CH233458A - Elektronisches Laufzeitgerät. - Google Patents

Elektronisches Laufzeitgerät.

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CH233458A
CH233458A CH233458DA CH233458A CH 233458 A CH233458 A CH 233458A CH 233458D A CH233458D A CH 233458DA CH 233458 A CH233458 A CH 233458A
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resonator
electron beam
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cavity resonator
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Gesellschaft Zur Foerde Techni
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Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/02Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
    • H01J25/06Tubes having only one resonator, without reflection of the electron stream, and in which the modulation produced in the modulator zone is mainly velocity modulation, e.g. Lüdi-Klystron

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  • Microwave Tubes (AREA)

Description


  Elektronisches Laufzeitgerät.    Mit den heute in der     Fernmeldetechnik     üblichen Elektronenröhren und .Schaltungs  verfahren können nur Wellen oberhalb eines       gewissen        Wellenlängenbereiches    verstärkt       bezw.    erzeugt werden. Mit diesen bekannten  Einrichtungen ist die Verstärkung oder Er  zeugung     elektrischer    Schwingungen von  wenigen Dezimetern oder Zentimetern Wel  lenlänge nicht möglich.

   Dies liegt vor allem  daran.,     dass    bei den kürzesten Wellen die  Laufzeit der     Elektronern,,d.    h. diejenige Zeit,  welche die Elektronen brauchen, um von oder  Kathode zur Anode zu gelangen, eine sehr       wesentliche    Rolle spielt. Die     Verstärkereigen,          scha.ften    der Elektronenröhren und als Folge  davon auch die     Anschwingbedingungen    des       Elektronenröhrengenerators    werden dadurch  grundlegend verändert.  



  Der Laufzeiteffekt der Elektronen kann  aber auch dazu verwendet werden, bei einem       ursprünglich    gleichförmigen     Elektronenstrahl          vermöge    örtlicher Steuerung periodische         Dichteschwankungen    der     Elektronenraum-          ladung        herzustellen.    Lässt man nun einen  ,derart veränderten Strahl an     einem        Resonator     vorbeilaufen, oder tritt er durch einen solchen  hindurch,

   so können die bewegten Ladungen  .des Strahls durch elektrostatische Kopplung  Einen Teil ihrer Energie periodisch an den       Resonator    abgeben und     letzteren    zu     Schwin-    ;       gun.gen        anregen.    Auf diese Weise lässt sich  einmal ein     Verstärkereffekt    erreichen und  weiterhin können die Schwingungen des     Re-          sonators    dazu benützt werden, ihrerseits den  Strahl phasenrichtig zu     steuern.    Es liegt  dann ein Rückkopplungsvorgang vor, welcher  bei richtiger Einregulierung die Selbsterre  gung des     Resonato@rs    zur Folge hat.  



  Solche auf dem Laufzeiteffekt beruhende  Verstärker nennt man auch elektronische  Laufzeitverstärker und die auf Anwendung       4des        Rückkop        plungsprinzipes    beruhenden ent  sprechenden Generatoren     elektronische    Lauf  zeitgeneratoren. Beide     Arten    von Geräten      sind in verschiedenen konstruktiven Gestal  tungen     bereits    bekannt. Die Leistungsfähig  keit der Geräte hängt aber wesentlich von  einer zweckmässigen Ausbildung der Einzel  teile, wie Kathode,     Elektronenstrahl    und Re  sonator, ab.

   Der Elektronenstrahl soll eine  möglichst grosse gesamte Stromstärke besit  zen, der     Resonator    einen möglichst hohen  Resonanzwiderstand     haben,    wobei bestimmte  optimale Bedingungen für Leistung und Wir  kungsgrad bestehen. Die Erfüllung all dieser  Bedingungen. stösst aber mit den     heute    be  kannten Geräten auf     Schwierigkeiten.     



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet nun ein elektronisches Laufzeitgerät,  das zufolge geeigneter     Gestaltung    und An  ordnung von.     Glühkathode,    Elektronenstrahl  und     Resonator    bei vorgeschriebener Frequenz  im Vergleich zu andern bekannten Geräten  eine     vielfach    grössere maximale Leistung ab  gibt. Ausserdem besitzt     ,dasselbe    bessere     Ver-          stärkereigenschaften        bezw.        günstigere        Be-          .dingungen    für die     Selbsterregung    von  Schwingungen.  



  Dieses neue elektronische Laufzeitgerät  zum Verstärken oder zur Erzeugung ultra  kurzer elektrischer Wellen, bestehend aus  einer Glühkathode, einem     Elektronenstrahl     und einem     Hohlraumresonator,    kennzeichnet  sich durch eine     Glühkathode    mit bandförmi  ger emittierender Schicht, einen Elektronen  strahl, dessen Querschnitt in der einen Rich  tung     bedeutend    grösser ist als in der andern  und in diesem Sinne im nachfolgenden als  flach bezeichnet wird, und mindestens einen       Hohlraumresonator,    :dessen     Längsdimension     ein Mehrfaches der Querdimension beträgt  und :

  der in der     Längsrichtung    längliche  Schlitze aufweist, durch die der Elektronen  strahl den     Hohlraumresonator    quer zur  Längserstreckung durchsetzt.  



  Bekanntlich darf einerseits die Dichte des       Emissionsstromes        in    der Kathode einen be  stimmten Betrag nicht überschreiten, ander  seits kann die Kathodenfläche bei den übli  chen     Konstruktionen    nicht beliebig vergrö  ssert werden, da der     Strahlquerschnitt    not  wendigerweise durch .die Ausdehnung des         Hohlraummsonators        begrenzt    ist.

   Bei der vor  liegenden Erfindung wird     eineVervielfachung     des möglichen     Strahlquerschnittes    erreicht,  indem sowohl die Kathode wie der     Hohl-          raumre@sonator    in einer Richtung merklich  verlängert wird. Damit erhält man einerseits  eine Bandkathode und anderseits einen Hohl  raumresonator,     welcher    im Verhältnis zu den       Q,uerdime        nsionen    eine     bevorzugte    Längs  dimension besitzt.  



  Da der     Resonator    trotzdem fähig sein  muss, als     Resonator    für besonders kurze Wel  len zu dienen, ergibt sich die Forderung,     dass     derselbe in einer     Schwingungsart    angeregt        -erden    soll, die einer Querschwingung und  nicht einer     Längsschwingung        entspricht.     Man lässt den anregenden Elektronenstrahl  dabei den     Resonator    quer zu ;dessen langer  Abmessung durchsetzen.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind in  den     Fig.    1 bis 6 einige beispielsweise     Aus-          führungsformen    von     Resonatoren    für elek  tronische Laufzeitgeräte gemäss der vorlie  genden Erfindung dargestellt.  



       F'ig.    1 zeigt die einfachste Form eines       Itesonators,    nämlich     diejenige    eines     lang-          gestreckten    Prismas, der die erfindungsge  mässen Bedingungen erfüllt. Darin sind mit 1  der Elektronenstrahl, mit 2 der     Resonator     und mit 3 die länglichen Schlitze bezeichnet.  



  In     Fig.    2 ist eine Ausführung mit einem  ringförmigen     Resonator    2 und ringförmiger  Kathode 4 dargestellt.  



  In     Fig.    3 ist die Ringkathode 4 und der       Ringresonator    2 in     parallelen    Ebenen orien  tiert und besitzen     eine    gemeinsame Symme  trieachse, wobei der Querschnitt des Elektro  nenstrahls 1 in diesem Fall     ebenfalls    Ring  form besitzt.  



  Diese in     F'ig.    1 bis 3 ,dargestellten Formen  des     Resonators    sind abhängig von der Form  der gewählten Kathode und ergeben sich  daraus zwangsläufig.     Selbstverständlich    kön  nen längs des     Weges    des Elektronenstrahls  verschiedene     Resonatoren    der angegebenen  Bauart hintereinander angeordnet werden,  wobei unter     ihnen,    wiederum Kopplungen  möglich sind.

        Das bei den beschriebenen Ausführungs  beispielen zugrunde gelegte     Prinzip    der  Bandkathode führt     .gegenüber    den     Anord-          nungen    mit einer gleich grossen quadratischen  oder kreisförmigen Fläche ausser zu den ge  nannten noch zu verschiedenen andern Vor  teilen. Einmal ist der     Resonanzwiderstand     des gestreckten     Resomators        höher,,da    ,die Ver  luste kleiner sind und da das Verhältnis von       Induktivität    zu Kapazität grösser ist.

   Dies  ist von besonderer Wichtigkeit, da der aus  schnellen Elektronen     bestehende    Strahl einen       Generator    mit hohem innerem Widerstand  darstellt.  



  Sind ferner die Öffnungen, durch welche  der Elektronenstrahl in den     Hohlraumreso-          nator    eintritt und aus ihnen austritt, verhält  nismässig gross, so entstehen einerseits schäd  liche     Dämpfungen,des        Resonators    und ander  seits ergibt sich eine, unerwünschte Ausdeh  nung und Verbreiterung des, elektrischen  Wechselfeldes aus dem Innern des     Hohlraum-          reso.nators    in den angrenzenden Raum hinaus.  Diese Öffnungen können nun in bekannter  Weise durch feine     Gitter    elektrostatisch ab  geschlossen, werden.

   Derartige     Gitter    geben  aber bekanntlich Anlass zu Stromverlusten  (des Strahls und     @erhitzeni    sich unter dem Ein  fluss     aufprallender    Elektronen unter     Umstän-          den    so. stark, dass Zerstörungen unvermeidbar  sind. Die Aufgabe besteht daher darin, die       Durchtrittsöffnungen    so zu gestalten, dass  ,das Innere des     Resonator:s    elektrostatisch  möglichst abgeschirmt bleibt, die     Anbringung     ganz kurzer, parallel     geschalteter        Gitterstäbe,     die eine gute Wärmeableitung gewährleisten,  ,dagegen möglich ist.

   Dies kann ,dadurch er  reicht     werden,    dass die Öffnungen in Form  von länglichen     ,Schlitzen    gewählt werden,  eine Form,     die-    überdies auch dem Querschnitt  des Elektronenstrahls und der     Form,der    Ka  thode bei den gezeigten Ausführungsformen  entspricht. Die länglichen Schlitze können  dann durch ganz kurze     Gitterstäbe    über  brückt werden, die     zweckmä.ssigerweise    Band  form besitzen, wobei die Schmalseite in der  Richtung des     Elektronenstrahls    und die  Breitseiten parallel zu diesem ausgerichtet    sind. In den     Fig.    1 bis 6 sind diese     Schlitze     mit 3 bezeichnet.

    



  In     Fig.    4 ist ein ringförmiger Hohlraum  resonatordargestellt,.der für einen Laufzeit  generator geeignet ist. Der .durch eine Ring  kathode erzeugte     Elektronenstrahl.    tritt bei  der Ausführungsform, nach     Fig.    4 durch       ringförmige        Schlitze    3 ein     bezw.    aus. Wie  in     Fig.    5 gezeigt, kann er durch elektronen  optische Blenden 5, welche zwischen     tder          ringförmigen    Kathode 4 und dem     Resonator     2 angeordnet sind, in den     geometrisch    rich  tigen Bahnen gesteuert werden.

   Hinter dem       Resonator    befindet sich eine     Auffangelek-          ti@o-de    6 mit niederem Potential, damit der  Elektronenstrahl den grössten Teil seiner  überschüssigen kinetischen. Energie vor dem  Auftreffen auf diese abgeben kann..  



  Der     gezeichnete        Resonator    2 enthält da  bei zwei Kapazitäten, welche im Sinne eines  Spannungsteilers wirken und von welchen die  eine die Steuerwirkung auf     den    Elektronen  strahl ausübt, während die andere -die  Schwingungsanregung durch den     gesteuerten          Elektronenstrahl    übernimmt.

   Das kennzeich  nende Merkmal dieser einfachen Rückkopp  lungsanordnung ist darin zu sehen, dass der       Resonator        nicht    einen einfachen Hohlraum  bildet, sondern durch den Zwischenraum       zweier    ineinander geschachtelter hohler Lei  ter '2,     2a    gebildet wird,     derart"dass    .der äussere  den     innern    vollständig umfasst.

   Der Elektro  nenstrahl ist in     Fig.    4     wieder        mit    1 bezeich  net,     dl    ist diejenige Strecke, längs welcher  der Strahl durch     das    Feld der Kapazität C,  gesteuert wird,     d"    die     Strecke,    die er im  feldfreien Raum     zurückliegt        und        d.    die  Strecke, längs, welcher seine Energie auf die  Kapazität     C2    und damit .den     Resonator    über  tragen     wird.     



  Es ist     nun    ohne     weiteres    einzusehen,     da.ss     die Strecken     d,    und     d2        bezw.    die Kapazitäten  C, und     C@    ungleich gross sein können, wo  durch :ein für .die Selbststeuerung     der,Schwin-          gungsanregung    geeignete     Verhältnis    der       Spannungsteilung    erreicht wird.

   Der     Reso-          nator        ist    als hohler Ring     ausgebildet,    bei  spielsweise mit rechteckigem     Querschnitt,    in      welchem sich     ein.    zweiter Ring geeigneter  Form befindet. Im Zwischenraum zwischen  diesen beiden Ringen. liegt das Feld :der       Schwingungen.    Dabei muss ein Schwingungs  typus angeregt werden, welcher sich symme  trisch zur Rotationsachse verhält.  



       Fig.    6 sieht     eine    der     Fig.    4 entsprechende       Ausführungsform    vor, bei der jedoch der  Elektronenstrahl     konzentrisch    zum     Reson        ator     verläuft. Die ringförmige Kathode 4 erzeugt  den     gathoJenstrahl    1. Der Elektronenstrahl  gelangt durch die länglichen Schlitze in den       Resomator    2. In der Achse des     Resonators    ist  der Elektronenfänger 6 mit den beschriebe  nen Funktionen angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronisches Laufzeitgerät zur Verstär kung oder Erzeugung ultrakurzer elektrischer Wellen mit einer Glühkathode, einem Elek tronenstrahl und einem Hohlraumreso.nator, gekennzeichnet durch einte Glühkathode mit bandförmiger emittierender Schicht, einen Elektronenstrahl mit flachem Querschnitt und mindestens einen Hohlraumresonator, dessen Längsdimension die Querdimensionen erheblich übertrifft, wobei :der Elektronen strahl den R,esonator durch längliche Schlitze hindurch und quer zu dessen. Längsrichtung durchsetzt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Elektronisches Laufzeitgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlra.umresonator eine prismatische Form aufweist. ?.
    Elektronisches Laufzeitgerät nach Pa- tentanspritch, gekennzeichnet durch eine die Form eines Ringes aufweisende emittierende Schicht und eineu ringförmigen Hohlraum- reeonator, der iii radialer Richtung ringför mige .Schlitze aufweist, durch die der Elek tronenstrahl den Hohlraumresonator durch setzt, wobei die emittierende Schicht und der ringförmige Hohlraumresonator eine gemein same Mittelebene besitzen.
    3. Elektronisches Laufzeitgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der ringförmige 1lohlraumresonator und die r_ngföi-mige emittierende Schicht derart an geordnet sind, dass sie in parallelen Ebenen liegen. und eine gemeinsame Symmetrieachse besitzen. 4.
    Elektronisches Laufzeitgerät nach Pa- tE-ntan,sprucli, mit Selbsterregung nach dem Rückkopplungsprinzip, dadurch gekennzeich net, dass der Hohlraumresonator mindestens zwei Kapazitäten besitzt, welche als Span nungsteiler wirken, und dessen Hohlraum selbst durch den Zwischenraum zwischen einem äussern Leiter und einem innern, vom ersten v ollst < t,ndig umschlossenen Leiter ge bildet ist.
CH233458D 1942-05-01 1942-05-01 Elektronisches Laufzeitgerät. CH233458A (de)

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