CH218902A - Verfahren zur Herstellung einer Kopiervorlage für Druckzwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kopiervorlage für Druckzwecke.

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CH218902A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B13/00Equipment specially adapted for photographing mounted characters or the like, e.g. advertisements, lines
    • B41B13/02Equipment specially adapted for photographing mounted characters or the like, e.g. advertisements, lines the characters being composed or mounted by hand, and photographed simultaneously
    • B41B13/04Equipment specially adapted for photographing mounted characters or the like, e.g. advertisements, lines the characters being composed or mounted by hand, and photographed simultaneously with means for justifying
    • B41B13/08Equipment specially adapted for photographing mounted characters or the like, e.g. advertisements, lines the characters being composed or mounted by hand, and photographed simultaneously with means for justifying by optical line correction

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  • Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer     Kopiervorlage    für     Druckzwecke.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur     Herstellung    einer Kopiervorlage  für     Druckzwecke.     



  Es ist bekannt (s. auch die amerikanische       Patentschrift    Nr.<B>1992)</B> 0l7), einen mit  Schreibmaschine geschriebenen Zeilensatz  durch einen mechanischen Dehnungsvorgang  zeilenweise auszuschliessen, das heisst auf  gleiche Länge zu bringen, um .auf     diese     Weise eine     umdrnekfähige    Kopiervorlage zu  erhalten. Dieses Verfahren hat zur Voraus  setzung, dass ein dehnungsfähiger Werkstoff,  zum Beispiel ein Kreppapier, Träger der  geschriebenen Zeilen ist, und     dass    für jede  einzelne     Zeile    ein besonderer Streifen aus  diesem Werkstoff vorgesehen wird.  



  Der Nachteil     dieses        bekannten    Verfah  rens ist in erster Linie .darin zu sehen, dass  durch die Dehnung des Zeilenträgers die Ge  fahr besteht, unscharfe Konturen der ausge  schlossenen Zeilen zu erhalten. Dies ist ein  mal     auf    die Nachgiebigkeit des Werkstoffes    an sich zurückzuführen, zum andern darauf,  dass keine Gewähr dafür gegeben ist, dass der       Werkstoff        ,sich    bei der     Dehnung    über .seine       ganze    Länge hinweg gleichmässig     ,dehnt.     



  Ein weiterer Mangel besteht in ,der Um  ständlichkeit des     Verfahrens,    da mit der       Schreibmaschine    nicht ein durchgehendes  glatt,     sündern    einzelne Streifen beschrieben  werden. Auch ist es     erforderlich,        .dass    das       Verfahren    mit besonderer Sorgfalt durchge  führt wird, da unbedingt     vermieden        werden     muss, dass der ausgeschlossene     Schreibmasehi-          nensatz    ,durch die verschiedenen,

   an die     Ge-          schicklichkeit    des     Arbeiters        besonders.    hohe       Anforderungen        stellenden:    Handhabungen eine  für die Weiterverwendung     im    Kopierverfah  ren ungeeignete Form erhält, sei es     beispiels-          weise,    dass der     mechanische    Dehnungsvor  gang etwas zu weit     getrieben    wird und wie  der     teilweise    rückgängig gemacht werden  muss, sei es,

   dass durch ein zu     schnelles    Deh  nen der Werkstoff beschädigt oder noch un  gleichmässiger     gedehnt        wird..         Alle diese     Schwierigkeiten    werden erfin  dungsgemäss dadurch     überwunden,    dass die  Längenänderung der Zeilen auf optischem  Wege     erfolgt.    Dies lässt sich beispielsweise  so durchführen, dass der auf einem durch  gehenden Blatt maschinengeschriebene Text.  zeilenweise durchleuchtet     bezw.    angestrahlt  wird, mit dem Erfolg, dass die zwischen dem       Sehreibmasehinenblatt    und der     liebtempfind-          liehen.Anordnung,    z.

   B. einem Film, der als  Kopiervorlage dient, vorgesehene optische       Einrichtung    die     Zeilen    in übereinstimmen  der,     gewünschter    gleicher Länge ohne merk  bare Änderung der Höhe der einzelnen Zeilen  auf der Kopiervorlage abbildet.

   Irgendwelche  aus der     'Werkstoffbeschaffenheit    sieh erge  benden Zufälligkeiten können bei einem sol  chen Verfahren vermieden werden, und es  kann für eine einwandfreie Wiedergabe der  Zeilen in der Kopiervorlage     zweckmä.ssiger-          weise    dadurch eine Gewähr     gegeben    werden,       dass    die geschriebenen     Buchstaben    oder Typen  in einer sehr dünnen, lichtundurchlässigen  Fläche die     Unterlage,        beispielsweise    das  Schreibmaschinenblatt, abdecken.

   und da  durch eine sehr scharfe Abgrenzung der  durchtretenden oder     reflektierten        Lichtstrah-          lenbündel    bewirken. In diesem Falle liegt  auch ein wesentlicher     Unterschied    gegen  über dem aus der deutschen Patentschrift  Nr.

   639475 bekannt gewordenen Verfahren  zum Ausschliessen bei     Lichtsetzmaschinen.    In       dieser    Patentschrift wird nebenher ein Vor  schlag angegeben, der darin besteht, die     un-          ausgeschlossene    gesetzte Zeile durch ein     Spe-          ziaobjektiv    in solcher Weise zu reproduzie  ren,     ,dass    die     Zeile    ihre Masse nur in der  Längsrichtung vergrössert.

   Es liegt im Wesen  der     Lichtsetzmaschinentechnik    und der     un-          ausgeschlossenen    gesetzten Zeile,     da.ss        sclia-          blonenartige    einzelne Körper durch     Neben-          einanderreihung    zu der jeweiligen     Zeile    zu  sammengefügt werden.

   Die Abbildung einer  solchen Zeile erfolgt dadurch, dass das Licht  strahlenbündel nacheinander durch die Hohl  räume der     einzelnen    Schablonen hindurchge  worfen wird (s. hierzu auch     Klimsch,        Jahr-          buch    des graphischen     Gewerbes,        Jahrgang       1940, Band 33,     Seiten    245-253,     insbeson-          dere    S. 249).

   Abgesehen davon, dass der in  der     Liehtsetzmaschinentechnik    notwendige  Setzvorgang das Verfahren sehr umständlich  macht, führt der geschilderte     Durehleueh-          tungSvorgang    zu einer weniger scharfen Ab  bildung auf der Kopiervorlage als     bei    dein  Verfahren gemäss der Erfindung. Diese Un  schärfe beruht darauf, dass die Umgrenzung  der Hohlräume der einzelnen     .Schablonen    zu  einer     stärkeren    Beugung des Lichtes, also zu  einer weniger scharfen Abgrenzung der  Lichtbündel führt als in dem Fall, in wel  chem eine sehr dünne, lichtundurchlässige  Schicht den Weg der     Lichtstrahlen    behin  dert.  



       Zweckmässig    wird zur Durchführung des  erfindungsgemässen Verfahrens ein     anamor-          photisches        bezw.        pankratisclies    Linsensystem       benutzt,    wobei lediglich an einer optischen       Messvorriehtung    die jeweilige Zeilenlänge  eingestellt zu werden braucht, um die Aus  lösung der Belichtung des     Zeilentriägers    zu  betätigen. Das erfindungsgemässe Verfahren  ermöglicht im übrigen eine hohe Betriebs  sicherheit und eine grosse Arbeitsgeschwin  digkeit:.  



  Zur Veranschaulichung des erfindungsge  mässen Verfahrens ist in der Zeichnung bei  spielsweise schematisch eine Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens in einer Ab  bildung gezeigt.  



  1 ist der Träger der ungleich langen, zum  Beispiel mit     Schreibmaschine    geschriebenen  Zeilen. Bei " ist eine Lichtquelle und bei 3  eine     Schlitzblende    oder dergleichen angedeu  tet-. 4 gibt die Optik wieder, und bei 5 ist  die Kopiervorlage in Form eines endlosen  Bandes     veranschaulicht.     



  Die     Arbcitstveise    ist folgende:  Von der     Lichtquelle    2 ausgehend, wird  ein     chtrch    den Schlitz der Schlitzblende 3     be-          ;grenztes        flaches        Liebtst.rahlenbündel    auf den       7eilentrüger    1 geworfen. Das     Liehtstrahlen-          biitidel        durchsetzt    den Zeilenträger und ge  langt in die Optik 1, die das Lichtbündel  nunmehr gegen die Kopiervorlage     ä    hinleitet.

    Vor der Kopiervorlage ist ein nicht gezeig-           ter        Schlitzverschluss    vorgesehen, der ein     Mass     der Zeilenlänge trägt und das Lichtbündel  abfängt. Die durchleuchtete Zeile erscheint  auf dem Verschluss und wird durch Verän  derung der Stellung der Optik auf die Mass  länge gebracht. Nach Öffnen :des     .Schlitz-          verschlusses    trifft das, Lichtbündel auf die  Kopiervorlage 5, wo eine Zeile 6 in der be  stimmten gewünschten Länge abgebildet  wird. Dieser Vorgang wiederholt sich für  jede der Zeilen des Zeilenträgers 1, so dass  sieh, wie .die Abbildung auch andeutet, auf  der     Kopiervorlage    5 jeweils gleich lange Zei  len vorfinden.

   Die Höhe dieser Zeilen bleibt  unverändert.  



  Dieses optische Verfahren lässt sich auch  insofern abwandeln, als man, wie in der       Zeichnung    punktiert angedeutet, die Licht  quelle 2' und die dazugehörige Schlitzblende  3' auf der gleichen Seite in     bezug    auf den  Zeilenträger 1 anordnen kann wie die Optik.       Als    Werkstoff für den Zeilenträger 1 wird  man in diesem Falle zweckmässig einen licht  reflektierenden Werkstoff verwenden. Das  Strahlenbündel gelangt dann durch Reflexion    zur Optik 4 und von dort zu der     Xopier-          vörlage    5.  



  Die Kopiervorlage kann beispielsweise  unmittelbar für das     Offsetdruckverf.ahren          ausgenutzt    werden, so dass sieh mit     Hilfe    des       vorbeschriebenen    Verfahrens, vom einfachen,  auf einem durchgehenden     Schreibmaschinen-          bogen    befindlichen Schreibmaschinensatz aus  gehend, ohne Anwendung von Setzmaschinen  und unter Ausschluss von mechanischen       Dehnungsvorgängen,ein    einwandfreies Druck  werk herstellen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Kopier vorlage für Druckzwecke, bei welchem ein ge schriebener Zeilensatz durch Längenänderung jeder .einzelnen Zeile angeschlossen und auf einen durchsichtigen Träger mit lichtemp findlicher Schicht projiziert wird, dadurch gekennzeichnet, dass .die Längenänderung der Zeilen auf optischem Wege erfolgt.
CH218902D 1940-02-13 1941-02-06 Verfahren zur Herstellung einer Kopiervorlage für Druckzwecke. CH218902A (de)

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