CH234591A - Aus Zellulose hergestellte leichtflüssige Klebeflüssigkeit zum Verkleben der Maschen von Gewirken, Geweben, Gestricken usw. aus natürlichen oder künstlichen Textilfasern, insbesondere aber Natur- und Kunstseidefasern, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Klebeflüssigkeit. - Google Patents

Aus Zellulose hergestellte leichtflüssige Klebeflüssigkeit zum Verkleben der Maschen von Gewirken, Geweben, Gestricken usw. aus natürlichen oder künstlichen Textilfasern, insbesondere aber Natur- und Kunstseidefasern, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Klebeflüssigkeit.

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CH234591A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
    • D06M15/03Polysaccharides or derivatives thereof
    • D06M15/05Cellulose or derivatives thereof
    • D06M15/07Cellulose esters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Aus Zellulose hergestellte leichtflüssige     Ulebeflüssigkeit    zum Verkleben der     1VTaschen     von     Gewirken,    Geweben, Gestricken usw. aus natürlichen oder künstlichen       ,Textilfasern,    insbesondere aber Natur- und     Nunstseidefasern,     sowie Verfahren zur Herstellung dieser     Klebeflüssigkeit.       Bei aus Natur- oder Kunstseide der     ver-          sohiedensten    Arten hergestellten Damen  strümpfen, die im allgemeinen ein sehr feines  und dünnes Gewebe, Gewirke oder     Gestricke          darstellen-,

      sind kleine Beschädigungen der  Maschen     insbesondere    da, wo Spannungen  auftreten, an der Tagesordnung. Durch sie  entstehen die sogenannten Laufmaschen, die  gefürchtet sind     und    einen Damenstrumpf un  ansehnlich und dann auch bald unbrauchbar  machen.  



  Um     derartige        Maschenbeschädigungen    am  sogenannten     Weiterlaufen    zu hindern, hat  man     vorgeschlagen,    das     Gewebe    an der be  schädigten     Stelle    durch Betupfen mit einer  Klebemasse zu verkleben.  



  Bei derartigen Klebemassen handelt es  sich um Flüssigkeiten, und zwar um durch  an sich     bekannte    leicht     flüchtige    Lösungs  mittel in an sich ebenfalls     bekannter    Weise  flüssige Form     übergeführte    Zellulose, wie sie    in ähnlicher Art als Ausgangsprodukt für  die Herstellung von Kunstseide usw. allge  mein bekannt ist, wobei     hei    der Löslich  machung     zweckmässigerweise    umgekehrt von  den     fertigen        Kuns:

  tseidefasern,    sei es     Kallo-          dium-,        Azetat-    oder     Viskoseseide    oder Glanz  stoff (Kunstseide aus     kupferammoniakali-          scher        Zelluloselösung)    ausgegangen wird.

    Wie bei der Herstellung von     Kollodium-    oder       Azetatseiden    können aber auch     Bawmwolle-          ode,r    Leinenfasern als     Ausgangsprodukte    ge  wählt werden, bei deren     Umwandlung    in  flüssige Zellulose der Weg über die     Nitrie-          rung    bereits bekannt ist.

   Diese     ,sich    durch  Flüchtigkeit des     Lösungsmittels        (Äther,          Kupferogydammoniak,    Azeton u. a.) aus  zeichnende, verhältnismässig dünnflüssige  Klebeflüssigkeit ist farblos oder leicht honig  gelb und bildet auch nach     Verflüchtigung        -des     Lösungsmittels einen farblosen oder fast  farblosen Film. Bei der Anwendung dieser           Klebeflüssigkeit    hat sich aber als sehr nach  teilig herausgestellt, dass sie im erhärteten  Zustande beim     Wäsehen    der Strümpfe nicht  farblos bleibt,     sondern    weiss wird.

   Ein hell  brauner, fleischfarbener oder beliebig anders       gefärbter    Strumpf, beidem an     verschiedenen          Stellen    beschädigte Maschen des Gewebes.       Grewirkes    oder     Gestricktes    verklebt worden       sind,    würde somit nach dem Waschen an den  Klebestellen weisse     Flecke    zeigen. Zu dieser  unangenehmen Eigenschaft kommt noch eine  andere hinzu, nämlich die, dass die Klebe  stellen nachdem Eintrocknen hart und spröde  sind und bleiben.  



  Beider Neuerung handelt es sich darum.  diese Nachteile der bekannten Klebemittel  zu     beseitigen,    und zwar dadurch, dass dem  Lösungsmittel eine Metallverbindung, z. B.  Eisenoxyd oder ein anderes Metalloxyd, ein  verleibt wird. Zu diesem Zweck wird z. B.  beiden durch Essigsäure     veresterten        Azetat-          kunstseidelösungen    die     Essigsäure    mit Eisen  oder einem     andern    Metall in Verbindung ge  bracht.

       Hierdurch    bildet sich Eisenoxyd und  färbt sieh die Lösung einerseits rötlich  (andere Metalloxyde     ergeben        andere    Farb  töne) und     verliert    anderseits insbesondere die  Eigenschaft nach der Benutzung als Klebe  mittel,     da.s    heisst nachdem     Eintrocknen    und  Waschen, dem die Strümpfe oder dergleichen  früher oder später     ausgesetzt    werden müssen,  weiss zu werden.

   Durch dieses Verfahren       bleibt    die     eingetrocknete.        Klebestelle    auch  weicher und bildsamer und verunstaltet damit  auch nicht mehr die     Klebestelle.    Diese wird  unsichtbarer     und    damit bleiben die Vorteile des       Verklebens    von Maschen für     dieDauer        gewahrt.     



       Hinsichtlich    der Anwendung der     neuen          Maschenklebeflüssigkeit    hat sich herausge  stellt,     :d-ass    es unzweckmässig ist, in der Nähe       des        obern    Randes des     Strumpfes        ringsherum     durch     Betupfen    mit der Klebeflüssigkeit, wie  es bekannt geworden ist, einen Schutzring       gegen-das    Weiterlaufen von Maschen vorzu  nehmen, da an dieser Stelle keine oder nur  geringe Spannungen entstehen.

   Die     grösseren     Spannungen     treten    beim Anziehen des  Strumpfes und beim     Hinsetzen    oberhalb des         Knies,    unterhalb des Fussknöchels und     in     der Wadengegend auf. Deshalb wird die       Klebeflüssigkeit        zweckmässigerweise    bereits  vor dem Anziehen des Strumpfes so zur An  wendung -gebracht,<B>dass</B> der Strumpf einmal  in der Nähe des Kniegelenkes     und    zum an  dern     Male    in der Nähe des     Fussknöchels    je  einen die     Gewebemaschen    verklebenden Ring       ringsherum    erhält.

   Hierbei empfiehlt es sich,  den Ring oder Kranz in der Nähe des Fuss  knöchels entlang der obern Kante des Halb  schulies anzubringen. Die Ringe sind schmale       Zellulosebänder,    die durch Betupfen des  Gewebes,     Gewirkes    oder Gestrickes des  Strumpfes .mit     Klebeflüssigkeit    der vorher  bezeichneten neuen Art     gebildet    werden.  Natürlich     kommt    auch maschinelle Art der  Aufbringung dieser Klebeflüssigkeit zur Bil  dung der Ringe oder Bänder in     Frage.    Das  Lösungsmittel der Klebeflüssigkeit ver  dunstet schnell und entsteht eine     waschfeste     Gewebebefestigung, derart, dass Laufmaschen  nicht über diese hinaus weiterlaufen können.  



  Die Zeichnung zeigt     beispielsweise    einen  Strumpf mit einer solchen ring- oder band  artigen     Masehenverklebung    a in der Nähe  des Fussknöchels und einer     weiteren    b in der  Nähe des Kniegelenkes.     Laufmaschen    aus  dem Strumpfoberteil d können somit nur bis  zum Ring b und solche aus dem     Strumpf-          sockenteil        c    nur     bis    zum Ring a laufen.

   Da  an den verklebten Ringstellen a und b die       stärksten    Spannungen im Strumpf auftreten,  ist durch die     Gewebemaschenverklebung    an  diesen Stellen hinreichender Schutz gegen       Laufmaschenbildung    und     Laufmaschenweiter-          kiufen    gegeben.  



       Laufmaschen,    die sich am Strumpf zwi  schen den     Linien    a und b bilden,     werden     durch Betupfen mit der     Verklebeflüs:sngkeit     festgehalten und am     Weiterlaufen        gehindert.     



  Sinngemäss lässt sich die     Neuerung    auch  an andern     Gewirken.    Geweben und     Gestricken       als     Strümpfen        anwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRtrCHE 1. Aus Zellalose hergestellte, leichtflüs sige Klebeflüssigkeit zum Verkleben der Maschen von Gewirken, Geweben, Gestricken usw. aus natürlichen oder künstlichen Textil fasern, insbesondere aber Natur- und Kunet- seidefasern, :dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Metallverbindung enthält.
    II. Verfahren zur Herstellung,der Klebe flüssigkeit nach Patentanspruch I, :dadurch gekennzeichnet, :dass Zellulose mit Essigsäure verestert und gelöst wird, welche ein Metall oxyd enthält.
CH234591D 1942-10-30 1942-10-30 Aus Zellulose hergestellte leichtflüssige Klebeflüssigkeit zum Verkleben der Maschen von Gewirken, Geweben, Gestricken usw. aus natürlichen oder künstlichen Textilfasern, insbesondere aber Natur- und Kunstseidefasern, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Klebeflüssigkeit. CH234591A (de)

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