CH227482A - Ausbesserungsplatte für Automobilluftreifen. - Google Patents
Ausbesserungsplatte für Automobilluftreifen.Info
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Description
Ausbesserungsplatte für Automobilluftreifen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Aus besserungsplatte für Automobilluftreifen mit beschädigter Gewebeschicht.
Um Automobilreifen, deren Gewebe schicht beschädigt wurde, auszubessern, hat man bisher an der beschädigten Stelle die einzelnen Gewebe der Gewebeschicht stufen weise verschieden gross ausgeschnitten, in die Ausschnitte entsprechend zugeschnittene Stücke aus Kordbahnen, deren Kordfäden in Gummi eingebettet sind, gelegt und dann das Ganze nach Ausfüllen der äussern beschädig ten Gummischicht mit Kautschukmischungen in Pressen heiss vulkanisiert.
Da dieses Ausschneiden der beschädigten Gewebeschicht und das Zuschneiden der ein zulegenden friktionierten (das heisst mit in Gummi eingebetteten Kordfäden versehenen) Kordstücke einen erheblichen Arbeitsauf wand und eine besondere Geschicklichkeit des Vulkaniseurs erfordern, ist man auch schon so vorgegangen, dass man Kordplatten je nach der auszubessernden Reifenbeschädi- gung in runde oder ovale Stücke verschiedener Grösse zerschnitten hat, die übereinander ge legt und durch Gummilösungen so verklebt wurden, dass die Fäden je zweier Kordstücke senkrecht zueinander lagen und,
die Mitte der Ausbesserungsplatte eine grössere Dicke be sass als der Rand. Diese Ausbesserungsplat ten haben den Nachteil, dass sie nicht in einer Lage verwendet werden können, bei welcher die Stösse an den Kanten der Ausbesserungs platte von allen einzelnen Kordstücken zu gleich aufgenommen werden.
Gegenüber dem Bekannten wird nach der Erfindung eine Ausbesserungsplatte vorge schlagen, bei welcher je zwei gleichgrosse rechteckige Kordstücke kreuzweise überein ander liegen, wobei jeweils die nachfolgen den Stücke gegenüber den vorgehenden Stücken bis zur Erreichung der Quadratform kürzer und breiter sind.
Wird die Ausbesserungsplatte an der be schädigten Stelle so in den Reifen eingesetzt, dass die treppenförmigen, sich diagonal gegenüberliegenden Kanten in Laufrichtung des Reifens liegen, so werden, weil diese Kanten in einzelne eckige Lappen aller Kordstücke auslaufen, die Stösse von allen Kordstücken zugleich aufgenommen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der erfindungsgemässen Aus besserungsplatte dargestellt, und zwar zei gen: Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Ausbesse rungsplatte, deren Stufenkreuz nur einseitig in eine Gummiplatte eingebettet ist, und Fig. 2 einen Querschnitt einer Ausbesse rungsplatte mit Gummiplatten auf beiden Seiten des Stufenkreuzes.
Aus friktionierten Kordbahnen, deren parallele Kordfäden also in Gummi eingebet tet sind, sind rechteckige Stücke mit in Längsrichtung laufenden Fäden geschnitten. Zwei gleich grosse Stücke 1a und 1b sind kreuzweise übereinander gelegt. Zwei wei tere gleiche Stücke 2a und 2b, die etwas kürzer und genau oder ungefähr um das gleiche Mass breiter sind als die Stücke la und 1b, sind wieder kreuzweise auf die Stücke la und 1b gelegt. Zwei weitere Stücke 3a und 3b, die gegenüber den Stük- ken 2a und 2b wiederum kürzer und breiter sind, liegen kreuzweise auf den Stücken 2a und 2b. Solche Stückpaare sind in solcher Zahl verwendet, bis die Stücke quadratische Form annehmen.
Statt zwei Quadratstücken ist vorteilhaft nur ein quadratisches Stück 4 mit friktioniertein Kordgewebe verwendet, dessen Fäden senkrecht zueinander liegen.
Diese aufeinander liegenden Kordstücke 1 bis 4 bilden ein Stufenkreuz, dessen Stärke nach - der Mitte zunimmt und dessen Eck- kanten 5 Treppenform besitzen.
Die Kordstücke 1 bis 4 des Stufenkreuzes werden bei der Herstellung lose übereinander gelegt und haften nur durch Adhäsion. So dann nimmt man eine oder auch zwei un- vulkanisierte Rohgummi- oder Kunstgummi platten 6 und 7, mit denen das Stufenkreuz ein- oder beidseitig abgedeckt wird. Das Ganze wird in eine Form gelegt und unter Druck heiss vulkanisiert, so dass das Stufen- kreuz unter Verlaufen seiner Gummischich ten in diese Gummiplatten eingebettet wird.
Die Eckkanten 8 dieser Gummiplatten 6 und 7 werden entsprechend den Treppenkanten des Stufenkreuzes vorteilhaft ebenfalls treppenförmig ausgeschnitten oder auch schräg weggeschnitten, wie bei 9 durch die gestrichelte Linie angedeutet ist.
Die Oberseite der so hergestellten Aus besserungsplatte wird mit einer zum Beispiel den Schwefel enthaltenden selbstvulkanisie renden Kautschukmischung bestrichen und dieser Aufstrich wird durch eine nicht ge zeigte abziehbare Schutzschicht abgedeckt. Wird das Stufenkreuz nur einseitig in eine Gummiplatte eingebettet, so wird die freilie gende Kreuzseite mit der vorgenannten selbstvulkanisierenden Kautschukmischung bestrichen.
Die Ausbesserungsplatten werden in ge eigneten Lagerräumen aufbewahrt, bis sie zur Anwendung gelangen sollen. In diesem Fall wird die Schutzschicht abgezogen und das Reifeninnere und die beschädigte Ge webestelle mit einer die Beschleuniger ent haltenden selbstvulkanisierenden Kautschuk mischung bestrichen und dann wird die Aus besserungsplatte gegen diese Stelle gelegt. Nach Ausfüllen des entsprechend nachge arbeiteten Loches in der Laufschicht des Reifens mit selbstvulkanisierenden Massen wird der Reifen mit dem Schlauch montiert und bandagiert und durch Aufpumpen des Schlauches unter Druck gesetzt, so dass die Ausbesserungsplatte fest gegen das Reifen innere gedrückt wird, wobei die selbstvulka nisierenden Kautschukmischungen die Platte mit dem Reifen zusammenvulkanisieren.
Die Ausbesserungsplatte wird mit der Richtung des Pfeils 10 in Laufrichtung des Reifens eingelegt. Dadurch wird der Stoss zugleich von den Lappen 11 aller Kord stücke aufgenommen, die sich an den Kreu zungspunkten 12, 13, 14, 15 und so weiter zu einer immer dickeren Platte vereinigen.
Bei der Herstellung der Platte können die einzelnen Kordstücke 1 bis 4 auch mit einer selbstvulkanisierenden Kautschuk- mischung bestrichen und dann in der be schriebenen Weise kreuzweise übereinander gelegt werden. Das so hergestellte Stufen kreuz und die abdeckenden Gummi- bezw. Kunstgummiplatten 6 und 7, die in diesem Fall fertig vulkanisierte Platten sind, wer den dann ebenfalls mit selbstvulkanisie renden Kautschukmischungen bestrichen und zusammengefügt. Die Kordstücke ver binden sich dann durch Selbstvulkanisa tion untereinander und mit den abdecken den Gummiplatten 6 und 7.
Dies hat den Vorteil, dass keine Heissvulkanisierpres- sen erforderlich sind, jedoch den Nachteil, dass das Stufenkreuz nicht so gut in die Gummiplatten eingebettet liegt, wie bei der Heissvulkanisation unter Druck, bei der sich alle Lücken mit Gummi füllen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Platte zur Ausbesserung von Automobil luftreifen mit beschädigter Gewebeschicht unter Verwendung von stufenweise verschie- den dimensionierten, in abdeckenden Gummi schichten eingebetteten, friktionierten Kord stücken, von denen die Fäden je zweier be nachbarter Stücke kreuzweise zueinander ver laufen, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei gleich grosse rechteckige Kordstücke kreuz weise übereinander liegen, wobei jeweils die nachfolgenden Stücke gegenüber den vorge henden Stücken bis zur Erreichung der Quadratform kürzer und breiter sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Ausbesserungsplatte für Automobil luftreifen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das .oberste Quadratstück des Stufenkreuzes ein friktioniertes Kord gewebe aufweist. 2. Ausbesserungsplatte für Automobil luftreifen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da:ss das Stufenkreuz in Gummiplatten einge bettet ist.
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