CH249040A - Verfahren zur Darstellung eines basischen Esters einer 1-Aryl-cycloalkyl-1-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines basischen Esters einer 1-Aryl-cycloalkyl-1-carbonsäure.

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CH249040A
CH249040A CH249040DA CH249040A CH 249040 A CH249040 A CH 249040A CH 249040D A CH249040D A CH 249040DA CH 249040 A CH249040 A CH 249040A
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  Verfahren zur Darstellung eines basischen Esters einer     1-Aryl-cycloalkyl-l-carbonsäure.       Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Darstellung eines basischen  Esters einer 1-     Aryl    -     cycloalkyl    -1-     carbon-          säure.    Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man eine Verbindung der  Formel  
EMI0001.0006     
    auf eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0007     
    worin X und Y zwei mit Ausnahme eines  in einem von ihnen enthaltenen Sauerstoff  atoms     sich    bei der Reaktion     abspaltende     Reste bedeuten, einwirken lässt.  



       Die,    erhaltene neue Verbindung, der     Di-          äthylaminoäthylester    der 1-     (3',4'-        Dimeth-          oxy-phenyl)-cyclopentan-l-carbonsäure,    ist  eine Base vom Siedepunkt 150-155      unter     0,15 mm Druck. Ihr Hydrochlorid schmilzt  bei     134-136 .    Die Verbindung soll     thera-          peutische    Verwendung finden.  



       Beispiel:     26,8 Teile     1-(3',4'-Dimethoxy-phenyl)-          cyclopentan    -1-     carbonsäurechlorid    werden  unter Rühren zu 11,7     Teilen        Diäthylamino-          äthanol    gegeben, wobei Erwärmung eintritt.  Das Gemisch wird hierauf unter Rühren  auf 180  erhitzt, bis eine homogene Schmelze    entstanden ist.

   Diese wird     vorteilhaft    noch  warm unter Zusatz von wenig verdünnter  Salzsäure in Wasser gelöst und die     wässrige     Lösung einige Male     ausgeäthert.    Hierauf  wird mit.     konzentriertem    Ammoniak die       Base    freigemacht und in Äther aufgenom  men. Nach einmaligem Waschen der ätheri  rischen Lösung mit Wasser und Trocknen  wird das Lösungsmittel     abdestilliert    und der  als     Rückstand    erhaltene     basische        Ester     durch Destillation im Vakuum     gereinigt.     Dieser siedet bei 150-155      unter    0,15 mm  Druck.  



  Die Reaktion     kann.    auch in einem       Lösungsmittel,    wie Benzol,     Toluol,        Xylol,     Chlorbenzol usw., ausgeführt werden. Man  erhält in diesem Fall oft bessere Ausbeuten  bei Verwendung eines     Überschusses    an       Aminoalkohol.     



  Statt     des    Säurechlorids kann man ein  anderes     Säurehalogenid    oder das     Anhydrid     anwenden oder auch einen Ester der     Car-          bonsäure,    z.

   B. den     1-(3',4'-Dimethoxy-          phenyl)        @='cyclopentan    -1-     carbonsäuremethyl-          ester,    mit     Diäthylaminoäthanol    in Gegen  wart von     Natriumalkoholat    umsetzen, wobei       vorteilhaft    der entstehende Alkohol durch       Destillation    aus dem     Reaktionsgemisch    ent  fernt wird.  



  Zum gleichen Endprodukt gelangt man  auch, wenn man die     1-(3',4'-Dimethoxy-phe-          nyl)-cyclopentan-l-carbonsäure    mit einem       Diäthylaminoäthyl    -     halogenid        erhitzt    oder  ein Salz der 1- (3',4' -     Dimethoxy    -     phenyl)    -           cyclopentan-l-carbonsäure    mit einem reak  tionsfähigen     Ester    des     Diäthylaminoäthanols     oder     einem    Salz desselben umsetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines basi schen Esters einer 1-Aryl-cycloalkyl-l-car- bonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel CHIO-@ j C- CO-X / CH2 CH2 0 CHS 1 i CHz-CH@ auf eine Verbindung der Formel EMI0002.0018 worin X und Y zwei mit Ausnahme eines in einem von ihnen enthaltenen Sauerstoff atoms sich bei der Reaktion
    abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt. Die erhaltene neue Verbindung, der Di- äthylaminoäthylester der 1- (3',4' - Dimeth- oxy-phenyl)-cyclopentan-l-carbonsäure, ist eine Base vom Siedepunkt 150-155 unter <B>0,15</B> mm Druck. Ihr Hydrochlorid schmilzt bei 134-136 .
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein 1-(3',4'- Dimethoxy-phenyl) - cyclopentan-1-carbon- säure-halogenid auf Diäthylaminoäthanol einwirken lässt. 2.
    Verfahren. nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man einen 1- (3',4' -Dimethoxy-phenyl)-cyclopentan-l-car- bonsäure-ester auf Diäthylaminoäthanol ein- wirken lässt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Salz der 1- (3',4'- Dimethoxy - phenyl )-cyclopentan -1- carbonsäure mit einem reaktionsfähigen Ester des Diäthylaminoäthanols umsetzt.
CH249040D 1944-03-20 1944-03-20 Verfahren zur Darstellung eines basischen Esters einer 1-Aryl-cycloalkyl-1-carbonsäure. CH249040A (de)

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