CH249756A - Schaltung zur regelbaren Verstärkung von elektrischen Schwingungen. - Google Patents

Schaltung zur regelbaren Verstärkung von elektrischen Schwingungen.

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CH249756A
CH249756A CH249756DA CH249756A CH 249756 A CH249756 A CH 249756A CH 249756D A CH249756D A CH 249756DA CH 249756 A CH249756 A CH 249756A
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Description


  Schaltung zur regelbaren Verstärkung von     elektrischen        Schwingungen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Schaltung zur regelbaren Verstärkung von  elektrischen Schwingungen mittels     minde-          etens        zweier    parallel geschalteter,     gitterge-          steuerter    Entladungsbahnen mit Charakte  ristiken, deren     Steilheiten    sich als Funktion  der     Stenergitterspannung    verschiedenartig  ändern.  



  An eine     Verstärkerschaltung    wird im all  gemeinen die Anforderung gestellt, dass die  Verstärkung über einen grossen Bereich regel  bar ist, ohne     da3    Verzerrung     auftritt;    ausser  dem wird häufig die Anforderung gestellt,  dass die Schaltung in ungeregeltem Zustand,  und somit bei verhältnismässig geringen Wer  ten der zu verstärkenden     Sch-,vingungen,    eine  sehr grosse Verstärkung     liefert.     



  Diese beiden     Bedingungen    konnten bisher  in der Praxis nicht gleichzeitig erfüllt wer  den. Die in den     Verstärkerschaltungen    ange  wendeten Entladungsröhren besitzen nämlich  entweder eine Charakteristik mit     einer     grossen mittleren Steilheit und einem kleinen  Aussteuerbereich oder eine     Charakteristik    mit  einer kleinen mittleren Steilheit und einem  grossen Aussteuerbereich. Mit Röhren der  erstgenannten Art kann eine grosse Verstär  kung erzielt     werden;    aber die Regelmöglich  keiten sind sehr beschränkt, da die betref  fende     Charakteristik    im untern Teil zu stark  gekrümmt ist, und beim Arbeiten in diesem  Gebiet erhebliche Verzerrungen auftreten.

      Mit Röhren der zweiten Art     .ist    eine gute Re  gelung möglich, ohne dass grosse     Verzerrun-          en        auftreten;    aber .die höchst erreichbare  Verstärkung ist nur     gering.    Es ist bei diesen       Betrachtungen    zu bedenken, dass ein Ver  gleich der     Steilheiten    von verschiedenen Ent  ladungsröhren nur dann     einen,    Sinn hat, wenn  man die Anodenspannung als gegeben an  nimmt, oder;

   was auf eins hinausläuft, wenn  man     einen;        Maximalanodenstrom        festsetzt.    Bei       Niederfrequenzwiderstandsv        erstärkung    hat  ein hoher Wert der     Steilheit    nur dann     einen     Sinn, wenn er bei einem niedrigen Wert des  Anodenstromes erreicht wird, da die Grösse  des Anodenstromes die im Widerstand zu       vernichtende    Energiemenge     bestimmt.    Bei       HochfrequenzversMrkung    soll gleichfalls ein  hoher Wert der     Steilheit    mit einem niedrigen  Wert des Anodenstromes einhergehen,

   da hier  die Grösse des Anodenstromes den Wert des       Anodenirausehstromes        bedingt.     



  Die Erfindung schafft nun eine Schal  tung, die sowohl eine grosse Maximalverstär  kung wie auch. einen     grossen    Regelbereich  besitzt.  



  Gemäss der Erfindung werden zwei par  allel     geschaltete,        gittergesteuerte    Entladungs  bahnen angewendet, von denen die eine eine       Charakteristik    mit in bezug auf die zweite       Bahn.grossar        mittlerem        .Steilheit,    dagegen einen  kleinen     Aussteuerbereich    aufweist, während       Mittel    vorgesehen sind, die zwangsläufig be-      wirken,     dass    die Verstärkung unterhalb     eines          gegebenen;

          Amplitudenwertes    der zu verstär  kenden     Schwingungen    wenigstens nahezu  ausschliesslich durch die erstgenannte Bahn  und oberhalb     dieses        Amplitudenwertes    wenig  stens nahezu     ausschliesslich    durch die zweite  Bahn erfolgt, wobei die Signalspannung auf  ein     in    der Nähe der Kathode angeordnetes       Steuergitter.    wirkt und die erwähnten     Mittel     durch weiter von der Kathode entfernte Git  ter gebildet werden, auf die von der Signal  spannung abhängige Spannungen wirken.  



  Die zwangsläufige Umschaltung von der  einen     Entladungsbahn    auf die andere kann  zweckmässig dadurch erzielt werden, dass die       Gittersteuerung    durch eine von der Ampli  tude der zu     verstärkenden        Schwingungen    ab  hängigen     Regelspannung    erfolgt, die ausser  dem das Potential     einer    in der zweiten Ent  ladungsbahn (d. h. der Bahn mit der verhält  nismässig     kleinen    mittleren     Steilheit    und dem  verhältnismässig grossen Aussteuerbereich)       liegenden:

      Hilfselektrode .auf derartige Weise       beeinflusst,    dass. diese Bahn beim     Unterschrei-          ten    eines vorgegebenen Wertes der Ampli  tude der zu verstärkenden     Schwingungen    ge  sperrt wird.  



  Die     Entladungsbahn    mit der verhältnis  mässig grossen     mittleren    -Steilheit und dem  verhältnismässig kleinen     Aussteuerbereich     wird bei grossen Werten der Regelspannung  durch diese     -Spannung    selbst     gesperrt.     



  Die genannte     Hilfselektrode    wird vor  zugsweise über einen Widerstand mit den  miteinander verbundenen Anoden der beiden  Entladungsbahnen verbunden, und in     den,    ge  meinsamen Anodenkreis der Entladungs  bahnen wird ein Widerstand aufgenommen,  der derart bemessen ist, dass, beim     Unter-          schreiten    einer vorgegebenen Amplitude der  zu     verstärkenden    Schwingungen die Ent  ladungsbahn, in der sich die     Hilfselektrode          befindet,        gesperrt    wird.  



  Der Widerstand, über den die Hilfselek  trode mit den Anoden verbunden ist, wird  vorzugsweise     derart    bemessen.,. dass die resul  tierende     Charakteristik    der Entladungsbah  nen     keine    Knickstellen zeigt.    Es ist     empfehlenswert,    den Widerstand,  über den die     Hilfselektrode    mit den Anoden       verbunden    ist, gross in bezug auf den in den       Anodenkreis        aufgenommenen    Widerstand zu  machen.  



  Es ist manchmal erwünscht, die Hilfs  elektrode ausserdem über einen Widerstand  mit der beiden Entladungsbahnen gemein  samen Kathode zu verbinden.  



  Die     Elektroden    beider Entladungsbahnen  werden     vorzugsweise    in einem einzigen Röh  renkolben untergebracht.  



  Bei     :einer    besonders geeigneten     Ausfüh-          rungsform    der Erfindung wird die Entla  dungsbahn, in der sich die genannte Hilfs  elektrode befindet, von einem     Steuergitter          gesteuert,    dessen     Wicklungsganghöhe    und/  öder dessen Abstand von der Kathode nicht  konstant sind. Die ,andere Entladungsbahn       wird        vorzugsweise        mittels    eines Steuergitters  gesteuert, dessen     Wicklungsganghöhe    sowie  dessen     Abstand    von der Kathode konstant  sind.  



  Die Entladungsbahnen können beispiels  weise beide     m    einer einzigen     Regelpenthode     untergebracht Bein, in der Weise, dass sie mit  einem aus zwei elektrisch voneinander iso  lierten Teilen bestehenden     Schirmgitter    ver  sehen sind, dessen Teil, der jenem Teil des       Steuergitters    gegenüber liegt, dessen     Wick-          lungs'ganghöhe        und/oder    dessen Abstand von  der Kathode nicht konstant sind, die ge  nannte Hilfselektrode bildet.  



  Die     Erfindung        wird    an Hand der in der  beiliegenden Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiele näher erläutert.  



  In     Fig.    1 ist als     Ausführungsbeispiel    eine  Schaltung zur Verstärkung von     Niederfre-          quenzschwingungen        dargestellt,    bei der zwei  Entladungsbahnen angewendet werden, die  beide im gleichen Röhrenkolben 1 unterge  bracht sind. Diese Röhre weist ein     Steuer-          gitter    2, ein     aus.    zwei Teilen 3 und 3' be  stehendes     Schirmgitter,    ein Fanggitter 4, eine  Anode 5 und eine Kathode 6 auf, die mit  dem Fanggitter, 4 verbunden ist. Die oben  erwähnte     Hilfselektrode    wird durch den Teil      3' des Schirmgitters gebildet.

   Die Ent  ladungsbahn, in der sich diese Hilfselektrode  befindet, wird von einem Teil des Steuer  gitters gesteuert, der mit     ungleichmässiger          Wieklungsganghöhe    ausgeführt ist. Der in  der andern Entladungsbahn befindliche       Steuergitterteil    ist mit gleichbleibender  Ganghöhe bewickelt. Die beiden     Steuergitter-          teile    sind elektrisch     miteinander    verbunden.  Das     Fanggitter    4, die Anode 5 und die Ka  thode 6 dienen gleichzeitig für die beiden  Entladungsbahnen.  



  Infolge der besonderen Ausbildung des       Steuergitters    weist die linke Entladungsbahn  (in der sieh die Hilfselektrode 3' befindet)  eine Charakteristik mit einer verhältnismässig  kleinen mittleren     Steilheit    und einem verhält  nilmässig grossen     Aussteuerbereich    und. die       rechte        Entladungsbahn    eine     Charakteristik          inii-.    einer verhältnismässig grossen mittleren  Steilheit und einem verhältnismässig kleinen  Aussteuerbereich auf.

   Ein derartiger Unter  schied in den Charakteristiken lässt sich auch  auf andere Weise,     beispielsweise    durch eine  besondere Ausführungsform der Hilfselek  trode 3', erzielen.  



  Der     Schirmgitterteil    3 ist     über    einen aus  zwei Widerständen 7 und 8 bestehenden  Spannungsteiler mit dem positiven Pol einer  in der Figur nicht dargestellten)     Gleieli-          spannungsquelle    und über einen Kondensator  3 mit der Kathode 6 verbunden. Die Hilfs  elektrode 3' ist über einen hohen Widerstand  10 mit der Anode 5 und über einen     Konden-          salor    11 mit der Kathode 6     verbunden.    Fer  ner liegt im Anodenkreis ein     verhältnismässig          liolif@r    Widerstand 12.

   Der Wert des     Wide    r  standes 10 ist in der Regel grösser als     der     Wert des Widerstandes 12 und vorzugsweise  sogar gross! in     bezug    auf den Wert dieses  Widerstandes.  



  Die zu     verstä.rhenden    Schwingungen wer  den zusammen mit einer von der Amplitude       dieser    Schwingungen abhängigen Regelspan  nung dem Steuergitter 2 zugeführt; die     ver-          @lä    rk     ten        Schwingungen    können über einen       Kondensator    13 dem Widerstand 12 entnom  men werden.    Die Wirkung der Schaltung lässt -sich an  Hand der     Fig.    2 erklären.

   In dieser Figur  sind drei Charakteristiken dargestellt, die den       Zusammenhang    zwischen dem Anodenstrom       i;"    und der     Steuergittergleichspannung        Vgi    bei  drei voneinander verschiedenen Schaltungen  darstellen.  



  Die     Charakteristik,    dargestellt durch die  Kurve a, bezieht     sieh    auf die     Schaltung,    die  durch Ausschaltung der linken Entladungs  bahn erhalten wird; dies wird dadurch er  reicht,     dass    die Verbindung der Hilfselektrode  3' mit der Anode 5 unterbrochen und statt  dessen diese     Elektrode    unmittelbar mit der  Kathode 6 verbunden wird.  



  Die     Charakteristik    b bezieht sich auf die  in     hig.    1 dargestellte Schaltung.  



  Die     Charakteristik    c bezieht sich auf die  Schaltung, die entsteht, wenn die     Ililfsekk-          trode    3' mit dem     Schirmgitter    3 verbunden  und die Verbindung der Hilfselektrode 3' mit  der Anode 5 unterbrochen wird.  



  Der Wert des     Anodenstromes    ist auf der       senkrechten    Achse in     ,yA    und der Wert der       Steuergittergleichspannung    auf der     waag-          rechten    Achse in Volt aufgetragen.  



  Bei der zuerst erwähnten Schaltung     wirkt     ausschliesslich die rechte     Entladungsbahn,     und die     Charakteristik        a    zeigt daher das ge  wöhnliche Bild einer     Penthodencharakte-          ri.stik:    einen     steilen.    Verlauf und einen klei  nen     Aussteuerbereich;    die Bahn ist beim  Punkt P     bereits    vollkommen gesperrt. Eine  Entladungsbahn mit einer solchen Charakte  ristik besitzt zwar gute     Verstärkereigen-          scha.ften,    aber die Verstärkung ist nur in sehr  beschränktem Masse regelbar.

   Bei Verstär  kung in der Nähe des Punktes P tritt eine  unzulässig hohe Verzerrung der zu     verstä.r-          kenden    Schwingungen auf.  



  Die Schaltung mit der Charakteristik .c  entspricht im wesentlichen einer Verstärker  scha.ltung, in der eine     Regelpenthode    ange  wendet wird. Diese     Charakteristik    zeigt  einen     gleichmässigen    Anstieg der Steilheit  und einen grossen     Aussteuerbereich;    die  grösste Steilheit - bei gegebener Anoden-      Spannung oder bei gegebenem Anodenstrom  - und somit die höchst     erreichbare    Ver  stärkung sind jedoch     verhältnismässig    gering.  



  Es ergibt sich aus dem Verstehenden, dass  eine     Schaltung    mit grosser Maximalverstär  kung, deren     Verstärkung    überdies über einen  grossen Bereich regelbar ist, bis dahin nicht  erhalten werden     konnte.     



  Die     Schaltung    gemäss     Fig.    1 entspricht  jedoch diesen beiden Anforderungen. Die  rechte Entladungsbahn     wirkt    dabei auf  nahezu ähnliche Weise     wie    bei der Schaltung  mit :der     Charakteristik    a.

   Wenn der     Strom    in       dieser        Entladungsbahn    einsetzt (beim Punkt  P),     nimmt    der Strom in der linken     Ent          laduna    bahn zwangsläufig     stets    mehr ab,     und          mit    abnehmender Amplitude der zu verstär  kenden     Schwingungen    beim     Unterschreiten     eines     bestimmten        Wertes    der Amplitude     wird     er vollkommen gesperrt. Diese Sperrung geht       folgendermassen    vor sich.

   Bei     kleiner    Ampli  tude der zu     verstärkenden        Schwingungen    und  somit bei kleiner     Regelspannung    nimmt der  Anodenstrom immer mehr zu, was zur Folge  hat, dass der     Spannungsabfall    am     Widerstand     12 gleichfalls     zunimmt.    Die Anodengleich  spannung und die     Spannung    der     Hilfselek-          trode    3'     nehmen    infolgedessen ab.

   Die Span  nung der     Hilfselektrode    sinkt     infolgedessen          unter    den     Mindestwert,    der zum Aufrecht  erhalten des Entladungsstromes erforderlich  ist, und der Strom dieser Entladungsbahn  wird gesperrt. Die Lage des     Punktes,    in dem  die Sperrung anfängt, wird im wesentlichen  durch den Wert des Widerstandes 12 be  dingt.  



  Bei grosser Amplitude der zu verstärken  den     Schwingungen    und somit bei grosser  Regelspannung befindet sich die rechte     Ent-          ladungsbahn        in.    einem Zustand, der in der       Charakteristik    durch einen Punkt links vom       Punkt    P     .gekennzeichnet        wird,        das,    heisst, dass  der Strom der rechten Entladungsbahn in       diesem    Fall     gesperrt    ist.

   Auf     diese        Weise     wird also, je nach dem Werte der     Regelspan-          nung,        zwangsläufig    von der einen auf die  andere     Entladungsbahn    umgeschaltet.    Die     Charakteristik    der Schaltung gemäss       Fig.    1 ist in der     Kurve    b     dargestellt.    Diese       Charakteristik    zeigt tatsächlich sowohl einen  grossen Regelbereich, wie auch eine hohe       Maximalverstärkung    bei einem     relativ    nied  rigen Wert des Anodenstromes.  



  In dem am stärksten gekrümmten Teil  der Kurve wirken beide     Entladungsbahnen          gleichzeitig.    Durch eine richtige Wahl der  angewendeten     Widerstände,    insbesondere des       Widerstandes    10, und durch geeignete Be  messung der Entladungsbahnen     kann    der       Charakteristik    ein derartiger Verlauf gege  ben werden, dass, die Verzerrungen auch im  Gebiet     maximaler    Krümmung     innerhalb    der       zulässigen    Grenzen bleiben.  



  Bei der     beschriebenen        Schaltung    kann       beispielsweise        eine    500fache - Verstärkung  erreicht werden und die Verstärkung ist in       einem    Verhältnis von 1 :     10100    regelbar (d. h.,  dass bei sehr grosser Amplitude die eintreffen  den Schwingungen     in        einem    Verhältnis von  1 : 2 abgeschwächt werden). Die     Verzerrung     bleibt     dabei        gering    und der     Magimalanoden-          strom        niedrig.     



  In     Fig.    3 ist eine weitere Ausführungs  form der Erfindung dargestellt, die sich von  der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 dadurch       unterscheidet,        dass-    die Hilfselektrode 3' über  einen Widerstand 14 mit der Kathode ver  bunden ist und dass die     Spannung    des     Schirm-          gitters        unmittelbar    über     einen    Widerstand 8  der     Anodengleichspannungsquelle    entnom  men wird.

   Bei dieser     Schaltung    lässt sich eine  nahezu     exponentielle    Regelung der Verstär  kung erzielen.     Eine    solche Regelung ist be  sonders wichtig bei     Mikrophonverstärkern,     bei denen     ein        linearer    Zusammenhang zwi  schen dem Wert der     Regelspannung    und dem  Wert der in     dB    ausgedrückten Verstärkung       gewünscht    wird.  



  Durch Änderung des Wertes des Wider  standes 14 lässt sich die Steilheit der Cha  rakteristik, die den Zusammenhang     zwischen     dem Logarithmus der     Steilheit    und der       Steuergitterspannung        darstellt,    ändern.  



  Falls     Hochfrequenzschwingungen    zu ver-      stärken sind, wird vorzugsweise ein auf diese  Schwingungen abgestimmter Kreis in Reihe  mit dem Widerstand 12     geschaltet,    während  dieser Widerstand selbst     mitels    eines      Kon-          densators    für die     Hochfrequenzsch@vingungen     überbrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung zur regelbaren Verstärkung vonelektrischen Schwingungen mittels zweier parallel geschalteter, gittergesteuerter Ent ladungsbahnen mit Charakteristiken, deren Steilheiten sich als Funktion der Steuer gitterspannung verschiedenartig ändern, da durch gekennzeichnet, dass die Charakteristik der einen Bahn eine in bezug auf die zweite Bahn grüsse mittlere Steilheit, dagegen einen kleinen Aussteuerbereich aufweist, und dass Mittel vorgesehen sind, .die zwangsläufig be wirken,
    dass die Verstärkung unterhalb eines vorgegebenen Amplitudenwertes der zu ver stärkenden Schwingungen wenigstens nahezu ausschliesslich durch die erstgenannte Bahn und.oberhalb dieses Amplitudenwertes wenig stens nahezu ausschliesslich durch die zweite Bahn erfolgt, wobei die Signalspannung auf ein in der Nähe der Kathode angeordnetes Steuergitter wirkt und die erwähnten Mittel durch weiter von der Kathode entfernte Git ter gebildet werden, auf die von der Signal spannung abhängige Spannungen wirken.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gittersteue rung durch eine von der Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen abhängige Re gelspannung erfolgt, die ausserdem das Po tential einer in der zweiten Entladungsbahn liegenden Hilfselektrode derart beeinflusst, dass diese Bahn bei Unterschreiten eines vor gegebenen Wertes der Amplituden der zu verstärkenden Schwingungen gesperrt wird. 2.
    Schaltung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet., dass die Hilfselektrode über einen Widerstand mit den miteinander verbundenen Anoden der beiden Entladungs bahnen verbunden ist und dass in dem Anodenkreis der Entladungsbahnen ein Wi derstand liegt, der derart bemessen ist, dass3 beim Unterschreiten eines vorgegebenen Wertes der Amplitude :der zu verstärkenden Schwingungen die Entladungsbahn, in der sich die Hilfselektrode befindet, gesperrt wird. 3.
    Schaltung nach Unteranspruch 2; da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand, über den die Hilfselektrode mit den Anoden verbunden ist, derart bemessen ist, dass die resultierende Charakteristik der Entladungs bahn keine Knickstellen aufweist. 4. Schaltung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand, über den die Hilfselektrode mit den Anoden verbunden ist, gross in bezug auf den im Anodenkreis liegenden Widerstand ist. 5. Schaltung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode über einen Widerstand mit der beiden Ent ladungsbahnen gemeinsamen Kathode ver bunden ist. 6.
    Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden beider Entladungsbahnen im gleichen Röhren kolben angeordnet sind. 7. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, der Entladungs bahn, in der sich die Hilfselektrode befindet, ein Steuergitterteil zugeordnet ist, dessen Wicklungsganghöhe nicht konstant ist. B. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Entladungs bahn, in der sich die Hilfselektrode befindet, ein Steuergitterteil angeordnet ist, dessen Ab stand von der Kathode nicht konstant ist.
    9. Schaltung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs röhre eine Regelpenthode ist, die ein aus zweielektrisch voneinander isolierten Teilen bestehendes Schirmgitter aufweist, dessen Teil, der sich. gegenüber dem Steuergitterteil befindet, dessen Wicl@lunb ganghohe nicht konstant ist ., die Hilfselektrode bildet. 10.
    Schaltung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs- röhre eine Regelpenthode ist, die ein aus zwei elektrisch voneinander isolierten Teilen bestehendes Schirmgitter aufweist, dessen Teil, der sich gegenüber dem Steuergitterteil befindet, dessen Abstand von der Kathode nicht konstant ist, die genannte Hilfselek trode bildet.
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