CH217831A - Spitzenlose Schleifmaschine. - Google Patents

Spitzenlose Schleifmaschine.

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CH217831A
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Aktiebolag Lidkoepin Verkstads
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Lidkoepings Mekaniska Verkstad
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/18Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Spitzenlose Schleifmaschine.    Die bei einer spitzenlosen Schleifmaschine  direkt mit dem Werkstück zusammenwirken  den Teile sind die Schleifscheibe, die Gegen  scheibe und die Stützschiene. Diese drei       Teile    sind relativ zueinander     verstellbar.    Bei  einigen Konstruktionen ist die     Stützschiene     im Maschinenbett fest angebracht, und die  Schleif- und Gegenscheiben sind auf Schlit  ten gegenüber dieser Stütze verschiebbar an  geordnet. Bei andern Konstruktionen     ist    die  Schleifscheibe direkt auf dem     Maschinenbett     gelagert, und die Gegenscheibe und die Stütz  schiene sind relativ zu dieser beweglich.

   Die  Achse der Schleif- und Gegenscheibe können  entweder parallel     zueinander    sein, beim so  genannten Einstechschleifen, oder die eine  der Achsen kann in einem gewissen Winkel,  vorzugsweise 0 bis 6  , zu der andern zum  Erzielen einer axialen Verschiebung des  Werkstückes während des Schleifens verstell  bar sein. Bei den bisher bekannten spitzen  losen Schleifmaschinen mit verschiebbaren    Schleif- und Gegenscheiben sind die Schleif  scheibe und die Gegenscheibe in ein und der  selben Richtung, gewöhnlich in waagrechter  Richtung, verschiebbar. Während des Schlei  fens liegt das     Werkstück    gegen die Gegen  scheibe und die     Stützschiene    an.

   Damit  durch das Schleifen eine allmähliche Ver  minderung der     Unrundheit    des     Werkstückes     erzielt wird, ist die     Stützschiene    auf solche  Weise zu verstellen, dass die Mitte des Werk  stückes etwas oberhalb     bezw.    auf der Seite  des     schmälsten    Teils des     Schleifmauls    liegt,  falls Schleif- und Gegenscheibe übereinander  geordnet sind, so dass das Werkstück frei  ist, gegen den mehr Raum bietenden Teil  des Schleifmauls, also nach der entgegen  gesetzten Seite des Schleifmauls zu, auszu  weichen.

   Die Stellung des Werkstückes zur  Schleif- und     Gegenscheibe    ist von ausschlug  gebender Bedeutung für die beim Schleifen zu  erhaltende Genauigkeit betreffend Rundheit  des Werkstückes. Bei den bereits bekannten      Maschinen ist diese Stellung für verschiedene  Durchmesser des Werkstückes verschieden  und variiert ausserdem für     verschiedene     Durchmesser der Schleif- und Gegenscheibe.  Um das     bestmögliche    Schleifergebnis zu er  zielen, muss deshalb die Lage eines Werk  stückes mit einem gewissen Durchmesser je  nach dem Verschleiss der Scheiben geändert  werden.  



  Bei einer näheren Untersuchung hat es  sich gezeigt, dass der für das Ergebnis des  Schleifens ausschlaggebende Wert der Win  kel zwischen denjenigen Tangenten ist, die  durch die Berührungspunkte des Werkstückes  mit der Schleifscheibe bezw. mit der Gegen  scheibe gehen. Dieser Winkel kann zweck  mässig einen Wert zwischen 5 und 20' haben,  und zum Beispiel etwa 10   betragen. Man  sollte also von einem gewissen gewünschten  Winkel, beispielsweise<B>10',</B> ausgehen können  und für jede Kombination von Durchmessern  der Schleifscheibe, des Werkstückes und der  Gegenscheibe berechnen, wo das Werkstück  angeordnet sein muss, damit der gewünschte  Winkel zwischen den Tangenten erhalten  wird.

   Auf diese Weise kann allerdings eine  richtige Verstellung der Stützschiene erhal  ten werden, aber wenn auch Kurven und Ta  bellen für entsprechende Werte aufgestellt  werden, so wird trotzdem die Verstellung der  Stützschiene eine     zeitraubende    Operation, die  kaum mit unqualifizierter Arbeitskraft aus  geführt werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung, die eine spit  zenlose Schleifmaschine mit Schleif- und Ge  genscheibe und mit Stützschiene betrifft, er  möglicht es, den     gewünschten    Winkel zwi  schen den genannten Tangenten zu erhalten.  Die Erfindung zeichnet sich aus durch zwei  in einem     Winkel    relativ zueinander verschieb  bare Schlitten zur     gegenseitigen    Verschie  bung der Schleif- und der Gegenscheibe in  der Querrichtung zu den Drehachsen dieser  Scheiben. Die Stützschiene kann hierbei so  eingestellt werden, dass die Verbindungslinien  zwischen Werkstückmittel und der Mitte der  Gegenscheibe bezw. der Schleifscheibe einen  Winkel von 180   bilden, abzüglich des ge-    wünschten Winkels zwischen den genannten  Tangenten.  



  Die Erfindung ermöglicht eine Kürzung  der für die Verstellung der Stützschiene er  forderlichen Zeit und ermöglicht, das Werk  stück in die richtige Lage zur Schleifscheibe  und zur Gegenscheibe zu bringen.  



  Weitere Vorteile von speziellen Ausfüh  rungen gehen aus der nachfolgenden Be  schreibung im Zusammenhang mit den bei  gefügten Zeichnungen hervor, die eine be  kannte Schleifmaschine und einige beispiels  weise Ausführungsformen der Erfindung ver  anschaulichen.  



  Fig. 1 zeigt den bisher üblichen geo  metrischen Zusammenhang     zwischen    den  arbeitenden Teilen und dem Werkstück     einer     spitzenlosen Schleifmaschine.  



  Fig. 2 zeigt schematisch eine spitzenlose  Schleifmaschine bereits bekannter Konstruk  tion.  



  Fig. 3 zeigt schematisch eine ein Bei  spiel bildende spitzenlose Schleifmaschine.  Fig. 4 zeigt ein weiteres Beispiel.  



  Fig. 5 und 6 zeigen die Gegenscheibe die  ses Beispiels in zwei verschiedenen Lagen.  Fig. 7 ist eine senkrechte Projektion einer  weiteren Ausführungsform,     und     Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungs  form. In sämtlichen Figuren sind entspre  chende Teile mit gleichen Hinweiszeichen  versehen.  



  In Fig. 1 ist der bisher übliche geo  metrische Zusammenhang zwischen der  Schleifscheibe 1, der Gegenscheibe 3 und dem  auf der Stützschiene 5 ruhenden Werkstück 6  veranschaulicht. Die Drehachsen der Schleif  scheibe 1 und der Gegenscheibe 3 sind zuein  ander parallel und liegen in einer Ebene     a-a,     die waagrecht sein oder eine geneigte Stel  lung zur Horizontalebene     einnehmen    kann.  In     Fig.    1 und 2 wird die Ebene     a-a    als  waagrecht angenommen. Unter der Ebene       a---a    befindet sich die Stützschiene 5, die mit  zwei geneigten, einen Winkel bildenden Stütz  flächen 7, 71 versehen ist.

   Wie aus der     Fig.    2  ersichtlich, wird die Schleifscheibe 1 von  einem     Schleifscheibenschlitten    2 und die Ge-      genscheibe 3 von einem Gegenscheibenschlit  ten 4 getragen. Die beiden Schlitten werden  von einem in Fig. 1 und 2 nicht gezeigten  Gestell getragen. Sie sind in einer und der  selben Richtung parallel zur Ebene a-a ver  schiebbar, und die Stützschiene ist in einer  gegen die Ebene a-a senkrechten Richtung  verstellbar.

   Vor dem Schleifen werden der Ge  genscheibenschlitten und die Stützschiene so  verstellt, dass ein Werkstück oder ein Modell  mit den Abmessungen des fertiggeschliffenen  Werkstückes zur Anlage gegen die Stütz  fläche 7 der     Stützschiene    sowie gegen die  Gegenscheibe kommt, was am deutlichsten     in     Fig. 1 gezeigt ist. Die Stützschiene 5 soll  ferner auf eine solche Höhe eingestellt sein,  dass die Achse des Werkstückes sich auf einer  gewissen Höhe über der Ebene a-a befindet.  Das Werkstück erhält somit die Möglichkeit,  nach einem mehr Raum bietenden Teil 30 des  Schleifmauls oberhalb des Werkstückes aus  zuweichen, und das Schleifen verursacht eine  allmähliche Verminderung der Unrundheit  des Werkstückes.

   Die zweckmässigste Höhe  wird verschieden für verschiedene Durch  messer von Schleifscheibe, Gegenscheibe und       Werkstück,    und die Wahl einer     geeigneten     Höhe     h    war deshalb beim Schleifen auf spit  zenlosen Schleifmaschinen bisher bekannter  Konstruktion mit Schwierigkeiten verbunden.  



  Der Winkel zwischen der Ebene a-a und  der Verbindungslinie zwischen den Mittel  punkten der Gegenscheibe und des Werk  stückes ist in Fig. 1 mit v, bezeichnet, und  der Winkel zwischen der Ebene a-a und der  Verbindungslinie     zwischen    den     Mittelpunkten     der Schleifscheibe und des Werkstückes     ist     mit     v.        bezeichnet.    Da die durch die Berüh  rungspunkte des Werkstückes mit der Gegen  scheibe und der Schleifscheibe gehenden Tan  genten t1 und t2 die erwähnten Verbindungs  linien unter rechten Winkeln schneiden, bil  den die beiden Tangenten miteinander einen  Winkel von v1 -i- v2 = v. Es hat sich ge  zeigt, dass der Wert v1 -I- v2 = v von mass  gebender Bedeutung für das Ergebnis der  Schleifung ist.

   Der Winkel v liegt vorteil  haft     zwischen    5 und 20   und kann für sehr    verschiedene     Schleifverfahren    und für ver  schiedene Werte der     Durchmesser    der Schleif  scheibe, der Gegenscheibe und des     Werkstük-          kes    auf einen bestimmten Wert, geeigneter  weise 10  ,     wie    auf der     Zeichnung    veran  schaulicht,     fixiert    werden.  



  Die spitzenlose Schleifmaschine nach  Fig. 3 ist von solcher Bauart, dass der ge  wünschte Winkel zwischen den fraglichen  beiden     Tangenten    des     Werkstückes    selbst  tätig erhalten wird.  



  Die     Schleifscheibe    1 wird von einem  Schlitten 2 und die Gegenscheibe 3 von einem  Schlitten 4 getragen. Der Gegenscheiben  schlitten 4 ist bei diesem Ausführungsbei  spiel in horizontaler Richtung verschiebbar;  während der Schleifscheibenschlitten 2 in  einer     Richtung    verschiebbar     ist,    die mit der  Horizontalebene einen Winkel von     180-v     bildet, wobei v dem     gewünschten        Winkel    zwi  schen den Tangenten in den Berührungs  punkten des Werkstückes     mit    der Schleif  scheibe und der Gegenscheibe     entspricht.    Die  Schlitten sind in Führungen des Maschinen  bettes gelagert,

   die den stumpfen Winkel       180-#v    bilden. Die     Stützschiene    5 der Ma  schine     ist    vertikal verstellbar und wird auf  solche Höhe verstellt, dass die Achse eines  auf derselben ruhenden, noch nicht bearbei  teten Werkstückes in derselben Horizontal  ebene b-b liegt, wie die Drehachse der Ge  genscheibe.

   Die Stützschiene ist ferner zum  Schleifscheibenschlitten so angeordnet, dass  die Achse des noch nicht bearbeiteten Werk  stückes mit der Schnittlinie zwischen der die  Drehachse der Gegenscheibe     enthaltenden     Horizontalebene b-b sowie mit einer zur  Verschiebungsrichtung des     Schleifscheiben-          schlittens    parallelen,     die    Drehachse der  Schleifscheibe enthaltenden Ebene     c-c    zu  sammenfällt. Schleif-     und    Gegenscheibe kön  nen also, wie ersichtlich, mit den Schlitten  in der     Querrichtung    zu     ihren    Drehachsen  verstellt werden.

   Die Führung des Gegen  scheibenschlittens verläuft waagrecht, wäh  rend die Führung des     Schleifscheibenschlit-          tens    von der Stützschiene weg um einen zwi  schen 5 und 20   liegenden Winkel abwärts      geneigt     ist.    Dieser Winkel beträgt zweck  mässig 10  .

   Wenn die Achse des Werkstückes  mit der     erwähnten    Schnittlinie zusammen  fällt und die Schleifscheibe in     Berührung    mit  dem Werkstück gebracht wird, bilden die  mit der Schleifscheibe und der Gegenscheibe  gemeinsamen Tangenten des Werkstückes  miteinander den gewünschten Winkel     v     (= 10'), und der gleiche Winkel wird immer  erhalten, unabhängig von der Durchmesser  verminderung der Gegenscheibe und der  Schleifscheibe durch Abnutzung und Abrich  tung. Die Durchmesserverminderung des  Werkstückes während des Schleifens ist so  unbedeutend, dass sie keine wesentliche Ein  wirkung auf den Winkel zwischen den Tan  genten hat.

   Die für die Einstellung vor dem  Schleifen erforderliche Höhenverstellung der  Stützschiene ist also so vorzunehmen, dass  die Achse des Werkstückes eine bestimmte  Lage einnehmen wird.  



  Beim Beispiel nach Fig.4 werden der Schleif  scheibenschlitten 2 und der Gegenscheiben  schlitten 4 von einem kastenförmigen Gestell  10 getragen. Die Schleifscheibe 1 wird von  einem auf dem Schleifscheibenschlitten mon  tierten Motor 11, und die Gegenscheibe von  einem innerhalb des Gestelles angebrachten  Motor (auf der Zeichnung nicht gezeigt) an  getrieben. Die Gegenscheibe 3 ist nicht  direkt auf dem Gegenscheibenschlitten 4, son  dern auf einem Spindelstock 12 montiert, der  auf dem Schlitten 4 um eine in der Ebene  d-d liegende Schrägstellungsachse drehbar  gelagert ist, und zwar zum Zwecke der  Schrägstellung der Drehachse der Gegen  scheibe in einem grösseren oder kleineren  Winkel, gewöhnlich 0 bis 6  , relativ zur  Schleifscheibenachse. Die Drehachse der Ge  genscheibe ist also zum Gegenscheibenschlit  ten drehbar.

   Die Schrägstellungsachse des  Spindelstockes 12 schneidet die Drehachse  der Gegenscheibe unter rechtem Winkel und  liegt, wie oben angegeben, in einer Ebene  d-d, die sich in der Verschiebungsrichtung  des Gegenscheibenschlittens erstreckt und  parallel zur Drehachse der Schleifscheibe ist.  Die Schrägstellungsachse liegt in der Ver-    schiebungsrichtung des Gegenschlittens. Der  Schleifscheibenschlitten ist in einer Rich  tung verschiebbar, die einen stumpfen Win  kel von     180-v,    der zum Beispiel zwischen  <B>160</B> und 175   liegt, mit der Verschiebungs  richtung des Gegenscheibenschlittens und  also auch mit der Ebene d-d bildet.

   Die  zwischen den Schlitten angeordnete Stütz  schiene 5 ist in der vertikalen Richtung, also  in der Querrichtung der Verschiebungsrich  tung des Gegenscheibenschlittens und der  Drehachse der Scheibe 1 verstellbar und so  angeordnet, dass eine durch sie in ihrer Ver  stellungsrichtung sich erstreckende Ebene  e-e, die die Achse des Werkstückes enthält,  auch die Schnittlinie zwischen den Ebenen  c-c und d-d enthält. Die Stützschiene  wird vor Beginn des Schleifens auf solche  Höhe verstellt, dass die Achse des fertig  geschliffenen Werkstückes mit der erwähn  ten Schnittlinie zusammenfällt.

   Die Stütz  schiene soll also auch bei schräggestellter  Gegenscheibe auf eine solche Höhe eingestellt  sein, dass die Achse des fertiggeschliffenen  Werkstückes in eine bestimmte Lage kommt,  welche Einstellung mit Hilfe eines     Mess-          fingers    oder einer ähnlichen Hilfseinrichtung  leicht stattfinden kann. Während des Schlei  fens findet keine     Verstellung    der Stützschiene  mehr statt.  



  Die Ebene e-e könnte auch höchstens in  geringem Abstand von der genannten Schnitt  linie verlaufen. Die Schrägstellungsachse  schneidet diese Schnittlinie unter rechtem  Winkel. Die Ebene     c-c    enthält die Dreh  achse der Schleifscheibe und erstreckt sich in  der     Verschiebungsrichtung    des     Schleifschei#          benschlittens.    Die Drehachse der Gegen  scheibe ist parallel zur Drehachse der Schleif     #     Scheibe verstellbar. 13 ist ein     Abrichtwerk#     zeug.  



  In     Fig.    5 wird die Gegenscheibe 3 in  einem Winkel z zur Längsrichtung der Stütz  schiene schräggestellt,     und    zwar zum Vor  schub von Werkstücken in der durch einen  Pfeil angegebenen Richtung. Damit Linien  berührung zwischen Gegenscheibe und Werk  stück erfolgt, wird die Gegenscheibe durch      Abrichten     mittels    Diamanten oder anderer  Abrichtwerkzeuge in die Form eines Hyper  boloids gebracht. Das Abrichtwerkzeug wird  längs einer Linie vorgeschoben, die parallel  zur Durchgangsrichtung des Werkstückes ist  und diametral zur gewünschten Berührungs  linie     zwischen    Werkstück und Gegenscheibe  liegt.

   Die Schrägstellungsachse q (durch  einen Punkt in Fig. 5 und 6 gezeigt) schnei  det die Bahn des Abrichtwerkzeuges unter  einem rechten Winkel.  



  In Fig. 6 wird die Gegenscheibe im glei  chen Winkel z schräggestellt wie in Fig. 5,  aber in entgegengesetzter Richtung zur  Längsrichtung der Stützschiene, und zwar  zum Vorschub von Werkstücken in entgegen  gesetzter Richtung durch das Schleifmaul,  wie durch     einen    Pfeil gezeigt. Eine Gegen  scheibe, die in der in Fig. 5 gezeigten Stel  lung abgerichtet ist, um Linienberührung  mit dem Werkstück zu erzeugen,     wird    auch  in der in Fig. 6 gezeigten Stellung Linien  berührung mit dem Werkstück haben, und  zwar weil die Schrägstellungsachse die Bahn  des Abrichtwerkzeuges unter rechtem Win  kel schneidet. Man kann also die spitzenlose  Schleifmaschine nach Fig. 4 bis 6 zum Durch  gangsschleifen von Werkstücken abwechselnd  in den beiden Richtungen anwenden.

   Hier  durch wird das Durchgangsschleifen von lan  gen und schweren Stangen und Rohren er  leichtert, indem solche Werkstücke in der Ma  schine durch das Schleifmaul hin und her  vorgeschoben werden können, bis sie fertig  geschliffen sind.  



  Bei spitzenlosen Schleifmaschinen bisher  bekannter Bauart war die Berührung zwischen  Werkstück und Gegenscheibe gewöhnlich  nicht in derselben Ebene, in der die Schräg  stellungsachse liegt, vorgesehen, sondern in  einer gewissen Entfernung von dieser Ebene.  Demzufolge musste die Bahn des     Abricht-          werkzeuges    in der gleichen Entfernung von  dieser Ebene eingestellt werden. Wenn die  Gegenscheibe hierbei in entgegengesetzter       Richtung        im    gleichen Winkel schräggestellt  wird, so     entsteht    keine     Linienberührung    zwi  schen Werkstück und Gegenscheibe.

   Bei spit-    zenlosen Schleifmaschinen bisher bekannter  Bauart hat es sich deshalb nicht als möglich  erwiesen, das Durchgangsschleifen abwech  selnd in beiden Richtungen     vorzunehmen,    son  dern die Werkstücke mussten nach jeweiligem  Durchgang zurücktransportiert werden.  



  Unter gewissen Verhältnissen kann es  wünschenswert sein, den Winkel zwischen  den durch die Berührungspunkte des Werk  stückes     mit    der Schleif- und Gegenscheibe  gehenden Tangenten zu variieren. Fig. 7 zeigt  eine     Ausführungsform    der     Erfindung,    bei  welcher dies dadurch ermöglicht wird, dass  der Winkel zwischen den Verschiebungs  richtungen variiert werden kann. Der  Schleifscheibenschlitten 2 ist auf einer Auf  lage 14 verschiebbar, die auf zwei zylindri  schen Flächen 15 des     festen    Gestelles 10  ruht.

   Die Achse x der zylindrischen Flächen,  um welche die Auflage im Bett drehbar ist  (in Fig. 7 durch einen Punkt gezeigt), und  welche zu den Verschiebungsrichtungen der  beiden Schlitten     rechtwinklig    steht, fällt mit  der Schnittlinie zwischen den Ebenen c-c  und d-d und e-e zusammen. Dabei ent  hält die Ebene c-c die Drehachse der  Schleifscheibe und erstreckt sich in der Ver  schiebungsrichtung des Schleifscheibenschlit  tens, während die Ebene d-d die parallel zur  Drehachse der Schleifscheibe verstellbare  Drehachse der Gegenscheibe enthält und sich  in der Verschiebungsrichtung des Gegen  scheibenschlittens erstreckt.

   Die Auflage  kann durch Organe (auf der     Zeichnung    nicht  gezeigt) längs der Flächen 15 drehverstellt  und in verschiedenen Winkellagen um die  Achse x der Flächen 15 festgespannt werden.  In Fig. 7 ist der Schleifscheibenschlitten in  einem Winkel von 165   gegen die Verschie  bungsrichtung der     Gegenscheibenschlitten     geneigt, was bedeutet, dass die Tangenten des  Werkstückes einen     Winkel    von 15   mitein  ander bilden.

   Der Winkel zwischen den     Tan-          genden    kann auf der Gradeinteilung 17 des  festen Gestelles direkt abgelesen werden.     In.     diesem     Ausführungsbeispiel,        in    welchem die  Gegenscheibe wiederum auf     einem        Schlitten    ,  4     angeordnet        ist,        kann    der Winkel     zwischen         den Richtungen zwischen 180 und 165    variiert werden.  



  In Fig. 8 ist eine spitzenlose Schleif  maschine gezeigt, deren Schleifscheibe 1  direkt auf dem festen Maschinenbett 10 ge  lagert ist. Die Gegenscheibe 3 ist auf einem  Spindelstock 12 gelagert, der auf dieselbe  Weise, wie die in den Fig. 4 und 7 gezeigten  Spindelstöcke 12 um eine in der Ebene g-g  liegende Achse schräggestellt werden kann.  Der Spindelstock 12 mit der Gegenscheibe  wird von einem Oberschlitten 20 getragen,  der auf einem Unterschlitten 21     verschiebbar     montiert ist, welch letzterer wiederum auf  dem festen Maschinenbett 10 zwecks Erhal  tens des Vorschubes verschiebbar angebracht  ist. Die Stützschiene 5, die als mit einer  einzigen geneigten Stützfläche ausgeführt  dargestellt ist, ist in diesem Ausführungs  beispiel von einem besonderen Schlitten 22,  der auf dem Oberschlitten 20 verschiebbar  ist, getragen.

   Stützschiene und Gegenscheibe  können also verstellt werden. Die Verschie  bungsrichtung des Oberschlittens 20 bildet  bei dieser Ausführungsform einen Winkel,  der     zwischen    5 und 20   liegt und zum Bei  spiel<B>10'</B> beträgt, mit der Verschiebungsrich  tung des Unterschlittens 21, die waagrecht  ist. Der Oberschlitten ist um diesen Winkel  von der Stützschiene weg abwärts verschieb  bar.  



  Wenn das Schleifen eines Werkstückes  vorzunehmen ist, wird die Stützschiene 5 zu  erst rechtwinklig zur Gegenscheibe 3 in eine  solche Lage verstellt, dass ein gegen die  Stützschiene und die Gegenscheibe anliegen  des Werkstück mit den gewünschten Abmes  sungen sich mit seiner Achse gerade gegen  über dem Zentrum der     Gegenscheibe,    in der  Verschiebungsrichtung des Oberschlittens 20  betrachtet, befindet. Wenn die Achse der  Gegenscheibe parallel zur Achse der Schleif  scheibe verstellt wird, wie gewöhnlich beim  Schleifen nach dem Einstechverfahren, liegen  also die Achsen der Gegenscheibe     und    des  Werkstückes in einer und derselben, in der  Verschiebungsrichtung des Oberschlittens 20  befindlichen Ebene g-g, die parallel zur    Umlaufachse der Schleifscheibe ist.

   Wenn  hingegen die Achse der Gegenscheibe um  einen gewissen Winkel zur Schleif     scheiben-          achse    schräggestellt ist, wie beim Schleifen  nach dem Durchgangsschleifverfahren üblich,  liegt nur der Schnittpunkt der Drehachse der  Gegenscheibe mit der Schrägstellungsachse in  der erwähnten Ebene. Nachdem die Verstel  lung der Stützschiene relativ zur Gegen  scheibe vorgenommen ist, wird der Ober  schlitten 20 auf dem Unterschlitten 21 ver  schoben, so dass die Mitte des Werkstückes in  dieselbe in der Verschiebungsrichtung des  Unterschlittens liegende Ebene h-h kommt,  wie die Drehachse der Schleifscheibe.

   Der  Oberschlitten 20 wird sodann in dieser Lage  fixiert, und die eigentliche Schleifoperation  wird durch Verschiebung des Unterschlittens  21 gegen die Schleifscheibe in der durch  einen Pfeil angegebenen Richtung herbei  geführt. Wenn das Werkstück mit der  Schleifscheibe in Berührung kommt, bilden  die mit der Schleifscheibe und der Gegen  scheibe gemeinsamen Tangenten den ge  wünschten Winkel v (=<B>10')</B> miteinander,  weshalb das Schleifen günstig verläuft.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht  auf die in den Zeichnungen gezeigten Aus  führungsformen begrenzt, sondern umfasst  alle denkbaren Modifikationen derselben.  



  Die zum Beispiel in Fig. 4 gezeigte  Schleifmaschine kann so verändert werden,  dass der     Schleifscheibenschlitten    waagrecht  verschiebbar ist, während der     Gegenseheiben-          schlitten    auf einer von der Stützschiene weg  abwärts geneigten Führung verschiebbar ist.  Auch alle andern Orientierungen der Ver  schiebungsrichtungen der Schlitten fallen in  den Bereich vorliegender Erfindung.

   Die in       Fig.    8 gezeigte Schleifmaschine kann auf  solche Weise verändert werden, dass die Ge  genscheibe direkt auf dem Bett montiert wird  und die Schleifscheibe auf einem Oberschlit  ten angebracht wird, der wiederum auf einem  Unterschlitten     verschiebbar    angeordnet ist,  wobei die Führungen der beiden Schlitten  winklig     zueinander    verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spitzenlose Schleifmaschine mit Schleif und Gegenscheibe und mit Stützschiene, ge kennzeichnet durch zwei in einem Winkel re lativ zueinander verschiebbare Schlitten zur gegenseitigen Verschiebung der Schleif- und der Gegenscheibe in der Querrichtung zu den Drehachsen dieser Scheiben. UNTERANSPRÜCHE : 1. Spitzenlose Schleifmaschine nach. Pa tentanspruch, bei welcher die Schleifscheibe und die Gegenscheibe von je einem auf einer Führung auf dem Maschinenbett verschieb baren Schlitten getragen werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungen einen stumpfen Winkel miteinander bilden. 2. Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Führungen gebildete Winkel zwischen 160 und 175 beträgt.
    B. Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Gegenscheibenschlittens waagrecht gerichtet ist, während die Führung des Schleifscheibenschlittens von der Stütz schiene weg um einen zwischen 5 und 20' liegenden Winkel abwärts geneigt ist. 4. Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Führung des Schleif scheibenschlitzes 10 beträgt. 5. Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Schleifscheibenschlittens von der Stützschiene weg um einen zwischen 5 und 20' liegenden Winkel abwärts geneigt ist. 6.
    Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 1, mit einer zwischen den Schlit ten vorgesehenen Stützschiene, die zur Ver schiebungsrichtung des Gegenscheibenschlit tens und zur Drehachse der Schleifscheibe querverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützschiene in solcher Lage angeord net ist, dass eine durch sie in ihrer Verstellungs richtung sich erstreckende Ebene (e-e) höch stens in geringem Abstand von einer Schnitt- linie von zwei Ebenen verläuft, wobei.
    die eine Ebene (c-c) die Drehachse der Schleif- Scheibe enthält und in der Verschiebungsrich tung des Schleifscheibenschlittens sich er streckt und die andere Ebene (d-d), _ die parallel zur Drehachse der Schleifscheibe ver stellbare Drehachse der Gegenscheibe enthält und sich- in der Verschiebungsrichtung des Gegenscheibenschlittens erstreckt, alles zum Zweck, dass ein auf der Stützschiene ruhendes Werkzeug so verstellt werden kann; dass des sen Achse mit der genannten Schnittlinie zu sammenfällt (Fig. 4). 7.
    Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 1, bei welcher die Drehachse der Gegenscheibe zum Gegenscheibenschlitten drehbar ist, und zwar um eine gegen die Drehachse rechtwinklige, in der Verschie bungsrichtung - des Gegenscheibenschlittens liegende Schrägstellungsachse, die in der Ebene (d-d) liegt, und bei welcher eine Stützschiene zwischen den Schlitten angeord net ist, die in der Querrichtung der Verschie bungsrichtung des Gegenscheibenschlittens und der Drehachse der Schleifscheibe ver stellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützschiene in solcher Lage angeordnet ist, dass eine durch sie in ihrer Verstellungsrich tung sich erstreckende Ebene (e-e) höch stens in geringem Abstand von einer Schnitt linie von zwei Ebenen verläuft, wobei die eine Ebene (c-c)
    die Drehachse der Schleif scheibe enthält, und in der Verschiebungs richtung des Schleifscheibenschlittens sich er streckt und die andere Ebene (d-d) sich in. der Verschiebungsrichtung des Gegenschei benschlittens erstreckt und mit der Schleif scheibenachse parallel ist, wobei die Schräg stellungsachse die genannte Schnittlinie unter einem rechten Winkel schneidet (Fig. 4). B.
    Spitzenlose Schleifmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifscheibenschlitten auf einer Auf lage (14) verschiebbar angeordnet ist, die ihrerseits zum festen Maschinenbett (10) um eine zu den Verschiebungsrichtungen des Schleifscheibenschlittens und des Gegenschei- bensehlittens quer stehende Linie (x) drehbar ist, alles zum Zweck, dass der Winkel zwi schen den Verschiebungsrichtungen der bei den Schlitten innerhalb gewisser Grenzen ge ändert werden kann (Fig. 7). 9. Spitzenlose Schleifmaschine nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den Verschiebungsrichtun gen der Schlitten zwischen 160 und 180 ge ändert werden kann. 10.
    Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifscheibenschlitten auf einer Auf lage (14) verschiebbar angeordnet ist, die ihrerseits zum festen Maschinenbett (10) um eine zu den Verschiebungsrichtungen des Schleifscheibenschlittens und des Gegenschei benschlittens rechtwinklig stehende Linie (x) drehbar ist, welche Linie die Schnittlinie zwi schen zwei Ebenen bildet, und zwar einer die Drehachse der Schleifscheibe enthaltenden, in der Verschiebungsrichtung des Schleif scheibenschlittens sich erstreckenden Ebene (c-c) und einer Ebene (d-d), welche die parallel zur Drehachse der Schleifscheibe ver stellbare Drehachse der Gegenscheibe enthält und sich in der Verschiebungsrichtung des Gegenscheibenschlittens erstreckt (Fig. 7). 11.
    Spitzenlose Schleifmaschine nach Pa tentanspruch, bei welcher die Schleifscheibe direkt auf dem festen Maschinenbett gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegen scheibe und die Stützschiene auf einem zum Zweck der Verstellung von Gegenscheibe und Stützschiene verschiebbaren Oberschlitten (20) montiert sind, der von einem auf dem Maschinenbett zwecks Erhaltens eines Vor schubes verschiebbaren Unterschlitten (21) getragen wird, wobei die Verschiebungsrich tungen des Oberschlittens (20) und des Un terschlittens (21) miteinander einen Winkel bilden (Fig. 8). 12.
    Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungsrichtungen des Oberschlit tens (20) und des Unterschlittens (21) miteinan der einen Winkel bilden, der zwischen 5 und 20 liegt. 13. Spitzenlose Schleifmaschine nach Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterschlitten (21) waagrecht verschieb bar ist und der Oberschlitten (20) von der Stützschiene weg in einer Neigung zwischen 5-20' abwärts verschiebbar ist (Fig. 8).
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