CH210652A - Einrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen.

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CH210652A
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CH
Switzerland
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • F02D2700/0289Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on the pressure of a gaseous or liquid medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


  Einrichtung zur Regelung der     Brennstoffzufuhr    bei     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Regelung der Brennstoffzu  fuhr bei     Brennkraftmaschinen    einerseits  zwecks Verhinderung der Drehzahlüber  schreitung und anderseits zwecks Verände  rung der Belastung der Maschine.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung  weist zwei Regelschieber auf, deren Wirk  samkeit zueinander in Beziehung steht. Der  Schieber für die willkürliche Regelung der  Brennstoffzufuhr kann zum Beispiel hohl  ausgebildet sein und den zweiten,     achsial     verstellbaren Schieber für die automatische  Begrenzung der Höchstdrehzahl einschlie  ssen. Beide Schieber sind zweckmässig als  Rundschieber ausgebildet und zum Beispiel  mit konischen Eindrehungen     sowie    mit über  ihren Umfang verteilten     Radialbohrungen     versehen.  



  Durch die Anordnung der zwei     inein-          andergleitenden    und in Abhängigkeit zu  einander stehenden Schieber kann den For-         derungen    des Betriebes hinsichtlich der  willkürlichen Regelung der Brennstoffzu  fuhr und rasch wirkenden Regelung zur  selbsttätigen     Begrenzung    der Höchstzahl  ausserordentlich weitgehend     Rechnung    ge  tragen werden.  



  Auf der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt,     und    zwar zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch eine     Brennstoffeinspritzpumpe    einer       Brennkraftmaschine    nach der Linie     E-E     von     Fig.    2,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die       Brennstoffpumpe    nach der Linie     D-D    von       Fig.    1,

         Fig.    3     einen    waagrechten Längsschnitt  durch die Brennstoffpumpe nach der Linie       F-F    von     Fig.    2.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel weist die  Brennstoffpumpe einen     Zulaufkanal    16 und  einen     Überlaufkanal    17 auf. Die beiden      Kanäle stehen durch ein Zwischenstück 80       (Fig.    1 und 3) miteinander in     Verbindung.     Die Pumpenkolben 21     (Fig.    2) werden durch  die Nocken 23 der Antriebswelle 22 bewegt,  wobei eine     Feder    66 dafür sorgt, dass die  Pumpenkolben ?1 beziehungsweise deren  Rollen 65 mit den Nocken 23 in     ständiger     Berührung bleiben.

   Vom     Zulaufkanal    16  führen Querkanäle 24 nach den Pumpen  räumen 20, während die     Kanäle   <B>9-5</B> die Ver  bindung dieser Pumpenräume mit dem Über  taufkanal 17 herstellen. Die Pumpenkot:       ben    21 besitzen Bohrungen 26 und 27 sowie  eine radiale Eindrehung 86, wodurch die  Zuviel geförderte Flüssigkeit in den Über  laufkanal 17 geleitet wird.     "'eiterhin    weist  das Gehäuse 15 eine Anzahl Anschluss  stutzen 85 auf, durch welche der Brennstoff  zu den Motorzylindern geleitet wird.  



  In dem     Zulaufkanal    gleitet der für die  willkürliche Drehzahlregelung vorgesehene  Steuerschieber 67, der mit Bohrungen 68  und     konischen    Eindrehungen 69 versehen ist       (Fig.    1). Der Steuerschieber 67 ist auf seiner  einen Seite mit einem     Schraubstopfen    70  und auf der andern Seite mit einem Schraub  stopfen 71 versehen     (Fig.    1). Mit dem       Sehraubstopfen    71 ist ein Kugelzapfen 72  verbunden, an welchen das Gestänge des aus  der Zeichnung nicht ersichtlichen     Beschleu-          nigerhebels    zur willkürlichen     Bewegung    des  Schiebers 67 angreift.

   Die Abdichtung des       Steuerschiebers    67 nach aussen erfolgt zum  Beispiel durch eine     Faltdiehtun2    73     (Fiz.    1),  die zwischen den     Verschraubungen    74, 75  vorgesehen ist. Der Zulauf des Brennstoffes  erfolgt durch einen     Anschlussstutzen    76, der  mittels der Verschraubung 74 befestigt und  nach aussen hin abgedichtet ist.  



  In dem hohl ausgebildeten Steuerschie  ber 67 befindet sich ein zweiter     Schieber    77,  der die selbsttätige     Regelung    der Höchst  drehzahl bewirkt. Dieser     Schieber    77 ist an  einer 'Seite ebenfalls mit einem Schraub  stopfen versehen, der jedoch eine Drossel  bohrung 78 aufweist und wird durch eine  Feder 79 kraftschlüssig gegen den Anschlag  70 des äussern Schiebers 67 gepresst. Das    Zwischenstück 80 wird durch zwei Ver  schraubungen 81 festgehalten, von denen der  eine einen einstellbaren Anschlag 82 für  den     Schieber    67 besitzt.

   Der Schieber 77 ist  ebenfalls mit; radialen Bohrungen 83 und  konischen     Eindrehungen    84 versehen, die  sich beim Normalbetrieb, das heisst in der  linken     Endstellung    des Schiebers 7 7 mit den       Bohrungen    68 des     Schiebers    67 überdecken.  



  Die Wirkungsweise der oben beschriebe  nen Einrichtung ist folgende:  Beim willkürlichen Verändern der Lei  stung und Drehzahl der     Brennkraftmaschine     wird der     äussere    Steuerschieber 67 durch den  am Kugelzapfen 72 angreifenden     Beschleu-          nigerhebel    nach rechts oder links verscho  ben und es werden so die Durchgangsquer  schnitte von der     Zulaufbohrung    16 nach den  Kanälen 24     beziehungsweise    den Pumpen  räumen 20 derart verändert, dass mehr oder       ,

  veniger    Flüssigkeit in die Zylinder der       Brennkraftmaschine        gelangt.    Der Schieber  77 macht die     Bewegungen    des Schiebers 67  mit, so lange kein     Staudruck    durch den  Überlauf vor der     Drosselbohrung    78 ent  steht. Ist dies jedoch der Fall und überwin  det dieser die Kraft der Feder 79, so wird  der Schieber 77 nach rechts verschoben und  dadurch werden die     Durchlassquerschnitte     der zu den Bohrungen 68 führenden Eindre  hungen verkleinert, so dass weniger Brenn  stoff durchfliessen kann.

   Dadurch wird ein       Überschreiten    der zulässigen Höchstdrehzahl  der     Brennkraftmaschine    selbsttätig vermie  den. Die Eindrehungen 84 am Schieber 77  sind kürzer als die Eindrehungen 69 am  Schieber 67, so dass schon bei einer geringen       Bewegung    des Schiebers 77 eine Verkleine  rung der Durchgangsquerschnitte erfolgt  und ein Durchgehen der     Brennkraftmaschine     durch das rasche Schliessen der Brennstoff  zuführung vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung der Brenn stoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen einer seits zwecks Verhinderung der Drehzahl überschreitung und anderseits zwecks Ver- änderung der Belastung der Maschine, ge kennzeichnet durch zwei Regelschieber, deren Wirksamkeit zueinander in Beziehung steht. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da die Steuerung des Regelschiebers (77) für die Drehzahl begrenzung automatisch und die Steue rung des Schiebers (67) für die Be lastungsregelung willkürlich erfolgt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der für die willkürliche Rege lung der Brennstoffzufuhr vorgesehene Regelschieber (67) hohl ausgebildet ist und den zweiten achsial verstellbaren Schieber (77) zur Begrenzung der Höchst drehzahl einschliesst. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schieber (67, 77) als Rundschieber ausgebildet und mit konischen Eindrehungen (69, 84) sowie mit über ihren Umfang verteilten Radialbohrungen (68, 83) versehen sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konischen Ein drehungen (69) des äussern Rundschie bers (67) länger sind als die entsprechen den Eindrehungen (84) des innern Rulld- schiebers (77).
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Schieber (77) unter Federdruck (79) kraftschlüs sig an einem Anschlag (70) des äussern Schiebers (67) anliegt und an dem der Feder (79) entgegengesetzten Ende mit einer Drosselbohrung (78) versehen ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die grösste Ein- spritzmenge regelnde Endstellung- des äu ssern Schiebers (67) zur willkürlichen Re gelung der Brennstoffzufuhr durch einen einstellbaren Anschlag (82) begrenzt ist.
CH210652D 1938-01-26 1939-01-24 Einrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen. CH210652A (de)

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