CH217615A - Vorrichtung mit künstlich gekühlten Sperrschichtelektrodensystemen. - Google Patents

Vorrichtung mit künstlich gekühlten Sperrschichtelektrodensystemen.

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CH217615A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Vorrichtung mit künstlich gekühlten Sperrschichtelektrodensystemen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf .eine Vor  richtung mit einer Anzahl von nach ,dem Sta  pelprinzip zusammengesetzten Sperrschicht  systemen, die mit Hilfe einer Flüssigkeit       künstlich    gekühlt werden.  



  Die Belastbarkeit von Sperrschichtelek  trodensystemen, zum Beispiel bei deren Ver  wendung als Gleichrichter für Niederfre  quenzwechselströme, wird durch die höchst  zulässige Temperatur ,der Systeme begrenzt.  Wenn die Temperatur oberhalb dieses Maxi  mumwertes ansteigt, so werden dadurch die  Eigenschaften der Systeme beeinträchtigt,  zum Beispiel weil die Lebensdauer merklich  verkürzt wird.  



  Ferner ist es     erwünscht,    die Temperatur  innerhalb gewisser Grenzen zu halten, weil  in Sperrschichtelektrodensystemen häufig  Stoffe mit ziemlich     starkem    negativem Tem  peraturkoeffizienten verwendet werden und  die Temperaturabhängigkeit der Systeme  ziemlich     bedeutend    sein kann. Wünscht man  also die Belastbarkeit eines Elektroden-         systems    (im folgenden auch "Zelle" genannt)  zu steigern, so hat dies eine     stärkere        Wärme-          entwicklung    und     mithin:        eine    höhere Betriebs  temperatur zum Folge.

   Um diese     Temperatur     trotzdem .gering zu halten, wenigstens zu er  niedrigen, hat man zur     künstlichen    Kühlung  der Zellen Zuflucht     genommen.    Obgleich  grundsätzlich einfach,     bringt    die Kühlung  mit Hilfe eines Luft- oder Gasstromes  Schwierigkeiten mit sich. Die Wärmeleit  fähigkeit von Gasen     ist    ziemlich niedrig, so  dass je     Zeiteinheit    eine grosse     Menge    Kühl  gas verwendet werden muss. Eine andere       Schwierigkeit    besteht darin, dass der Gas  strom Verunreinigungen enthält, die sich auf  den zu kühlenden     Gegenständen    absetzen.

    wodurch die Kühlung     weniger        wirksam     wird.     Aussemdem        bringt        diese        Kühlungsart     die     Schwierigkeit    mit     sich,        dass    die Gleich  richterzellen     rieht    von der Luft abgeschlos  sen     sind,    was in Räumen mit für die Zellen  schädlichen Gasen sowohl für die     Eigen-          schaften    als auch für die     Lebensdauer    nach-      teilig ist.

   Man kann zwar die Zellen in  einem gesonderten Raum unterbringen und  den Kühlstrom von Gassen und sonstigen  Verunreinigungen reinigen, aber dies führt  eine grosse und     verwickelte    Bemessung des  Kühlapparates herbei.  



  Eine in vielen Fällen praktische Lösung  des Kühlsystems besteht darin, dass die  Sperrschichtelektrodensysteme in einem Be  hälter mit einer Kühlflüssigkeit angeordnet  werden. Es sind dazu verschiedene bauliebe  Lösungen bekannt.  



       Die        Erfindung        bezweckt,    diese     Vorrich-          tungen    noch sicherer zu     gestalten    und     die     Belastbarkeit weiter zu steigern und gerade  an den     Stellen,    an denen die meiste Wärme  frei wird, sofort eine grosse     Wärmemenge     abzuführen, sobald die Temperatur     dort    den  zulässigen     Wert    zu     überschreiten    droht.  



  Dies wird gemäss der     Erfindung        dadurch     erreicht, dass die Elektrodensysteme derart  angeordnet sind, dass die Kühlflüssigkeit  zwischen den Teilen der aufeinanderfolgen  den Systeme vordringen kann, wobei eine  Kühlflüssigkeit benutzt wird, die bei der  höchstzulässigen Temperatur der 'Systeme       siedet.     



  Einerseits wird es also ermöglicht, dass  die     Kühlflüssigkeit    bis zu den bedrohten       Stellen    vordringt, anderseits bilden sieh  gerade an diesen Stellen sofort Dampfblasen,  wenn die     zulässige    Temperatur überschritten  wird. Es wird also an den Stellen, wo die  grösste Wärmemenge erzeugt wird, bezw.

    .eh durch schlechte Wärmeabfuhr ein  Gleichgewicht zwischen der erzeugten und  der     abgeführten    Wärme bei einer höheren  Temperatur     einstellt,    als es an andern Stel  len der     Vorrichtung    der Fall ist, das Kühl  mittel zum Sieden gebracht, wobei von der  Flüssigkeit zur     Verdampfung    so viel     Wärme     entzogen wird, dass sich ein Wärmegleich  gewicht bei einer Temperatur einstellt, bei  der die Flüssigkeit siedet. Die höchstzuläs  sige Temperatur wird somit nicht     über-          schritten.     



  In einer vorteilhaften Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes dringt die Kühl-    flüssigkeit so weit zwischen den Systemen  vor, dass sich     gegenüber    der ganzen gleich  richtenden Oberfläche des Elektrodensystemes  Kühlflüssigkeit befindet. Die Wärme wird  also über die ganze Oberfläche, an der sie  erzeugt wird, möglichst     .schnell    abgegeben.  In einer Ausführungsform, bei der die Zel  len auf einem oder mehreren     senkrecht    zur  Ebene der Elektrodensysteme stehenden  Tragorganen angeordnet sind, wird     dieser     Zweck dadurch erzielt, dass auf .diesen Trag  organen     Distanzmittel    zwischen den verschie  denen Zellen vorgesehen sind.  



  Um die Wärmeabfuhr einer jeden Zelle  noch zu erleichtern, werden vorzugsweise  Kühlplatten     vorgesehen,    die jede für sich  mit einer Zelle     zusammenarbeiten.    In die  sem Falle werden die Zellen und ihre     ent-          .sprechenden        Kühlplatten    nicht aneinander  gelegt, sondern in bezug     aufeinander    distan  ziert.

       Hierdurch    ist es     möglich,    die Kühl  flüssigkeit auf eine möglichst grosse     Ober-          fläche    sowohl der     Platten        als    auch der     Zel-          ler    einwirken zu     lassen.    Zur Erzielung einer  vorzüglichen Wärmeabgabe einer Zelle nach  ihrer entsprechenden     Kühlplatte    ist     es    er  forderlich, einen     wärmeleitenden        Kontakt     zwischen beiden herzustellen.

       Es    wird dazu  vorteilhaft eine Aufstellung     angewendet,    bei  der die Zellen und .die     Kühlplatten    auf einer  Welle in einer Reihe angeordnet sind und  die Distanzierung zwischen den     verschiede-          nen    Teilen durch     Zwischenfügung    von Rin  gen     a.us    gut wärmeleitendem Stoff erzielt ist,  die einen geringen     Durchmesser    in     bezug    auf  den der Systeme und     Kühlplatten    haben.  



       Es    ist denkbar, dass eine Kühlflüssigkeit       tils    Kühlmittel aus     verschiedenen    Gründen,  .um Beispiel durch den     ,günstig    liegenden  Siedepunkt, empfehlenswert ist,     aber    dass sie  anderseits die unangenehme Eigenschaft hat,  das Material der Zellen oder der Kühlplatten  anzugreifen.

   Diese Schwierigkeit lässt sieh       dadurch        beheben,    dass die Zellen     und/oder    die       Kühlplatten    von .der Kühlflüssigkeit mittels  einer Schicht aus     inertem        Material    getrennt       werden,    dass auf     .den        Platten    oder Zellen an  geordnet ist und     mithin    in     unmittelbarem              Wärmekontakt        :

  damit        steht.    Da. eine solche  Schicht ausserdem nur eine sehr geringe  Stärke zu haben braucht,     wird    das     Wärme-          ab.gabevermö.gen    im     allgemeinen    nicht be  einträchtigt.     Vorzugsweise        wird        eine    Lack  .schieht verwendet. :Soweit Teile der     Systeme     oder die     Kühlplatten    aus Aluminium be  stehen, kann auch leicht eine Schicht     iner-          ten    Materials durch Überziehung :des Alu  miniums mit einer Oxydschicht gebildet  werden.  



  Es ist vorteilhaft, als     Kühlmittel,    eine       nichtelektrisch        leitende        Flüssigkeit    zu ver  wenden.  



  Ein solcher Stoff hat den Vorzug, dass       zur        Abschirmung,der    unter Spannung stehen  den, die Flüssigkeit     berührenden    Teile     keine     besonderen Mittel verwendet zu werden  brauchen.  



  Man kann den .die     Energielieferung    an  ,die Zellen     bewirkenden    Transformator in       manchen    Fällen im     ;gekühlten    Gefäss unter  bringen. Diese Anordnung hat den     Vorteil,     ,dass der Transformator auch gekühlt wird  und also kleiner bemessen sein     kann,        als     wenn nur Luftkühlung angewendet wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung     sind    zwei       Ausführungsbeispiele    der erfindungsgemässen       Vorrichtung    dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung, bei der  die Zellen in einem Gefäss mit einem     Kühl-          mittel    untergebracht sind, wobei das     Mittel     nach Verdampfung in     einem    von der umge  benden Luft gekühlten Raum     kondensiert.     



  Fig. 2 ist eine Ansicht einer Zelle nach  dem ,Schnitt II-II in Fig. 1.  



  Fig. 3 zeigt eine Ansicht, bei der das  verdampfte Kühlmittel     in    einer     künstlich    ge  kühlten Spirale zur Kondensation :gezwun  gen wird.  



  Sowohl in Fig. 1 als auch in Fig. 3 sind  die     Zeilen    1 auf einem Tragorgan 2 ange  ordnet. Dieses Organ ist     seinerseits    auf  einem     .Ständer    3 aufgestellt. Die Zellen 1       sind    wie ein     scheibenförmiger    Körper ausge  bildet und bestehen je aus einem Träger, auf  dem sich in     Reihenfolge    eine     halbleitende     Elektrode, zum Beispiel aus Selen, eine         Sperrschicht    und eine     gutleitende    Elektrode  befinden. Es wird einleuchten, dass die  Stärke der Zelle 1 im Vergleich zum Durch  messer übermässig gross :dargestellt ist.

   Jede       Zelle    arbeitet mit einer     Kühlplatte    4 zu  sammen, wobei     zwischen    der Zelle und der  Platte ein Körper 5 mit geringem     Durchmes-          ser    angeordnet ist. Der Körper 5 besteht aus       die    Wärme     gut    leitendem     Material,        zum    Bei  spiel Nickel oder Aluminium und kann über  das Tragorgan 2 (zum     Beispiel    einen Bol  zen) geschoben sein.

   Ausser dem Vorteil, dass  die Wärme .durch Vermittlung     dieses    Kör  pers gut auf .die Kühlplatte übertragen wird,  hat dieser Aufbau den Vorteil, dass er die  Oberflächen sowohl der Zelle     als    auch der  Kühlplatte soviel wie möglich freilässt und  also die dem     Kühlmittel        ausgesetzte    Ober  fläche     möglichst    steigert. Die Elektroden  schichten jeder     Zelle    1 erstrecken sich im  allgemeinen nicht bis zur     Mitte    der Trag  platte, sondern nur bis auf einige Entfernung  von der Höhe :des Ringes 5, so dass sich  gegenüber der :ganzen gleichrichtenden Ober  fläche Kühlflüssigkeit befindet.  



  Die     Art    und Weise,     in,    der die     Zellen     gegenseitig, sofern erforderlich, elektrisch       isoliert    angeordnet     sind,        zum        Beispiel    zur  Verwendung einer     Grätz,Schaltung,    ist     ein-          fachheitshalber    nicht     veranschaulicht.    Die  auf :dem Tragorgan angeordneten Zellen und       Platten    sind in einem     geschlossenen    Gefäss  6     untergebracht,    in :

  dem sich die     Kühlflüs-          ,sigkeit    7 befindet. Der obere     kugelige    Teil  des     Gefässes    hat eine ;grosse Oberfläche, das  der     Kühlwirkung    der     umgebenden    Luft aus  gesetzt ist. Zur     Vergrösserung    der Oberfläche  sind Kühlrippen 8 vorgesehen. Auch der  untere Teil des Gefässes     ist    mit Kühlrippen  8'     ausgestattet.     



  Die     Kühlwirkung    beruht darauf,     :dass    die  Flüssigkeit 7 zur Verdampfung gebracht  wird, wobei die     Verdampfungswärme    den  Zellen entzogen wird. Die aufgenommene  Wärme wird im kugeligen     gekühlten    Raum  9 abgegeben, wobei der Dampf     kondensiert     und wieder als     Flüssigkeit    in den     untern     Raum des Gefässes zurückströmt. Die Küh-      lang der Räume 9 wird im     Ausführungsbei-          spiel        mittels    eines Ventilators 10 noch ver  stärkt, der eine zusätzliche Luftmenge zu  führt.

   Weil     aber    die Zellen ganz von der  Kühlluft abgeschlossen sind, treten. dabei die  anfangs     geschilderten    Nachteile nicht auf.  



  Das Gefäss ist völlig     abgeschlossen,    so  dass keine Flüssigkeit durch Verdampfung       austreten    und mithin verlorengehen kann.  Ein weiterer Vorzug der Verwendung     eine.;     geschlossenen     Gefässas    besteht darin, dass  man bei der Wahl der Kühlflüssigkeit nicht  an deren Siedepunkt gebunden ist.     Setzt    man  die höchstzulässige     Temperatur    der Zellen  auf 60   C, so kämen bei einem offenen Ge  fäss nur jene Stoffe in Betracht, die bei  7 6 cm Quecksilbersäule bei 60   sieden,  z. B. Dichloräthylen (60  ) oder Chloroform  (61   C).

   Bei einem     geschlossenen    Gefäss  aber können     auch        Stoffe    mit niedrigerem  Siedepunkt, z. B. Aceton (56  ) gewählt wer  den, falls dafür Sorge getragen wird, dass  der Druck im Gefäss nicht 76 cm beträgt,       sondern    entsprechend höher     ist.    Umgekehrt  kann man auch .Stoffe mit höherem Siede  punkt wählen, sofern der Druck im Gefäss  erniedrigt wird, z. B. bei Verwendung von  Methylalkohol, dessen Siedepunkt bei 80'C  liegt, Benzin (80'), Methyläthylketon (80')  oder     Äthylalkohol   <B>(78'</B> C).  



  Die besonders günstige Wirkung der       Kühlung    bei der     dargestellten    Vorrichtung  wird an Hand von Fig. 2 erläutert.  



  Die Kühlwirkung von     Flüssigkeiten    in  Apparaten     beruht    im allgemeinen darauf,  dass die Stoffe erwärmt werden und infolge  dieser Erwärmung     aufsteigen,    worauf sie  irgendwie ihre Wärme abgeben und folglich  gekühlt werden. Fis sinkt     dabei    der     Kühl-          flüssigkeitsstrom    wieder und es kann aufs  neue im Apparat entwickelte Wärme aufge  nommen werden.  



  Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass es aber soge  nannte "tote Ecken" gibt,     insbesondere    ober  halb des     Distanzringes    5, wodurch eine  solche Stelle     weniger    gut gekühlt wird.  Sollte durch die Kühlung eine     Zelle    auf  ihrer     höchstzulässigen    Temperatur gehalten    werden, so würde die     Stelle    oberhalb     des     Ringes 5 wegen der weniger :

  günstigen Küh  lung dort überhitzt werden, mit sämtlichen       nachteiligen    Folgen.     Dies    wird durch die  Wahl einer bei der     höchstzulässigen        Tempe-          ratur    siedenden Flüssigkeit vermieden, denn  es wird die sich     oberhalb        des    Ringes befin  dende stillstehende     Flüssigkeitsmenge    bei  Überschreitung .dieser Tempertur daselbst  infolge der stärkeren Erwärmung zum Sie  den gebracht, wobei dieser Stelle für die  Verdampfung     'so    viel Wärme     entzogen    wird,  dass keine     Überhitzung    erfolgt.

   Die Zellen  können also bis zu ihrer     höchstzulässigen     Temperatur betrieben werden, mit sämt  lichen einhergehenden Vorteilen, ohne die       obenerwä.hnten    Nachteile.  



  Die Kühlung bei der     dargestellten    Vor  richtung     beruht    also im     wesentlichen    auf  dem Entziehen     erzeugter    Wärme     mittels     einer stillstehenden     Flüssigkeit,    wobei die  grosse Wärmemenge zur     Verdampfung    der       Kühlflüssigkeit    abgenommen wird,     während     bei zum Beispiel mit 01 wirkenden Kühl  systemen die Kühlung auf Konvektion  beruht.  



       Fig.    3 zeigt die Anordnung für ein     ge-          kühltes    Gefäss, bei dem der     erzeugte        Dampf     in einer Kühlspirale gekühlt wird.     Der    im  Gefäss 6 erzeugte Dampf der Kühlflüssig  keit, die in diesem Falle das Gefäss ganz  füllt, gelangt in eine Spirale 11, um welche  ein mit Wasser 13     gefüllter    Kühlmantel 12  angeordnet ist. Das Kühlwasser wird durch  die     Anschlüsse    14 und 15 zugeführt     bezw.     abgeführt.

   Es hat sich erwiesen, dass zur  Erzielung einer wirksamen Kühlung in der  Spirale mit einem sehr geringen Wasser  strom ausgekommen werden kann.     Das,        kon-          densierte        Kühlmittel,    das auch hier wieder  aus     Benzen    bestehen kann, fliesst durch das       Rückstromrohr    16 an der     Unterseite    in das  Gefäss 6 zurück.  



  Um zu vermeiden, dass durch irgendeine  Ursache ein     unzulässiger    Überdruck im     @Ge-          fäss    entsteht, wodurch     das    Gefäss explodieren       könnte,    kann eine     Überdrucksicherung   <B>171</B>  nach dem     bekannten    Prinzip vorgesehen wer-      den. Bei normalen Drücken bildet ein Ventil  18 mit Hilfe einer Feder 19 einen gasdich  ten Abschluss; wenn aber der Druck den zu  lässigen     Wert    überschreitet, so öffnet sich  das     Ventil    und es kann das 'Gas entweichen.  In den Fig. 1 und 3 ist die Sicherung 17  nur schematisch dargestellt.  



  Wenn ein     Kühlmittel    verwendet wird.  das das     Material    der Zellen oder der Kühl  platten angreift, oder ein     elektrischer        Leiter          ist,    können die verschiedenen     Teile    1, 4, 5  usw. mit einer dünnen     Lackschicht    versehen  werden. Man kann dazu zum Beispiel Chlor  kautschuklack verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung mit einer Anzahl nach dem ;Stapelprinzip zusammengesetzter Sperr schichtelektrodensysteme, die mit Hilfeeiner Flüssigkeit künstlich gekühlt werden, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden systeme derart angeordnet sind, dass die Kühlflüssigkeit zwischen den Teilender auf- einanderfolgenden ;Systeme vordringen kann, wobei eine Kühlflüssigkeit verwendet wird, ,die bei der höchstzulässigen Temperatur der Systeme siedet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kühlflüssig keit so weit zwischen den Elektrodensyste men vordringt, dass sich gegenüber der gan zen gleichrichtenden Oberfläche ,des Elek trodensystems Kühlflüssigkeit befindet. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Systeme auf mindestens einem senkrecht zur Ebene der Elektrodensysteme stehenden Tragorgan unter Zwischenfügung von Distanzmitteln angeordnet sind. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleich terung der Wärmeabgabe eines jeden Sy stems jedes System mit einer Kühlplatte zu sammenarbeitet, und diese Kühlplatten in bezug auf mindestens eines der angrenzenden Systeme distanziert werden.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Systeme und Kühlplatten auf einer Welle in einer Reihe angeordnet sind, und die Distanzie rung zwischen den verschiedenen Teilen durch Zwischenfügung von Ringen aus. die Wärme vorzüglich leitendem Material er zielt ist, die einen ,geringen Durchmesser in bezug auf den der Systeme und Kühlplatten haben..
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlflüs sigkeit von den Elektrodensystemen und Kühlplatten durch eine Schicht aus einem sich auf den Zellen und Platten befindenden inerten Material getrennt ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlflüs sigkeit von den Elektrodensystemen durch eine Schicht aus einem eich auf den Zellen befindenden inerten Material getrennt ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 4.
    dadurch gekennzeichnet, @dass die Kühlflüs sigkeit von den Kühlplatten durch eine Schicht aus einem sieh auf den Platten be findenden inerten Material .getrennt ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Systeme mit einer dünnen Lackschicht überzogen sind.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass als KühlflüGslg- keit ein nichtelektrisch leitender Stoff ver wendet wird. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass die Tempe ratur, bei der die Kühlflüssigkeit siedet, durch Einstellung des Druckes im abge- schlossenen Raum, in dem sich die Systeme und die Kühlflüssigkeit befinden, an die höchstzulässige Temperatur der :Systeme an gepasst ist.
CH217615D 1939-06-02 1941-02-07 Vorrichtung mit künstlich gekühlten Sperrschichtelektrodensystemen. CH217615A (de)

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