CH233384A - Verfahren zum Verkapseln von Flaschen. - Google Patents

Verfahren zum Verkapseln von Flaschen.

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CH233384A
CH233384A CH233384DA CH233384A CH 233384 A CH233384 A CH 233384A CH 233384D A CH233384D A CH 233384DA CH 233384 A CH233384 A CH 233384A
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CH
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bottle
bottles
encapsulating
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crepe paper
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Inventor
Stricker Christian
Tauber Walter
Mensing Hansjuergen
Original Assignee
Stricker Christian
Tauber Walter
Mensing Hansjuergen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B5/00Applying protective or decorative covers to closures; Devices for securing bottle closures with wire
    • B67B5/03Applying protective or decorative covers to closures, e.g. by forming in situ
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/04Cutting caps from strip material in capping machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


      Verfahren    zum Verkapseln von Flaschen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Verkapseln von     Flaschen,    insbesondere  verkorkten Flaschen, für das bisher allge  mein Metallfolien, in erster Linie     Staniol-          folien,    verwendet wurden. Bei dem bestehen  den Verbot der Verwendung von Metall  kapseln entstand die Frage, ob man auf das  Verkapseln der     Flaschen    verzichten kann  oder einen     vollwertigen    Austauschstoff für  Metallfolien zum Verkapseln von Flaschen  suchen muss.

   In Fachkreisen     herrscht    all  gemein die Ansicht, dass man auf Flaschen  kapseln nicht verzichten kann, weil die       Flaschen,    beim Hantieren in den     Kellern    an  den Flaschenmündungen leicht defekt und  damit für den weitern Gebrauch untauglich  werden,     -,wenn    sie nicht durch gute Kapseln  geschützt sind und weil nach der Erfah  rung bei     unverkapselten    Weinflaschen der       Flaschenweinkonsum    erschreckend zurück  geht, da die traditionelle     Kapsel    am       Flaschenkopf    vielfach die     Anregung    zum  Weinverbrauch bietet.

      Ein vollwertiger     Austauschstoff    für  Metallfolien zum Verkapseln von Flaschen  muss eine genügende Festigkeit und Dehn  barkeit besitzen,     damit    er am Flaschenkopf  als     Kapsel    angebracht     werden,    kann, ohne  dass dabei besondere Anforderungen an die  Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit des  Personals     gestellt    werden.

   Weiter ist erfor  derlich, dass Flaschenkapseln aus solchem  Austauschstoff     wenigstens    in trockenen  Kellern nicht ihre Festigkeit verlieren, son  dern selbst nach längerer Lagerung voll  kommen einwandfrei und tadellos erhalten  bleiben, und     dass    dabei der Verschluss,  Pfropfen und Flaschenkopf vollkommen  trocken bleibt, dass sich also am Pfropfen  keinerlei     Zersetzungen    irgendwelcher Art  zeigen. Von .dem Austauschstoff wird ferner  eine grosse Haftfähigkeit beim     Verkapseln     trockener Flaschen     verlangt.     



  Allen diesen Forderungen wird gemäss  der vorliegenden Erfindung dadurch ent  sprochen, dass als Austauschstoff für Metall-           folien    bei der Verkapselung von Flaschen  ein     Klebestreifen    mit     Trockenklebstoff-          schicht    aus Kreppapier Verwendung findet.

    Klebestreifen aus Kreppapier besitzen eine  Dehnbarkeit, die bei der Verkapselung von  Flaschen das dichte Anschmiegen und An  haften an den Flaschenkopf     ermöglicht.        -,Mit     der     Trockenklebstoffschicht,    die zur Her  stellung eines Klebestreifens aus dem Krepp  papier dient, wird überdies bezweckt, die als  Austauschstoff für     Metallfolien    notwendige  Festigkeit des Klebestreifens zu erlangen.  Als Trockenklebstoff wird     zweclzmässig    eine  Komposition auf der Basis von Kautschuk  harz verwendet, die beispielsweise aus  2'0 Teilen Kautschuk, 11 Teilen     Dammar-          harz,    8 Teilen.

   Kolophonium und 140 Tei  len Petroleumbenzin zusammengesetzt ist.  Die     Trockenklebstoffschicht    ermöglicht die  sichere Haftung des Kreppapiers an der Ver  wendungsstelle und kann als     Zwischenlage     zwischen dem     Flaschenkopf    und dem     Krepp-          papier    eine Isolierschicht bilden, welche  jede Feuchtigkeit von dem Flaschenkopf  fernhält und anderseits verhütet,     da.ss    das  Kreppapier bei     Durchfeuchtung    leicht zer  rissen werden kann.

   Die     Troekenklebstoff-          schicht    auf dem Kreppapier kann also ausser  ihrem eigenen Zweck, eine unverrückbare  Verkapselung der Flasche herbeizuführen,  dem Sonderzweck     dienen,    das Kreppapier in  seiner Festigkeit zu verstärken und damit  vor dem Zerreissen zu bewahren.  



  In wirtschaftlicher Beziehung kann die       Verwendung    von     Kreppapier-Klebestreifen     mit     Trockenklebstoffschicht    zum Verkapseln  von Flaschen billiger sein als die von       Metallfolien.     



  Die Verkapselung von Flaschen mittel  Klebestreifen mit     Troekenklebstoffschicht     aus Kreppapier kann aber auch den Vorteil  bieten, dass die Kapsel nur einmal verwen  det werden kann und infolgedessen keine  Möglichkeit vorliegt, sie zu Fälschungen zu  verwenden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum  Verkapseln von Flaschen mittels aus     Krepp-          papier    bestehenden Klebestreifen mit Trok-         kenklebstoffsehielit    wird im folgenden an  Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert,  welche eine Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens darstellt, die selbst nicht Gegen  stand der Erfindung ist.  



       Fig.    1 zeigt die Vorrichtung in Vorder  ansicht und       Fig.    2 im Grundriss.  



  In dem     auf    der Grundplatte     a    befind  lichen Lagerbock b ist in einer Aussparung       c    die aus mit einer     Trockenklebstoffschicht          versehenem    Kreppapier bestehende Klebe  streifenrolle<I>d</I> mittels der Tragzapfen<I>f</I> des       Wickeldornes    e in den     Lagerschlitzen    g  drehbar und kann von unten her abgewickelt  werden..

   Der Klebestreifen i. wird über die       Führungsbahn        1a    so weit abgezogen, dass er  den gerundetem     A.usselinitt        k    und die runde  Vertiefung f     überbrückt.    Die zu verkapselnde  Flasche wird von Hand mit ihrem Kopf von  oben in die Vertiefung t,     gedriiekt.    Der       Flaschenkopf    nimmt;

   dabei den Klebestreifen  mit, der am Korken und an der Flaschen  halsmündung festklebt, so     dass    beim Ein  dringen des     Flasebenkopfes    in die     zweck-          mit    einem elastischen Futter     ausge-          ä   <B><U>*</U></B>     m        ssi     kleidete     Vertiefung    f der über die     Flaschen-          miindung        liiiiaiisi-agende    Teil des Klebe  streifens     gefältelt,

      also zu einer     denFlaschen-          kopf        umschliessenden    und daran festkleben  den Kappe gestaltet wird. Die Flasche wird  dann aus der Vertiefung t herausgehoben  und mit dem an ihr haftenden.     Klebestreifen     i     auf    der     Gleitbahn    1 mit dem Kopf nach  unten bis an den     Anseb'lag   <I>in</I>, bewegt.

   Dabei  wird ein Messer     u        passiert,    das bei -seinem       Verschwenken    in den Schlitz s hinab den  Klebestreifen i     abschneidet,    der     während    der       Ben-egun--    der Flasche über die Gleitbahn l  von der Rolle d abgezogen     worden    ist, so dass  er erneut den     gerundeten        Ausschnitt    k bis  an     den.        Seblitz    s reichend überbrückt.  



  Zur Vollendung der Verkapselung der  Flasche wird diese in waagrechter Lage       (Fig.    2) mit dem Flaschenkopf auf das den  runden     Aussebnitt        1,:    überbrückende Ende des  Klebestreifens gebracht, so, dass der     Ea:          schenkopf    an der als Anschlag dienenden      Seitenbacke o anliegt.

   Wird     nun    die Flasche  mit     ihrem    Kopf und dem Barunterliegen  den:     Klebestreifen:    in den Ausschnitt     k    ge  drückt, so kann durch     Drehen    der     Flasche     das am     Kopf    derselben haftende Ende des       Klebestreifens    zum dichten Umschlingen des  Flaschenkopfes gebracht werden. Dabei wird  der Rand der die Flaschenmündung     ab-          deckenden:        Kreppapierkappe    ringsherum  dicht     umschlossen..     



  Nach dem Herausheben des     Flaschen-          kopfes    aus dem     Ausschnitt        k        wird,dieFlasche     über die Gleitbahn 1 bewegt,     .damit    der mit  geführte Klebestreifen i durch Abziehen von  der Rolle<I>d</I> den     Ausschnitt        7c    erneut über  brückt.     Mittels    des Messers     n    wird schliesslich  der     Klebestreifen    i     ;abgetrennt    und ,das freie  Ende desselben von Hand     unter    Druck um  den Flaschenkopf herumgelegt.

   Damit     ist,die     durch den     ersten:    Streifenabschnitt gebildete  Kappe bis an die     Flaschenmündung    oder  in geringem     Abstande    davon     ringsherum     umschlungen.  



  Bei der Verkapselung der nächsten  Flasche wiederholt sich das beschriebene  Spiel mittels der Vorrichtung.    Die beschriebene Verkapselung kann  auch bei Flaschen Verwendung finden, .die  mittels eines Ersatzpfropfens.     (Piäzkorken)          verscMossen    werden.

   Die ausserordentliche  Zähigkeit des zur     Verkapselung    benutzten  Klebestreifens mit     T.rockenklebstoffschicht     aus     Kreppapier,    .der ohne weiteres trocken       festklebt,    ermöglicht einen so festen Halt  des verkapselten     Ersatzpfropfens,    dass auch  kürzere, gegebenenfalls aus Holz herge  stellte Pfropfen verwendet werden können,  ohne Gefahr des     Herausspringens    aus dem       Flaschenhals    beim Anstossen an den Pfrop  fen     bezw.    bei in .der Flasche auftretendem  Druck.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Verfahren zum Verkapseln von Flaschen mittels eines von einer Rolle .abgezogenen Klebestreifens mit Trockenklebstoffschicht, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klebe streifen aus Kreppapier verwendet wird.
CH233384D 1943-02-04 1943-02-04 Verfahren zum Verkapseln von Flaschen. CH233384A (de)

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CH233384T 1943-02-04

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