CH214764A - Vortriebseinrichtung. - Google Patents

Vortriebseinrichtung.

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CH214764A
CH214764A CH214764DA CH214764A CH 214764 A CH214764 A CH 214764A CH 214764D A CH214764D A CH 214764DA CH 214764 A CH214764 A CH 214764A
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CH
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blades
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propulsion device
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paddle wheel
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N V Stroomlijn Tot E Octrooien
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Stroomlijn Tot Exploitatie Van
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Vortriebseinrichtung.    Es sind bereits Vortriebseinrichtungen  vorgeschlagen worden, bei welchen verhält  nismässig breite Schaufeln auf einem Naben  teil von verhältnismässig grossem Durchmesser  angeordnet sind. Vortriebseinrichtungen in  Form von Schaufelrädern dieser Art besitzen  gegenüber den üblichen Schraubenpropellern  den Vorteil, dass die Zugkraft im wesent  lichen konstant bleibt oder mit zunehmen  der Axialgeschwindigkeit der Einrichtung  zunimmt.  



  Die bekannten Vortriebseinrichtungen  haben aber den Nachteil, dass der Nachstrom  der Vortriebseinrichtung nach hinten erheb  lich divergiert, so dass zum Beispiel bei Luft  fahrzeugen Höhen- und Seitensteuer sich in  einem teilweisen Vakuum     befinden,    wodurch  die Steuerung des Luftfahrzeuges ausser  ordentlich erschwert wird, insbesondere beim  Starten und Landen. Dann besteht auch der  weitere Nachteil, dass zufolge der verhält  nismässig breiten Schaufeln Vortriebseinrich  tungen dieser Art ein wesentlich grösseres Re-    aktionsdrehmoment besitzen als die üblichen  Propeller.  



  Gemäss vorliegender     Erfindung    sind min  destens zwei derartige Schaufelräder koaxial       hintereinander    angeordnet, wobei die Schnitt  flächen der Schaufeln mit zur Drehase der  Schaufelräder koaxialen     Zylindern    und die  Schnittflächen der Schaufeln mit Normal  ebenen zur     Drehaxe    die Form von vorn     bezw.     aussen abgerundeten     Profilen    mit konvexer  Sogseite     und    konkaver Druckseite aufweisen  und die Sehnen der     erstgenannten    Schaufel  profile in     bezug    auf die     Drehaxe    um einen  von derselben weg nach aussen von 40 auf  5   abnehmenden 

      Winkel    geneigt sind,     und     zwar für die beiden Schaufelräder in ent  gegengesetztem Sinne, so dass diese Räder     in     entgegengesetzter     Richtung    drehen, zum  Zwecke, das Reaktionsdrehmoment- praktisch  bedeutungslos zu machen und     einen    geschlos  senen ungestörten Nachstrom zu erzeugen,  welcher von den Schaufeln im     wesentlichen     geradlinig nach hinten verläuft.

        Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist nachstehend an Hand der  beiliegenden Zeichnung beschrieben, in wel  cher zeigt:  Fig. 1 eine Stirnansicht der Vortriebsein  richtung, wobei das vordere Schaufelrad links  und das hintere Schaufelrad im Schnitt nach  der Linie I-I der Fig. 2 rechts in der Figur  dargestellt ist.  



  Fig. 2 ist eine Seitenansicht.  



  Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie  III-III der Fig. 2, und  Fig. 4 und 5 sind schematische Drauf  sichten, welche die verbesserte Wirkungs  weise der Vortriebseinrichtung mit zwei  Schaufelrädern gegenüber einer solchen mit  nur einem Schaufelrad zeigen.  



  Auf den stromlinienförmigen Fortsatz 1  folgen zwei Nabenteile 2 und 3 von verhält  nismässig grossem Durchmesser, wobei jeder  Teil     mit    einem Satz verhältnismässig breiter,  segelartiger Schaufeln 4 versehen ist. Die  Schnittflächen der Schaufeln mit Ebenen, zu  welchen die Rotationsaxe senkrecht steht,  haben die zum Beispiel rechts in Fig. 1 er  sichtliche Form von vorn abgerundeten Pro  filen mit konvexer Sogseite und konkaver  Druckseite, ähnlich wie bei Flugzeugtrag  flügeln. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich,    haben die Schaufeln im Schnitt mit koaxialen  Zylindern zur Rotationsaxe das gleiche Pro  fil.

   Ausserdem zeigen die Fig. 2 und 3, dass  die Sehnen der letztgenannten Schaufel  profile in bezug auf die Rotationsaxe um  einen Winkel     ,ss    geneigt sind, der von der  Schaufelwurzel bis zur Schaufelspitze von  40 auf 5   abnimmt. Besonders aus Fig. 2  geht hervor, dass die Länge dieser Sehnen von  der Wurzel zur Spitze der Schaufel zu  nimmt.  



  Die Neigung der Schaufeln an den bei  den Nabenteilen verläuft in entgegengesetz  tem Sinne, so dass die Schaufelräder in ent  gegengesetzter Richtung drehen; die Dreh  richtungen sind durch die Pfeile x und     y    in  Fig. 1 und 2 angedeutet. Durch den Um  lauf der Schaufelräder in entgegengesetzter       Richtung    wird das Reaktionsdrehmoment der    Vortriebseinrichtung reduziert. Wenn das  hintere Schaufelrad mit einer Geschwindig  keit gedreht wird, die um soviel niedriger  ist gegenüber der Rotationsgeschwindigkeit  des vordern Schaufelrades, als die durch die  Schaufeln am vordern Nabenteil den Teil  chen des umgebenden Mediums erteilte Ge  schwindigkeit beträgt, sind die Reaktions  drehmomente der beiden Räder praktisch ein  ander entgegengesetzt gleich.

   In der darge  stellten     Ausführungsform    wird dieser Zu  stand erreicht, wenn das hintere Schaufelrad  mit einer Geschwindigkeit von zirka     66T,     der     Drehgeschwindigkeit    des vordern Schau  felrades gedreht wird.  



  Ein weiterer Nachteil, welcher durch die  Drehung     des    hintern Schaufelrades in ent  gegengesetzter Richtung zur Drehrichtung  des vordern Schaufelrades vermieden wird,  ist der nach hinten divergierende Schaufel  wind. Es wurde gefunden, dass ein derartig  divergierender Luftstrom, wie er gemäss  Fig. 4 an einer Vortriebseinrichtung mit nur  einem Schaufelrad auftritt und der für den  Fall eines Luftfahrzeuges zum Beispiel zur  Folge hat, dass der Luftdruck auf Seiten  lind Höhensteuer der     -Maschine    fehlt, ent  gegen dem     normalerweise    zu Erwartenden  von dem hintern gegenläufig drehenden       Schaufelrad    derart korrigiert wird, dass er  gemäss Fig. 5 geschlossen und ungestört im  wesentlichen geradlinig nach hinten verläuft.  



  Gemäss     Fig.    1 sind die Schaufeln in bezug  auf eine     Tangentialebene    zum     Nabenteil    in  der Drehrichtung um den Winkel a geneigt,    der weniger als 90   beträgt. Ausserdem ist  die Krümmung der Schaufeln an der Vorder  kante und der Aussenkante vergrössert, vor  zugsweise, indem an diesen Kanten überhän  gende Verdickungen oder Wülste 5 vor  gesehen sind. Die vorstehend erwähnte Aus  bildung ergibt eine Löffelform für die  Schaufeln und das Zusammenwirken der  artiger Schaufeln auf den beiden Naben  teilen tendiert, die zentrifugale     Streuung    des  Mediums von den Schaufeln zu verhüten und  den Nachstrom gegen die Nabe der     Vortriebs-          einrichtung    zu drängen.

   Ein wirksames Zu-      sammenarbeiten der Schaufeln wird dagegen  nur erreicht, wenn der Abstand zwischen  den Hinterkanten der Schaufeln auf dem     vor-          dern    Nabenteil und den Eintrittskanten der  Schaufeln auf dem hintern Nabenteil 20  des Durchmessers der Schaufelräder nicht  überschreitet.  



  Mit Bezug auf Fig. 2 ergibt sich ausser  dem, dass die Nabenteile 2 und 3 eine ver  schiedene Anzahl von Schaufeln besitzen.  Dies ergibt in Verbindung mit der Tatsache,  dass die Nabenteile mit verschiedener Dreh  geschwindigkeit angetrieben werden, dass syn  chrone Schwingungen und Geräusche auf ein  Minimum reduziert werden. Bei dem in der  Zeichnung dargestellten Beispiel besitzt der  hintere Nabenteil mehr Schaufeln als der  vordere Nabenteil, indem die Anzahl auf dem  hintern Nabenteil sieben und auf dem     vor-          dern    Nabenteil sechs beträgt.  



  Die Schaufeln seien als segelartig bezeich  net und die Analogie mit einem Gaffelsegel  wird sofort klar, wenn die Vorderkante jeder  Schaufel als den Mast darstellend angenom  men wird, die Aussenkante der Schaufel als  Baum und die Wurzel der Schaufel als Gaf  fel. In der Tat besitzen die Schaufeln mit  grosser Annäherung eine     theoretisch    richtige  Segelform, welche bei einem wirklichen Segel  nicht erreichbar ist, mit Rücksicht auf die  Tatsache, dass das Segel aus einer     dünnen     Schicht besteht.  



  Die Schaufeln sind an dem Nabenteil in  solcher Weise befestigt, dass während der  Umdrehung der Schaufelräder ohne Axial  bewegung die Teile des Mediums unter einem  Winkel von annähernd 70   auf die Schau  feln auftreffen, ein Zustand, welcher ver  glichen werden kann mit dem Segeln bei hal  bem Wind.  



  Die Zugkraft der Vortriebseinrichtung  hängt von zwei Faktoren ab, erstens dem  Winkel, unter welchem die Teile des Me  diums auf die Schaufeln auftreffen, und  zweitens der Kraft, mit welcher diese Teil  chen .des Mediums auf die Schaufeln auf  treffen. Nun nimmt mit     zunehmender    axialer  Geschwindigkeit und mit konstanter Rota-    tionsgeschwindigkeit der Winkel, unter wel  chem die Teilchen des Mediums auf die  Schaufeln auftreffen, ab.

   Dies     kann    ver  glichen werden mit dem     Segeln    dicht am  Wind, bei welchem bekannter Weise die     Zug-          oder    Triebkraft des Segels zunimmt, wenn  der     Winkel    zwischen dem auftreffenden  Wind und dem Segel abnimmt, bis die maxi  male Wirkung erreicht wird bei einem Win  kel von annähernd 6  . Die     Maximalwirkung     wird bei .der beschriebenen Vortriebseinrich  tung erreicht, wenn die axiale Geschwindig  keit doppelt so gross geworden ist wie die  lineare Rotationsgeschwindigkeit, gemessen  an der Schaufelspitze.

   Daher nimmt die     Zug-          oder    Treibkraft der Vortriebseinrichtung so  lange zu,     bis    diese Geschwindigkeit er  reicht ist.  



  Die Zunahme der Zug- oder Treibkraft  hört erst auf, wenn die Teilchen des Me  diums unter einem wesentlich geringeren  Winkel als 6   auf die Schaufeln auftreffen,  das heisst wenn sie bei> grosser axialer Ge  schwindigkeit in der gleichen     Richtung    ver  laufen wie die Sehnen der Schaufeln.  



  In der Praxis und unter der Annahme,  dass die Vortriebseinrichtung an einem Aero  plan angebracht ist und durch einen Motor,  der     eine        bestimmte        Leistung    entwickelt, an  getrieben wird, wird die axiale Geschwindig  keit der Vortriebseinrichtung so lange an  steigen, als der Widerstand des Mediums auf  den Aeroplan geringer ist als die Zugkraft;  wenn dann der Widerstand gleich der Zug  kraft wird, findet keine Geschwindigkeits  zunahme mehr statt. Sollte .der Widerstand  des Mediums grösser werden als die Zug  kraft, so wird die Maschine selbst die Ge  schwindigkeit annehmen, bei welcher die  Zugkraft gleich dem Widerstand ist.  



  Aus .dem Vorstehenden geht klar hervor;  dass unter normalen     Arbeitsbedingungen    die  Schaufelräder     niedrigtourig        sind,    das heisst  die Rotationsgeschwindigkeit der Schaufel  räder im Vergleich zur     axialen    Geschwindig  keit .derselben gering ist. Zufolge der nied  rigen Tourenzahl kann die     Vortriebseinrich-          tung    durch     Ölmotoren,    z. B. Dieselmotoren,           angetrieben    werden und dies, verglichen mit  Petrolmotoren, vermindert die Feuergefahr  und erhöht den Aktionsradius.

   Mechanische  Schwingungen     und        Beanspruchungen    sind  reduziert und der hohe Wirkungsgrad gestat  tet, leichtere und einfachere Getriebe anzu  wenden. Die Vortriebseinrichtung eignet  sich deshalb auch für Gleitflugzeuge, in  welchem Falle sie durch einen sehr leichten  Motor angetrieben wird.  



  Vorstehend ist die Vortriebseinrichtung  an einzelnen Stellen im Zusammenhang mit  Luftfahrzeugen beschrieben worden, ohne  dass aber ihre Anwendung auf diesen Bereich  beschränkt ist; sie kann auch für die Marine  oder andere Zwecke angewendet werden.  Ausserdem können mehr als zwei Schaufel  räder vorgesehen sein, wobei die aufeinander  folgenden Schaufelräder     in    jedem Falle für  eine Rotation in entgegengesetztem Sinne ein  gerichtet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vortriebseinrichtung mit verhältnismässig breiten Schaufeln auf einem Nabenteil von verhältnismässig grossem Durchmesser, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei derartige Schaufelräder koaxial hintereinan der angeordnet sind, wobei die Schnittflächen der Schaufeln mit zur Drehaxe der Schaufel räder koaxialen Zylindern und die Schnitt flächen der Schaufeln mit Normalebenen zur Drehaxe die Form von vorn bezw.
    aussen ab gerundeten Profilen mit konvexer Sogseite und konkaver Druckseite aufweisen und die Sehnen der erstgenannten Schaufelprofile in bezug auf die Drehaxe um einen von der selben weg nach aussen von 40 auf 5 ab nehmenden Winkel geneigt sind, und zwar für die beiden Schaufelräder in entgegen gesetztem Sinne, so dass diese Räder in ent gegengesetzter Richtung drehen, zum Zwecke, das Reaktionsdrehmoment praktisch bedeu tungslos zu machen und einen geschlossenen ungestörten Nachstrom zu erzeugen, welcher von den Schaufeln im wesentlichen gerad linig nach hinten verläuft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vortriebseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hin tere Schaufelrad mit einer kleineren Ge schwindigkeit umläuft als das vordere Schau felrad, derart, dass die Reaktionsmomente der beiden Räder einander entgegengesetzt gleich sind. 2. Vortriebseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgeschwindigkeit des hintern Schaufel rades Zweidrittel derjenigen des vordern Schaufelrades ist. 3. Vortriebseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der vordere Nabenteil eine vom hintern Nabenteil verschiedene Anzahl Schaufeln aufweist, um synchrone Schwin gungen zu vermeiden. 4.
    Vortriebseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass der hintere Na benteil mehr Schaufeln aufweist als der vordere Nabenteil. 5. Vortriebseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen der Hinterkante der Schaufeln des vordern Nabenteils und der Vorderkante der Schaufeln des hintern Na benteils höchstens 20% des totalen Durch messers der Schaufelräder betragen.
CH214764D 1939-04-12 1939-04-12 Vortriebseinrichtung. CH214764A (de)

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