CH242596A - Verfahren und Einrichtung zur Reinigung von aus Verdampferanlagen abströmenden Brüden. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Reinigung von aus Verdampferanlagen abströmenden Brüden.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Reinigung von aus Yerdampferanlagen abströmenden Br den.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Reinigung von aus Verdampferanlagen abströmenden Brüden. Das Verfahren besteht darin, daB die aus dem Verdampfer abziehenden Brüden zwecks Absonderung der von ihnen mitgerissenen Teile des Verdampfungsrückstandes mit einem Waschmittel behandelt und anschliessend mit diesem zusammen durch einen Zentrifugalabscheider geführt werden, in welchem das die Verunreinigungen enthaltende Waschmittel von den Brüden getrennt wird. Die Briiden könnben aus dem Ver dampfer in einen. Waschturm geleitet und aus diesem dem Zentrifugalabscheider zugeführt werden.
Die dem Verdampfer entströmenden Brüden könnten mit einem Waschmittel behandelt und anschliessend durch eine Fiillkörperschicht dem Zentrifugalabscheider zugeführt werden.
, ZweckmäBig wird das Verfahren mittels einer Einrichtung durchgeführt, bei welcher in der an den Verdampfer angeschlossenen Brüdenleitung ein Brüdenwascher und diesem nachgesehaltet ein Zentrifugalabscheider vorgesehen sind. Zwischen dem Brüden- wascher und dem Zentrifugalabscheider kann eine Füllkörperschicht angeordnet sein, wobei diese Füllkörperschicht innerhalb des Wasch- turmes vorgesehen sein kann. Es wäre mög- lich, die Füllkörperschicht und den Zentri fugalabscheider innerhalb des Brüdenwaschers anzuordnen, wodureh sich eine gute Raumausnutzung und eine bauliche Einheit der ganzen Einrichtung erzielen lässt.
Bekanntlich sind die mittels eines Verdampfers aus einem-Behandlungsgut, wie z. B. Milch, FruchtsÏfte und dergleichen, oder die beim Eindampfen von anorganischen wässerigen Lösungen usw. ausgetriebenen Brüden-nicht immer rein. Je nach der Art des Behandl'ungsgutes werden die durch eine Leitung abziehenden Brüden durch mitge- rissene Teile des Verdampfungsrückstandes verunreinigt. Werden beispielsweise Lösungen, Fruchtsäfte, Milch oder dergleichen durch Verdampfung konzentriert bezw. ein- gedickt, so werden die Brüden unter Umstan- den durch flüchtige Säuren, mitgerissene Salze, Fruchtzucker bezw.
FettsÏuren, Ei weissstoffe usw. in Dampf-oder Tropfen- form, oder in fester Form verunreinigt s, ein.
Diese Verunreinigungen setzen sich je nach den Verhältnissen in Brüdenleitungen und in von den Brüden durchstr¯mten Apparaten an und können zu empfindlichen Betriebsx störungen Anlass geben. F r ihren eigent lichen Verwendungszweck sind diese ProF dukte zudem verloren.
Das erfindungsgemäSe Verfahren be zweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Das Verfahren ist an Hand von auf der Zeichnung schematisch dargestellten beispielsweisen Ausführungsformen-erlautert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Brüdenreinigers,
Fig. 2 die Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines, Brüdenreinigers, bei welchem zwischen dem Verdampfer und dem Zentri- fugalabscheider ein Waschturm angeord- net ist,
Fig. 3 einen mit einem Brüdenwascher zusammengebauten Zentrifugalabscheider.
Aus dem das Behandlungsgut enthalten- den Verdampfer 1 werden die Brüden in die Brüdenleitung 2 abgeführt. In der Brüden- leitung 2 sind gelochte Leitungen bezw. Zerstäubungsdüsen 3 vorgesehen, durch die hindurch ein Waschmittel, beispielsweise Wasser, B : ondensat oder eine chemische Losung geeigneter Zusammensetzung, eingespritzt wird, welches die Brüden von mitgerissenen Teilen des Verdampfungsrückstandes zu reinigen oder sie chemisch zu behandeln hat.
Die werden hierauf zusammen mit it dem Väschmittel in den Zentrifugalabschei- der 4 geleitet und durch die Leitung 5, weitgehend von Verunreinigungen befreit, dem Bestimmungszweck zugeführt. Im Zentrifu- galabscheider 4 wird das durch die Leitung 3 eingeführte Waschmittel zusammen mit den von diesen aufgenommenen Verunreinigungen durch die Leitung 6 wieder abgeleitet und durch eine nicht gezeichnete Pumpe und ge gebenenfalls einen Filter beispielsweise den Leitungen 3 wieder zugeführt.
In Fig. 2 ist der Verdampfer 1 tuber die Brüdenleitung 2 mit dem Waschturm 7 verbunden, welcher zwecks Brüdenreinigung verschiedene Einsätze 8 enthält, so dassl jedes Brüdenbeilchen mit Waschwasser oder Losungstropfen in Berührung kommt. Die Einsätze sind mit gelochten Leitungen bezw.
T'srstäubungsdüsen 3 versehen, durch welche das Waschmittel in die Brüden eingeführt v !, rd. In den Einsätzen könnten sich auch aria. Mittel, beispielsweise Füllkorpersehichten 9, bestehend aus Füllkorpern irgendwelcher Form und Grosse (Raschig Ringe usw.) befinden.
Aus dem Verdampfer 1 gelangen die Brüden und die aus dem Verdamp : fungsriickstand mitgerissenen Verunreinigungen in Pfeilrichtung über die Leitung 2 in den Waschturm 7, durchströmen die Einsätze 8 und die Füllkorperschicht 9 und gelangen zusammen mit Teilen des Waschmittels in den Zentrifugalabscheider 4, in welchem die Brüden im weitgehend gereinigten Zustande über die Leitung 5 dem Verwen dungszweck zugeführt werden, wÏhrend das s Waschmittel mit den Verunreinigungen durch die Leitung 6 wieder abströmt. Ein Tei3 des Brüdenverunreinigungen enthaltenden Waschmittels wird bereits in der FülIkörper- schicht 9 zurückgehalten und infolge seines Gewichtes im Waschturm nach unten rieseln.
Im Beispiel nach Fig. 3 gelangen die Br den aus dem nicht gezeichneten Verdampfer über die Leitung 2 in den Brüdenwascher 10. In diesem sind gelochte Leitungen oder Zerstäubungsdüsen 3 sowie eine oder mehrere Fiillkorperschichten 9 angeordnet. Innerhalb des Brüdenwaschers 10-ist der Zyklon-bezw.
Zentrifugalabscheider 4 angeordnet, in welchen die mit dem Waschmittel behandelten und durch die F llk¯rperschicht 9 durchge- leiteten Brüden gelangen. Dureh die Leitung 5 werden die Brüden in reinem Zustand ihrer Zweckbestimmung zugeführt, während das s Waschmittel zusammen mit den Verunreini- gungen im Abscheider 4 ausgeschieden wird, auf den Boden des Brüdenwaschers 10 ab- sinkt und durch die Leitung 6 abgeführt wird. In der Leitung 5 kann eine Eeizvorrichtung 12 vorgesehen sein, die entweder fremd-oder brüdenbeheizt ist.
Die in der Füllkorperschicht 9 und im Zyklonabschei- der 4 allfällig nicht ausgeschiedenen Flüssig keitsteilchen, welche mit den Brüden in die Leitung 5 gelangen, werden dadurch verdampft und die Brüden getrocknet, so dass beispielsweise ein an die Leitung 5 angeschlossenes Gebläse nicht der Gefahr einer Flüssigkeitsbenetzung ausgesetzt ist. zi
Dadurch, dass der heisse Verdampf, ; über die Brüdenleitung direkt oder unter Zwischenschaltung eines Waschturmes mit dem Zentrifugalabscheider verbunden ist, erhalt man infolge des zwischen diesen Teilen sich abspielenden Wärmeaustausches praktisch trockene und weitgehend gereinigte Brtidendämpfe, welche z. B. einem Verdichter, ohne an diesem schädliche Einflüsse hervorzurufen, zugeführt werden können.
Das Verfahren kann auch zum Reinigen von Brüden bei Vakuum-Verdampfung angewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I : Verfahren zur Reinigung von aus Verdampferanlagen abströmenden Brüden, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Verdampfer abziehenden Brüden zwecks Absonderung der von ihnen mitgerissenen Teile des Verdampfungsrückstandes mit einem Waschmittel behandelt und anschliessend mit diesem zusammen durch einen Zentrifugalabscheider geführt werden, in welchem das die Verunreinigungen. enthaltende Waschmittel von den Brüden getrennt wird UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Brüden aus dem Verdampfer in einen Waschturm geleitet und aus diesem dem Zentrifugalabscheider zugeführt werden.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Verdampfer entströmenden Brüden mit einem Waschmittel behandelt und anschliessend durch eine Füllkorperschicht dem Zentrifugalabscheider zugeführt werden.PATENTANSPRUCH II : Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der an den Verdampfer angeschlossenen Brüdenleitung ein Brüden- wascher und diesem nachgeschalbet ein Zentrifugalabscheider vorgesehen sind.UNTERANSPRÜOHE : 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Brüdenwascher und dem Zentrifugalabscheider eine Füllkorperschicht angeordnet ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dal3 eine Füllkörper- schicht innerhalb des Brüdenwaschers angeordnet ist.5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Füllkörper- schicht und der Zentrifugalabscheider innerhalb des Brüdenwaschers angeordnet sind.
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