CH237259A - Drehrichtungsunabhängiger Gleichstromgenerator. - Google Patents
Drehrichtungsunabhängiger Gleichstromgenerator.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/20—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having additional brushes spaced intermediately of the main brushes on the commutator, e.g. cross-field machines, metadynes, amplidynes or other armature-reaction excited machines
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Description
Drehrichtungsunabhängiger Gleichstromgenerator. Es ist bekannt, bei Generatoren, insbeson dere bei Zugbeleuchtungsgeneratoren, die ohne Bedienung in beiden Drehrichtungen arbeiten müssen, drehrichtungsabhängige Umschalter zu verwenden, die zwischen Generatorklem men und Speiseleitung liegen und immer für die richtige Verbindung zwischen Generator, Verbraucher und Erregung sorgen. Die Polarität an den Klemmen solcher Gene ratoren ändert sich jeweils mit der Dreh richtung, während die Hauptdole immer die gleiche Polarität behalten.
Solche Umschalter sind aber, weil für den vollen Maschinenstrom bemessen, verhältnismässig gross und schwer, was besonders bei Zugbeleuchtungsgenerato ren unerwünscht ist. Ferner sind solche Um schalter öfters Störungen unterworfen und nützen sich relativ rasch ab.
Um eine unveränderte Polarität der Ma schine für beide Drehrichtungen zu erhalten, isst es auch bekannt, den Generator mit einer drehbaren Bürstenbrücke zu versehen, die durch die Bürstenreibung sich bei der jewei ligen Generatordrehrichtung so einstellt, dass jede Bürste .auf dem Kollektor immer auf die Stelle der gleichen Polarität zu liegen kommt.
Diese Lösung besitzt jedoch den Nachteil, dass der Generator nicht ohne wei teres mit Wendepolen versehen werden. kann, weil dann bei gleichbleibendem Wendepol anschluss eine Schalteinrichtung für die Um schaltung .der Wendepole bei einer Ände rung der Drehrichtung vorgesehen werden muss, und dies bedeutet eine unerwünschte Komplikation und- Verteuerung der Maschi nen. Auch führen die drehbaren Bürsten brücken leicht zu Störungen mechanischer Art.
Es ist weiterhin versucht worden, die oben genannten Schwierigkeiten durch Kupp lung des Generators mit einer Hilfsmaschine zu umgehen, welche zur Speisung der Er regung des Hauptgenerators dient. Die Er regung der Hilfsmaschine erfolgt von den Klemmen des Hauptgenerators aus.
Bei Drehrichtungswechsel bewirken die mit star ker Remanenz versehenen Hauptpole der Hilfsmaschine eine Klemmenumpolung der letzteren, und die wenig remanenten Magnet pole des Hauptgenerators werden gleichfalls umgepolt, während die Polarität an den Klem men des Zugbeleuchtungsgenerators stets die gleiche 'bleibt. Diese Lösung, die die Ver wendung von 'Wendepolen ermöglicht, besitzt jedoch den Nachteil, dass hierzu zwei Ma schinen benötigt werden.
Gemäss der Erfindung wird die ge wünschte von der Drehrichtung unabhängige Klemmenpolarität bei Gleichstromgenerato ren mit feststehenden Hauptpolen: dadurch er reicht, dass die Hauptpolerregerwicklung von der Spannung zweier je in der Mitte je eines von zwei aufeinanderfolgenden Hauptpolen angeordneten Hilfsbürsten gespeist wird, welche Spannung bereits bei Leerlauf mittels eines stets gleichgerichteten, durch besondere in den Hauptpolschuhen eingebaute Einsatz stücke hoher Remanenz erzeugten Querfeldes erzeugt wird und bei Drehrichtungswechsel des Generators ihre Richtung und somit die Polarität der Hauptpole umkehrt.
An Hand der Zeichnung sei ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, und zwar ist in der Fig. 1 ein zweipoliger Generator in schematischer )Weise dargestellt, während die Fig. 2 einem Querschnitt durch einen der Hauptpolschuhe zeigt. Die Pol schuhe b der Hauptpole a; sind mit Einsatz- stücken c versehen, die aus Hartem Stahl mit einem remanenten Magnetismus entsprechend einem B von mindestens etwa 8000 Gauss (bei geschlossenem magnetischem Kreis), also aus einem Material. mit grosser Remanenz be stehen und in ihrer Längsrichtung vormagne tisiert sind:. Wie aus Fig. \? zu ersehen ist, wo ein Schnitt durch einen Polschuh nach.
der Linie N-S der Fig. 1 gezeigt ist, ist das Einsatzstück c magnetisch gegen den übrigen Polschuhteil mittel:, einer Isolier schicht oder eines Luftspaltes d isoliert im Polschuh b eingebaut. Durch diese hoch remanenten Einsatzstücke c entsteht schon im Leerlauf des Generators ein Querfeld f" und eine Spannung an den in der Mitte der Hauptpole a angeordneten Hilfsbürsten e. Diese. Spannung dient zur Erregung der Feldwicklung<I>f</I> auf den Hauptpolen a und die Erregerspannung kann noch gegebenen falls mittels eines Reglers g geregelt wer den.
Von den Hauptbürsten h. wird der Maschinenstrom in üblicher Weise über die Wendepolwicklungen l zu den Klemmen -m der Maschine geführt.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Bei Belastung der Maschine wird infolge der Ankerrückwirkung das Querfeld q)" ganz erheblich vergrössert., wobei an, den Hilfsbürsten e sofort eine entsprechende Span nungsreserve für die Regelung entsteht.
Dies ist auch der Fall, wenn der Generator wie in Fig. 1 mit Wendepolen versehen ist, wo der Wendepolflux dem Querflux entgegenwirkt und dieser letztere bei Normallast ein Viel faches des Wendepolfluxes beträgt, so dass, der Einfluss der Wendepole auf die Quer feldspannung nur sehr klein ist. Bei der Ver- wendung von Wendepolen bleibt das Wende feld in jedem Betriebsfall vollständig den nötigen Ankeramperewindungen angepasst, weil keine Zusatz- bezw. Regelwicklung auf den Wendepolen vorhanden ist.
Selbstver ständlich kann der Generator ohne Wende pole ausgeführt sein, ohne dass dadurch etwas am Wesen der Erfindung geändert wird.
Sobald die Drehrichtung des Generators wechselt. erzeugt der Leerlaufquerflux Qq, welcher seine Richtung nie ändert, eine Span nung von entgegengesetzter Richtung, mit deren Hilfe die Hauptpole a umgepolt wer den, wodurch die Polarität der Hauptbürsten h unverändert bleibt. Um die, Umpolung der Hauptpole noch sicherer zu gestalten, kann die Hauptpol erregerwicklung als besonders bemessene Um polwicklung ausgebildet sein, die unter Ver meidung von Regelorganen an den Hilfs bürsten angeschlossen wird,.
Ausser dieser Unipolwic;klrirrg ist dann noch eine zweite, ebenfalls von den Hilfsbürsten gespeiste Ha-upterrcgerwicklung notwendig, um den bei dieser Art Maschinen vorkommenden weiten Regelbereich beherrschen zu können. Dieee zweite Wicklung wird dann, so geregelt, dass ihr Erregerfeld dauernd entweder im gleichen oder umgekehrten Sinn zum Feld der Um polwicklung wirkt, was sich am zweckmässig sten in Potentiometerschaltung erreichen lässt.
Für den Fall, dass es wünschenswert wäre, den Querflug bereits im Leerlauf zu erhöhen, können die Einsatzstücke c mit einer kleinen, von den Hauptbürsten h aus ge speisten Wicklung p versehen werden, wie in Fig. 1 beim untern Einsatzstück punktiert angedeutet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehrichtungsunabhängiger Gleichstrom generator mit feststehenden Hauptbürsten, insbesondere für Zugbeleuchtungszwecke, da durch gekennzeichnet, dass die Hauptpol erregerwicklung von .der Spannung zweier je in .der Mitte je eines von zwei aufeinander folgenden Hauptpolen angeordneten Hilfs bürsten gespeist wird, welche Spannung be reits bei Leerkauf mittels eines stets gleich gerichteten, durch besondere in den Haupt polschuhen eingebaute Einsatzstücke hoher Remanenz erzeugten Querfeldes erzeugt wird und bei Drehrichtungswechsel des Generators ihre Richtung und somit die Polarität der Hauptpole umkehrt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Hauptpolschuhen eingebauten hoch Te- manenten Einsatzstücke in ihrer Längsrich tung vormagnetisiert und gegen die übrigen Polschuhteile magnetisch isoliert sind. 2. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die Amperewindungszahl der an Hilfsbürsten an geschlossenen Hauptpolerregerwicklung regel bar ist.3. Gleichstromgenerator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der an den Hilfsbürsten angeschlossenen Haupterregerwicklung, die als in ihrer Am- perewind'ungszahl nicht regelbare Umpolwick lung .dient, noch eine zweite Hauptpolerreger wicklung vorgesehen; ist, :deren Amperewin dungszahl regelbar ist. 4. Gleichstromgenerator nach Unteran spruch 3, -:dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Hauptpolerregerwicklung in Potentio meterschaltung geschaltet ist. 5.Gleichstromgenerator nach Patentan- spruch"dadurch gekennzeichnet, dass die Pol schuheinsatzstücke mit einer an den Haupt bürsten angeschlossenen Erregerwicklung ver sehen sind, um im Leerlauf ihre magnetische Wirkung zu erhöhen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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|---|---|---|---|
| CH237259D CH237259A (de) | 1943-06-04 | 1943-06-04 | Drehrichtungsunabhängiger Gleichstromgenerator. |
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|---|---|
| CH (1) | CH237259A (de) |
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1943
- 1943-06-04 CH CH237259D patent/CH237259A/de unknown
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