CH214931A - Einrichtung zur Seitenbestimmung bei einer Peilempfangsanlage. - Google Patents

Einrichtung zur Seitenbestimmung bei einer Peilempfangsanlage.

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CH214931A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/12Means for determining sense of direction, e.g. by combining signals from directional antenna or goniometer search coil with those from non-directional antenna

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Description


  



  Einrichtung zur Seitenbestimmung bei einer Peilempfangsanlage.



   Um   bei einer Peilempfangsanlage    mit doppelkreisförmigem   Richtdiagramm    die    Peilseite eindeutig festzustellen, ist es be-      kanntlich    erforderlich, zu der Spannung der   Richtantenne      (Rahmen-,    Kreuzrahmengoniometer und   dergl.) eine ungerichtebe    Spannung gleich-oder gegenphasig hinzuzufügen, so da? als   resultierendes Empfangadiagramm    eine   Eardicide    entsteht.

   Da   die Rahmen-    EMK und die   EMK    der ungerichteten Antenne gegeneinander 90 phasenverschoben sind, ist es erforderlich, die Empfangsspan  nungen dieser    beiden Antennen, welche im    Eingangskreis des Peilempfängers wirksam    werden, durch zusÏtzliche Phasenregelglieder   gleich-bezw. gegenphasig zu machen.    Zu diesem Zweck sind bereits verschiedene   Anord-    nungen bekannt. Beispielsweise können die Rahmenantenne oder die ungerichtete Antenne oder aber beide Antnnen abgestimmt werden, wobei es dann leicht ist, die in der NÏhe der Resonanzen auftretenden Phasen änderungen zur Erzielung der richtigen Phasenbeziehungen auszunutzea.

   Es ist jedoch im allgemeinen nicht erw nscht, die Antennensysteme abzustimmen, da hierdurch Schwierigkeiten im Gleichlauf bei der Emp  fängerabstimmung auftreten.    Eine weitere Möglichkeit zur Phasendrehung besteht in der Benutzung einer Vorröhre f r die Spannung   derungeriohtetenAntenne.Diese    be  dingt    jedoch einen beträchtlichen Mehraufwand und ist   AlteTungserscheinungen und    Betriebsschwankungen unterworfen.



   Aus diesem Grunde wurde bisher die Phasendrehung   d'er    ungerichteten Spannung meist mit Hilfe eines Ohmschen   Widerstan-    des im Kreis der   LineaTantenne    bewirkt.



  Eine solche bekannte Anordnung   ist m Fig. l    dargestellt. Es bedeutet R die Rahmenantenne, die über den ¯bertrager ¯ an den mittels des Kondensators CA abgestimmten   Eingangskreis, der Rohre. R angeschlossen    ist.



  Die   ungerichtete Antenne    liegt über dem  Phasenregelwiderstand W am Eingangskreis der Rohre. Durch den   Widerstand n"wird    die an der SekundÏrspule des ¯bertragers ¯    wirksam werdende ungerichtete Spannung    in die Phasenlage der gerichteten Spannung gedreht. Der   Nachteil dieser Anordnung be-    steht darin, dass infolge der   Potentiometer-    wirkung zwischen dem   Widerstand H"und    der Impedanz im Eingangskreis der Rohre nur eine sehr geringe   phasenrichtige    Spannung erhalten wird.

   Je genauer nämlich die Phasenbeziehung eingehalten werden soll. desto gröBer muss der   Widerstand IF ge-    wählt werden, und desto geringer wird als Folge davon die   wirksame Hilfsantennen-    spannung im   Eingangskreis des Peilempfän-      gers. Aus    diesem Grunde ist es insbesondere bei Verwendung von   ungerichteten    Antennen mit geringer effektiver Hohe nicht mehr möglich, reine   Eardioiden    zu bilden und man n begn gte sieh bisher damit, ein   solches Am-    plitudenverhältnis in den beiden Schaltstellungen der   Ka. rdioiden herzustellen, welches    zur eindeutigen Erkennung der richtigen   Peilseite    gerade noch hinreicht.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine   ATerbesserung    dieser Schaltung vorgeschlagen, indem die Empfangsspannung der   ungerichteten Antenne    mit Hilfe eines Ohmschen Widerstandes nur so weit in die Phasenlage der   Richta. ntennenspannung ge-    dreht wird, dass eine möglichst grosse, mit der   Richtantennenspannung konphase    oder gegenphasige Komponente erhalten wird. wobei die verbl, eibende um   fo n phasenver-      schobene Eomponente    durch eine   vorzugs-    weise von   derselben Lineara. ntenne gelieferte    Gegenspannung kompensiert wird.



   In den Fig. 2 bis   7    sind Ausf hrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.   Gleichbezeichnete    Teile in den ver  schiedenen Figuren entsprechen einander.    Die ungerichtete Antenne A der Fig. 2 ist wieder über einen Widerstand IV an den Eingangskreis des PeilempfÏngers angeschlossen. Dieser Widerstand ist jedoch nunmehr so bemessen, daB nicht eine vollkommene Gleichoder Gegenphasigkeit zwischen der von ihm in den Eingangskreis gekoppelten Spannung mit der   RicMt anttennenspannung auftritt.    sondern da? eine 90¯ phasenverschobene Restkomponente  brigbleibt. Diese 90¯ phasenverschobene Restkomponente bewirkt eine   Triibung    des   Ka. rdioidendigramms.

   Zur Be-    seitigung dieser Tr bung wird nun   vom Wi-    derstand W eine Kompensationsspannung abgegriffen, die   iiber    den Nondensator C einer ¯herwicklung der Koppelspule bezw. der   Eingangsspule des Peilempfängers zu-    geführt wird. Die Amplitude dieser   Gegen-    spannung wird so bemessen, dass die gegen die Richtantennenspannung 90¯ phasenverschohene Komponente der Hilfsantennenspannung gerade   kompensiert wird.

   Durch    die bessere Ausnutzung der Hilfsantennenspannung, wie sie vorliegenden Falles erzielt, wird. ergibt sich die Möglichkeit einer   loseren      Ankopplung,."o dass die    bei der    Seitenbestimmung meist auftretenden Ver-    Stimmungen vermindert werden, wodurch   ebenfalls das Azerhältnis VOII Seiten-zu    Peilmaximum   verbessert, wird.   



   Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig.   3    dargestellt, bei dem die vom Widerstand W abgegriffene Kompensationsspannung  ber eine Selbstinduktion L direkt der Koppelsputle bezw. der   Eingangsspule    des   Empfängerszugeführtwird.    Ein weiteres Ausf hrungsbeispiel zeigt Fig. 4, und zwar sind hier eine Selbstinduktion und ein Kondensator in Kombination zum Widerstand W verwendet
Die Fig.    n    6 und 7 stellen die den Fig.   2.   



  3 und 4   entaprechenden Schaltungen fiir    den   Fa. Il dar. dass zur Erzeugung    der   Kompen-    sationsspannung eine zusÏtzliche Antenne   )    vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Seitenbestimmung bei einer Peilempfangsa. nlage, die eine Peil antenne mit Doppelkreisdiagranim und eine ungeriehtete Antenne, deren Empfangsspan- nung mittels eines Ohmschen Widerstandes in der Phase gedreht wird, verwendet, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsantennen- spannung durch den Phasenregelwiderstan d nur so weit in diie Phaoenlage der Richt antennenspannung gedreht wird, dass eine möglichst grosse mit der Riehtantennenspan- nung konphase od*r gegenphassige Kompo- nente auftritt, und d'a,
    die verbleibende um 90¯ gegen die Richtantennenspannung phasenversehobene Komponente der Hilfsantennenspannung durch eine Gegenspannung kompensiert wird.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenspan- nung von der Hilfsantenne abgeleitet wird.
    2. Einriehbung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch. gekennzeichnet, dass die Gegenspannung vom Phasenregelwiderstand abgegriffen und ber eine Kapa- zität an eine Uberwicklung der Eingangsspule des Peilempfängers geführt wird.
    3. Einrichtun g nach Patentanspruch und Unteramspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenspannung vom Phasenregel widervstand abgegrifèn und über eine Induk- tivitÏt der Eingangsspule des TeilempfÏngers zugeführt wird.
    4. Einrichtung nach Patenbanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenspannung vom Phasenregelwiderstand abgegriffen und gleichzeitig über einen Kondensator einer Überwicklung der Eingangsspule des Peilempfängers und über eine Induktivität der genannten Eingangsspule selbst zugeführt wird.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenspan- nung von einer zusätzlichen Antenne abgelei- tet wird.
CH214931D 1939-07-11 1940-06-27 Einrichtung zur Seitenbestimmung bei einer Peilempfangsanlage. CH214931A (de)

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