CH210401A - Hochspannungstransformator. - Google Patents

Hochspannungstransformator.

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CH210401A
CH210401A CH210401DA CH210401A CH 210401 A CH210401 A CH 210401A CH 210401D A CH210401D A CH 210401DA CH 210401 A CH210401 A CH 210401A
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voltage
insulating
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


      Hochspannungstransformator.       Bei Hochspannungstransformatoren be  steht üblicherweise die Isolation der Hoch  spannungswicklung aus einem oder mehreren       Isolierzylindern,    die     zwischen    der Ober- und       Unterspannungswicklung    angeordnet sind.

   In  Verbindung mit diesen     Isolierzylindern    wer  den noch     flanschförmige    Stirnisolationen ver  wendet, welche die Hochspannungswicklung  gegen das Joch     abschirmen.    Dabei wurde  eine Erhöhung der Isolationsfestigkeit durch  geeignet angebrachte Ölschichten angestrebt,  die einerseits zwischen der     Unterspannungs-          wicklung    und dem Isolierzylinder und zwi  schen der     Oberspannungswicklung        und    dem  Isolierzylinder, anderseits aber auch in den  Stirnenden der Isolation verwendet werden.

    Eine bekannte Ausführung dieser Art be  nutzt eine Mehrzahl isolierender Kragen,  von denen jeder über das Ende eines beson  deren Isolierzylinders gesteckt ist, der von  den benachbarten     Isolierzylindern    durch Öl  schichten getrennt und mit diesen konzen  trisch angeordnet wird. Auch die Kragen    wurden, durch Ölschichten getrennt, in ge  wissen Abständen voneinander befestigt, so  dass die Abmessung der gesamten     Isolation     einschliesslich der Ölschichten am Stirnende  in axialer     Richtung    grösser war als die Ab  messung der Isolation zwischen Ober- und       Unterspannungswicklung    in radialer Rich  tung.

   Eine     Abart    solcher Transformatoren  sieht ebenfalls mehrere     konzentrisch    lau  fende, bis zum Joch durchgehende     Isolier-          zylinder    vor, die voneinander und von der       Ober-    und     Unterspannungswicklung    durch  Ölstrecken getrennt sind, wobei aber die  kragenförmige Stirnisolation nur auf der       Oberspannungswicklung    selbst befestigt ist.

    Eine weitere Ausführungsform, die etwas  geringere Abmessungen der isolierenden  Strecken gestattet, benützt nur einen massi  ven Isolierzylinder zwischen Ober- und     Un-          terspannungswicklung,    der von den Wick  lungen ebenfalls durch Ölstrecken getrennt  ist. An seinem Ende ist der Isolierzylinder  treppenartig abgestuft und     trägt    mit Schiebe-      sitz aufgesetzte Stirnflanschen, die in ra  dialer Richtung über die     Oberspannungs-          wicklung    hinausragen und in axialer Rich  tung durch grössere     Ülstrecken    distanziert sind.  



  Um eine genügende Isolationsfestigkeit       mittels    dieser an sich bekannten Massnahmen  zu erreichen, sind reichliche Abmessungen  sämtlicher     isolierenden    Teile und insbeson  dere der Stirnisolation     notwendig,    wenn  Überschläge oder Durchschläge der Isolation  verhindert  erden sollen. Es wurde nun ver  sucht, bei einer gegebenen Betriebsspannung  und gegebener Isolationsfestigkeit die Ab  stände für die Isolationen kleiner zu wählen,  ohne dass die Betriebssicherheit gefährdet  wird.

   Dabei wurde festgestellt, dass es vor  allem darauf ankommt, nicht nur Kriech  wege, sondern gleichzeitig auch diejenigen  Anordnungen zu vermeiden, die das Auftre  ten von     C@uleitentladungen    begünstigen.     lll=eh-          rere    voneinander getrennte     Isolierzylinder     mit dazwischenliegenden     0'lschichten    sind in  dieser Hinsicht vollkommen untauglich.  Wenn aus irgendwelchen Gründen, z. B. bei  Brückenbildung durch     Unreinigkeiten,    ein  Teildurchschlag einer der Ölstrecken erfolgt.

    geht die     vorwachsende    Entladungsspitze in  eine Gleitentladung längs der Isolierzylinder  über und kann den vollständigen Durch  brach der gesamten Isolation herbeiführen.  Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn nur  ein massiver Isolierzylinder zwischen Ober  und     Unterspannungsisolation    vorgesehen ist,  der aber von wenigstens einer der Wicklun  gen durch eine Ölschicht getrennt ist, die in  folge ihrer geringeren     Dielektrizitätskon-          stanten    bekanntlich einen grösseren Anteil der  Spannungsdifferenz aufnimmt als das feste  Isoliermaterial.

   Bei einem Teildurchschlag  der Ölschicht wird dann von der Entladungs  spitze aus die elektrische Feldstärke am     Iso-          lierzylinder    so     gross,        da,ss    das Auftreten und       Vorwachsen    einer Gleitentladung selbst  durch die reichlicher bemessene Isolations  stirn nicht unterdrückt werden kann. Ausser  dem besteht auch die Gefahr eines direkten  Durchschlages des Isolierzylinders, wenn ein  Teildurchschlag der Ölstrecke stattgefunden    hat. Die Verwendung der auf den     Isolierzy-          linder    mit Schiebesitz     aufgesetzten    Stirn  flansche hat ebenfalls schwere Nachteile.

         Erfahrungsgemiiss    ist es nämlich nicht mög  lich, den Sitz der Stirnflansche auf dem  Isolierzylinder so genau einzupassen, dass  selbst bei     treppenartig    abgestuftem Schaft  teil längs der Berührungsflächen     zwischen     Stirnflansch und Isolierzylinder Kriech  wege vermieden  erden, die hauptsächlich  bei Teildurchschlägen von angrenzenden     01-          strecken    besonders gefährdete Stellen sind.

    Hinsichtlich der nur auf die     Oberspannungs-          wicklung        aufgesetzten    Stirnflansche sind die  selben Nachteile zu nennen, die bisher nur  durch sehr reichliche Bemessung vermieden       tverden    konnten.  



  Nach der Erfindung kann nun eine sehr  hohe     Isolationsfestigkeit.    gegen     Gleitentla-          dungen    erreicht werden, ohne dass zu grosse       Abmessungen    der isolierenden Teile in Kauf  genommen werden     müssen.    Besonders für  grosse Transformatoren ergibt. sich dadurch  eine erhebliche Ersparnis an Raum und Ge  wicht, denn es lässt sich bei kleineren Ab  ständen das Gewicht. des Eisenkernes ver  kleinern. Der     Trausformatorkessel    und das       0lvolumen    werden     infolgedessen    ebenfalls  geringer.

   Bei grossen Transformatoren kann  die durch die Isolationsanordnung gemäss der  Erfindung erzielte Raum- und Gewichtser  sparnis unter Umständen erst den Bahn  transpori: des     Transformators    ermöglichen, da  er infolge der verkleinerten Abmessungen auf  der     Eisenbahn    profilgängig wird.

   Dies wird  bei einem Hochspannungstransformator mit  zwischen Ober- und     Unterspannungswicklung     angeordnetem Isolierzylinder dadurch er  reicht, dass der Isolierzylinder an den Wick  lungen praktisch ohne Zwischenraum anliegt  und an wenigstens einem seiner Enden durch  schichtenweises     Auseinanderspreizen    in einen  die     Oberspannungswicklung    gegen das Joch  abschirmenden Flansch     überläuft,    dessen Ab  messung in     axialer    Richtung ein Mehrfaches  der in radialer Richtung gemessenen Wand  stärke des zwischen den Wicklungen liegen  den     Isolierzylinderschaftes    beträgt.

        In dem in     Fig.    1 dargestellten Beispiel  ist die     Unterspannungswicklung    1 unter  Zwischenlage einer Isolierschicht 2 unmittel  bar über dem     Transformatorkern    3 angeord  net. Zwischen der     Unterspannungswicklung     und der     Oberspannungswicklung    4, die  gleichfalls im Schnitt angegeben ist, befindet  sich der Isolierzylinder 5, welcher die Ober  spannungswicklung gegen das Joch 6       flanschförmig    abschirmt.

   Die     flanschförmige          Abbiegung    des Isolierzylinders liegt vorzugs  weise nicht direkt auf der Hochspannungs  wicklung auf, sondern auf einem Schutzring  7, der aus Isoliermaterial mit metallisierter       Oberfläche    oder auch ganz aus Metall be  stehen     kann.    In bekannter Weise ist der  Schutzring geschlitzt, damit er nicht als       Kurzschlusswindung    wirkt. Dieser Schutz  ring dient einerseits zur Potentialsteuerung  und anderseits auch dafür, ein sattes Auf  liegen des     flanschförmigen    Endes des     Iso-          lierzylinders    und damit eine gleichmässige  Pressung der Hochspannungswicklung 4 zu  gewährleisten.

   Das     flanschförmige    Ende 8  des Isolierzylinders 5 ist. in mehrere kreis  ringförmige Schichten 9 aufgeteilt, die aus  einandergespreizt werden. Die Spreizung  kann durch ein wellenförmiges Verbiegen  dieser Schichten, das heisst durch Kreppen  derselben erfolgen. Besser bewährt     haben     sich eingeschobene     sektorförmige    Zwischen  stücke 10, welche die Schichten 9 vonein  ander distanzieren.

   Diese Zwischenstücke,  die vorzugsweise aus demselben Isolations  material wie der Zylinder 5     bestehen,    sind  in der Umfangsrichtung voneinander ge  trennt, wie dies im Grundriss (Fix. 3) ange  geben ist.     Dabei.    wird so vorgegangen, dass  in den verschiedenen Schichten die Schlitze  11 nicht übereinander liegen, sondern jeweils  durch die darüber     bezw.    darunter liegenden  Zwischenstücke in axialer Richtung abge  deckt werden. Die Schlitze 11 sind für die  Entgasung des Isolierzylinders vorgesehen  und bezwecken auch, das Eindringen von  flüssigem Isolierstoff in das     flanschförmige     Ende 8 zu erleichtern.

   Zur Vergrösserung des  Kriechweges sind die Schichten 9 des Isolier-         zylinders    über die eingefügten Zwischen  stücke 10     vorstehend    ausgeführt. Um die Ge  fahr von Gleitdurchschlägen zu     verringen,     hat es sich als genügend erwiesen, die Dicke  des     flanschförmigen    Endes 8 wenigstens  gleich der doppelten Wandstärke des Isolier  zylinders zwischen Ober- und Unterspan  nungswicklung zu nehmen.

   Ferner wird die  Dicke der Zwischenstücke 10 vorzugsweise  derart gewählt, dass die     flanschförmigen    En  den 8 des Isolierzylinders den gesamten  Raum     zwischen    der     Oberspannungswicklung     und dem     Transformatorjoch    6,     bezw.    zwi  schen dem Schutzring 7 und dem Joch ein  nehmen.  



  Die beschriebene Bauart des Isolations  zylinders erlaubt eine beträchtliche     dielek-          trische        Entlastung    des im Raum 12 befind  lichen Isolationsvolumens, die hauptsächlich  in     Ültransformatoren    wünschenswert er  scheint.     Mittels:    eines     axialgeschlitzten,    leiten  den Belages 13, der auf der von der Ober  spannungswicklung abgewandten Seite des       flanschförmigen    Endes 8 aufgebracht und  mit dem Joch 6 leitend verbunden ist, wird  der gesamte Feldverlauf an den Enden des  Isolierzylinders in die Flanschen 8 verlegt.

    Wie in     Fig.    2 und 3     angedeutet,    können an  Stelle der     leitenden    Schicht 13 in den Raum  12     geschlitzte    und gegeneinander     isolierte,     oder mit einer Isolationsschicht 14 überzo  gene     Metallringe    15 zur     Potentialverteilung     eingelegt werden, wodurch ohne Benachtei  ligung der     Isolationsfestigkeit    im Raum 12  eine     Einsparung    an flüssigem Isolationsma  terial möglich ist.

   In diesem Fall     wird    auch       zwischen    dem Ende der     Unterspannungs-          wicklung    1 und dem Joch 6     eine    reichliche,  gut     gesteuerte    Isolation erzielt, was bei  höheren     Unterspannungen    notwendig     sein     kann.  



  In der     Unterspannungswicklung    1 oder  zwischen derselben und der Isolierschicht 2,       bezw.    zwischen den Ringen 15 und der Iso  lierschicht 2 können in den Figuren nicht ge  zeichnete Kühlkanäle vorgesehen sein. Die  Herstellung der     flanschartig    ausgebildeten      Enden 8 des     Isolierzylinders    5 kann bei  spielsweise in der )'eise erfolgen, dass der  zunächst glatt     gewickelte    Papierzylinder an  seinen Enden in axialer Richtung lagen      #eise     versetzt geschlitzt     v:        ird,        worauf    die entstan  denen Lappen umgebogen und an den Enden  verleimt     ;

  werden.        'Nach    einer bestimmten An  zahl Papierlagen werden jeweils die. Zwi  schenstücke 10 aufgeleimt. Es ist. leicht zu er  kennen, dass eine derartige Isolation den ein  gangs erwähnten     Anforderungen    entspricht  und eine hohe Festigkeit gegen     Gleitentla-          dungen    besitzt, so     da,ss    Teildurchschläge     der     noch vorhandenen geringen Ölstrecken voll  kommen gefahrlos sind, und gleichzeitig  auch gefährliche     Kriechwege    nicht mehr  existieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungstransformator mit zwi schen Ober- und Unterspannungswicklung angeordnetem Isolierzylinder, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der Isolierzylinder an den \Viehlungen praktisch ohne Zwischenraum anliegt und an wenigstens einem seiner En den durch sohiclitenweises Auseinandersprei- zen in einen die Oberspannungs-,vicklung ge gen das Joch abschirmenden Flansch über läuft,
    dessen Abmessung in axialer Meldung ein Mehrfaches der in radialer Richtung ge messenen ZVandstärke des zwischen den VTicklungen liegenden Isolierzylinders be trägt.
    UNTER AN'SPRt"CIIE 1. Hochspannungstransformator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch durch eingebrachte Zwi- schenstücke aus Tsolierstoff auseinander- gespreizt ist, und dass die in derselben Ebene liegenden Zwischenstucke in der ITmfa.ngsrichtnng voneinander distanziert sind, zum Zweck,
    die Entgasung des Iso- lierzy linders und das Eindrin-,en von flüssigem 1olierstoff in den Isolierzylin der zu erleichtern.
    ?. Hochspannungstransformator nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanseb praktisch den gesamten Raum zjvischen Oberspa.nnungswicklung und Transforniatorjocli einnimmt und die Flanselidicke wenigstens gleich der dop pelten Wandstärke des Isolierzylinders gewählt ist.
    3. Hocbspannringstransformator nach Pa- tenta.nsprueb, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Obei-spannungswicklung abgewandte Seite des Isolierzylinderendes einen aufgetrennten leitenden Belag er hält.
    4. Hoehspannungstra.nsforniator nach Pa- tentansprueh. dadurch gekennzeichnet, dass die von der Oberspannungswicklung a br> "Lwaiidt(-#, n -- den Transformatorkern zugekehrte Seite des Isolierzylinderendes geschlitzte und gegr,neinander isolierte Metallringe, zur Potentialsteuerung be sitzt.
CH210401D 1938-06-28 1939-06-07 Hochspannungstransformator. CH210401A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749821C (de) * 1942-03-01 1945-01-11 Bbc Brown Boveri & Cie Leistungstransformator fuer hohe Spannung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749821C (de) * 1942-03-01 1945-01-11 Bbc Brown Boveri & Cie Leistungstransformator fuer hohe Spannung

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