CH249156A - Haarwinkel. - Google Patents
Haarwinkel.Info
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- CH249156A CH249156A CH249156DA CH249156A CH 249156 A CH249156 A CH 249156A CH 249156D A CH249156D A CH 249156DA CH 249156 A CH249156 A CH 249156A
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/56—Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers
- G01B3/566—Squares
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Hair Curling (AREA)
Description
Haarwinkei.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Haarwinkel und besteht darin, dass der eine der beiden Schenkel des Winkels eine Haarlinien für Linienanschlag bildende Säulenform besitzt und im andern Schenkel sowohl drehbar als auch axial verschiebbar gehalten ist. Eine bevorzugte Säulenform des drehund verschiebbaren Schenkels ist ein Zylinder.
Auf der Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen einen Haarwinkel in Auf- und Grundriss.
Fig. 3 zeigt eine Anwendung des Winkels nach Fig. 1 und 2.
Fig. 4 und 5 zeigen ein weiteres Ausfüh rungsbeispiel in Auf- und Grundriss.
Fig. 6 zeigt eine dritte, und
Fig. 7 eine vierte Ausführungsform.
Gemäss Fig. 1-3 besteht der säulenförmige, Haarlinien für Linienanschlag aufweisende Schenkel 1 aus einem Zylinder, der in einer Ausnehmung 2 gleicher Querschnittsform an der Stirnseite des andern Schenkels 3 rechteckigen Querschnittes sowohl drehbar als auch axial verschiebbar gehalten ist. Die Ausnehmung 2 umfasst den Zylinderschenkel 1 etwa zur Hälfte. Am Schenkel 3 ist ; bei der Ausnehmung auf bei- den Seiten je eine federnde Zunge 4 bezw. 5 mittels Schrauben 6 befestigt. Durch entsprechendes Anziehen der Schrauben 6 kann der Schenkel 1 im Schenkel 3 festgestellt werden. Die beiden Zungen könnten auch mittels durchgehender Schrauben zusammen am Schenkel 3 befestigt sein. Die Zungen 4 und 5 stehen über die Ausnehmung 2 vor und drücken den Schenkel 1 an die hohlzylinderförmige Ausnehmung 2 an.
Der Zylinder ist dadurch auf mehr als der Hälfte seines Umfanges umfasst, so dass er nicht seitlich herausfallen kann, ist jedoch im Schenkel 3 axial verschiebbar (Fig. 1 und 3) sowie drehbar, damit beliebige Mantellinien des Zylinders als Anschlaglinie in die Arbeitslage gebracht werden können.
An Stelle der beiden Zungen 4 und 5 kann nur eine Zunge vorgesehen sein; auch in diesem Falle sind die Ausnehmung und die Zunge so ausgebildet, dass ein Herausfallen aus der Ausnehmung 2 verhindert ist.
An Stelle von besonderen Zungen können gemäss Fig. 4 und 5 federnde Zungen unmittelbar aus dem Material des die zylindrische Ausnehmung 2 aufweisenden Schenkels 3 gebildet sein. Die Zungenbildung erfolgt hierbei durch Schlitze 7, die in radialen Ebenen angebracht sind.
Der zylindrische Haarlinienschenkel 1 ist mit Linienberührung in der Ausnehmung 2 gehalten, indem drei Stifte 8 im Schenkel 3 eingelassen sind, deren Mantelflächen Var- aller zur Mantelfläche des zylindrischen Schenkels 1 verlaufen.
Der Druck der Federzungen ist so gross, dass die satte Reibung, mit der der Schenkel in der Ausnehmung sitzt, genügt, ein unbeabsichtigtes Verstellen des Schenkels 1 zu verhindern.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 6 und 7 ist die Ausnehmung 2a zur Aufnahme des zylindrischen Schenkels 1 im Querschnitt eckig und der Schenkel 1 mit einer federnden Zunge 5 (Fig. 6), bezw. mit zwei solchen Zungen 5 und 6 (Fig. 7) im Schenkel 3 gehalten. Auf diese Weise erhält man auch eine Linienberührung ohne die umständlichere Lösung nach den Fig. 4 und 5 mit Stiften 8. An Stelle eines zylinderförmigen Schenkels 1 kann auch ein solcher mit Prismaform (z. B. drei-, vier-, sechs- oder achtkantig) vorgesehen sein, während die Ausnehmung 2 im andern Schenkel 3 zylinderförmigen Querschnitt aufweist, so dass wieder zwischen dem Schenkel 1 und dem Schenkel 3 eine Linienberührung geschaffen ist. Der Schenkel 3 kann seitlich Ausnehmungen zur Gewichtsverminderung und für Hands chutzeinlagen aufweisen.
Auf dem Schenkel 1 kann in Längsrichtung ein Massstab angebracht sein, wodurch der Schenkel 1 als Tiefmass verwendet werden kann. Zum Massstab kann ein Nonius auf der einen Seite des Winkels angebracht sein.
Der Schenkel 1 ist zweckmässig zur Verlängerung eingerichtet, indem er an beiden Stirnflächen mit Sackgewinden zum Aufschrauben von mit Gewindeenden versehenen Verlängerungsstücken versehen ist.
Der Schenkel 1 kann auch Anschläge aufweisen zur Begrenzung sowohl der Drehals auch der Axialbewegung.
Die Vorteile der beschriebenen Haarwinkel sind die folgenden:
Beim Anschlag eines Winkels mit einem Zylinderschenkel liegt dieser mit einer durch eine Mantellinie gebildeten Haarlinie an, weshalb solche Anschlagwiukel besonders zur IControlle von Gegenständen, z. B. Winkeln, im Lichtspaltverfahren verwendet werden können.
Es sind verstellbare Winkel bekannt, die aber keine Haarlinien aufweisende Schenkel aufweisen, weil diese bisher wegen der allzu grossen Beschädigungs-Empfindlichkeit an den Auflagestellen sich rasch abnützen.
Im Gegensatz zu bekannten Haarwinkeln, bei denen ein Schenkel für Linienanschlag ausgebildet ist, indem an gegenüberliegenden
Seiten eine empfindliche messerartige Schär fung angebracht ist, sind bei einem zylin drischen, im andern drehbaren Schenkel praktisch unendlich viele Haarlinien bil dende Mantellinien für den Anschlag ver fügbar.
Die Haarlinien von zylindrischen oder auch von Vielkantkörpern sind viel weniger
Beschädigungen ausgesetzt und gewährlei sten demzufolge eine viel grössere Lebens dauer, als dies bei Schenkeln mit messerscliar- fen Kanten der : Fall ist. Bei diesen bedingt die kleinste Beschädigung eine teure Instand stellung des Winkels. Bei den beschriebenen Haarwinkeln genügt eine kleine Drehung des Schenkels 1, um wieder eine vollwertige
Haarlinie zu haben.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die
Fabrikation mit Zylinder- oder Vielkanü schenkel viel billiger ist, indem diese maschi nell geschliffen werden können.
Ein weiterer Vorteil dieser Haarwinkel liegt in der axialen Verstellbarkeit des einen
Schenkels, was die Prüfung ganz kleiner
Winkel ermöglicht, und zwar auch an schlecht zugänglichen Stellen, wo bei nicht verstellbaren Winkeln der eine Schenkel zu lang wäre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Haarwinkel, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden. Schenkel des Winkels eine Haa. rlinien für Linienanschlag bildende Säulenform besitzt und im andern Schenkel sowohl drehbar als auch axial verschiebbar gehalten ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Haarwinkel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der säulenförmige Schenkel aus einem Zylinder besteht.2. Haarwinkel nach Patenta. nspruch, da durch gekennzeichnet, dass der säulenförmige Schenkel aus einem vielkantigen Prisma besteht.3. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im den prismenförmigen Schenkel haltenden Schenkel seitliche Ausnehmungen vorgesehen sind.4. Haarwinkel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Haarlinien bildende Schenkel durch Federdruck im andern Schenkel gehalten ist.5. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Haarlinien bildende Schenkel in eine Ausnehmung von gleicher Querschnittsform an der Stirn des andern Schenkels eingepasst und durch mindestens eine federnde Zunge in diese Ausnehmung gedrückt wird.6. Haarwinkei nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine federnde Zunge an dem Schenkel mit der Ausnehmung angebracht ist und den andern Schenkel so weit umfasst, dass er gegen seitliches Herausfallen gesichert ist.7. Haarwinkel nach Patzentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Zunge mittels Schrauben am Schenkel befestigt ist.8. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei Seitenflächen des die Ausnehmung aufweisenden Schenkels je eine Zunge angeordnet ist, weiche Zungen über die Ausnehmung vorstehen und mit der Ausnehmung den Haarlinienschenkel auf mehr als der Hälfte seines Umfanges umfassen, wobei die Zungen durch die gleichen, durch gehenden Schrauben am betreffenden Schenkel befestigt sind.9. Haarwinkel nach Patentanspruch und ITnteransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass ss federnde Zungen an dem eine zylindrische Ausnehmung aufweisenden Schenkel durch Schlitze gebildet werden, die in durch die Achse der Ausnehmung gehen den Ebenen angebracht sind.10. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haarlinienschenkel gegen drei in der Ausnehmung des andern Schenkels eingesetzte Stifte mit Linienberührung anliegt.11. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den zylindrischen Haarlinienschenkel eine im Querschnitt eckige Ausnehmung an der Stirn des andern Schenkels vorgesehen ist, so dass der zylindrische Schenkel Linienberührung im andern Schenkel hat.12. Haarwinkel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Haarlinienschenkel in der Längsrichtung eine Mass- einteilung aufweist.13. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteransprueh 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite des Winkels ein Nonius zur Masseinteilung angebracht ist.14. Haarwinkel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ss am Haarlinien- schenkel Anschläge zur Begrenzung der Schenkelbewegung angeordnet sind.15. Haarwinkel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Haarlinienschenkel durch Aufsatzstücke verlängerbar ist.16. Haarwinkel nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzstücke mit Schraubenenden im Innengewinde an n den Stirnseiten des Haarliniensehenkels aufschraubbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249156X | 1945-04-14 | ||
| CH249156T | 1945-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249156A true CH249156A (de) | 1947-06-15 |
Family
ID=25729339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249156D CH249156A (de) | 1945-04-14 | 1945-10-24 | Haarwinkel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249156A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2715278A (en) * | 1953-01-06 | 1955-08-16 | George T Harrison | Machinists' bench square |
| US2873529A (en) * | 1954-12-17 | 1959-02-17 | Eric E Hogan | Method of and apparatus for setting concrete forms to true line and grade |
| US3403447A (en) * | 1965-03-04 | 1968-10-01 | Scott Paper Co | Sensing skid shoe for caliper detectors |
| FR2428818A1 (fr) * | 1978-06-14 | 1980-01-11 | Schmitt Francois | Equerre d'ajusteur |
-
1945
- 1945-10-24 CH CH249156D patent/CH249156A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2715278A (en) * | 1953-01-06 | 1955-08-16 | George T Harrison | Machinists' bench square |
| US2873529A (en) * | 1954-12-17 | 1959-02-17 | Eric E Hogan | Method of and apparatus for setting concrete forms to true line and grade |
| US3403447A (en) * | 1965-03-04 | 1968-10-01 | Scott Paper Co | Sensing skid shoe for caliper detectors |
| FR2428818A1 (fr) * | 1978-06-14 | 1980-01-11 | Schmitt Francois | Equerre d'ajusteur |
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