CH232149A - Verfahren zum Regenerieren einer mit Gas gefüllten, mindestens zum Teil aus Gummi bestehenden Hülle, z. B. eines Tennis- oder Spielballes. - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren einer mit Gas gefüllten, mindestens zum Teil aus Gummi bestehenden Hülle, z. B. eines Tennis- oder Spielballes.

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CH232149A
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CH
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rubber
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gas
cannula
guide channel
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Inventor
Dinkhauser Ernst
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Dinkhauser Ernst
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B39/00Hollow non-inflatable balls, i.e. having no valves
    • A63B39/02Arrangements for maintaining the pressure
    • A63B39/04Pricking-balls; Tools for blowing them up

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Regenerieren einer mit Gas     gefüllten,    mindestens zum Teil aus Gummi  bestehenden Hülle, z.     B.    eines Tennis- oder     Spielballes.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum  Regenerieren einer mit Gas gefüllten, minde  stens zum Teil aus Gummi bestehenden  Hülle, wie z. B. Tennis- oder     Spielbällen,     deren innerer Druck nachgelassen hat, und  bezweckt, die Hülle wieder verwendbar zu  machen.  



       Das    Verfahren gemäss der Erfindung  zeichnet     sich    dadurch aus, dass man die  Hülle in eine     Form    mit durchgehendem Füh  rungskanal bringt, mit der Spitze einer in  den Führungskanal eingeschobenen Stech  hülse die     Hülle    einsticht, mit einer in die  Hülse eingeführten     Vorstechnadel    in Rich  tung des Führungskanals die Hülle bis vor  die Innenwand vorsticht,     in    den entstande  nen Kanal eine Abdichtungsmasse     einpresst,     dann durch Einführen einer Kanüle in die  Hülse die Hüllenwand endgültig durchsticht,  die Hülle durch Einführen eines Gases durch  die Kanüle auf Druck bringt,

   die Kanüle  herauszieht und die Hülle wieder aus der  Form entfernt.    Eine     Ausführungsform    des erfindungs  gemässen Verfahrens soll nun unter Bezug  nahme auf die beiliegende Zeichnung be  schrieben werden.  



  In dieser Zeichnung zeigt       Fig.    1 einen Teilschnitt durch eine Vor  richtung zur Durchführung des     Verfahrens     mit eingesetzter Hülle, und die       Fig,    2, 3 zeigen Teile der erwähnten  Vorrichtung und illustrieren verschiedene       Verfahrensstufen.     



  Die mindestens zum Teil aus Gummi  bestehende Hülle 1, 2, z. B. ein Tennisball,  bestehend aus einem     Überzugsteil    2 aus     Filz     und einem innern     Gummiteil    3, wird in eine  zweiteilige     Form    4, 5 eingebracht, deren  Oberteil 4     mit    einem durchgehenden Füh  rungskanal 6 versehen ist.     In    den Kanal 6.  ist     eine    Stechhülse 6a mit zentraler Boh  rung 6b längsverschiebbar eingesetzt. Die  Hülse 6a könnte auch gebogen sein.

   Die  Spitze 6c der Hülse 6a wird nun durch den  Teil 2 gestossen bis zu ungefähr einem Drittel      der     Gummiwandstärke,    vom     Ansticlispunkt          in    der aussen liegenden Gummiwand gemes  sen, schräg     in    den Gummiteil eingeführt und  kommt damit in die in     Fig.    1 dargestellte  Lage. Mit einer in den Führungskanal 6b  in der Hülse eingeführten, mit einem Ränder  griff versehenen     Vorstechnadel    7     (Fig.    2) wird  der Gummiteil 3 in Richtung des Führungs  kanals 6b bis vor die Innenwand der Hülle  2, 3 vorgestochen.

   Nachdem die     Vorstech-          nadel    7 wieder herausgezogen ist, wird in  den entstandenen Kanal mit Druck Abdich  tungsmasse     eingepresst.    Mit einer nunmehr  in den Führungskanal     6b        eingeführten    und  durch die Abdichtungsmasse gestossenen Ka  nüle 8 wird nun die Innenwand des Gummi  teils 3 ganz durchstochen     (Fig.    3). Zum Ab  dichten der innern Gummiwand wird durch  die Kanüle ein Quantum eines geeigneten  Abdichtungsmittels in den Innenraum     3ca    ein  gefüllt.

   Anschliessend wird durch die gleiche  Kanüle 8 die Hülle 2, 3 mit einem Gas auf  den erforderlichen Druck gebracht und wer  den die     Kaniile    8 und dann die Hülse 6a  wieder herausgezogen, wobei die durch diese  Teile hergestellte     Öffnung    durch die Abdich  tungsmasse verstopft wird. Die Hülle 2, 3  wird dann aus der Form entfernt. Dadurch  ist die innere Gummiwand wieder dicht und  gepumpt, somit auch der Tennisball wieder  spielfähig.  



  Bei Spielbällen, welche sehr verschieden  in der Dicke der Gummiwand sind, kann  durch einen leichten Druck von aussen auf  die Operationsstelle der Gummihülle eine  kleine Einbuchtung geschaffen werden, die  eine wesentliche Verlängerung des Anstich  kanals ermöglicht.  



  Zur sicheren Abdichtung der Operations  stelle bei sehr dünnen     Gummiwänden    kann    nach dem Herausziehen der Kanüle $ zu  sätzlich ein kleines Gummikorn durch den  Führungskanal 6b in die Mitte des Anstich  kanals der Gummiwandung eingeführt wer  den, welches Korn in Verbindung mit der       Abdichtmasse    zum besseren Verschliessen des       Einstichkanals    beiträgt.  



  Zur weiteren Regeneration eines Tennis  balles kann auch die Behandlung des Filz  überzuges, für einen Spielball die Behand  lung des Lacküberzuges gehören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Regenerieren einer mit Gas gefüllten, wenigstens zum Teil aus Gummi bestehenden Hülle, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Hülle in eine Form mit durchgehendem Führungskanal bringt, mit der Spitze einer in den Führungskanal eingeschobenen Stechhülse in die Hülle ein sticht, mit einer in die Hülse eingeführten Vorstechnadel in Richtung des Führungs kanals die Hülle bis vor die Innenwand vor sticht, in den entstandenen Kanal eine Ab dichtungsmasse einpresst, dann durch Ein führen einer Kanüle in die Hülse die Hüllen wand endgültig durchsticht,
    die Hülle durch Einführen eines Gases durch die Kanüle auf Druck bringt, die Kanüle herauszieht und die Hülle wieder aus der Form entfernt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Heraus ziehen der Kanüle durch den Führungskanal ein Ci ummikorn in den Anstichkanal der Gummiwandung bringt.
CH232149D 1941-12-28 1941-12-28 Verfahren zum Regenerieren einer mit Gas gefüllten, mindestens zum Teil aus Gummi bestehenden Hülle, z. B. eines Tennis- oder Spielballes. CH232149A (de)

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CH232149D CH232149A (de) 1941-12-28 1941-12-28 Verfahren zum Regenerieren einer mit Gas gefüllten, mindestens zum Teil aus Gummi bestehenden Hülle, z. B. eines Tennis- oder Spielballes.

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