CH218436A - Dörrapparat. - Google Patents

Dörrapparat.

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CH218436A
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CH
Switzerland
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metal hood
dehydrator
hood
sheet metal
sheet
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Inventor
A Zimmerli
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A Zimmerli
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Dörrapparat.    Namentlich in letzter Zeit sind Dörr  apparate in den Handel gekommen, die aus  einem     Heizuntersatz    bestehen, mit mehreren  über diesem aufgebauten, direkt aufeinander  sitzenden     Dörrkurden,    deren Aussenränder den  Aussenmantel des Dörrapparates bilden.

   Das  Dörrgut breitet sich bei dieser     Konstruktion     bis zu den     Aussenrändern,    also bis zur Innen  wand des Apparates aus; somit kann die in  den     untern.        Hurden    mit Feuchtigkeit ge  sättigte, abziehende     Warmluft    nicht un  gehindert durch die Deckelöffnung ent  weichen, .sondern     muss    auch die obern     Hurden     passieren. Dies bewirkt eine Verzögerung des  Dörrprozesses mit Bezug auf das Dörrgut der  obern     Hurden,    dies um so mehr, als die Luft  zirkulation nicht regelbar ist. Diese Nach  teile sucht vorliegende Erfindung zu be  heben und den Dörrapparat mit praktischen  Neuerungen auszustatten.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Dörrapparat, der aus einem     Heiz-          untersatz,    einer darüber aufgebauten Blech  haube und in dieser übereinander auswechsel-    bar gelagerten Dörrkurden besteht. Das Neue  besteht nun     darin,    dass die Blechhaube oben  eine für den Abzug der     Warmluft    und  Feuchtigkeit bestimmte Austrittsöffnung in  Form     eines    Luftspaltes besitzt, dessen Breite       mittels    eines in der Höhe verstellbaren  Deckels regelbar ist, wobei der Spalt ganz  verschliessbar ist.

       Ferner    befindet sich     unter     diesem Deckel ein Aufhängerost zur Auf  hängung von an der Warmluft zu trocknen  den Waren. Ausserdem sind die Blechhaube  und die     Dörrkurden        aussenumfanglich    in  bezug aufeinander derart dimensioniert, dass  zwischen der Innenwand der Blechhaube und  dem Aussenrand der eingesetzten Dörrkurden  freier Raum für die     Warmluftzirkulation     verbleibt.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes     ist    auf beiliegender       Zeichnung    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 den Dörrapparat im Vertikal  schnitt, zum Teil in Ansicht,       Fig.    2 denselben im     Grundriss        bezw.    im       Querschnitt,              Fig.    8 ist eine Einzelheit.  



  Der     Heizuntersatz    des     dargestellten    Dörr  apparates weist einen     Unterteil    1 auf, der  Träger eines     Bodens    2     ist.    Eine     Schutzplatte     3 befindet sich distanziert unter dem mit  Luftlöcher 4 versehenen, daselbst vertieften  Boden     \_?.    Die Bodenvertiefung 5 dieses Bo  dens 2 ist von einem     aushebbaren,

      mit Luft  löchern 6 und     Luftschlitzen        i        ausgestatteten          Luftverteilungsteller    8     überdeckt..    Der Bo  den 2 weist ferner noch Luftlöcher 6' auf.  9 ist ein     kreisringartiger,    elektrischer Heiz  körper mit     Steckerdose    10.  



  Über     dein    Boden 2 ist eine Blechhaube  aufgebaut.     Sie    besitzt oben einen zentrisch  angeordneten Deckel 14, der mit dem     Ka-          lottenteil    12 eine     Austrittsöffnung    15 für  den Abzug der mit     Feuchtigkeit    gesättigten  Warmluft bildet. Ein     gitterartiger    Auf  hängerost 13 befindet sich unterhalb dieser       Austrittsöffnung    15. Dieser Rost ist für die  Aufhängung von an der Warmluft zu trock  nendem Fleisch     etc.        bestimmt.    Hierfür sind  zweckmässig Haken vorgesehen.

   Die Aus  trittsöffnung 15 hat die Form eines zwischen  dem     Kalottenteil    12 und dein in der Höhe  einstellbaren Deckel 14     befindlichen,    regel  baren Luftspaltes, der auch ganz verschliess  bar ist. Zwecks Regulierung des Deckel  abstandes kann der Deckel 11     eine        Schraube     16 aufweisen, die sich in einer     Mutter    17     des     Aufhängerostes 13 drehbar abstützt, so dass  der Deckel gedreht werden kann, welche       Drehbe@vegung    das Heben und Senken des  Deckels     bezw.    die Veränderung der Luft  spaltbreite bewirkt.  



  Die     Dörroste        bestehen    vorzugsweise aus       flachen    Drahtkörben. Sie können in Abstän  den voneinander zwischen     Rastenstegen    18,  19 seitlich distanziert übereinander in die  Blechhaube eingeschoben     \werden.    Die Blech  haube 11 mit ihrem Mantel und die     Dörr-          hurden    20 sind     aussenumfanglich    in bezug  aufeinander derart dimensioniert, dass zwi  schen der Innenwand der Blechhaube und  dem Aussenrand der     eingesetzten    Dörrkurden  20 freier     Durchzugsrauin    21 für die Warm-         luftzirkulation    verbleibt.

   t s     wird    damit     be.          zweckt,    dass ein Grossteil der in den     unteri          Hurden    mit Feuchtigkeit gesättigten Warm  luft der Innenwand des     Haubenmantels    11  entlang hochansteigend aus der     Offnung   <B>1,5</B>       entweichen    soll.

   Dies soll durch die durch die  Löcher 6' in Richtung des     Pfeils        Il        empor-          steigende    Luft unterstützt     werden.    Somit  kann sich     weniger        Feuchtigkeit    am Dörrgut  der     obern    Lagen niederschlagen, wodurch die  verschiedenen Dörrlagen einem     gleichmässi-          geren        Dörrungsprozess    unterworfen sind.  



  Mindestens einer der     Rastenstege    18, 19  kann in der Vertikalachse aus dem Bereich  der     Dörrhurden    20 gegen die     Innenwand    des  Haubenmantels 11     geschwenkt    werden, indem  dieser vor der Schwenkbewegung so weit an  zuheben ist, dass ein Kniearm 22, der den       Rastensteg    in     dieser    Gebrauchslage sichert,  aus     einem    loch 23 des Bodens 2 tritt.

   Durch  die Entfernung der     Dörrhurden    20 und durch  das seitliche Ausschwingen des rückwärtigen       Rastensteges    19 wird die Freilegung des  Haubeninnenraumes ermöglicht, so dass dieser  zur Aufnahme von Backgut,     Sterilisier-          gläsern        oder    zur Aufhängung von     an    Warm  luft zu trocknendem Fleisch Verwendung  finden kann, für welche Prozesse, wie  Backen, Sterilisieren, Lufttrocknen, die ausser       dem    Dörren mit dein Apparat durchführbar  sind, der Deckel 14 in die jeweils zweckent  sprechende Lage gebracht werden kann.  



  Der Haubenmantel 11 ist     vorteilhaft    in  zwei vertikale Zylinderhälften 24, 25 auf  geteilt.     Während    die Zylinderhälfte 24 starr       niit    dein Boden 2 verbunden ist,     kann    die       Zylinderhälfte    25 als Türe     mittels    des  Handgriffes 26 im     Kreisbogen    hinter die  andere Hälfte bewegt werden. Durch     diese     Türe     können    die     Hurden    20 einzeln und  wahlweise seitlich unabhängig voneinander  in und     aus    dem Apparat gebracht werden.

    Die Blechhaube kann auch mit Schaufenstern  27 zur Beobachtung des zu behandelnden  Gutes versehen     sein.    Diese können in der  Türe selbst sitzen. Ebenso kann an geeigne-           ter    Stelle der Blechhaube ein Thermometer  vorgesehen .sein.  



  Die     Warmluftzirkulation    ist in der Zeich  nung durch Pfeile angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dörrapparat, bestehend aus einem Heiz untersatz, einer darüber aufgebauten Blech haube und in dieser übereinander auswechsel bar gelagerten Dörrhurden, dadurch gekenn zeichnet, dass die Blechhaube oben eine für den Abzug der Warmluft und Feuchtigkeit bestimmte Austrittsöffnung in Form eines Luftspaltes besitzt, dessen Breite mittels eines in der Höhe verstellbaren Deckels regel bar ist, wobei der Spalt ganz verschliessbar ist, und dass unter diesem Deckel sich ein Aufhängerost zur Aufhängung von an der Warmluft zu trocknenden Waren befindet, und dass ferner die Blechhaube und die Dörr hurden aussenumfanglich in bezug aufein ander derart dimensioniert sind,
    dass zwischen der Innenwand der Blechhaube und dem Aussenrand der eingesetzten Dörrhurden freier Raum für die Warmluftzirkulation verbleibt. UNTERANSPRÜC13E 1. Dörrapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die seitlich in die Blechhaube eingesetzten Dörrhurden auf drei Rastenstegen ruhen, wovon mindestens einer bei Nichtgebrauch um seine Vertikalachse aus dem Bereich der Hurden gegen. die Haubenwand schwenkbar ist. 2.
    Dörrapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blechhaube zwei vertikale, sich ergänzende Zylinder hälften aufweist, wovon die eine als hinter die andere Zylinderhälfte schiebbare Türe ausgebildet ist, durch welch letztere das seitliche Ein- und Ausschieben der Dörr- hurden einzeln ermöglicht wird. 3. Dörrapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Blechhaube Schaufenster zur Beobachtung des Dörrgutes während des Dörrprozesses aufweist. 4. Dörrapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Haken vorgesehen sind, um Fleisch am Aufhängerost aufzuhängen.
CH218436D 1941-06-04 1941-06-04 Dörrapparat. CH218436A (de)

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