CH236084A - Schiefscheibentriebwerk. - Google Patents

Schiefscheibentriebwerk.

Info

Publication number
CH236084A
CH236084A CH236084DA CH236084A CH 236084 A CH236084 A CH 236084A CH 236084D A CH236084D A CH 236084DA CH 236084 A CH236084 A CH 236084A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
swash plate
connecting rod
spherical
piston
ball
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co W Schlafhorst
Original Assignee
Schlafhorst & Co W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlafhorst & Co W filed Critical Schlafhorst & Co W
Publication of CH236084A publication Critical patent/CH236084A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H23/00Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/04Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members
    • F16H23/08Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members connected to reciprocating members by connecting-rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description


  Schiefscheibentriebwerk.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Schiefscheibentriebwerk und ermög  licht, eine     bisher    nicht bekannte kurze und  gedrängte Bauform mit besonders geringen  Fliehkräften der rotierenden Pleuel zu  schaffen.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, die  kugeligen Pleuelenden in .der Schiefscheibe  dadurch zu entlasten, dass man einen ver  hältnismässig grossen Teil der Kugel abflacht.  Bekannt ist es anderseits, das Schiefscheiben  längslager mittels an dem Schwenklager an  gebrachten Entlastungsflächen von dem  Agialschub zu entlasten. Auch wurden schon  die Pleuel in ihrem Schiefscheibenlager mit  tels passender Gegenringe, die ihrerseits  wieder von segmentartigen Brillen oder einer  gemeinsamen Scheibe gehalten wurden, ge  sichert. Sowohl die segmentartigen Brillen  als auch die gemeinsame Scheibe wurden  dann mittels mehrerer Schrauben an der  Schiefscheibe befestigt. Ferner waren bisher  stets die Kolben dadurch auf dem zugeord  neten Pleuelende gehalten, dass eine der bei-    den Kugelpfannen in den Kolben einge  schraubt oder eingenietet wurde.

   Diese Aus  führungen weisen eine wenig     raumsparende     Bauform auf und lassen nichtsdestoweniger  noch verhältnismässig grosse Fliehkräfte ent  stehen, die sich recht schädlich     auswirken.     



  Beide Nachteile können in einfacher und  betriebssicherer     Weise    behoben werden, wenn  nach der Erfindung dafür gesorgt wird, dass  die Schiefscheibenrückfläche die von den  schiefscheibenseitigen Pleuelkugeln umschrie  benen Kugelräume schneidet, dass die Ent  lastungsfläche des Schiefscheibenlängslagers  auf die Schiefscheibenrückseite verlegt ist,  indem jedem Kolben an der Schiefscheiben  rückseite eine eigene, in sieh abgegrenzte Ent  lastungsfläche zugeteilt ist,     und    dass sowohl  die beiden kugeligen Pleuelenden in ihren  Kugelpfannen als auch die Schiefscheibe auf  ihrem Lagerzapfen mittels offener Feder  ringe gehalten werden.

   Durch die     erfindungs-          gemässe    Gestaltung kann die schädliche Zu  satzbelastung der     Pleuelgleitflächen    als Folge  von auftretenden     Fliehkräften    auf ein Min-      destmass beschränkt werden, wodurch eine  grosse Schnelläufigkeit von Triebwerken der  vorliegenden Art ermöglicht wird. Es ergibt  sich     eine    sehr vorteilhafte Vereinfachung für  Herstellung und Ausbesserung, wenn -die  Pleuelenden der Schiefscheibenkugellager je  zwischen zwei Kugelschalen gefasst werden,  die in     achsparallelen,    zylindrischen Bohrun  gen der Schiefscheibe angeordnet sind.  



  In der Zeichnung     ist    die Erfindung an  einem Beispiel mit Detailvariante dargestellt.  Es zeigt:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein  Schiefscheibentriebwer k.  



  Fig. 2 betrifft die Variante und  Fig. 3 die Kolbenbefestigung.  



  Die Schiefscheibe 1 ist wie üblich auf  dem Zapfen 2 des Schwenklagers 3 drehbar  gelagert und legt sich mit ihrer Rückseite an       eine    Planfläche des Schwenklagers an. Die  Lagerbüchse 4 wird auf dem Zapfen     \?    durch  einen offenen Federring     ä    gehalten. Die  Schiefscheibe besitzt mehrere auf einem  Kreise angeordnete Ausnehmungen 6 zur  Aufnahme je eines kugeligen Endes der  Pleuel 7. Zur axialen Führung der Pleuel  sind die Ausnehmungen am Grunde als Ku  gelpfanne     ausgebildet,    von der aus die Rück  seite der Schiefscheibe kreisförmig durch  brochen ist.

   Um die Pleuelkugel auf dem Sitz  zu halten, sind in den zylindrischen Teil der  Ausnehmungen 6 Kugelschalen 8 eingelassen  und mittels offener Federringe     ä    befestigt.  In die Kolben 9 sind die gegebenenfalls aus  einem nichtmetallischen Werkstoff, wie zum  Beispiel Novotext, bestehenden Kugelschalen  10 und     11    eingebaut, welche das zugehörige  kugelige Ende der Pleuel 7 umfassen. Das  Ganze wird durch     eingelegte    offene Feder  ringe 5 zusammengehalten bezw. gesichert.  Die Kugelschalen 11 sind parallel zur Achse  geteilt, um sie einbauen zu können.

   Die in  den Kolben gelagerten Pleuelkugeln sind mit  einer grösseren Eindrehung versehen, in die  elastische Dichtringe 12,     beispielsweise    aus  Buna-Gummi, zur Abdichtung der Pleuel in  den Kolben eingelegt sind.    Die Fig. 3 zeigt unter anderem eine Stirn  ansicht der geteilten     Kugelschale    11.  



  Die     bauliche    Verkleinerung der Schief  scheibe wird dadurch erreicht, dass die an  sich     bekannten        Entlastungsflächen    des  Schiefscheibenlängslagers, im Gegensatz zu  den bisherigen Ausführungen, von dem  Schwenklager weg auf die Schiefscheiben  rückseite verlegt sind und im gezeichneten  Fall durch die Bohrungen 14 gebildet wer  den und     demgemäss    in sich abgegrenzt sind..  Dadurch kann diese Rückseite so weit dem  Pleuelkugelmittelpunkt genähert werden, dass  der Kugelkopf des Pleuels, wenn er nicht a     .b-          geflacht    wäre, an der Schiefscheibenrückseite  vorstehen würde.

   Die sich daraus ergebende       unvermeidliche        Öffnung    zwischen der kuge  ligen Höhlung der Schiefscheibe und der  Schiefscheibenrückseite wird beim erfin  dungsgemässen Triebwerk vorteilhaft bleich  so gross     gemacht.,    dass sie als Entlastungs  fläche für das Schiefscheibenlängslager wirkt  und jedem Kolben somit am Schiefscheiben  längslager eine eigene, in sieh abgegrenzte  Entlastungsfläche zugeteilt wird.  



  Das alles wäre allerdings noch nicht mög  lich, wenn nicht auch an den Pleuelkugeln  gleichzeitig die bereits vorgeschlagene Ent  lastung     durch    eine     weitgehende    Abflachung  derselben     vorgenommen        würde;    denn dadurch  fällt     das        Kugelstuck,    das auf der Schief  scheibenrückseite vorstehen würde, weg.  



  Nun würde infolge der Verschmälerung  der Schiefscheibe auch deren Querlager auf  dem Schwenklagerbolzen schmäler werden,  so     dass    eine     ungenügende    Lagerfläche die  Folge wäre. Die sonst übliche gemeinsame  Haltscheibe oder die ebenfalls vorgeschraub  ten einzelnen Brillen, welche die Pleuelkugeln  in ihrem Schiefscheibenlager zu halten haben,  nehmen durch ihre     Breite    in Achsrichtung  ebenfalls ein.     wesentliches    Stück von der       Lagerlänge    weg.  



  Dieser     Mangel    wird im gezeigten Fall  dadurch beseitigt,     dass    die     schiefscheiben-          seitigen        Pleuelköpfe    beispielsweise durch mit  tels der offenen Federringe     bezw.    der Seeger-      Sicherungen 5 gehaltenen Kugelschalen 8 ge  führt werden. Dabei ist es einerlei, ob die  Ausnehmungen 6 selbst am Grunde als Ku  gelpfanne ausgebildet werden oder ob nach  Beispiel gemäss Fig. 2 die Ausnehmungen 6  durch an der Schiefscheibe 1 vorgesehene  achsparallele, zylindrische Bohrungen und die  dem Lager 3 zugekehrten Kugelpfannen,  ähnlich wie die Kugelschalen 8, als beson  dere Kugelschalen 13 in diese zylindrischen  Bohrungen eingesetzt werden.

   Letztere Aus  führung ergibt unter Beibehaltung aller vor  stehend beschriebenen     Verbesserungen    eine  sehr einfache und billige Herstellungs- und  Reparaturmöglichkeit. Beide Ausführungen  der Ausnehmungen 6 ergeben aber eine ge  nügend lange zentrale Lagerbohrung     in    der  Scheibe 1. Die Befestigung mittels Seeger  Sicherungen bringt noch weitere Vorteile.  Der Teilkreisdurchmesser, auf dem die     Aus-          nehmungen    6 liegen, und damit auch der  Schiefscheibendurchmesser werden bei gege  benem Kugeldurchmesser von dem Abstand  zwischen den einzelnen Ausnehmungen be  einflusst.

   Die Befestigung     mittels    eines Fe  derringes lässt eine Verkleinerung dieses Ab  standes auf das festigkeitsmässig bestimmte  Mindestmass zu.  



  Die Kolben 9 sind. mit zwei Kugelschalen  10 und 11 ausgerüstet, zwischen denen das  Kugelpleuel gefasst ist. Diese Lagerschalen  sind zwecks Gewichtsverminderung beispiels  weise aus Novotext hergestellt und werden  erstmalig durch einen eingelegten offenen  Federring 5 zusammengehalten. Beides ergibt  zusammen einen besonders leichten gedrun  genen Kolben. Die Kugelschale 11 ist wegen  des Zusammenbaues geteilt. Auch ist ein  nach längerer Betriebszeit sich einstellendes  Längsspiel der Pleuel im Kolben nicht nach  stellbar. Es besteht darum die Gefahr, dass  beim Ansaughub etwas Luft durch die Ku  gellagerung des Kolbens angesaugt wird.  Ferner könnte dadurch ein klapperndes Ge  räusch entstehen.

   Diese Mängel lassen sich  aber verhindern, indem die Kugel des Pleuels  am grössten Durchmesser mit einer Ein  drehung versehen und ein Dichtring, bei-    spielsweise aus Buna-Gummi, eingelegt ist.  Nebenbei ergibt auch diese Massnahme eine  beträchtliche Gewichtsverminderung.  



  Im ganzen gesehen kann     mit    Bezug auf  das gezeichnete Beispiel festgestellt werden,  dass durch die Verlagerung der an sich be  kannten Entlastungsflächen auf die Schief  scheibenseite unter gleichzeitiger Anwen  dung der Pleuelkugelentlastung und der  Federringsicherungen der beiden Pleuelkugel  lager und des Schiefscheibenquerlagers ein  Schiefscheibentriebwerk entsteht, das in sei  nen Abmessungen und     geringen    schädlichen  Massen eine wesentliche Verbesserung gegen  über dem bestehenden darstellt und zum Bei  spiel die Schnelläufigkeit der damit ausge  rüsteten Pumpen oder Getriebe beträchtlich  steigern lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schiefscheibentriebwerk, dessen Kolben mittels an beiden Enden kugeligen Pleueln an die Schiefscheibe aasgelenkt sind und bei dem sowohl die schiefscheibenseitigen Pleuel kugellager als auch das Längslager der Schiefscheibe hydraulisch entlastet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Schiefschei benrückfläche die von den schiefscheiben- seitigen Pleuelkugeln umschriebenen Kugel räume schneidet, dass ferner die Entlastungs fläche des Schiefscheibenlängslagers auf die Schiefscheibenrückseite verlegt ist, indem jedem Kolben an der Schiefscheibenrückseite eine eigene, in sich abgegrenzte Entlastungs fläche zugeteilt ist,
    und dass sowohl die bei den kugeligen Pleuelenden in ihren Kugel pfannen als auch die Schiefseheibe auf ihrem Lagerzapfen mittels offener Federringe ge halten werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schiefscheibentriebwerk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuelenden der Schiefscheibenkugellager je zwischen zwei Kugelschalen gefasst sind, die in achsparallelen, zylindrischen Bohrungen der Schiefscheibe angeordnet sind. 2.
    Schiefscheibentriebwerk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Kolben gelagerten Pleuelkugeln mit einer Eindrehung versehen sind, in welche ein elastischer Dichtring zur Abdichtung der Pleuelkugeln in den Kolben eingelegt sind, und dass diese Pleuelkugeln von Kugelschalen aus nichtmetallischem Werkstoff umfasst werden.
CH236084D 1943-02-19 1943-02-19 Schiefscheibentriebwerk. CH236084A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH236084T 1943-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH236084A true CH236084A (de) 1945-01-15

Family

ID=4459272

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH236084D CH236084A (de) 1943-02-19 1943-02-19 Schiefscheibentriebwerk.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH236084A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69718709T2 (de) Kompressorkolben
DE2829423C2 (de)
DE1200135B (de) Axialkolbenpumpe mit gekruemmtem Steuerspiegel
DE19528910C2 (de) Taumelscheibenverdichter
DE3600750A1 (de) Kolben und pleuel fuer brennkraftmaschinen und verdichter
DE967129C (de) Schiefscheibentriebwerk
CH236084A (de) Schiefscheibentriebwerk.
DE968651C (de) Schiefscheibentriebwerk
CH356022A (de) Mehrzylindrige Ölpumpe
DE2405263A1 (de) Kolben fuer kolbenmaschine
DE1476059A1 (de) Kolben fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE3545137C2 (de)
EP0522116A1 (de) Radialkolbenpumpe.
DE3800355A1 (de) Kompressor
CH304830A (de) Schiefscheibentriebwerk.
DE348658C (de) Zusammengesetzte Kurbelwelle, insbesondere fuer Verbrennungsmotoren
DE936002C (de) Loesbare, starre Verbindung zwischen Maschinenteilen, insbesondere zur Befestigung von drehbaren Schaufeln an Propellerturbinen
DE736790C (de) Lagerung des Nebenpleuels auf der Lagerschale des Hauptpleuels bei mehrreihigen Brennkraftmaschinen
CH206998A (de) Hubkolbengetriebe.
DE3527417A1 (de) Kolbenbolzen fuer hubkolbenbrennkraftmaschine
DE699345C (de) Kolbenbolzensicherung mittels beiderseitig angeordneter Pilze
DE3800354A1 (de) Kuehlmittelkompressor
CH383779A (de) Hydraulische Kolbenmaschine
DE1713371U (de) Fluessigkeitspumpe mit zueinander parallelen kolben.
DE578173C (de) Stangenfuehrung fuer Kolben mit direktem Pleuelstangenantrieb