CH248166A - Acetylenentwickler. - Google Patents
Acetylenentwickler.Info
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H21/00—Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
- C10H21/16—Removing sludge from generators
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Description
Acetylenentwickler. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Acetylenentwickler, der dadurch gekennzeich net ist, da.ss er im obern Teil einen trichter förmigen, unten offenen Behälter zur Auf nahme des Karbides aufweist, und dass das Entwicklungswasser aus einem oberhalb des Karbidbehälters angebrachten Behälter derart durch einen Verteilkopf mit Ausflussöffnun- gen zum Karbid fliesst,
dass der anfallende Schlamm durch das Wasser fortlaufend vom unverbrauchten Karbid weggeschwemmt wird, wobei durch die Druckschwankungen des Gases die Wasserzufuhr mittels eines Regler ventils gesteuert wird.
Es hat sich gezeigt, dass eine zusätzliche unerwünschte Vergasung des Karbides statt findet, wenn das Karbid in einer Schublade oder einem Korb gelagert ist, auch wenn die Wasserzufuhr unterbrochen ist. Diese Nach vergasung ist eine Folge des bei der Ver gasung anfallenden Schlammes, der auf dem verbleibendem Karbid liegen bleibt. Diese Nachvergasung bewirkt einen Druckanstieg, was aus Sicherheitsgründen nicht zulässig ist. Dieser Überdruck wird dadurch behoben, dass das zuviel erzeugte Gas durch einen Stutzen am Sicherheitsventil ins Freie beför dert wird und somit für den Konsum ver loren geht.
Beim Erfindungsgegenstand ist dieser Übelstand dadurch vermieden, dass der anfallende Schlamm durch das Wasser sofort nach Entstehen vom Frischkarbid abgeführt wird und dieses daher nach Unterbruch der Wasserzufuhr nicht mehr weiter vergasen kann.
Es ist erforderlich, dass das Speisewasser in einem Strahl zum Karbid fliesst und nicht nur tropfenweise, was der Fall sein würde, wenn nur wenig Gas dem Entwickler ent nommen wird. Ein gewöhnliches Reglerventil würde in letzterem Falle den Gummisitz nur ganz wenig vom Ausflussrohr abheben und die Folge wäre nur tropfenweise Zufuhr von Speisewasser, wodurch der anfallende Schlamm nicht weggeschwemmt würde. Um dies zu verhindern, ist das in nachstehendem Beispiel beschriebene Reglerventil mit einer zusätzlichen Vorrichtung versehen, die das Speisewasser in allen Fällen strahlförmig zum Karbid fliessen lässt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Quer schnitt durch das Ausführungsbeispiel, Fig. 2 einen Teil desselben im Grundriss, Fig. 3 eine Aufsicht desselben.
Fig. 4 stellt. in grösserem Massstab eine Einzelheit dar.
Der Acetylenentwickler gemäss Fig. 1 be steht aus einem Gefäss 1 mit dem Deckel 4, an welchem der Behälter für das Speise wasser 2 angebracht ist. Mittels Bügel 5 und Bügelschraube 6 wird der Deckel an das Ge fäss angepresst. Im Innern des Behälters 1 und am Deckel befestigt ist das Reglerventil mit der Membrane 8 zur Steuerung der Wasser zufuhr. Ein trichterförmiger Behälter 3 dient zur Aufnahme des Karbides. Der Verteilkopf mit Ausflussöffnungen 9 und einem Auffang;
teller 10 ist mit dem Karbidbehälter verbun den. Der Auffangteller dient dazu, das klein körniger gewordene Karbid bis zur vollstän digen Vergasung zurückzuhalten. Am Deckel befinden sich ein Wassereinfüllstutzen 7, ein Manometer 11 und ein Sicherheitsventil 12. Am Behälter ist ein Gasabgangshahn 13 an gebracht.
Die Vorrichtung zum schlagartigen Öff nen und Schliessen des Reglerventils besteht aus zwei Gelenkstücken 14 mit dazwischen liegender Zugfeder 15, die durch einen Bol zen 16 mit der Membrane 8 verbunden sind. Zu beiden Seiten dieser Gelenkstücke sind Anschlagstifte 17 auf einer mit dem Deckel 4 starr verbundenen Platte angebracht. An den äussern Enden der Gelenkstücke 14 sind zwei Verbindungsstücke 18 beweglich angebracht, die die Bewegung der Gelenkstücke auf den untern Querbalken 19 mit dem Gummisitz 20 übertragen.
Wird durch den Gasdruck die Membrane 8 zusammengedrückt, so zieht der Bolzen 16 die innern Enden der Gelenk stücke 14 so lange nach oben, bis die beiden Schenkel durch den Anschlag an die beiden obern Anschlagstifte ungefähr eine Gerade bilden, wobei die Zugfeder 15 ausgedehnt wird. Nach Überschreitung des Nullpunktes zieht sich die Zugfeder zusammen und die beiden Gelenkstücke kippen nach unten.
Die beiden Verbindungsstücke 18 folgen dieser Bewegung und drücken den Gummisitz 20 auf die Öffnung des Wasserzuflussrohres 21 und dieser unterbindet damit den weiteren Zufluss von Wasser zum Karbid. Bei Nach lassen des Druckes, verursacht durch den Ver brauch von Gas, folgt der gleiche Vorgang in umgekehrtem Sinne.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Acetylenentwickler, dadurch gekennzeich net, dass er im obern Teil einen trichterförmi gen, unten offenen Behälter zur Aufnahme des Karbides aufweist, und dass das Ent wicklungswasser aus einem oberhalb des Kar bidbehälters angebrachten Behälter derart durch einen Verteilkopf mit Ausflussöffnun- gen zum Karbid fliesst, dass der anfallende Schlamm durch das Wasser fortlaufend vom unverbrauchten Karbid weggeschwemmt wird, wobei durch die Druckschwankungen des Gases die Wasserzufuhr mittels eines Regier ventils gesteuert wird. UNTERANSPRUCH: Acetylenentwickler nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass das Reglerventil mit einer Vorrichtung versehen ist, welche die Wasserzufuhr schlagartig unterbricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248166T | 1946-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH248166A true CH248166A (de) | 1947-04-30 |
Family
ID=4466710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248166D CH248166A (de) | 1946-04-25 | 1946-04-25 | Acetylenentwickler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH248166A (de) |
-
1946
- 1946-04-25 CH CH248166D patent/CH248166A/de unknown
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