DE856786C - Deckblatt fuer chirurgische oder aehnliche Verwendungszwecke - Google Patents

Deckblatt fuer chirurgische oder aehnliche Verwendungszwecke

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DE856786C
DE856786C DEM5965A DEM0005965A DE856786C DE 856786 C DE856786 C DE 856786C DE M5965 A DEM5965 A DE M5965A DE M0005965 A DEM0005965 A DE M0005965A DE 856786 C DE856786 C DE 856786C
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Germany
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adhesive
film
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sheet according
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DEM5965A
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English (en)
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Thomas S Gerspacher
David E Rolf
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3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B46/00Surgical drapes

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Description

  • Deckblatt für chirurgische oder ähnliche Verwendungszwecke Die Erfindung bezicht sich auf ein steril verpacktes, klebstoffüberzogenes Deckblatt, insbesondere zur Verwendung bei chirurgischen Operationen, zum Behandeln von Wunden und für verwandte Zwecke.
  • I)ie Erfindung schafft ciii steril verpacktes, klebstoffüberzogenes Deckblatt für chirurgische und ihnliche Zwecke, das aus einer Grundlage aus dünnem, nicht giftigem, wasserfestem Material besteht, mit dess(ll einer Fläche eiii düuiier, nicht giftiger, wasserfester Klebstoffüberzug verbunden ist, wobei das Deckblatt eingeschlossen und sterilisiert in einer Innenhülle liegt, die selbst wieder in eine Außenhülle eingeschlossen inst.
  • In der Chirurgie ist es wesentlich, daß die @ hautfläche des Patienten neben der Inzision möglichst steril ist; dasselbe kommt für die Behandlung von Wunden in Frage. Es wurde gefunden, daß diese Bedingung leicht erreicht werden kann, indem eiii steril verpacktes Deckblatt verwendet wird, das aus einer dünnen, weichen, faltbaren, wasserfesten Grundlage besteht, die an die Haut über, um und in der Nähe der Wunde oder der Fläche, an der die Operation durchzuführen ist, geklebt werden kann.
  • I>ementsprechend ist das vorliegende Deckblatt an wenigstens einem Teil einer Seite mit einem druckempfindlichen Klebmittel versehen, das sowohl an dem Film als auch an der Haut des Patienten zu kleben vermag. Der Klebfilm und irgendein anderes Element, aus dem das Deckblatt besteht, zusammen mit der die Teile enthaltenden Verpackung werden als ein Ganzes sterilisiert und steril gehalten bis das Deckblatt verwendet werden soll.
  • Nachdem die betreffende Körperfläche des Patienten entsprechend vorbereitet worden ist, wird die so hergestellte sterile Packung geöffnet und das L)eckblatt aufgelegt. Für chirurgische Zwecke kann und wird für gewöhnlich das Blatt eine vorgeformte Öffnung darin haben, kann jedoch auch gewünschtenfalls unversehrt gelassen werden, so daß ein chirurgischer Einschnitt direkt durch das Blatt hiiidurch ausgeführt werden kann, wobei die Operation in jedem Falle in der üblichen Weise geführt wird.
  • Zur Wundbehandlung wird das Blatt für gewöhnlich unversehrt gelassen, kann aber gewünschtenfalls mit einer vorgeformten Öffnung oder einem Einschnitt, wie er notwendig ist, versehen sein. Sell>st relativ lange Einschnitte oder Wunden können wirksam ohne Nadeln und Nähte und ohne Klammern geschlossen werden, indem ein oder mehrere mit Klebstoff überzogene Streifen auf das Deckblatt quer über die Inzision oder die Wunde weggelegt werden, um die Wunde während der Heilung geschlossen zu halten. Das Deckblatt klebt fest an der Haut an und wird, da es wasserfest ist, durch Körperflüssigkeit nicht weitgehend beeinflußt.
  • Durch Verwendung des steril verpackten Deckblattes in dieser und äbulicher Weise werden Infektionsmögl ichkeiten vermindert, Narbenbildung verkleinert und wünschenswerte Heilungsbedingungen erhalten.
  • Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines steril verpackten Deckblattes, das besonders für chirurgische und ähnliche Zwecke geeignet ist. Andere Ziele sind die Schaffung einer sterilen chirurgischen Abdeckung, die sich zu der notwendigen Behandlung eignet, ohne daß die Abdeckung verunreinigt wird; die Schaffung eines sterilen, klebstoffüberzogenen Films mit einer zugehörigen Trägerschicht oder Unterlagebahn für den Klebstoff, wobei der Film eine lange Lagerfähigkeit ohne Zersetzung hat, leicht auf die gewünschte Form geschnitten werden und leicht von der Trägerschicht oder der Unterlagebahn vor seiner Verwendung getrennt werden kann; und die Schaffung einer gefalteten, klebstoffüberzogenen Haut, welche zusammen mit der sie enthaltenden Verpackung als ein Ganzes Sterilisationstemperaturen unterworfen werden kann, ohne unzulässig zu erweichen, durchzusickern, zu kleben oder unerwünschte Anderungen in den physikalischen Eigenschaften jedes Bestandteiles der Packung durchzumachen. Andere Ziele der Erfindung ergeben sich aus der folgenden, ausführlichen Beschreibung und bestimmten bevorzugten --tusführungsformen der Erfindung.
  • Zum Verständnis der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen. In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht, die das Deckblatt der Erfindung zeigt, nachdem es gefaltet, in einer innenhülle versiegelt, sterilisiert und in eine Außenhülle eingeschlossen ist, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht der versiegelten Innenhülle, die das Deckblatt enthält, nach dem Entfernen der Außenhülle, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines teilweise aufgefalteten Deckblattes nach seiner Herausiiahnie aus der Innenhülle; das Deckblatt hat die Form eines Quadrates und ist mit einer runden vorgeformten Öffnung versehen, die durch ein kreisringföl-miges Unterlageblatt von der Art eines Futters umgeben ist, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer anderen Ausführungsform des Deckblattes, das mit einer vorgeformten ovalen Öffuuiig versehen ist, die, wie in Fig. 3, in unmittelbarer Nähe eine Klebstoffschicht aufweist, die durch ein Unterlageblatt in der Art eines Futters abgedeckt ist, Fig. 5 ein Schnitt im vergrößerten Äfaßstali nach Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 ein ähnlicher Schnitt, aus welchem die nach oben aus ihrer Normalstellung auf dem l)eckblatt gezogene Grifffläche zu ersehen ist, Fig. 7 ein ähnlicher Schnitt, welcher die Grifffläche und einen wesentlichen Teil des Unterlageblattes zeigt, die von dem Decklilatt unter teilweiser Freilegung des Klebstoffes weggezogen sind, Fig. 8 eine schaubildliche Teilansicht ähnlich der Fig. 5, welche das Deckblatt erkennen läßt, nachdem das Unterlageblatt vollständig von dem Deckblatt abgezogen worden ist, Fig. g eine schaubildliche Darstellung nach einer weiteren Ausführungsform des I)eckl>lattes, welches durch eine verhältnismäßig steife Tragschicht iiach Art eines Futters getragen wird, von welchem ein Teil des Deckblattes als zurückgezogen dargestellt ist, Fig. 10 eine vergrößerte schaubildliche Teildarstellung, gesehen in Richtung der Pfeile I0-I0 der Fig. 9, und Fig. 11 ist eine vergrößerte schaubildliche Teilansicht ähnlich der Ansicht nach Fig. 10, jedoch umgekehrt, um die Einzelheiten der Unterseite der Trägerschicht erkennen zu lassen.
  • Wie aus den Fig. I bis 3 erkenntlich, wird, zusätzlich zu dem eigentlichen Deckblatt. bei dem steril verpackten Deckblatt der Erfindung vorzugsweise eine Innenhülle verwendet, in welche das Deckblatt eingeschoben, versiegelt und sterilisiert wird, und außerdem wird eine Auljenhiille verwendet, die in ihren Abmessungen etwas größer ist. als die Abmessungen der Innenhülle sind, uncl in welche die Innenhülle mit dem darin eingeschlosseiien Deckblatt eingeschoben wird. l)ie Außenhülle wird ve siegelt, um die Innenhülle und das eingeschlosseiie Deckblatt gegen Verunreinigungen zu schützen.
  • Wenn, wie es der Fall sein kann, aller nicht notwendigerweise der Fall zu sein braucht, das l).ckblatt eine Tragschicht oder ein IDTnterlagel)latt enthält, das im wesentlichen gleich groß mit einer zugehörigen Lage von druckein1iüiiidl ichem Klebstoff ist, kann die Form oder Art des Deckblattes im Relief erkennbar durch das Material hindurch, aus dem die Innenhülle besteht, sichtbar sein; in ähnlicher Weise kann trotz Vorhandenseins von an der Oberfläche der Außenhülle befindlichen Aufdrucken, wie Handelsmarken oder z. B. vorschriften für die Verwendung, die Form der Innenhüle durch die Außenhülle hindurch sichtbar sein und ist für gewöhnlich sichtbar. Diese Bedingungen sind in Fig. 1 und 2 dargestellt.
  • In Fig. I ist mit A die Außenhülle bezeichnet, die eine Endklappe B hat, die einen Teil der Hülle bildet und die über die Grundlage der Außenhülle 1 gefaltet sowie in dieser Stellung durch einen durch sichtigen Streifen C versiegelt ist, der an seiner Innenfläche einen Auftrag von wasserfestem oder wasserdichtem, durch Wärmeeinwirkung klebenden Klebstoffes einer bei Verpackungen bekannten Art hat. I)urch das Material der Außenhülle A, welches aus Cellophan, Transparentpapier, Waschspapier oder ähnlichem durchsichtigen oder durchscheinendem Material sein kann, ist die Innenhülle D erkenntlich. Diese Innenhülle D ist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, der Außenhülle 4 darin ähnlich, daß sie eine Endklappe aufweist, welche über den Trägerteil der Hülle gefaltet und in dieser Stellung durch einen durchsichtigen Streifen versiegelt wird, der ebenfalls einen in Wärme abbindenden Klebstoff trägt. In der Innenhülle D liegt das Deckblatt E. das gefaltet dargestellt ist. Fig. 3 zeigt das Deckblatt E teilweise geöffnet, nachdem es aus seiner Innenhülle 1) herausgezogen worden ist, wobei eine einzige Falte noch zu öffnen bleibt, die in gestrichelten Linien als dem Hauptteil des Deckblattes unterliegend dargestellt ist.
  • In der in Fig. 3 dargestellten Ausführung enthält das in Form rechteckige Deckblatt E eine runde Mittelöffnung, die unmittelbar von einem kreisringförmigem Unterlageblatt umgeben wird, das einem Ring aus druckempfindlichem Klebstoff überliegt.
  • Diese Einzelheiten sind jedoch nicht notwendigerweise Kennzeichen der Erfindung, da die Erfindung sich allgemein auf steril verpackte Deckblcitter hezieht.
  • Hat das Deckblatt eine Größe, die ein Falten notwendig macht, so wird das Deckblatt gefaltet, in die Innenhülle D eingeschoben, die dann durch Schließen der Endklappe versiegelt wird, und der Streifen von durchsichtigem Klebstreifen, der den wärmefestigenden Klebstoff trägt, wird auf die Klappe aufgebracht. Die Innenhülle mit dem darin liegenden Deckblatt wird dann in einem Autoklav z. B. während 30 Minuten bei 120° C sterilisiert.
  • Dan wird die Innenhülle aus dem Autoklav entnommen, in die Außenhülle A eingeschoben und die letztere durch Aufbringen eines Streifens C auf Klappe B versiegelt. Die ganze Packung kann in der in Fig. I dargestellen Form verschickt, aufbewahrt und verkauft werden und wird nur dann geöffnet, wenn die beabsichtigte Verwendung des Deckblattes dies notwendig macht. Es steht auf diese Weise ein steriles Deckblatt wenn erforderlich zur Verfügung, um bei unerwarteten Ereignissen verwendet zu werden, bei denen sterile Verbandstoffe häufig fehlen.
  • Das Deckblatt selbst besteht vorzugsweise aus einer wasserfesten Grundlage von dünnem, weichem, faltbarem, membranartigem, etwas streckbarem, mehr oder weniger durchsichtigem, nicht porösem, nicht giftigem Film. Für chirurgische und ähnliche Zwecke kann die Stärke von etwa 0,025 bis etwa 0,15 mm hetragen. Ein Teil einer Seite oder die ganze eine Seite des Films wird mit einem sehr dünnen, nicht giftigen, wasserfesten oder wasserdichten druckempfindlichen Klebstoff überzogen, der zähe an der Oberfläche des Films haftet. Dieser Klebstoff sollte in der Lage sein, üblichen Sterilisationstemperaturen zu widerstehen, ohne zu erweichen, auszusickern oder anderen wesentlichen Änderungen in seinen physikalischen Eigenschaften unterworfen zu werden. Außerdem sollte er vorzugsweise durchsichtig, normal klebrig und wasserunlöslich sein, so daß kein Anfeuchten oder eine andere Behandlung notwendig ist, um den Klebstoff zum Kleben zu bringen. Gleich groß mit der Grundlage oder wenigstens mit dem Teil der Grundlage, der mit Klebstoff überzogen ist, ist ein Unterlageblatt oder eine Trägerschicht, die zum Teil als Futter dient, insbesondere sobald das Deckblatt gefaltet wird.
  • In der Ausführungsform des Deckblattes, die im einzelnen in den Fig. 4 bis 8 dargestellt ist, hat das Deckblatt F die Form einer breiten, länglichen Grundlage I, die eine in Querrichtung sich erstreckende ovale Öffnung 2 aufweist. Diese Öffnung 2 wird durch eine kleine, verhältnismäßig steife Unterlage 3, die ebenfalls oval ist, von solchen Abmessungen umgeben, daß sie um etwa 4 cm die Kanten der Öffnungen 2 herum nach Art eines elliptischen Ringes überlappt. Zwischen der Grundlage t und dem Unterlageblatt 3 liegt ein druckempfindlicher Klebstoff 4, dessen Zusammensetzung nach bekannten Vorschriften der Klebstoffindustrie so gewählt ist, daß er, wenn zwischen Grundlage I und Unterlageblatt 3 verwendet, an beiden anhaftet, bei einer : beabsichtigten Trennung der beiden Teile jedoch eine bevorzugte Affinität zur Grundlage I hat. Der Klebstoff kann auf die Grundlage I aufgebracht werden, ehe das Unterlageblatt auf den Klebstoff aufgehracht wird, oder er wird vorzugsweise zuerst auf das Unterlageblatt 3 aufgebracht und zusammen mit dem Unterlageblatt 3 auf die Grundlage I in solcher Weise aufgelegt, daß der Klebstoff eine Zwischenlage bildet. Die Öffnung 2 in der Grundlage I und die damit in Ausrichtung liegende Öffnung in dem Unterlageblatt 3 können gewünschtenfalls hergestellt werden, ehe die beiden Teile übereinaiidergelegt werden; aus Bequeinlichkeitsgründen können die Öffnungen jedoch nach anderweitilger Fertigstellung des Deckblattes gleichzeitig ausgestanzt werden.
  • Das Unterlageblatt 3, das für gewöhnlich aus einem Material besteht, das verhältnismäßig steif und manchmal, wenn auch nicht notwendigerweise, dicker als die Grundlage I ist, ist vorgesehen, um die Klebstoffschicht 4 zu schützen, und zwar dadurch, daß das Unterlageblatt als Tragschicht oder zeitweiliger i räger dient. Durch das Unterlageblatt ist es möglich, den aus der Grundlage I bestehenden Film vor seinem tatsächlichen Gebrauch zu handhaben, ohne daß Beschädigungen oder Zerstörungen besonders in der Nähe von Öffnung 2 auftreten. Wie dargestellt, besteht das Unterlageblatt 3 aus einem etwas biegsamen, vorzugsweise wasserdichten oder wasserdicht gemachten Material, welches zum i nterschied von der Grundlage I üblicherweise sich streckbar ist.
  • Für gewöhnlich wird das Unterlageblatt 3 gekreppt oder bossiert, um eine Anzahl nebeneinanderliegender, erhabener und vertiefter Flächen auf seiner inneren Oberfläche zu bilden. Diese Behandlung ist jedoch nicht immer notwendig. Die erhabenen Teile auf der Innenfläche erscheinen als vertiefte Teile auf der Außenfläche und zum Teil als vertiefte Teile auf der gegenüberliegenden oder unüberzogenen Seite der Grundlage I. Das Muster dieser Flächen wird üblicherweise als Abdruck in der Klebstoffschicht 4 wiedergefunden und bleibt in dieser Klebstoffschicht 4, nachdem die Grundlage I und das Unterlageblatt 3, wie nachstehend beschrieheu, getrennt worden sind. Die rauhe Oberflächenbildung des Unterlageblattes 3 erleichtert das Trennen des Unterlageblattes von der Grundlage I. In gleicher Weise erleichtert das in der Klebstoffschicht 4 hergestellte Muster später die Trennung der Grundlage I von der Hautfläche, auf welche die Grundlage I aufgebracht worden ist.
  • Das Unterlageblatt 3 kann gewünschtenfalls mit einem Lack oder einem anderen geeigneten Mittel überzogen oder behandelt werden, so daß es durch die Klebstoffschicht 4 beim Abziehen von der Grundlage I nicht zerfasert oder in Schichten geteilt wird. Das Unterlageblatt 3 klebt ferner weniger an der Klebstoffschicht 4, als die Oberfläche der Grundlage I an der Fläche 4 klebt, so daß sein Abziehen von der Grundlage I durch Zurückbiegen unter einem Winkel auf diese Weise erleichtert wird.
  • Die Oberflächenausbildung des Unterlageblattes 3, in welchem erhabene und vertiefte Flächen nebeneinanderliegen, wirkt weiter dahin, ein leichtes Abziehen des Unterlageblattes 3 von der Klebstoffschicht 4 zu ermöglichen, selbst wenn der Klebstoff im wesentlichen die gleichen Eigenschaften je Einheit von flacher Oberfläche mit Bezug auf das Unterlageblatt 3 hat, wie sie die Grundlage aufweist.
  • Wie in den Fig. 4 bis 8 dargestellt, hat das Unterlageblatt 3 eine Grifffläche 5, die beim anfänglichen Trennen des Unterlageblattes 3 und der Grundlage I verwendet wird. Diese Grifffläche 3 kann dadurch erhalten werden, daß der gewünschte Klebstoff auf die Innenoberfläche des Unterlageblattes 3 aufgebracht, dann ein Teil des Klebstoffes mittels eines Streifens aus glattflächigem Papier 6, der, wenn aufgebracht, dazu dient, den Klebstoff in einem genügenden Maß zu bedecken, um die Kante von Unterlageblatt 3 frei erfassen zu können, ahgedeckt wird, und schließlich das Unterlageblatt 3 in der gewünschten Stellung auf die Grundlage I mit der dazwischenliegenden Klebstoffschicht 4 aufgelegt wird. Später kann das Unterlagehlatt 3 an der Grifffläche 5 erfaßt und von der Grundlage I abgezogen oder abgestreift werden, wobei so viel Klebstoff 4 zurückbleibt wie durch das Papier 6 nicht abgedeckt worden war. Diese letzterwähnte Reihenfolge von Stufen ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt.
  • Die Grundlage I mit der nach unten gerichteten Klebstoffschicht 4 wird dann auf die Hautfläche des Patienten um die Wunde oder den Einschnitt herum der auf die Hautfläche, in welcher der Einschnitt gemacht werden soll, aufgelegt. Wenn wie in der in den Fig. 4 bis 8 dargestellten Ausführungsform der Erfindung die Grundlage I in ihrer Mitte mit einer symmetrisch liegenden Öffnung 2 versehen ist, so wird die letztere längs oder um die Wunde oder den Einschnitt herumgelegt. Offensichtlich brauchen jedoch das Unterlageblatt 3 und die Klebstoffschicht 4 nicht notwendigerweise um eine Mittelöffnung in der Grundlage I herumzuliegen, sondern können auch um eine Öffnung nahe einem der Enden liegen oder können sich in Längsrichtung längs einer Seitenkante erstrecken, wobei vorzugsweise eine Grifffläche ähnlich der Grifffläche 5 aus der Kante der Grundlage I vorsteht oder diese Kante unterliegt. In diesen Fällen wird das Deckblatt auf den Körper des Patienten so aufgebracht, daß die Klebstoffschicht 4 auf der Wunde oder dem Einschnitt liegt und die Grundlage I sich in der gewünschten Richtung weg erstreckt.
  • Bei der in den Fig. 9, 10 und II dargestellten Ausführungsform der Erfindung hat das Deckblatt D die Form eines Films, auf welchem eine druckempfindliche Klebstoffschicht 12 über den größten Teil einer Fläche des Films, jedoch nicht über die ganze Fläche, z. B. durch Übertragen oder Aufbringen von einer Tragschicht I3 aus, aufgebracht wird. Zuerst kann beispielsweise die Klebstoffschicht in Berührung mit der Tragschicht I3 auf dem größten Teil der obenliegenden Oberfläche der Tragschicht I3 sein, mit Ausnahme eines geradlinig sich erstreckenden Streifens an einer der Seitenkanten. Wenn ein ähnlich geformter Film II auf die Tragschicht I3 aufgelegt wird, steht er auf seiner ganzen unteren Fläche in Berührung mit dem Klebstoff, mit Ausnahme eines gleichen, in linearer Richtung sich erstreckenden Streifens, wodurch eine nicht überzogene Kantenfläche 14 stehengelassen wird, an welcher der Film 1 1 erfaßt und gehandhabt werden kann, z. B. wenn er von der Tragschicht I3 abgezogen wird. Wie in den Fig. 9, 10 und II dargestellt, hat die Tragschicht I3 die Form eines rautenförmig bossierten Blattes eines etwas steifen, tragfähigen, papierähnlichen Materials, von welchem der Film 1 I und die Klebstoffschicht 12 gleichzeitig abgezogen werden können, ohne daß ein wesentlicher Teil der Klebstoffschicht 12 an der Tragschicht I3 verbleibt. Sobald der Film lt und die Klebstoffschicht I2 von der Tragschicht I3 abgestreift sind, wird der Film mit der Klebstoffschicht 12 nach unten liegend auf die Hautfläche des Patienten in der Nähe des beabsichtigten Einschnittes aufgelegt, der in diesem Fall unmittelbar durch die Grundlage hindurch ausgeführt wird.
  • Die Verwendung der einen oder der anderen Form des steril verpackten Klebbiattes macht den Gebrauch von \Äundtüdiern üblicher Art für gewöhnlich nicht mehr notwendig. Bei Verwendung eines breiten Deckblattes der in den Fig. 4 bis 8 dargestellten Art kann gewünsehtenfalls das überschüssige l\Iaterial nach der Operation oder der Behandlung weggescliiiitten oder gewünschtenfalls auf sich selbst zurückgefaltet werden, um eine Bündelschicht zu bilden, welche über dem Einschnitt oder der Wunde mittels Klebstreifen festgelegt werden kann.
  • Durch Auflegen eines kleinen Deckblattes, wie z. B. eines Deckblattes der in den Fig. g bis II dargestellten Ausführungen, das unmittelbar über die Eiiischiiitttläclte nach Beendigung der Operation und dem Verschließen des Einschnittes gelegt wird, kann Verbandzeug weitgehend gespart werden. Da die die Grundlagen der 1 )eckl ilitter bildenden Filme vorzugsweise mehr r oder welliger durchsichtig sind, d. h. durchsichtig wenigstens dann, sobald sie in unmittelbarer Berührung mit dem Körper liegen, kann ein Chirurg leicht bestimmen, wo ein Einschnitt zu machen ist und kann eine Wunde oder einen Einschnitt wåhrend der Ausheilung beobachten sowie notwendige Einschnitte oder Punkturen für Drainagen usw. machen. Die benachbarte Hautfläche ist gegen Berührung mit Absonderungsprodukten geschützt, so daß auf diese Weise Reizungen und mögliche Infektionen verhütet werden.
  • Wie vorerwähnt, besteht der Film, aus welchem die Grundlage des Deckblattes hergestellt ist, vorzugsweise aus einem membranartigen Film, der düiiii, weich, faltbar und auf Grund seiner membranartigen Natur einen angenehmen oder handlichen Griff hat. Erwünscht ist, daß er gute Falteigenschaften hat, besonders wenn die Klebstoffschicht nur einen kleiiien Bruchteil seiner Oberfläche bedeckt. Vorzugsweise werden für die Zwecke der Erfindung Filme verwendet, die in holwnt Grad durchsichtig oder, falls nicht glasklar, dann wenigstens genügend durchsichtig sind, um in unmittelbarer Berührung mit dem Körper das Gefüge und die Farbe der llant erkennen zu lassen. Gewünschtenfalls können jedoch auch in manchen Filzen durchscheinende oder sogar undurchsichtige Deckhlätter verwendet werden.
  • Der Film ist vorzugsweise etwas streckbar, so daß er sich dem Umriß der Körperfläche, an welcher er befestigt wird, alipassen kann, braucht jedoch nicht streckhar- zu seiii. Membranartige Filme der beschriebenen Art sind für gewöhnlich nicht porös und vermogen durch Ausschwitzungen nicht getränkt zu werden, aher in einigen Fällen können halbporöse Filme, die Feuchtigkeitsdampf, jedoch nicht Wasser oder ähnliche Fliissigkeiten durchlassen. mit besonderem Vorteil verwendet werden.
  • Eine Filmstärke oder Filmmaß von etwa o,o25 his o,l5 mm, vorzugsweise jedoch 0,I mm, ist die geeignetste. Filme dieser Eigenschaften sind im Handel in vielen .Abal-tell erhältlich.
  • Solche Filme können von der Art synthetischer plastischer Stoffe sein, brauchen es jedoch notwendigerweise nicht zu sein. Jedenfalls werden darunter Stoffe wie synthetische Polymere, synthetische Elastomere und plastizierte Derivate von Cellulose verstanden. Beispiele von synthetischen Polymeren sind Polyvinylchloridfilme, Vinylidenchloridpolymerfilme, Filme aus Copolymeren von Vinylchlorid und Vinylacetat und Polyäthylenfilme, sofern das letztere so geändert wird, daß ein Erweichen bei übermäßig niedrigen Temperaturen nicht erfolgt. Synthetische Elastomere sind synthetischer Kautschuk und kautschukähnliche Stoffe, Kautschukhydrochloride u. dgl. Es können jedoch auch natürlicher Kautschuk und natürliche, kautschukähnliche Stoffe in vielen Fällen verwendet werden. Ferner Cellulosederivate, zusammen mit regenerierter Cellulose, Celluloseester, Celluloseäther und andere Derivate von Cellulose, z. B. Celluloseacetat, Cellulosenitrat usw.
  • Die bevorzugten Formen von Deckblättern verwenden einen kalandrierten Film mit einer Dicke von 0,1 min, hergestellt aus einem Copolymer von Vinylchlorid und Vinylacetat, plastiziert mit etwa 320/0 Diotylphthalat. Die Menge von Vinylacetat mit Bezug auf Vinylchlorid liegt wohl in dem Verhältnis von etwa 4 : 94.
  • An Stelle von membranartigen Filmen der beschriebenen zarten können auch oberflächenbehandelte Tcxtilstoffe in und als Grundlage des Deckhlattes verwendet werden.
  • Das Unterlageblatt oder die Tragschicht kann behandelter oder unbehandelter Stoff, natürlicher oder synthetischer Kautschuk, ein synthetischer Kunststoff oder ein wasserfestes, celluloseartiges Material irgendeiner geeigneten Art sein. Unter den zur Verfügung stehenden Arten von wasserfesten, celluloseartigen Stoffen sind Pergament, Wachspapier und wasserfestes Cellophan. Eine typische Ware einer Art, die für die vorliegenden Zwecke geeignet ist, ist Kasetuch. Nötigenfals wird die Unterlageschicht oder Tragschicht chemisch oder anderweitig so behandelt, daß die Möglichkeit eines Zerreißens oder eines Abhlätterns in Schichten verhindert ist. Abgesehen von der physikalischen und/oder chemischen Natur der Tragschicht oder des Unterlageblattes, ist seine Aufgabe in der Hauptsache die, die klebstoffüberzogene Fläche des Films, der die Grundlage des Deckhlattes bildet, zu schützen. Demgemäß ist seine genaue Natur üblicherweise nicht wichtig, solange es die erstrebte Aufgabe erfüllt, vorausgesetzt. claß es nicht bricht, durchsickert oder bei Sterilisationsteml)eraturen klebrig wird.
  • Das druckempfindliche Klebmittel kann in seiner bevorzugten Form ein klebriges, kautschukartiges Copolymer von 2-Äthylbutylacrylat und Äthylacrylat im Gewichtsverhältnis von 75 : 25 sein, das mit Triäthylenglycoldiäthylhexoat (25 Teile auf 100 Teile Polymer) plastiziert sein kann. Ein anderes Beispiel ist ein Klebstoff, der aus einem erweichten Methacrylat besteht, z. B. Isobutylmethacrylat, plastiziert durch den Zusatz von Triäthylenglycoldibutylhexoat. Das Klebmittel kann gewünschtenfalls ein geeignetes keimtötendes Mittel enthalten. Andere als die obenerwähnten verschiedenen Arten von druckempfindlichen Klebmitteln, die für die Zwecke der Erfindung geeignet sind, sind in der Klebstoffindustrie bekannt und können an Stelle der oben beschriebenen bevorzugten Arten verwendet werden.
  • Ein auf diese Weise hergestelltes Deckblatt kann in irgendeiner beliebigen Art verpackt werden. Beispielsweise kann das Deckblatt, anstatt in flachem und gefaltetem Zustand in eine oder mehrere Hüllen in der Art von Umschlägen eingeschoben zu werden, wie es der Fall bei dem in den Fig. I und 2 dargestellten und gezeigten Hüllen ist, gerollt und als Rolle in einen rohrförmigen Behälter eingeschoben werden, in welchem Fall das Deckblatt und der das Deckblatt enthaltende Behälter als ein Ganzes sterilisiert und nach dem Sterilisieren in einen abstreifbaren Film (Haut) eingewickelt und bedeckt oder in einen rohrförmigen Behälter größerer Abmessungen eingeführt wird. Wenn ein tbakterientötendes Mittel zusammen mit dem Deckblatt, und zwar mit oder ohne Sterilisation in einem Autoklav, verpackt wird, kann die Außenhülle, der Umschlag oder der Behälter in manchen Fällen vollständig weggelassen werden.

Claims (20)

  1. Obwohl besondere Formen des steril verpackten Deckblattes dargestellt und bestimmte Verfahren sowie Stoffe, welche bei der Verpackung, bei der Sterilisation und bei der Herstellung des Blattes verwendet werden, wie z. B. Stoffe für den Film oder die Grundlage, für das Unterlageblatt oder die Tragschicht, und für den Klebstoff, angegeben sind, ist selbstverständlich, daß viele Änderungen und Abwandlungen hier gemacht werden können, ohne das Bereich der Erfindung zu verlassen. Die Erfindung ist also nicht auf die angegebenen Materialien und die genaue Anordnung oder Mengen oder auf die hier erwähnten besonderen chirurgischen Zwecke begrenzt, sondern umfaßt alle Durchführungsmöglichkeiten, die innerhalb des Bereichs der Ansprüche liegen.
    PATENTANSPRUCHE: I. Ein steril verpacktes, klebstoffüberzogenes Deckblatt für chirurgische und ähnlich Verwendungszwecke, gekennzeichnet durch eine Grundlage aus dünnem, nicht giftigem, wasserfestem Material, an dessen eine Fläche eine dünne, nicht giftige, wasserfeste Klebstoffschicht aufgetragen ist, wobei das Deckblatt eingeschlossen und sterilisiert in einer versiegelten Innenhülle liegt, die selbst wieder in eine Außenhülle eingeschlossen ist.
  2. 2. Deckblatt nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundlage ein nicht poröser, etwas streckbarer, mehr oder weniger durchsichtiger Film ist.
  3. 3. Deckblatt nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffschicht durchsichtig, für gewöhnlich klebfähig und wasserunlöslich ist.
  4. 4. Deckblatt nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffschicht durch ein Blatt in der Art eines Futters unterlegt ist, das als Tragschicht für die klebstoffüberzogene Fläche dient.
  5. 5. Deckblatt für chirurgische und ähnliche Zwecke nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine wasserfeste Grundlage aus dünnem, etwas streckbarem, nicht giftigem Film, durch ein Unterlageblatt von verhältnismäßig nicht streckbarem Material größerer Stärke als der Film und durch eine zwischen den beiden Teilen liegende, nicht giftige, wasserunlösliche, im normalen Zustand klebrige, druckempfindliche Klebstoffschicht, die gegen die Fläche des Unterlageblattes weniger aktiv ist als gegen die Fläche des Films.
  6. 6. Deckblatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterlageblatt eine Mehrzahl von aneinandergrenzenden, erhabenen und vertieften Flächen an der dem Film zugekehrten Oberfläche hat.
  7. 7. Deckblatt nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Unterlageblatt, das beim Trennen des Films und des Unterlageblattes nicht abblättert.
  8. 8. Deckblatt nach Anspruch 1, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff die Eigenschaft hat, im wesentlichen unverändert zu bleiben, sobald er gewöhnlichen Sterilisationstemperaturen unterworfen wird.
  9. 9. Deckblatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Film im wesentlichen unverändert bleibt, sobald er normalen Sterilisationstemperaturen unterworfen wird.
  10. IO. Deckblatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterlageblatt im wesentlichen unverändert bleibt, sobald es normalen Sterilisationstemperaturen unterworfen wird.
  11. 11. Deckblatt für chirurgische und ähnliche Zwecke nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Grundlage in der Art eines dünnen, weichen, faltbaren, membranartigen Films, durch ein verhältnismäßig steifes Unterlageelement und durch ein zwischen dem Film und dem Unterlageelement liegendes wasserfestes Klebmittel zum Aufbringen des Films auf die Hautfläche des Patienten, wobei das Klebmittel den Film und das Unterlageelement wirksam verbindet, jedoch eine bevorzugte Affinität zu dem Film hat. t2.
  12. Deckblatt nach Anspruch tt, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Unterlageelement mit dem Film fast über die ganze Fläche des Films erstreckt.
  13. 13. Deckblatt nach Anspruch I I, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterlageelement eine Öffnung in dem Film umgibt.
  14. 14. Deckblatt nach Anspruch I I, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterlageelement symmetrisch zum Film liegt.
  15. 15. Deckblatt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Unterlageelementes eine Grifffläche bildet, durch welche die Trennung des Films und des Unterlageelementes eingeleitet werden kann.
  16. I6. Deckblatt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff nach einer der Seitenkanten des Deckblattes zu weggelassen ist. um eine klebstofffreie Grifffläche für das anfängliche Trennen des Films und des Unterlagcclcmcntes zu bilden.
  17. 17. Steril verpacktes, klebstoffüberzogenes Deckblatt für chirurgische und ähnliche Zwecke nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen vcrfüaliarcn Behälter und innerhalb des Behälters versicgelt ein steriles Deckblatt, das die Form einer filmartigen Grundlage hat, ferner durch eineii Klebstoff, der einen wesentlichen Teil einer Seite der Grundlage bedeckt, und durch ein Cnterlageelement in der Art eines Futters, welches den Klebstoff schützt, wobei der Behälter und das darin eingeschlossene Deckblatt als ein Ganzes einer Sterilisation unterworfen werden können.
  18. I8. Steril verpacktes Deckblatt nach Anspruch 17, gekennzeichtiet durch ein bakterizides Mittel, das mit dem Deckblatt verpackt ist.
  19. 19. Steril verpacktes Deckblatt nach Anspruch I7 oder I8, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff ein bakterizides Mittel enthält.
  20. 20. Steril verpacktes klebstoffüberzogenes Deckblatt für chirurgische und ähnliche Zwecke nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen verfügbaren Behälter nach Art eines Umschlages, einen verfügbaren inneren Behälter, der ähnlich dem Umschlag ist, jedoch kleinere Abmessungen hat und innerhalb des Außenbehälters liegt, ferner durch ein klebstoffüberzogenes Deckblatt, das innerhalb des Innenbehälters in sterilem Zustand gehalten wird, und durch einen zeitweiligen Träger für den Klebstoff, wobei das Deckblatt auf eine Größe gefaltet ist, die ein Einschieben in den Innenbehälter und ein Sterilisieren zusammen mit diesem Innenbehälter erleichtert, ehe der letztere in den Außenbehälter eingeschoben wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279283B (de) * 1958-08-22 1968-10-03 Parke Davis & Co Verfahren zum Verpacken und Sterilisieren eines chirurgischen Schutztuches
DE1934710A1 (de) * 1968-07-09 1970-01-29 Smith & Nephew Mit Klebstoff versehene Materialien
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