CH215973A - Panzergeschoss. - Google Patents
Panzergeschoss.Info
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- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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Description
Panzergeschoss. Zum Durchschlagen oder Aufreissen von Panzerplatten dienende Panzergeschosse, seien es Voll- oder Halbpanzergeschosse oder auch Panzersprenggeschosse, wurden bisher hauet- sächlich aus Stahllegierungen hergestellt, die als für ihr Verhalten bestimmende Legie rungsbestandteile Kohlenstoff, Chrom und dazu Nickel aufwiesen. Man erachtete einen Kohlenstoffgehalt von 1,75/1, , vorzugsweise aber 1,1 %, und einen Chromgehalt bis 2,5 für angebracht, um als Härtebildner zu die nen. Dabei glaubte man auf das gleichzeitige Vorhandensein eines Nickelgehaltes in glei cher oder ähnlicher Höhe wie Chrom oder auch darüber hinaus nicht verzichten zu kön nen, um die Sprödigkeit und deren Folgen herabzumildern, die bei der Härtung der Kohlenstoff und Chrom in angegebener Menge enthaltenden Stähle entsteht. Ein anderer Vorschlag ging dahin, unter Verwendung einer Legierung mit 3,5 Chrom und 6 % Kohlenstoff bei zugleich be sonderer Wärmbehandlung Geschossen eine harte Aussenhaut mit weichem Kern zu ge ben. Für Panzerplatten war es in diesem Zu- sammenhang frei gelassen, zunächst einen geringeren Kohlenstoffgehalt vorzusehen und die Plattenteile, die grosser Härte bedürfen, also vornehmlich die Oberfläche, durch Ze mentieren nachträglich aufzukohlen. Das ist kein Weg, der für die Herstellung von Panzergeschossen gangbar wäre, zumal bei kleineren Geschossen in der Grössenord nung bis zum 4 am-Kaliber. Die Erfindung schlägt für die Herstel lung von Panzergeschossen und wenigstens von deren Köpfen eine Stahllegierung vor, die sich hinsichtlich der Zusammensetzung von den Hauptbestandteilen, wie sie zuvor genannt sind, wesentlich in zweifacher Rich tung unterscheidet, die aber hinsichtlich der Leistung und der Durchschlagskraft der daraus gefertigten Geschosse eine über raschende Überlegenheit ergibt. Sie ist ins besondere geeignet, um hochwertige Panzer geschosse für die kleineren Kaliber zu erzeu gen, gestattet eine gut bis in den Kern hin einreichende Härtung, zeigt bei der Härtung eine gegen Rissbildung bemerkenswerte Un empfindlichkeit und besitzt wegen der erreich- baren grossen. Härte in Höhe von etwa 63 bis 66 RC nach Rockwel.l eine hervorragende Durchschlagskraft. Das Panzergesehoss ge mäss Erfindung ist. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Geschosskopf aus einer nickelfreien Chromstrzhllegierung mit 2 bis 3.5% Kohlenstoff,<B>2,5-5%</B> Chrom und einem Gehalt an Mangan und Silizium von zusammen höchstens 1 % hergestellt ist. Sehr günstige Schossergebnisse derPanzergeschosse wurden erzielt bei der Wahl und der An wendung einer Legierung der Eisenchrom- Gruppe mit. 2-2,5 % Kohlenstoff und 2,5 bis 5 % Chrom, unter Fortlassung des Nickels als Legierungsbestandteil, das darin gar nicht oder nur in den heute unvermeidbaren ganz geringen Mengen, also als Spuren erscheint. Eine Verbesserung erfolgt noch bei Zusatz von 31olybdän, Vanadium, Titan, Tantal oder Beryllium. Diese Zusätze können der Chrom stahllegierung nach Umständen und, je nach dem man die Eigenschaften der Geschosse noch beeinflussen will, bis zu 1 % einzeln o:le r insgesamt in beliebiger Zusammenstel- l ang beigegeben werden. Der Gehalt an Man- Und Silizium, der nicht von .ausschlag gebender Bedeutung ist, soll insgesamt 1 nicht überschreiten. Schiessversuche mit 2 cm-Panzergranaten, deren Baustoff an EMI0002.0032 Kohlenstoff <SEP> <I>ei <SEP> <B>1,.</B></I> <SEP> 2 <tb> Chrom <SEP> ca. <SEP> 3,5 <tb> Silizium <SEP> ca. <SEP> 0,35 <tb> Mangan <SEP> ca. <SEP> 0,40 a7ifwies, gegen Panzerplatten neuester Art von 30 mm Stärke, 170 kg/mm2 Material- festigkeit und bei einem Auftreffwinkel von 00 und Zielentfernungen von 200 und 600 m Entfernung zeitigten das Ergebnis, dass die Panzerplatten in befriedigender Weise durch schlagen wurden, während gehärtete Ge schosse mit einer ZtisamniensetzUng nach früheren Vorschlägen, so auch solche mit verhältnismässig hohem Chromgehalt, z. B. 12%. versagten und auf den Platten zer schellten, ohne sie zu durchschlagen. Aus der nickelfreien Chromstahllegierung in der angegebenen Zusammensetzung kön nen bei Verbundgeschossen die beim Zielauf schlag meistbeanspruchten Kopfteile gefer tigt sein, die an den Körperteilen aus anderem Werkstoff, etwa aus Kohlenstoffstahl oder lebrierten Stählen, stumpf angeschweisst wer den. Es wurde nämlich gefunden, da.ss eine derartige Stahllegierung eine gute Ver- schweissbarkeit mit andern Stählen besitzt, welche trotz Fehlens oder bloss geringen Ge haltes an hochwertigen Legierungsstoffen für die weniger beanspruchten Körperteile von Geschossen ausreichende Eigenschaften er- "eben. Man erhält so Geschosse mit einer Haltbarkeit im ganzen und Härte an der Spitze, die zur Verwendung gegen Panzer ziele mit einer ebenso durchschlagenden Wir kung befähigen, wie sie den vollständig aus der .angegebenen Legierung aufgebauten Ge- schos-sen eigen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Panzergeschoss, dadurch gekennzeichnet, (lass mindestens der Geschosskopf aus einer nickelfreien Chromstahllegierung mit 2 bis 3"')% Kohlenstoff, <B>2,5-5%</B> Chrom und einem Gehalt an Mangan und Silizium von zusammen höchstens 1 % hergestellt ist.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Panzergeschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chromstahl- legierung Moly bdän bis zu 1 % enthält. 2. Panzergesehoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chromstahl legierung Vanadium bis zu 1 % enthält. 3. Panzergeschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chromstahl legierung Titan bis zu 1 % enthält.4. Panzergeschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chromstahl legierung Tantal bis zu 1 % enthält. 5. Panzergeschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chromstahl legierung Beryllium bis zu 1 % enthält.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH215973T | 1939-08-17 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH215973A true CH215973A (de) | 1941-07-31 |
Family
ID=4449379
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH215973D CH215973A (de) | 1939-08-17 | 1939-08-17 | Panzergeschoss. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH215973A (de) |
-
1939
- 1939-08-17 CH CH215973D patent/CH215973A/de unknown
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