CH219219A - Verfahren zum Warmhärten von Stählen. - Google Patents

Verfahren zum Warmhärten von Stählen.

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CH219219A
CH219219A CH219219DA CH219219A CH 219219 A CH219219 A CH 219219A CH 219219D A CH219219D A CH 219219DA CH 219219 A CH219219 A CH 219219A
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CH
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steels
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alkali
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baths
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Deutsche Gold-Und Sil Roessler
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Degussa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/18Hardening; Quenching with or without subsequent tempering
    • C21D1/19Hardening; Quenching with or without subsequent tempering by interrupted quenching
    • C21D1/20Isothermal quenching, e.g. bainitic hardening

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Description


  Verfahren zum Warmhärten von Stählen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Härteverfahren für Stähle aller Art,  insbesondere Werkzeug- oder Vergütungs  stähle     bezw.        aufgekohlte    Einsatzstähle.  Zwecks Warmhärtung hat man bisher diese  Stähle in     cyanidreichen    Bädern auf höhere  Temperaturen erhitzt und sodann in einem  Salzbad von niedrigerer Temperatur ab  geschreckt. Um in dem     Erhitzungsbad    die  schädliche     Entkohlung    zu verhindern, muss  ten dabei bisher     höhere        Cyanidgehalte    vor  gesehen werden.

   Als     Abschreckbäder    kom  men     praktisch        Alkalinitrate    oder Gemische  von diesen mit     Alkalinitriten    in Frage.  Wenn man nunmehr :die Stähle aus dem       cyanidhaltigen        Anwärmebad    in die     nitrat-          bezw.        nitrithaltigen        Abschreekbäder    über  führt, so treten     leicht    unliebsame     Zersetzun-          gen    oder gar Explosionen auf, insbesondere  wenn der     Cyanidgehalt    des Bades,

   um die       Entkohlung    zu verhindern, hoch gewählt  worden war, wie das bisher unerlässlich er-    schien. Es lässt sich nicht vermeiden, dass bei  der Überführung der Werkstücke aus dem       Anwärmebad    in das     Abkühlbad    anhaftende  Salzmengen aus dem Erwärmungsbad in das       Nitratbad    gelangen. Da, wie erwähnt, hier  bei Explosionen und     Zersetzungen    auftreten  können, hat sich dieses Verfahren in der  Praxis, nur schwer eingeführt.

   Versuche, die       üblichen,        bekannten        Anwärmebäder    so     zusam.-          menzusetzen,-dass    sie ganz oder nahezu frei  von     Cyanid    waren, schienen aus dem     Grunde     nicht gangbar, weil sodann während des An  wärmeres eine unerwünschte     Entkohlung    auf  trat.  



  Es wurde nunmehr gefunden, dass es  unter bestimmten Bedingungen möglich ist,  das     Anwärmen    in einem     cyanIdhaltigen    Bad  und das Abschrecken in einem     nitrathaltigen     Bad durchzuführen, ohne dass     die    oben ge  nannten Nachteile in Erscheinung treten.  



  Das Verfahren der vorliegenden Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass man      die Stähle zunächst in einem Schmelzbad,  welches     Alkalieyanid    in Mengen von 1 bis       101'o,    vorteilhaft 3 bis<B>-570,</B> sowie Verbin  dungen der     Erda.lkalimetalle    enthält, auf  Temperaturen von<B>700</B> bis 1000  erwärmt  und sodann in einem zweiten Schmelzbad,  welches. Nitrate der     Alkalimetalle    enthält,  auf eine Temperatur zwischen     1.30    und 500 ,  vorteilhaft auf     ea.    200 , abschreckt.  



  Die Erwärmungsbäder     können    z. B. Ha  logenide     und/oder    Oxyde     bezw.    Karbonate  der Erdalkali- und gegebenenfalls der Al  kalimet.alle enthalten. Sehr gute     Ergebnisse          -werden    erzielt mit Erwärmungsbädern von  folgender Zusammensetzung:  
EMI0002.0012     
  
    Na.CN <SEP> 3-5 <SEP> Teile
<tb>  BaCl <SEP> 30-60 <SEP> "
<tb>  NaCl <SEP> 10-30 <SEP> ,
<tb>  KCl <SEP> 20-40 <SEP> ,       Für     Abschreckbäder    kommt z.

   B. folgende       Zusammensetzung    in Betracht:  
EMI0002.0015     
  
    NaN0ea. <SEP> 50 <SEP> Teile
<tb>  KNO <SEP> ä <SEP> ", <SEP> 50 <SEP> "       Dabei ist es mitunter von Vorteil, den Ab  schreckbädern, die neben den Nitraten der     Al-          kalimetalle    auch     Alkalimetallnitrite    enthal-         ten        können,    geringe Mengen     Chromate    zu  zufügen zur Stabilisierung der Bäder und  zur Schonung der     Baübehälter.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Warmhärten von Stählen, dadurch gekennzeichnet, dass man diese zu nächst in einem Schmelzbad, welches Alkali cy anid in It'Iengen von 1 bis<B>10%</B> sowie Ver- bindungen der Erdalkalimetalle enthält, auf Temperaturen von 700 bis<B>1000'</B> erwärmt und sodann in einem zweiten Schmelzbad, welches Nitrate der Alkalimetalle enthält, auf eine Temperatur zwischen 150 und 500 abschreckt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Absühreck- bad Alkalimetallnit-rite enthält. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschreckbad noch geringe Mengen von Chromaten enthält.
CH219219D 1939-05-16 1940-04-15 Verfahren zum Warmhärten von Stählen. CH219219A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931772C (de) * 1952-12-14 1955-08-16 Albert Erdmann & Co Erwaermungssalzbad fuer kohlenstoffhaltige, legierte Staehle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931772C (de) * 1952-12-14 1955-08-16 Albert Erdmann & Co Erwaermungssalzbad fuer kohlenstoffhaltige, legierte Staehle

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