CH245408A - Verfahren zur Herstellung der Fühlflächen eines Messwerkzeuges. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Fühlflächen eines Messwerkzeuges.

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CH245408A
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Blaser Ernst
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/18Micrometers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung der   Fühlfläehen    eines   Messwertzeuges.   



   Da die Fühlflächen der Messgeräte durch die stetige Berührung mit den zu messenden Gegenständen der Abnutzung unterworfen sind und die Präzision der Messung von der Erhaltung dieser Flächen abhängt, wurde die Abnützung bisher durch Belegen der Fühlflächen mit Hartmetallplättchen reduziert. In verhältnismässig zeitraubenden und daher teuren Operationen wurden diese Plättchen aufgelötet oder eingestemmt, dann fertig geschliffen und poliert.



   Diese Plättchen haben den grossen Nachteil, dass sie sehr empfindlich sind gegen Schläge, wie solche beim   Messen    nicht immer zu vermeiden sind.



   Diesem Nachteil hilft die vorliegende Erfindung ab.



   Gegenstand derselben ist ein Verfahren zur Herstellung der Fühlflächen eines   Mess-    werkzeuges, insbesondere derjenigen eines Mikrometers.



   Dieses Verfahren zur Herstellung der   Fühlflächen    eines Messwerkzeuges, insbesondere derjenigen eines Mikrometers, ist dadurch gekennzeichnet, dass die   Fühlflächen    aus einem Metallbelag erzeugt werden, der auf galvanischem Wege aufgetragen und dann auf das Fertigmass geschliffen wird.



   Ein Mikrometer und einige Figuren zur Erläuterung des Verfahrens sind auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt.



   Fig. 1 zeigt das Mikrometer im Aufriss.



   Fig. 2, 3 und 4 sind Detailzeichnungen in vergrössertem   Massstab    zur Erläuterung des Verfahrens.



   In Fig. 1 ist 1 der Bügel, 2 die Spindel    des M ! Mikrometers, 2" das vordere Ende der    Spindel und 2"' die Fühlfläche der Spindel.



  3 ist der sogenannte Amboss und 3"' die Fühlfläche des Ambosses.



   Gemessen wird mit dem Instrument zwischen den beiden   Fühlflächen      2"' und    3"' durch Drehen des   Mikrometergriffes    und Ablesen an der Skala.



   Das Verfahren zur Herstellung der Fühlfläche der Spindel wird zweckmässig so praktiziert, dass man vorerst das freie Ende der   Spindel 2 im Durchmesser auf eine gewisse Länge etwas reduziert (siehe (Fig. 2), dann im gaIvanischen Bad auf dieses Ende 2' (siehe Fig. 3) Veredelungsmetall 4 bis über das Fertigmass (in achsialer und radialer Richtung) hinaus aufträgt und dann diesen Spindelteil (siehe Fig. 4) auf der Stirnseite und im Durchmesser auf das Fertigmass herunterschleift. Hierauf kann dieser Spindelteil noch poliert werden.



   Der galvanisch aufgetragene Metallbelag besteht zweckmässig aus einer Hartverchromung.



   Ganz gleich wie die Fühlfläche auf der Spindel 2 hergestellt worden ist, kann auch die Fühlfläche auf dem Amboss 3 hergestellt werden.



   Nach diesem Verfahren hergestellte Fühlflächen sind relativ billig in der Herstellung, wenig empfindlich gegen Schläge und unterliegen einem Minimum der Abnützung.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung der Fühlflächen eines Messwerkzeuges, insbesondere derjenigen eines Mikrometers, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlflächen aus einem Metallbelag erzeugt werden, der auf galvanischem Wege aufgetragen und dann auf das Fertigmass geschliffen wird.
    UNTERANSPRUCRE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vorerst das freie Ende einer Spindel des Messwerkzeuges im Durchmesser etwas reduziert, dann in einem galvanischen Bad auf dieses Ende Veredlungsmetall bis über das Fertigmass hinaus aufträgt und diesen Spindelteil auf der Stirnseite und im Durchmesser auf das Fertigmass herunterschleift.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbelag aus einer Hartverchromung besteht.
CH245408D 1944-12-18 1944-12-18 Verfahren zur Herstellung der Fühlflächen eines Messwerkzeuges. CH245408A (de)

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