CH233484A - Einrichtung mit einem durch mindestens einen Seignette-Salz-Kristall gesteuerten Schwingkreis. - Google Patents

Einrichtung mit einem durch mindestens einen Seignette-Salz-Kristall gesteuerten Schwingkreis.

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CH233484A
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CH
Switzerland
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crystal
seignette
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English (en)
Inventor
Patentverwertungs-Elektro-Hold
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Patelhold Patentverwertung
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/30Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
    • H03B5/32Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning

Landscapes

  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description


      Einisschtung    mit einem     dureh    mindestens einen     Seignette-Salz-Nristall     gesteuerten Schwingkreis.    Es ist- bekannt, Kristalle mit Hilfe des       piezoelektrischen    Effektes in ihrer Resonanz  frequenz zu erregen und zur Stabilisierung       hochfrequenter,    elektrischer     Schwingungen    in       Schwingkreisen.    zu     verwenden.    Bis jetzt  brauchte man für diesen Zweck vorzugsweise  Quarzkristalle, jedoch wurden statt solchen  auch schon Kristalle aus     Seignette-Salz    be  nützt.

   Es ist ausserdem bereits bekannt, die  Resonanzfrequenz solcher     Seignette    -     Salz-          Kristalle    zu verändern, indem     anderen    beide  Beläge eine veränderbare Gleichspannung an  gelegt wird.  



  Nach erfindungsgemässer Erkenntnis kann  eine Änderung der Resonanzfrequenz solcher       Seignette-Kristalle    .auch erzielt werden,     indem     die Amplitude der den Kristall     erregenden     Wechselspannung verändert wird.

   Die Erfin  dung bezieht sich demgemäss auf eine     Ein-          zZChtung    mit einem     kristallgesteuerten          Schwingkreis    für     hochfrequente        elektrische     Schwingungen, dessen Frequenz     diurch    min  destens     einen        Seignette-Salz-Kristall    gesteuert    wird, und ist dadurch     ;

  gekennzeichnet,    dass  Mittel vorgesehen sind,     um,die    Amplitude der  an den beiden Belägen     des        Seignette-Kristalles     liegenden Wechselspannung zu     verändern.     



  Gegenüber den bekannten Einrichtungen  zur     Veränderung    der Resonanzfrequenz mit  einer Gleichspannung besitzt die erfindungs  gemässe Einrichtung verschiedene     Vorteile.     Der     elektrische    Aufbau gestaltet sich im all  gemeinen bedeutend einfacher. Die als Ho-ch  frequenzsperren dienenden Drosseln, welche  ein grosses     Gewicht    besitzen, sind nicht not  wendig. Auch müssen die die     Frequenzrege-          lung    bedingenden     Spannungsänderungen    bei       Gleichspannung    ganz     bedeutend        grösser    sein  als. bei Regelung mit Wechselspannung.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     sei an Hand der Figur gezeigt. In dieser be  deutet 1 einen     Seignette-Salz-'Kristall,    2 ,einen       Hochfrequenzgenerator,    3 eine     Potentiometer-          gchaltung,    4 einen     Gleichrichter    und 5 einen  Beruhigungskreis. Der     Seignette-Kristall    1  befindet sich     beispielsweise    im     Gitterkreis    der      ersten Röhre des Generators 2, wo er zwischen       Gitter    und Kathode liegt.  



  Der Generator 2, der im einfachsten Fall  durch eine einzige Röhre gebildet wird, er  zeugt elektrische     Schwingungen,    deren Fre  quenz in an sich bekannter Weise durch den       Seigmette-Salz-Kristall    1 gesteuert     wird.    Auf  den letzteren ist die Anodenspannung rück  gekoppelt. Von der durch den Generator er  zeugten Spannung wird nun, beispielsweise  mittels des     Potentiometers    3, ein     bestimmter.     veränderbarer Teil der Nutzspannung abge  griffen und von dieser Nutzspannung ein Teil  durch den Gleichrichter 4 gleichgerichtet und  über den Beruhigungskreis 5 wieder dem Ge  nerator als Regelspannung zugeführt.

   Mit  dieser Regelspannung wird die Verstärkung  des     Generators    so geregelt, dass die am     Poten-          tiomete:r    3 abgegriffene Nutzspannung stets  konstant     ist.     



  Wird nun beispielsweise der Abgriff am       Potentiometer    so verändert,     :dass    das Verhält  nis der Nutzspannung zur vom Generator er  zeugten Spannung verkleinert wird, so be  wirkt die beschriebene Regelung 4, 5 automa  tisch eine solche Vergrösserung der Verstär  kung des Generators 2, dass die am     Potentio-          meter    3 entnommene Nutzspannung konstant  bleibt. Dadurch wird die durch die Rück  kopplung 6 auf den Gitterkreis rückwirkende  Spannung vergrössert, so     :dass    dadurch auch  die am     Kristall    1 liegende Wechselspannung  vergrössert wird.

   Durch Verändern des Ab  griffes am     Potentiometer    3 wird :deshalb die  Spannung am     Seignette-Kristall    1 und daher  dessen     Frequenz    verändert, ohne dass damit  eine Änderung der Amplitude der von der  Einrichtung     gelieferten    Nutzspannung ver  bunden wäre.  



  Die Eigenfrequenz des     Kristallos,    wie  z.     B.        aus        Helvetica        Physica    Acta 16     (1.943)     Nr. 2,     Fig.    5, Seite 114, hervorgeht, ist auch  von der Temperatur abhängig und weist bei  den     Curiepunkten    zwei spitze     lb1inima    auf,  zwischen denen     ein    flaches Maximum liegt.  Um eine möglichst kleine     Frequenzänderung     bei. Temperaturschwankungen zu erhalten,  empfiehlt es sich; im Gebiet zwischen diesen         Curiepunkten,    also in der Nähe des Maxi  mums, zu arbeiten.

   Für eine langsame     Fre-          quenzveränderung    kann diese Temperatur  abhängigkeit herangezogen werden, indem der  Arbeitspunkt auf einen der     Curiepunkte    ge  legt wird und die mit an sich     bekannten    Mit  teln auf den     gewünschten    Wert stabilisierte  Temperatur     veränderbar    gemacht. wird.  



  Bei einem     Seignette-Kristall    zeigt die  Polarisation, das ist die     Ladung    der Beläge  desselben als Funktion der angelegten Span  nung, einen     Hystereseverlauf.        Durch    die Va  riation der     Vorspannung    innerhalb dieses       Hysteresegebietes    bewirkt man gleichzeitig  eine     Änderung    der Eigenfrequenz des Kri  stallos. Daher kann dieselbe noch zusätzlich  beeinflusst werden mittels einer zwischen die  beiden Pole des Kristallos gelegten veränder  baren Gleichspannung.  



  Die Genauigkeit der Regelung der Gene  ratorverstärkung kann erhöht werden, indem  eine zweite Gleichspannung als Gegenspan  nung vorgesehen ist, wobei zur Regelung die  Differenz der     gleichgerichteten    Wechselspan  nung und der Gegenspannung benützt wird.  



  Statt wie im Ausführungsbeispiel die       Verstärkung    des Generators zu variieren, zum       Zwecke,    die Grösse der     rückgekoppelten     Schwingungen und dadurch die Wechselspan  nung am     Seignette-Kristall        züz    verändern,  kann auch die Verstärkung des     Generators     konstant gehalten werden und die Stärke der  Rückkopplung veränderbar sein. Oder es  kann durch einen in Reihe oder parallel zum       Seignette-Salz-Kristall    liegenden, veränder  baren Widerstand die an den     Kristallbelägen          vorhandene        Weehselspannung    geändert wer  den.  



  Eine vorteilhafte Ausführungsform der  Erfindung besteht auch darin, dass an die bei  den Pole des Kristallos eine Gleichspannung  als     Vorspannung    gelegt wird, welche den  Arbeitspunkt ausserhalb des     bereits    erwähnten  Gebietes legt, in welchem die     Polarisation    als  Funktion der angelegten Spannung einen       Hysterese-Charakter    aufweist;

   denn es zeigte  sich, dass die elektrischen Verluste in dem  Gebiet, wo die     Polarisation    eine eindeutige      Funktion der     angelegten        Spannung    ist, ganz  bedeutend     kleiner    sind als im     Hysterese-Ge-          biet        und        praktisch    verschwinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit einem Schwingkreis für hochfrequente elektrische Schwingungen, des senFrequenz durchmindestenseinen Seignette- Salz-'Kristall gesteuert wird, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Amplitude der an den beiden Belägen des Seignette-Kristalles liegenden Wechselspan nung zu verändern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass der Schwingkreis meiner Röhrengeneratorschaltung als fre- quenzbestimmendes Element im Gitterkreis ,der ersten Röhre vorgesehen ist und eine Rückkopplung von einem nachfolgenden Schwingkreis zum Gitterkreis besteht. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet"dass zum Verändern der Wechselspannungsamplitude in Reihe zum Seignette-Kristall ein veränderbarer Wider stand geschaltet ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Verändern der Wechselspannungsamplitude parallel zum Seignette-Kristall ein veränderbarer Wider stand geschaltet ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an die beiden Be läge des Seignette-Kristalles eine solche Gleichspannung angelegt ist, d'ass .die durch die an den Platten liegende Wechselspannung bedingten dielektrischen Verluste praktisch verschwinden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dlass an,den beiden Be- lägen des SeigneHie-Kristalles eine veränder bare Gleichspannung liegt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Temperatur des Kristallgis so ein stellen zu können, dass der Arbeitspunkt im Gebiet des obern Curiepunktes des Kristallgis liegt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Temperatur des Kristallgis im Bereich zwischen den beiden Curiepunkten beliebig verändern zu können. B. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Rückkopplung zum frequenzbestimmenden Gitterkreis ver änderbar ist. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Spannungsver- stIrkung des Generators veränderbar ausge führt ist, derart, dass dadurch die rückzu- koppelnde Spannung mitverändert wird. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzspan nung des Generators einen veränderbaren Teil der von diesem gelieferten Spannung bildet und eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, durch welche -die Spannungsversgrkung .des Generators selbsttätig derart geregelt wird, dass die Grösse der Nutzspannung dauernd konstant ist.
    11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Verstärkung des Generators ein Teil der Nutzspannung dient, welcher zu diesem Zweck in eine Gleichspannung umgewandelt wird. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, .dadurch gekennzeichnet, dass die gleichgerich- tete Nutzspannung durch Vergleich mit einer Gegenspannung zur Regelung dient.
CH233484D 1943-04-12 1943-04-12 Einrichtung mit einem durch mindestens einen Seignette-Salz-Kristall gesteuerten Schwingkreis. CH233484A (de)

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