CH245291A - Elektrische Welle. - Google Patents
Elektrische Welle.Info
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Description
Elektrische Welle. Das Hauptpatent bezieht sich auf eine elektrische Welle, .deren Teilwellen von am gleichen Netz angeschlossenen rotorgespeisten Drehstrom-Nebenschlusskollektormotoren an getrieben werden. Der Gleichlauf der Moto ren wird durch .gegenseitige Verkettung ihrer Statorstromkreise erreicht, wobei die Kol- lektordurchmesserspannungen der Motoren wenigstens näherungsweise gleich gross sein müssen.
Die Drehzahlregelung der Welle fin det durch die Verstellung gegeneinander be wegter Bürstensätze an jedem Motor statt. Nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes wird hierbei eine derartige Verkettung der Statorstromkreise von wenigstens zwei Moto ren der Welle angewendet, dass in jedem die ser Motoren ein je gleichphasiger Anschluss wenigstens einer Statorl)hasenwicklung,
der bei Einzelbetrieb dieser Motoren an diejenige Bürste angeschlossen ist, welche sich bei einer Drehzahlregelung des Motors von einer höheren auf eine tiefere Drehzahl in der Drehrichtung des Motors bewegt, von dieser Bürste gelöst ist und an die gleichphasige Bürste eines andern dieser Motoren ange schlossen wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Weiterentwicklung des Gegen standes des Patentanspruches des Hauptpa tentes und besteht darin, dass die Nennlei stungen der miteinander verketteten Motoren sich wenigstens näheruugsweise zueinander wie ihre Statorphasenzahlen verhalten.
Bei dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs beäspiel sind drei Motoren 10, 20, 30 angenommen, die nach der im Hauptpatent angegebenen Weise mit einer Verkettung ihrer Statorwicklungen ver sehen sind. Das von der Bürste 14 gelöste Wicklungsende 12 der Statorphasenwicklung 11 des Motors 10 ist mit der freien Bürste 34 des Motors <B>310,</B> verbunden.
Das entspre chend ;gelöste Ende 32 der Wicklung 3,1 in der Statorphase I ist analog an die freie Bürste 2'4 der gleich bezifferten .Statorphase I des Motors<B>20</B> gelegt.
Schliesslich ist auch das freie Wicklungsende '2'2 der Wicklung 21 des Motors 20 mit der verbleibenden freien Bürste 14 der Phase I des Motors 10 verbun den und damit eine zyklische Verkettung der Statorphase I der drei Motoren 10, 20, 30 hergestellt. Diese, Verkettung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nur für die Statorphase I der Motoren eingetragen; die Statorphasen II und III werden jedoch vorzugsweise in gleicher Weise verkettet wie die Statorphase I.
Die weiteren Statorphasen IV, V, VI des Motors 30 sind hingegen nicht verkettet; d. h. die Statorphasenwicklungen bleiben mit den beiden Bürsten der betreffenden Phase so verbunden, wie dies für den Einzelbetrieb des Motors 30 erforderlich wäre.
Alle drei Mottoren besitzen wenigstens annähernd gleich grosse Kollektordurchmesserspannun- gen. Es sind .dann beispielsweise bei der Synchrondrehzahl der drei Motoren die Span nungen zwischen den ausgefüllten oder auch den leer eingetragenen Bürsten der in der Drehrichtung aufeinanderfol;genden Stator- phasen gleicher Phasendifferenz in jedem Motor gleichphasig und wenigstens an nähernd gleich gross.
Bei allen Motoren gibt die eingetragene Bürstenstellung .eine über synchrone Dreh-za;hl, an, und es ist stets die jenige Bürste, welche sich bei einer Dreh zahlregelung von einer höheren auf .eine tie fere Drehzahl in der D@rehric'htung .des Mo tors bewegt, als ausgefüllte Bürste eingetra gen.
Entsprechend der andern Drehrichtung des Motors 1.0 gegenüber dem Motor 20, glei cher Bauart sind zwei der drei Schleifringe seines Rotors in vertauschter Reihenfolge an das gemeinsame Netz RST angeschlossen. Dabei wird als Drehrichtung der Motoren diejenige Drehrichtung ihrer Rotoren be zeichnet, die sich bei der Betra.c\htung der Motoren von ihrer gollektorseite her ergibt.
Die Motoren, welche die einzelnen Teil wellen der elektrischen Welle antreiben, werden nun üblicherweise aus wirtschaft lichen Gründen so bemessen, dass die Nenn- leistung jedes Motors die mittlere Leistung der Teilwelle um einen vorgegebenen Prozent satz übersteigt.
Die Leistungen der Motoren werden daher im allgemeinen verschiedene Werte haben. Anderseits sollte das dur=ch die Verkettung der Statorstromkreise bewirkte synchronisierende Moment möglichst nur bei Lastschwankungen der Teilwellen um ihre mittlere Leistung beansprucht werden, um in jeder der Teilwellen bei der vorgeschriebenen Elastizität einen möglichst grossen Bereich der Lastschwankungen zulassen zu können.
Es kommt daher noch die Forderung .dazu, dass bei der Belastung der Teilwellen mit ihrer mittleren Last zwischen den Motoren das synchronisierende Moment möglichst klein, d. h. praktisch verschwinden soll. Die sen zum Teil sieh widersprechenden Forde rungen wird nun nach der vorliegenden Er findung dadurch am besten Rechnung getra gen, dass die Nennleistungen der miteinander verketteten Motoren sich wenigstens nähe runb weise zueinander wie ihre Sta.torphasen- zahlen verhalten. Werden mit L,, L2, L3 die Nennleistung und mit p,, p,
p3 die Zahl der Statorphasen der Motoren mit dem gleichen Index bezeichnet, so -soll also mindestens näherungswe ise gelten: L,:L4:L,"' pl:ph;A. In dem in der Zeichnung angegebenen Aus führungsbeispiel wäre demnach die Nenn leistung des Motors 30 etwa doppelt so gross zu nehmen wie die Nennleistung des Motors 10 oder des Motors 20.
Geringe Abweichun gen von dieser Regel sind natürlich bedeu tungslos, und -es könnte daher im Ausfüh rungsbeispiel die Nennleistung des Motors 30 beispielsweise statt ?,0mal auch nur 1,6- oder 2,4mial so gross sein wie die Nennleistung der Motoren 10 und 20. Wesentlich ist nur, da.ss der höheren Motorleistung auch eine, höhere Zahl Statorphasen in eindeutiger Weise entspricht.
Die angegebene Regel erfährt jedoch zweckmässig noch eine weitere Präzisierung, da es zur Erzielung einer möglichst geringen Elastizität der Welle erforderlich ist, mög lichst viele Statorphasen der Motoren mitein ander zu verketten. Diese Bedingung kann dann am besten erfüllt, werden, wenn die Statorphasenzahlen der Motoren mit 'höherer Phasenzahl und damit nä;
herungsweise auch ihre Nennleistungen ganzzahlige Vielfache sind der Statorp'hasenzahl bezw. der Nenn leistung des Motors mit der geringsten An zahl Statorphasen. Ist demnach. die Anzahl Statorphasen des Motors der .geringsten Lei stung gleich drei, so sollen die Statorphasen- zahlen der andern Motoren, die Werte drei, sechs, neun,
zwölf etc. besitzen und ihre zu geordneten Leistungen etwa proportional ihrer Statorphasenzahl anwachsen. Auch diese Bedingung ist im Ausführungsbeispiel der Zeichnung bereits verwirklicht. Besitzen jedoch alle Motoren wenigstens näherungs- weise dieselbe Nennleistung, so sollen sie vor zugsweise auch alle dieselbe Statorphasenzahl erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Welle, deren Teilwellen von am gleichen Netz angeschlossenen rotorge- speisten Drehstrom - Nebenschlusskollektor- motoren angetrieben werden, die wenigstens näherungsweise gleiche Kollektor.durchmes- serspannungen besitzen,bei denen der Gleich- !auf durch .gegenseitige Verkettung ihrer Statorstromkreise erreicht wird und die Drehzahlregelung der Welle durch die Ver stellung .gegeneinander bewegter Bürsten sätze an jedem Motor erfolgt, wobei ferner nach -dem Patentanspruch des Hauptpatentes eine derartige Verkettung der Statorstrom- kreise von wenigstens zwei Motoren der Welle angewendet ist, dass in jedem dieser Motoren :ein je gleichphasiger Anschluss wenigstens einer Statorphasenwicklung, der bei Einzelbetrieb dieser Motoren an diejenige Bürste angeschlossen ist, welche sich bei einer Drehzahlregelung des Motors von einer höheren auf eine tiefere Drehzahl in der D;rehri,chtung des Motors bewegt, von dieser Bürste .gelöst wird und an die gleichphasige Bürste eines andern dieser Motoren ange schlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nennleistung der miteinander verketteten Motoren sieh wenigstens näherunb weise zu einander wie ihre Staturphasenzahlen ver halten.UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Welle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei ungleichen Statorphasenzahlen die .Statorphasenzahlen der Motoren mit höherer Phasenzahl und damit auch ihre Nennleistungen ganzzahlige Vielfache sind der Statorphasenzahl@ bezw. der Nennleistung des Motors mit der gering- sten. Anzahl Statorphasen. 2.Elektrische Welle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Motoren die gleiche Anzahl Statorphassen haben und dem entsprechend auch wenigstens annähernd gleiche Nennleistung besitzen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245291T | 1945-08-08 | ||
| CH239101T | 1945-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245291A true CH245291A (de) | 1946-10-31 |
Family
ID=25728371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245291D CH245291A (de) | 1945-08-08 | 1945-08-08 | Elektrische Welle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245291A (de) |
-
1945
- 1945-08-08 CH CH245291D patent/CH245291A/de unknown
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