CH246750A - Schere. - Google Patents

Schere.

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CH246750A
CH246750A CH246750DA CH246750A CH 246750 A CH246750 A CH 246750A CH 246750D A CH246750D A CH 246750DA CH 246750 A CH246750 A CH 246750A
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CH
Switzerland
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knife
scissors
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Inventor
Wilson Gerald
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Wilson Gerald
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/28Joints

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description


  Schere.    länge in nachgiebiger     Berührung    miteinander  zu halten.  



  Es     ist    zu diesem Zweck schon bekannt,  eine Feder an der     Gelenkverbindung    anzu  ordnen, und es ist ferner bekannt, diese Feder  auf der     Gelenkverbindung    abzustützen,     wobei     sie auf     eine    Kugel drückt, die     in    dem einen  Messerglied angeordnet ist und entlang des  andern auf einer Bahn in einem kleinen Ab  stand hinter der     genannten    Verbindung be  wegbar     ist.     



  Es     ist        ferner        bekannt,    eine oder mehrere  Kugeln zu verwenden, welche in Hülsen ge  halten werden, so dass sie nicht entlang des  Messergliedes, welches sie trägt, rollen kön  nen.. Anderseits sind Ausführungen     bekannt,     bei denen die     Kugeln    entlang des genannten  Messergliedes rollen     können,    jedoch nicht  nachgiebig gegen das andere Messerglied  durch eine Feder oder anderes nachgiebiges  Organ gepresst werden.  



  Alle vorgenannten bekannten Ausführun  gen passen nicht in den Rahmen der vorlie  genden Erfindung, gemäss welcher Mittel  vorgesehen sind, welche bestrebt sind, an  zwei im Abstand voneinander befindlichen  Stellen     hinter    dem     Gelenk    die Messerglieder       auseinanderzudrücken    und sie so an     einem     dritten Punkt, nämlich dem     Schneidpunkt,          aneinanderzudrücken.    Diese drei Punkte be  stimmen ein Dreieck, innerhalb welchem sich  die     Gelenkverbindiuig        zwischen    den     Messern     befindet, zweckmässig so, dass jene Mittel be  strebt sind,

   die Messerglieder wohl     hinten       Die     Erfindung    betrifft     eine    Schere für  häusliche, industrielle,     Manicure-    oder andere  Zwecke, bei welcher zwei gelenkig miteinan  der     verbundene    Glieder     ganten    besitzen, die  bei     Betätigung    der Schere fortschreitend ge  geneinander bewegt werden, um irgendeinen  Gegenstand oder     ein    Material oder einen zwi  schen den Kanten hervorragenden Teil des  selben abzutrennen.

   Von diesen gelenkig mit  einander verbundenen, im folgenden als Mes  serglieder bezeichneten Gliedern kann ent  weder, wie bei gewöhnlichen Scheren,     Hek-          kenscheren    oder ähnlichen     Vorrichtungen,     jedes mit Bezug auf das andere beweglich  sein, oder     das    eine Messerglied kann festste  hend und das andere Messerglied um     das     verbindende Gelenk beweglich sein.  



  Beide     Schneidkanten    können     entweder     geradlinig oder nach entgegengesetzten Rich  tungen kurvenförmig ausgebogen sein,  oder sie     können        in    gleicher Richtung,  und zwar in gleichem oder verschiedenem  Grade     kurvenförmig    verlaufen, oder die eine       Schneidkante    kann gerade sein und die an  dere     in    konvexem Bogen verlaufen.

   Zweck  mässig     können        eines    oder beide Messerglieder  leicht gegen das andere so kurvenförmig ver  laufen, dass sie     mit    dem geeigneten Druck  am     Schneidpunkt,    .an welcher Stelle sich die  ser längs der     Schneidkanten    befinden möge,  gegeneinander gepresst sind.  



  Es     können        Mittel    vorgesehen sein, um  beide     Schneidkanten    über die     ganze    Schnitt-           auseinanderzudrücken,    aber nicht bestrebt  sind, in irgendeinem Zeitpunkt während der  Bewegung der Messerglieder     mit    Bezug     auf-          einander,    die Messerglieder um ihre     Längs-          achse    zu kippen.  



  Die Anordnung kann derart sein, dass der  Druck oder die Kraft, welche an den bei  den     ersterwähnten    Punkten wirkt, durch Ku  geln oder Rollen ausgeübt wird, welche so  wohl quer zu dem sie tragenden Messerglied  als auch quer zum andern Messerglied sich  bewegen, wenn die Messerglieder während  des     Öffnens    und Schliessens der Schere mit  Bezug     aufeinander    sich bewegen. Dabei lie  gen zu jeder Zeit die drei Punkte so, -dass  eine Gerade vom     Schneidpunkt    durch das  Gelenk zwischen die andern beiden Punkte  fällt.

   Zweckmässig halbiert diese Gerade den  Winkel     zwischen    den beiden Geraden, welche  von dem     Schneidpunkt        durch    die andern bei  den Punkte, an denen     Druck.    ausgeübt wird,  verlaufen.  



  Die Kugeln oder Rollen     befinden    sich  hierbei im Abstand     voneinander    und werden       vorteilhaft    in gleichen Abständen von dem  Gelenk gehalten. Sie können dann an bei  den Messergliedern abrollen und sich über  Winkelentfernungen bewegen, welche gleich  der Hälfte der Winkelentfernung     zwischen     den Messergliedern während irgendeiner ge  gebenen Relativbewegung derselben sind. Sie       bleiben    dann im gleichen Abstand in allen  Relativlagen der Messerglieder, und daher  wird die Basis des durch die     drei    Punkte       bestimmten    Dreiecks auf konstanter Länge  gehalten.  



  Es kann     eine    Feder oder     ein    anderes  nachgiebiges Mittel angewendet werden, wel  ches so beschaffen und angeordnet ist, dass  gleicher Druck an beiden genannten Punkten  und zu jeder Zeit während der     Querbewegung     der genannten Punkte mit Bezug auf jedes  Messerglied ausgeübt wird. Dadurch wird  der Druck des einen Messergliedes gegen das  andere     im.        Schneidpunkt    genau aufrecht  erhalten, und die Messerglieder     schneiden     eben so     wirksam    am einen Ende der Schneid  bewegung     wie-    am .andern.

      Die Kugeln oder     andern    Wälzglieder  können sich in zwei getrennten -Furchen  oder Schlitzen bewegen, welche sich- bogen  förmig und konzentrisch zum Gelenk er  strecken. Sie     können    sich auf getrennten Bö  gen des gleichen Kreises befinden, können  aber auch von Kreisbögen leicht abweichen  und können längs kurzer Tangenten dieser  Bögen verlaufen.

   Da die Wälzglieder in den       genannten        Furchen    oder     Schlitzen    sich mit  der gleichen     Geschwindigkeit    bewegen, blei  ben sie jederzeit     in        -symmetrischer    Lage mit  Bezug auf     eine    Gerade vom     Schneidpunkt     durch das Gelenk.  



  Für -die     Fabrikation    kann es in mancher  Beziehung     vorzuziehen    sein, dass sich beide  Furchen oder - Schlitze, welche die Bewe  gungsbahnen der Wälzglieder bestimmen,  sich im gleichen Messerglied befinden, jedoch  genügt es für die Wirkungsweise vollkom  men, die eine Furche oder Schlitz     in    dem  einen Messerglied und die andere im andern  Messerglied anzuordnen.  



  Auf der- Zeichnung sind ein Ausführungs  beispiel der Schere     sowie        eine    Detailvariante  dargestellt.     -          Fig.    1 zeigt die Schere in Draufsicht und       Fig.    2 dieselbe     in    Seitenansicht, teilweise  im Schnitt.  



       Fig.    3 zeigt     in    grösserem Massstab     einen          Teil    des einen Messergliedes     in    Draufsicht.       Fig.    4 zeigt ebenfalls in grösserem Mass  stab eine Teilansicht     ähnlich    wie     Fig.    1,   wobei jedoch     ein    Teil des obern Messerglie  des abgebrochen und die Schere geschlos  sen ist.  



       Fig.    5 ist eine ähnliche Ansicht     wie    .       Fig.    4, wobei jedoch die Schere um etwa  30  geöffnet ist.  



       Fig.    6     ist    eine ähnliche Ansicht wie       Fig.    4 und 5, jedoch bei um etwa 90  geöff  neter Schere.  



       Fig.    7 ist eine ähnliche Ansicht wie       Fig.    3, jedoch mit Schlitzen abgeänderter  Form.  



       Fig.    8 zeigt-in bedeutend grösserem Mass  stab einen Teilschnitt durch die Schere     in     Längsrichtung des     Schlitzes.              Fig.    9 zeigt die in     Fig.    8 dargestellten  Teile im     Querschnitt.     



       Fig.    10, 11, 12 sind geometrische Dar  stellungen zur Veranschaulichung der Rela  tivlagen des     Schneidpunktes    und der beiden       hintern        Druckpunkte    entsprechend den in       Fig.    4, 5     und    6 dargestellten Lagen der  Messerglieder.  



  Die dargestellte Schere weist in üblicher  Weise ein Paar Messerglieder 10, 11 auf.,  welche durch ein Gelenk 12 miteinander  verbunden und mit Handgriffen 13, 14 ver  sehen sind. Das Gelenk ist durch eine  Schraube gebildet, deren Kopf im Messer  glied 10 versenkt und deren Schaft in das  Messerglied 11     eingeschraubt        ist.    Die Messer  glieder haben     Schneidkanten    15, 16, welche  sich kreuzen, wodurch ein     Schneidpunkt    A  gebildet wird, welcher sich auf der     ganzen     Länge der     Schneidkanten    fortschreitend be  wegt, wenn die Schere geöffnet oder ge  schlossen     wird.     



  Das Messerglied 11 ist     mit    einem Paar  Furchen 17, 18 an     seiner    flachen Innenseite  versehen, welche sich unmittelbar gegen  über einer flachen Seite des andern Messer  gliedes hinter dem Gelenk befindet, das heisst  in demjenigen Teil des     Messergliekdes    10,  der sich mit Bezug auf das Gelenk auf der  entgegengesetzten Seite wie die' zugehörige       Schneidkante    befindet.  



  Gemäss     Fig.    3 sind     diej    Furchen getrennte,  zu dem-die     Projektion    der Gelenkachse B  bezeichnenden Punkt konzentrische Kreis  bögen. Es ist nicht wesentlich, dass diese Fur  chen genau konzentrisch oder dass sie kurven  förmig sind, es können     vielmehr,    wie in       Fig.    7 dargestellt, auch gerade Furchen 17a,  18a angeordnet sein,     in    welchem Falle die  Furchen     Sehnen    von Bögen     sind,        bezw.    nach  Tangenten ein und desselben Kreises verlau  fen.

       Normalerweise    werden sich die     Furchen     je etwa über 50 bis 60  des Kreises mit  dem     Mittelpunkt    B erstrecken, und ihre  Länge bestimmt sich aus Bedingungen,  welche im folgenden erläutert werden. Wenn  die Schere etwa um 90  geöffnet ist, sollte  sich das eine Ende der Furche 18 genau    hinter dem Gelenkpunkt - B und ein Ende  der Furche 17 ungefähr 90  von dem genann  ten Ende der Furche 18 entfernt befinden,  jedoch wird dieser     Winkelabstand    entspre  chend dem     Winkel    variieren, um welchen die  Schere     normalerweise    geöffnet wird.

   Die  beiden Furchen     befinden    sich auf der glei  chen Seite eines durch den Punkt B gezo  genen     Durchmessers.     



       In    jeder Furche befindet sich ein durch  eine Kugel 20     gebildetes    Wälzglied. Die  Kugel ragt etwas über die     Innenfläche    des  Scherengliedes 11 hervor,     in.    welcher sich die  Furche befindet, und     berührt    die gegenüber  liegende Fläche des Scherengliedes 10.

   Es  sind Mittel vorgesehen, um     die    Kugel nach  giebig gegen das Scherenglied 10 anzupres  sen und dadurch anzustreben, die Scheren  glieder 10 und 11 hinter dem Gelenk seitlich       voneinander    zu entfernen und dadurch die  Scherenglieder     @    10 und 11 längs denjenigen  Teilen     gegeneinanderzupressen,    an welchen  sich die     Schneidkanten    befinden.

   Zu diesem  Zweck     ist    am Boden jeder     Furche        eine    sich  über deren ganze Länge erstreckende Feder  21 angeordnet, welche einen durch eine Wöl  bung gebildeten Kanal 22 aufweist, der die  Bahn für den Lauf der Kugel     bildet.    Die  Seitenflächen der Furchen könnten parallel  sein, divergieren aber zweckmässig, wie in       Fig.    9 dargestellt, leicht nach oben     bezw.     aussen, um das Schneiden der Furchen und,  falls zwecks Erneuerung notwendig, das Ent  fernen der Feder zu erleichtern.  



  Wenn die Schere geschlossen ist,     wird    sich  normalerweise jede Kugel an einem Ende  ihrer     Furche        befinden.    Diese Enden     sind    mit  Bezug auf eine     bestimmte        Winkelrichtung     die gleichnamigen Enden (vorderes oder hin  teres Ende) der Furchen,     wie    aus     Fig.    4  ersichtlich.  



  Durch die     Wirkung    der Federn üben die  beiden Kugeln einen Druck gegen das Mes  serglied 10 an zwei voneinander entfernt lie  genden Punkten C und D aus, welche sich  auf Radien vom Mittelpunkt B aus befin  den, welche gleiche Winkel mit der Haupt  mittellinie der Schere bilden. Wenn die      Schere geöffnet     wird,    bewegen sich die Ku  geln in ihren Furchen mit gleicher Geschwin  digkeit um einen. Winkel, welcher der Hälfte  des     Öffnungswinkels    der Schere gleich ist.  Wenn auf diese Weise die Messerglieder um       einen    Winkel von 30  geöffnet sind, werden  sich die Kugeln in ihren Furchen um 15   bewegt haben, und wenn die Schere 90  ge  öffnet ist, werden     die    Kugeln sich um 45   bewegt haben.

   Da sich die Kugeln mit glei  cher     Geschwindigkeit    und mit einer zur Re  lativbewegung der Messerglieder proportiona  len     Geschwindigkeit    bewegen, wird der Ab  stand     zwischen    den Kugeln konstant bleiben.  Da das eine Messerglied im     Schneidpunkt    A  einen Druck auf das andere     Messerglied    aus  übt, und da die Kugeln in den Punkten C  und D Drücke ausüben, bilden diese drei  Punkte     ein    Dreieck, welches symmetrisch zur  genannten     Hauptmittellinie    angeordnet und  gleichschenklig ist. Der     Gelenkpunkt    B liegt  innerhalb dieses Dreiecks und auf der durch  den Punkt A gehenden Mittellinie desselben.  



       Fig.    10 zeigt die Lage der Druckpunkte  <I>A,</I> C     und   <I>D</I> mit Bezug auf den Gelenkpunkt  <I>B.</I> Es ist ersichtlich, dass die Linie     A-B     eine Halbierende des Winkels<I>C A D</I> ist.  Wenn sich der     Sclineidpunkt    A während des       Öffnens    der Schere gegen den Gelenkpunkt  B bewegt,     wird    das gleiche     geometrische    Ver  hältnis aufrechterhalten     bleiben.        Fig.    11  zeigt     einen        Winkel        zwischen    den Schneid  kanten von etwa 30 ,

   und     Fig.    12 zeigt etwa       die    äusserste Lage mit     einem    Winkel zwi  schen den     Schneidkanten    von     etwa    90 . Die  drei     Punkte,    an     .denen    das eine Messerglied  einen Druck auf das andere ausübt,     bilden     daher     ein    zur     Scherenmittellinie    symmetri  sches Dreieck,

   und die beiden Druckpunkte  C und D     befinden    sich auf entgegengesetzten  Seiten     und    in gleichen Abständen von der  verlängerten Geraden vom     Schneidpunkt    A  nach dem     Gelenkpunkt    B.  



  Wenn der maximale Öffnungswinkel zwi  schen den     Schneidkanten    90  beträgt, so muss  jede Furche sich- über einen     Winkel    von 45        plus        emen    Betrag erstrecken, welcher dem       Durchmesser    der Kugel entspricht.

       Wenn    sich    die Schere     um        einen    grösseren oder     kleineren     Winkel öffnen soll, so -     muss    natürlich die  Furche     entsprechend    länger oder kürzer     sein.     Die Schere kann mit einem     Anschlag        zum     Begrenzen der Messeröffnung auf.     einen    durch  die Länge der Furchen     vorausbestimmten     Betrag versehen     sein.     



  Bei der dargestellten     Ausführungsform     sind     die    Furchen 17,18 voneinander getrennt.  Natürlich kann zwecks     Verbilligung    der       Herstellung    eine einzige Furche vorgesehen  sein, und ein Block, Anschlag oder eine  Zwischenwand kann an     einer    Stelle zwischen  den Enden dieser     Furche,    vorgesehen sein,  um auf diese Weise zwei - getrennte       Furchen    zu bilden.

   Man sieht, dass sich beide       Kugeln    unabhängig von     ihrer    Lage in den  Furchen im gleichen .Abstand vom Gelenk  punkt B befinden, und dies trifft zu sowohl  wenn die Furchen längs Sehnen von Kreis  bögen, wie     in        Fig.    7 dargestellt, als auch  wenn sie bogenförmig, wie in     Fig.    3 dar  gestellt,     verlaufen.    Diese Furchen     sind    auf  der Zeichnung so dargestellt, dass sie sich nur       teilweise    durch die Wand des Messergliedes  11 erstrecken,

   sie können sich aber auch  vollständig durch die Wand     hindurch-    er  strecken     und    somit Sehlitze bilden, voraus  gesetzt, dass diese eine geeignete Führung  oder Stütze für die sich auf     ihnen    bewegen  den Wälzglieder     bilden.     



  Wie aus der     Zeichnung    ersichtlich, be  finden sich die Furchen 17, 18 an dem glei  chen Messerglied; sie sind mit Bezug auf die       Mittellinie        dieses    Messergliedes unsymmet  risch angeordnet. Es kann auch die eine  Furche in dem einen     und    die andere     in    dem  andern Messerglied angebracht sein; in die  sem Fall wären die Furchen in geschlossenem  Zustand der Schere symmetrisch mit Bezug  auf die     Längsmittellinie    der Schere angeord  net.

   Wenn die     Schneidkanten    15, 16 gerade  oder in gleichem Masse sich     voneinander    ent  fernend kurvenförmig     sind,    halbiert die       Linie        A-B    den -Winkel<I>C A D;</I> wenn da  gegen das eine Messer gerade     und    das andere  kurvenförmig ist;

   oder wenn die beiden       Schneidkanten    nach der gleichen Richtung      gebogen sind, so halbiert die Linie     A-13     nicht notwendigerweise unter allen Wir  kungsbedingungen den     Winkel'   <I>C A D,</I> es  ist aber wichtig, dass die Punkte C und D  sich jederzeit auf     entgegengesetzten        Seiten    der  verlängerten Linie     A-B        befinden.     



  Die Schere kann auch in der Weise aus  geführt     sein,    dass     eines    der Messerglieder  auf seiner dem andern Messerglied zugekehr  ten Fläche mit einem Grat versehen ist, wel  cher sich über einen     Winkel    von 90  kon  zentrisch zu dem Gelenkpunkt B hinter die  sem     erstreckt,    wobei sich der     Gratrücken    all  mählich von dem einen nach dem andern  Ende senkt. Das     andere    Messerglied kann mit  einem Paar Vorsprüngen oder andern Druck  gliedern versehen sein, welche ungefähr 90   voneinander entfernt     sind    und mit dem er  wähnten geneigten Grat zusammenwirken.

    Das     eine    dieser Druckglieder kann sich bei  geschlossener Schere     hinter    dem     Gelenkpunkt     und das andere an der einen Seite desselben  befinden, an welcher der geneigte     Gratrücken     am niedrigsten ist.  



       Wenn    die     Schere-geöffnet    wird, so reiten  die beiden Druckglieder nacheinander auf  dem geneigten Grat und     verschwenken    zu  nehmend die Messerglieder mit Bezug auf  einander so, dass die Messerglieder am       Schneidpunkt    gegeneinander gepresst werden.  In allen     Schneidlagen    der Messerglieder bil  den die beiden Druckpunkte und der       Schneidpunkt    ein Dreieck,     innerhalb    dessen  sich das Gelenk befindet.

   Wenn die Schere  geschlossen ist, so befindet sich der Gelenk  punkt in der Nähe der Geraden vom Schneid  punkt zum einen der     hintern    Druckpunkte,  und wenn die Schere um 90  geöffnet ist, so  befindet sich der     Gelenkpunkt    in der Nähe  der Geraden von dem     Sohneidpunkt    nach dem  andern     Druckpunkt.        In    allen als Schneid  lagen anzusehenden Zwischenlagen der Mes  serglieder befindet sich der     Gelenkpunkt          zwischen    diesen Linien. Diese     Ausführungs-          form        ist        besonders    für kleine Scheren ge  eignet, z.

   B. für     Maniküre-Scheren,    wo die       Kugeln,    wenn man sie verwenden wollte,  sehr klein sein würden,     und    wo sehr wenig    Platz für Federn öder andere nachgiebige  Glieder vorhanden wäre.  



  Durch die gezeichnete Konstruktion wird  eine verbesserte Wirkung der Scheren - er  reicht. Die Messerglieder werden immer in   Berührung miteinander gehalten, der geeig  nete Druck wird auf die Messerglieder im       Schneidpunkt    unabhängig von der Lage des  letzteren aufrechterhalten, der Druck wird  an drei     Punkten,    die     voneinander    entfernt um  die     Gelenkmitte        herum    angeordnet sind, aus  geübt;

   der Druck     hinter    dem     Gelenkpunkt          wird    an     voneinander    entfernten Punkten auf  gegenüberliegenden Seiten der verlängerten   Linie von der     Gelenkmitte    nach dem Schneid  punkt ausgeübt, und die     Entfernung    zwi  schen den     hintern        Druckpunkten    wird unab  hängig von den sich     ändernden        Winkeln    zwi  schen den Messergliedern im wesentlichen       konstant    gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schere mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Messergliedern mit Schneidkan- ten, die bei Betätigung der Schere fortschrei tend gegeneinanderbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein Paar im Ab stand voneinander angeordnete, auf der dem Schneidpunkt entgegengesetzten Seite des Ge lenkes, zwischen den Messergliedern befind liche, die Messerglieder hinten auseinander drückende Elemente aufweist, welche in glei chem Abstand voneinander und auf ent gegengesetzten Seiten einer Geraden gehalten werden,
    welche in allen Schneidlagen der Messerglieder das Gelenk und den Schneid punkt schneidet. UNTERANSPRüCHE 1. Schere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der genannten Elemente mit Bezug auf die beiden Messer glieder bei deren gegenseitigen Verschwen- kung mit Winkelgeschwindigkeiten mit Be zug auf das Gelenk beweglich ist.
    welche an- genähert gleich den halben Winkelgeschwin digkeiten der Messerglieder während ihrer Relativverschwenknng sind. 2. Schere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Elemente in zum Gelenk konzentrischen Bögen beweg lich sind. 3. Schere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Elemente in der Richtung von Tangenten an einen greis mit dem Gelenk als Mittelpunkt be weglich sind. 4.
    Schere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Elemente Wälzglieder sind, welche gegenüber beiden Messergliedern während deren Relativver- schwenkuug bewegt werden. 5.
    Schere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche einen nachgiebigen Druck auf die ge nannten Elemente ausüben, welcher bestrebt ist, die Messerglieder hinten auseinander- zudrücken und sie im Schneidpunkt aneinan- derzupressen. 6.
    Schere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, däss die Messerglieder mit einem Paar Furchen versehen sind, deren einander zugekehrte Enden in allen Schwenk lagen der Messerglieder voneinander entfernt sind, und welche sich im Abstand vom Ge lenk auf der vom Schneidpunkt abgewandten Seite derselben befinden, und welche in der Richtung von Tangenten an einen Kreis mit dem Gelenk als Mittelpunkt verlaufen;
    wobei je eines der genannten Elemente in jeder Furche sich befindet. und sich längs der Furche bewegt, wenn die Schere geöffnet oder geschlossen wird. 7. Schere nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Furchen in dem gleichen Messerglied unsymmetrisch mit Bezug auf die Haupt mittellinie dieses Messergliedes angeordnet sind. 8.
    Schere nach Patentanspruch und Un teranspruch 4; dadurch gekennzeichnet, dass Mittel angeordnet sind, welche einen nachgie bigen Druck auf die Wälzglieder ausüben und bestrebt sind, die Messerglieder - am Schneidpunkt aneinanderzupressen. 9: Schere nach Patentanspruch und En teransprueh l; dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Elemente in allen Schneid lagen der Messerglieder in gleichen Abstän den von der verlängerten Geraden durch das Gelenk und den Schneidpunkt gehalten werden.
CH246750D 1945-03-23 1945-03-23 Schere. CH246750A (de)

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