CH245752A - Vorrichtung zur Befestigung von Werkzeugen an Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung von Werkzeugen an Werkzeugmaschinen.

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CH245752A
CH245752A CH245752DA CH245752A CH 245752 A CH245752 A CH 245752A CH 245752D A CH245752D A CH 245752DA CH 245752 A CH245752 A CH 245752A
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Morgenthaler Maxim
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Morgenthaler Maxim
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/08Chucks holding tools yieldably
    • B23B31/083Chucks holding tools yieldably axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Befestigung von Werkzeugen an     Werkzeugmaschinen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Befestigung von Werk  zeugen, insbesondere von Gewindeschneid  werkzeugen, an Werkzeugmaschinen, bei  denen sich     das    Werkzeug oder das Werk  stück dreht.  



  Es gibt Fälle,     insbesondere    beim Gewinde  schneiden und Bohren von Blindlöchern, wo  die Bearbeitung nach einer ganz     bestimmten,          vorgeschriebenen    Länge des Vorschubes  unterbrochen werden     ,soll.    Es ist sehr müh  sam und zeitraubend, wenn .der Arbeiter  selbst die Unterbrechung vornehmen muss.  Dies stellt hohe Anforderungen an seine  Beobachtungsfähigkeit.  



  Zweck dieser Erfindung ist es, diesen  Nachteil zu vermeiden. Die Vorrichtung ge  mäss der Erfindung ist daher dadurch ge  kennzeichnet, dass der das Werkzeug hal  tende Teil mit dem zur     Befestigung    an -der       Maschine    bestimmten Teil in     Drehrichtung     so gekuppelt ist, dass diese Kupplung, nach  dem der das Werkzeug haltende Teil in  achsialer Richtung einen vorgeschriebenen    Weg zurückgelegt hat, automatisch     unter-          broclhen    wird.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes und eine Detailvariante.  Es ist:  Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung  teilweise geschnitten,  Fig. 2 eine Draufsicht auf die Muffe der  Hülse, mit dem Schaft im     Querschnitt,     Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III  in     F'ig.    1, und       Fig.    4 eine auswechselbare Hülse zur  Aufnahme     eines    Bohrkopfes, teilweise ge  schnitten.  



  Der mit einem     Morsekonus    1 versehene,  zum Befestigen an der     Werkzeugmaschine          bestimmte    Schaft 2 kann in horizontaler  Lage auf den     Reitstock    oder     Spindeletock     einer Drehbank, oder in     vertikaler    Lage auf  die     Bohrspindel    einer     Bohrmaschine    aufge  steckt werden. Je nachdem bleibt er und da  mit das Werkzeug also im Betriebe ruhend,  oder er rotiert. Dieser Schaft 2 hat eine      Längsnut 3, die auch durch die eine Ver  jüngung bildende Ausdrehung 4 des Schaftes  hindurchgeht.

   Ein als     Anschlag    dienender Ring  5 ist auf dem Schaft 2 verstellbar und mit  tels .der .Schraube 6     feststellbar        angeordnet.     Auf den Schaft 2 ist eine zum Halten eines       Werkzeuges        bestimmte    Hülse 7     aufgesteckt.     In Fig. 1 ist dieses Werkzeug als Gewinde  schneidbacke 8 zum Schneiden von Aussen  gewinden ausgebildet. An dem dem Werk  zeug 8 abgekehrten Ende der Hülse 7 ist  eine Muffe 9 befestigt, die in Fig. 3 im  Schnitt dargestellt ist. In einem Vierkantloch  10 dieser Muffe ist ein Keil 11 .radial ver  schiebbar angeordnet.

   Er     steht    dauernd unter  .dem Druck der Ringfeder 12, die in einer  Ringnut 13 der Muffe 9     untergebracht    ist.  Der Keil 11 hat auf seiner einen Seite eine  Abschrägung 14 und an der innern Stirn  fläche eine *Verzahnung 15, die mit     einer     Verzahnung 16 im Grunde der Längsnut 3  des     Schaftes    2     zusammenarbeitet.    damit die  Hülse 7 bei vertikaler Lage der Vorrichtung  nicht unter dem Einfluss ihres Eigen  gewichtes vom Schaft 2 abfällt.

   Der von der  Ringfeder 12 auf den Keil 11     ausgeübte     Druck ist gerade gross genug, um ein     Ab-          rätschen    des Keils an der Verzahnung 16  unter dem     Einfluss    des     Eigengewichtes    der  Hülse 7 mit Zubehör zu verhindern, ander  seits aber klein genug, um ein Abrätschen  durch Zug des im Werkstück sich vorwärts  arbeitenden Gewindeschneidwerkzeuges oder  durch eine andere Vorschubkraft zu ermög  lichen.  



  Soll nun mit der in Fig. 1 gezeigten Ge  windeschneid-Vorrichtung am strichpunktiert       gezeichneten    Bolzen 17 ein Gewinde von der  Länge L geschnitten werden, so stellt man  den Anschlagring 5 so fest, dass seine Unter  kante 18 im Abstand L von der Oberkante  19 der Ausdrehung 4 entfernt liegt. Zu Ein  stellung der Länge L dient eine auf dem  Schaft vorgesehene Graduierung.     Bringt        mann     nun die     Bohrspindel    der Bohrmaschine, in  welche der Schaft 2 gesteckt ist, im .Sinne  des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeils zur Dre  hung, so nimmt der Schaft 2 dank der Keil-    kupplung 3, 11 die Hülse 7 und damit die  Schneidbacke 8 mit.

   Letztere arbeitet sich  im Material des Bolzens 17 vorwärts, dabei  das     Gewinde    schneidend. Im Augenblick nun,  wo die obere Kante der     bluffe    9 die     Kantre     19 passiert hat, das heisst also die Nase 25  der Muffe 9 im Bereich der Ausdrehung 4  sich befindet, stützt sich die eine Aussen  kante des im Bereiche der Ausdrehung 4 lie  genden     '.feile    der Längsnute 3 gegen die     Ab-          sehrägung    14 des Keils 11 ab, -und da die  Reaktion des Schnittdruckes des Werkzeuges  8 grösser ist als der von der Feder 12 auf  den Keil 1l ausgeübte Radialdruck, so wird  der Keil nach aussen gestossen und .die Kupp  lung dadurch unterbrochen.

   Die Hülse 7 und  damit das     Werkzeug    8 stehen also im ge  wünschten     Augenblick    still, obschon der  Schaft 2 sich noch weiterdreht. Will man  nun den Bolzen 17 aus der Schneidbacke 8  herausnehmen, so lässt man die Bohrspindel  und mit ihr den Schaft 2 im andern     Drehsinn     laufen. Der Keil 11, obschon er sich nun im  Bereiche der Ausdrehung 4 befindet, wird  die Hülse in diesem     umgekehrten    Drehsinn  mitnehmen und die Backe 8     herausschrauben,     weil der Keil 1 an der obern Kante     20    in  Fig. 3 nicht abgeschrägt ist, so dass eine  Auskupplung nur in der Arbeitsdrehrichtung  möglich ist.

   Diese Kante<B>20</B> wird sich also  auch im Bereiche der     Ausdrehung    4 an die  Kante 21     (Fig.    3) der Längsnut 3 anlegen  und die Hülse 7 infolgedessen mitnehmen.  



  Entsprechendes ereignet sich,     wenn    die  Vorrichtung     stillstehend    im Reitstock einer  Drehbank eingesteckt ist, sich also das zu  bearbeitende     Werkstück    dreht.  



  Will man ein Innengewinde     schneiden,     so wechselt man die in     Fig.    1 dargestellte  Hülse 7 durch die     Hülse    22 der     Fig.    4 aus.  Diese hat einen Morsekonus 23, auf welchen  der Bohrkopf 24 zur Befestigung des Ge  windebohrers aufgesteckt ist.  



  Die Vorrichtung eignet sich auch sehr  gut zum Bohren von     Blindlöchern.    Nur     muss,     da in diesem Falle das Werkzeug sich nicht  selbst im Material vorwärts arbeitet, die  Hülse 7     bezw.    22,     ähnlich.    wie die Bohrspin-      del bekannter Bohrmaschinen, mit einem  Vorschubhebel gekuppelt sein. Auch zu     Fräs-          und    Reibarbeiten kann die Vorrichtung ver  wendet werden.  



  Soll in     umgekehrter    Drehrichtung gear  beitet werden, so dreht man den Keil 11  um 180 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Befestigung von Werk zeugen, insbesondere von Gewindeschneid werkzeugen, an Werkzeugmaschinen, bei denen sich das Werkzeug oder das Werk stück dreht, dadurch gekennzeichnet, dass der das Werkzeug haltende Teil mit dem zur Befestigung an der Maschine bestimmten Teil in Drehrichtung so gekuppelt ist, dass diese Kupplung, nachdem der das Werkzeug haftende Teil in achsialer Richtung einen vorgeschriebenen Weg zurückgelegt hat, automatisch unterbrochen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden ge nannten Teile so miteinander gekuppelt sind, dass ein Unterbruch der Kupplung nur in der Arbeitsdrehrichtung möglich ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zur Befesti gung an der Maschine bestimmte Teil ein mit einer Verjüngung versehener Schaft ist, der durch einen Keil mit dem als Hülse aus- gebildeten, das Werkzeug haltenden Teil so gekuppelt ist, dass in der einen Drehrichtung bei Eintritt dieses Keils in die Verjüngung die Kupplung unterbrochen wird. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in radialer Richtung federnd gehaltene Keil in einer auch durch die Verjüngung hindurchgehen den Nut des Schaftes läuft und so abge schrägt ist, dass er in der einen Drehrichtung bei Eintritt in die Verjüngung aus der Nut herausgedrückt wird. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine Verzahnung am Keil, die mit einer mVerzahnung des Schaftes zusammenarbeitet, um bei vertikaler Anord nung der Vorrichtung .ein Herunterfallen der Hülse unter dem Einfluss ihres Eigenge wichtes zu verhüten. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse zwecks Ermöglichung der Verwendung ver schieden gearteter Werkzeuge auswechselbar ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen verstellbaren An schlag zwecks Veränderung der Länge des in achsialer Richtung zurückzulegenden Weges der Hülse.
CH245752D 1945-09-04 1945-09-04 Vorrichtung zur Befestigung von Werkzeugen an Werkzeugmaschinen. CH245752A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2679163A1 (fr) * 1991-07-16 1993-01-22 Rhone Alpes Mecafine Porte-outil pour outil d'usinage travaillant par deplacement axial.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2679163A1 (fr) * 1991-07-16 1993-01-22 Rhone Alpes Mecafine Porte-outil pour outil d'usinage travaillant par deplacement axial.

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