schnitt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweilappiges Schweissblatt, welches aus einer Schutzschicht und wenigstens einer Stoffschicht besteht, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den beiden Lappen wenig stens eine Annähzunge vorhanden ist, welche am Armlochkurventeil befestigt ist.UNTERANSPRUCH: Zweilappiges Schweissblatt nach Patent anspruch, mit einer einzigen Annähzunge, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Annäh- zunge am hintern Ende des vordersten Drit tels der Armlochkurve befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH253003T | 1946-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH253003A true CH253003A (de) | 1948-02-15 |
Family
ID=4469755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH253003D CH253003A (de) | 1946-12-19 | 1946-12-19 | Schweissblatt. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH253003A (de) |
-
1946
- 1946-12-19 CH CH253003D patent/CH253003A/de unknown
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