CH211971A - Kompensationsmessanordnung, bei der eine in Abhängigkeit von der Messgrösse einen Strom regelnde Impedanz von einem ein Mess- und Kompensationssystem enthaltenden Einstellgerät beeinflusst wird. - Google Patents

Kompensationsmessanordnung, bei der eine in Abhängigkeit von der Messgrösse einen Strom regelnde Impedanz von einem ein Mess- und Kompensationssystem enthaltenden Einstellgerät beeinflusst wird.

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CH211971A
CH211971A CH211971DA CH211971A CH 211971 A CH211971 A CH 211971A CH 211971D A CH211971D A CH 211971DA CH 211971 A CH211971 A CH 211971A
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CH
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compensation
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/02Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value
    • G01R17/06Automatic balancing arrangements
    • G01R17/08Automatic balancing arrangements in which a force or torque representing the measured value is balanced by a force or torque representing the reference value

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  



     Eompensationsmessanordnung,    bei der eine   m    Abhängigkeit von der   Messgrosse    einen Strom regelnde Impedanz von einem ein   MeB-und      Kompensationssystem    enthaltenden   Einstellgerät    beeinflusst wird.



   Bei den nach der Intensitätsmethode   ar-    beitenden   liompensationsmessanordnungen    gelangen zur Einstellung eines genügend starken, der   Messgrosse    proportionalen   Kompen-    sationsstromes besondere als   Verstärker wir-    kende Hilfsmittel zur Verwendung, für die gewöhnlich entweder ein von der Messgrosse gesteuerter Hilfsmotor oder ein   Rohrenver-    stärker vorgeschlagen wurde. Die   Verwen-    dung eines Hilfsmotors oder eines   Röhren-    verstärkers erfordert jedoch eine dauernde Überwachung dieser Teile.



   Die Erfindung bezieht sich nun auf eine   Kompensationsmessanordnung,    bei der eine in Abhängigkeit von der Messgrosse einen Strom regelnde Impedanz von einem ein    Mess-und Eompensationssystem enthalten-    den Einstellgerät beeinflusst wird. Gemäss der Erfindung bewirkt der durch die Impedanz geregelte Strom die Vormagnetisierung einer im Kompensationskreis liegenden Regeldrossel. Die Impedanz, die ein Widerstand, ein Variometer oder auch ein anderes die Zustandsänderung eines Stromkreises bewirkendes Mittel ist, kann über eine   Gleich-      riebteranordnung    mit der auch das   Kompen-      sationssystem    speisenden Wechselstromquelle verbunden sein.

   Die Regeldrossel kann unter anderem auch in einer   Brückenschal-    tung liegen.



   In der Zeichnung sind in den Fig.   1    bis 4 mehrere Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes    dargestellt.



   Die Fernmessanordnung nach Fig.   1    enthält in der Gebestelle ein, beispielsweise als   Ferraristrieb    ausgebildetes, mit einem Messsystem   1    und einem   lÇompensationssystem    2 versehenes   Einstellgerät    3, einen parallel zum   Eompensationssystem    2 liegenden Nebenschluss 4, einen vorzugsweise als   Ringrohr-    widerstand ausgebildeten Widerstand 5, eine Gleichrichteranordnung 6 in Graetz'scher Schaltung, eine Regeldrossel 7 mit einer Gleichstromwicklung 8 und einer Wechsel   stromwicklung    9, eine Wechselstromquelle 10 und in der   Empfangsstelle    eine   Gleichrichter-    anordnung 11 in Graetz'seher Schaltung und ein Anzeigeinstrument 12.



   Bei in Betrieb befindlicher Anlage übt das den Messstrom   führende Messsystem l    auf die   Ferrarisscheibe    13 ein Drelimoment aus, so da¯ diese um einen der   Messgrosse    entsprechenden Winkel gedreht wird und den   Ringrohrwiderstand    5 verstellt.

   In dem Stromkreis dieses Widerstandes 5 wird dann ein Strom eingestellt, der der   Messgrösse pro-      portional    ist und durch die   Gleicbstrom-    wicklung 8 der Regeldrossel 7   fiesst.    Auf diese Weise wird die Vormagnetisierung der Regeldrossel in Abhängigkeit von der   meus-    grosse und damit auch der in der Wechsel  stromwicklung    9 fliegende Wechselstrom entsprechend geändert.

     Dieser Kompensations-    wechselstrom, der in dem   Kompensations-    system 2 die jeweilige Kompensation in be  kannter Weise bewirkt, wird über    die Fernleitung 14 der   Gleichrichteranordnuug    11 zugeführt, die ihn in einen von dem Anzeigeinstrument 12 gemessenen Gleichstrom umformt.



   Die Schaltanordnung nach Fig. 2 macht für die Einstellung des die   Vormagnetisie-    rung der Drosselspule 7 ändernden Stromes von einem Variometer 15 Gebrauch, dessen   Kopplungsverhältnis    von dem vom Aless-und Kompensationsstrom beeinflussten   Einstell-    ger-ät 3 geändert wird. Die   Verweudung    eines Variometers hat den Vorteil, dass es ein ausserordentlich kleines Rückdrehmoment auf das Einstellgerät aus bt.



   F r den Fall, da¯ in der   Geberstelle    eine elektrische Stromquelle nicht zur Ver  fügung    steht, kann eine Schaltung getroffen werden, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist.



  In dieser Schaltung befindet sich die Wechselstromquelle 10 in der   Empfangsstelle.    F r die Speisung der Gleichstromwicklung 8 wird dann der Spannungsabfall der Wechselstromwicklung 9 der Regeldrossel 7 benutzt.



   Einen noch   hoheren    Verstärkungsgrad als bei den Schaltanordnungen nach den Fig.   1    bis 3 erreicht man mit einer an sich be  kannten    Brückenschaltung nach Fig. 4. Hier befinden sich die Regeldrossel 7 in einem Zweig 16, sowie das   Kompensationssystem    2, die   Wechseistrom-Messinstrumente    12, 12 1 und die Fernleitung 14 in dem Diagonalzweig 17 der Br ckenanordnung.



   Der Verstärkungsgrad der Drosselanord  nung hängt von    der   Gruge    des Neben  schlusses,    sowie von den Abmessungen und dem verwendeten Material der Drosselspule ab. Da die Fernmessung nach   einer Kompen-      sationsmethode    erfolgt, ist diese von Wider  standsänderungen    in der ¯bertragerleitung, Änderungen der Charakteristik der Regeldrosse, des   Ringrohrwiderstandes    und der Gleichrichter, als auch von Schwankungen der   Hilfsstromquelle unabhängig.    Bei nor  maler Längsvormaglletisierung entsteherl    im Wechselstrom Oberwellen, die   fälschend    auf das Messergebnis einwirken,

   falls das An  zeigeinstrument und    das Einstellgerät verschieden auf diese Oberwellen reagieren. Man wird daher   zweckmässigerweiae    mit   einer quer-    vormagnetisierten Regeldrossel arbeiten.



   Die Verwendung einer Regeldrossel wie beschrieben hat gegenüber andern bisher verwendeten   Verstärkermitteln,    beispielsweise   Röhrenverstärkern,    vor allem den Vorteil grosser Einfachheit und   Billigkeit.    Auch besitzt die Drosselspule praktisch keinerlei der Abnutzung unterworfene Teile, was nicht zu unterschätzen ist.



   Zwecks Summierung mehrerer Messwerte braucht man bei den Anordnungen nach den Fig.   1    und 3 die einzelnen   Gleichrichter-    anordnungen der Empfangsstelle lediglieh nur in Serie mit dem Messinstrument be  ziehungsweise    parallel zu diesem zu schalten.



  F r die Fernmessung von   Lieferungs-und      Bezugsgrossen    befindet sich der Nullpunkt des   Anzeigeinstrumentes    zweckmässig in der Mitte, wobei in der Geberstelle auf die   Ferrarisscheibe    des Einstellgerätes ein vom Messsystem erzeugtes, dem Messwert Null entsprechendes, konstantes Grunddrehmoment einwirkt. Auf diese Weise wird dann auch gleichzeitig eine   Störanzeige    von   Leitungs-      unterbriichen    und dergleichen   durch das An-      zeigeinstrument erreicht.   



   Selbstverständlich ist die   Kompensations-    messanordnung nicht nur fiir die   Fermes-    sung von MessgröBen geeignet. Sie kann vielmehr auch überall dort verwendet werden, wo verhältnismässig schwache   Strombe    für die Betätigung von Messgeräten höherer Leistung verstärkt werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kompensationsmessanordnung, bei der eine in Abhängigkeit von der Messgrosse einen Strom regelnde Impedanz von einem, ein Mess-und Kompensationssystem enthaltenden Einstellgerät beeinnusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Impedanz geregelte Strom die Vormagnetisierung einer im Kompensationskreis liegenden Regeldrossel ändert.
    UNTERANSPR'tt'CHE : 1. Messanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Impedanz ein Widerstand ist.
    2. Messanordnung nach Unteranspruch l, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand ein Ringrohrwiderstand ist.
    3. Messanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Impedanz ein Variometer ist.
    4. Messanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Impedanz über eine Gleichrichteranordnung mit der auch das Kompensationssystem speisenden Wechselstromquelle verbunden ist.
    5. Messanordnung nach Unteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass die Regeldrossel in einem Zweig einer Brückenschaltung liegt.
    6. Messanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Einstell gerät ein Ferrarissystem ist.
    7. Messanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regeldrossel in einem Fernmesskreis liegt.
    8. Messanordnung nach den Unteransprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselstromquelle auf der Empfangs seite des Fernmesskreises vorgesehen ist.
CH211971D 1939-11-01 1939-11-01 Kompensationsmessanordnung, bei der eine in Abhängigkeit von der Messgrösse einen Strom regelnde Impedanz von einem ein Mess- und Kompensationssystem enthaltenden Einstellgerät beeinflusst wird. CH211971A (de)

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CH211971D CH211971A (de) 1939-11-01 1939-11-01 Kompensationsmessanordnung, bei der eine in Abhängigkeit von der Messgrösse einen Strom regelnde Impedanz von einem ein Mess- und Kompensationssystem enthaltenden Einstellgerät beeinflusst wird.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2767377A (en) * 1952-06-07 1956-10-16 Bell Telephone Labor Inc Compensated electrical rectifier and meter
DE1181321B (de) * 1962-09-21 1964-11-12 Siemens Ag Wechselspannungs-Stufenkompensator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2767377A (en) * 1952-06-07 1956-10-16 Bell Telephone Labor Inc Compensated electrical rectifier and meter
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