CH210356A - Geschoss für Flugzeugabwehr. - Google Patents
Geschoss für Flugzeugabwehr.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/58—Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
- F42B12/66—Chain-shot, i.e. the submissiles being interconnected by chains or the like
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Description
Geschoss für Flugzeugabwehr. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Geschoss gegen Flugzeuge, welche vor nehmlich unter 2000 m Höhe fliegen. Die Bekämpfung derartiger Flugzeuge ist be kanntlich am schwierigsten, weil sie nament lich im hügeligen Gelände erst sichtbar wer den, wenn sie bereits angreifen und rasch wieder verschwinden. Ihre Aufgabe ist, ein zelne Objekte, wie aufmarschierende Kolon nen, Transportzüge, Gebäude, Brücken, Schützengräben etc. anzugreifen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt mit Infanteriekanonen Kaliber 4,7, Flugzeugab- w ehrgeschützen von 20 und 34 mm Kaliber, sowie mit Raketen den anfliegenden Flug zeugen ein Gewirr von schwebenden Stahl bändern in .den Weg zu schicken, in denen sich Propeller und Steuerorgane der Flug zeuge verfangen und so die Flug- bezw. Ma növrierfähigkeit des Flugzeuges hemmen. Es sind Geschosse für Flugzeugabwehrkanonen vorgeschlagen worden, die in .gewünschter Höhe platzen und Drähte abwickeln, die zum Teil von Fallschirmen getragen werden.
Der artige Geschosse kommen für den .genannten Zweck nicht in. Frage, da Drahtspulen und Fallschirme nur in Geschossen grösseren Ka libers untergebracht werden können.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Geschoss für Flugzeugabwehr. Gemäss der Erfindung besitzt dasselbe mit das Verfan gen begünstigende Widerhaken versehene Stahlbänder, welche zu Rollen aufgewickelt und in der Geschosshülse untergebracht sind, welche Stahlbänder derart geformt und fe dernd sind, dass sie sich nach Platzen der Ge- schosshülse strecken.
In beiliegender Zeichnung sind heispiels- weise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht und es zeigt: Fig. 1 ein Geschoss in Ansicht teilweise geschnitten mit eingesetzten Stahlbandrollen, Fig. 2 einen Querschnitt desselben, Fig. 3 ein Stück Stahlband gestreckt;
Fig. 4 eine Rakete mit eingesetzten Stahl bandrollen, Fig. 5 einen Querschnitt eines grösseren Geschosses oder einer Rakete mit eingruppier ten Stahlbandrollen, Fig. 6 in der Luft schwebende Stahlbänder. Die Geschosshülse 1 enthält Übereinander gelagert mehrere Stahlbandrollen 2. Diese Stahlbandrollen sind wie in Fig. 2 ersicht lich, ohne gern bis auf den kleinstmöglichen Innendurchmesser aufgewickelt.
Das Band 3 ist zweckmässig leicht gewölbt, damit es das Bestreben hat, geradlinig zu bleiben. Die Wölbung wird beim Aufwickeln des Bandes plattgedrückt, wodurch eine sehr grosse Kraft aufgespeichert wird, welche die plötzliche Abwicklung des Bandes, sobald es von seiner Umklammerung befreit wird, bewirkt. An den Rändern des Bandes 3 sind Ausklinkun- gen 4 angebracht, welche aus der Bandebene heraustreten und Widerhaken bilden, beim Aufwickeln des Bandes jedoch in dessen Ebene liegen, damit diese Widerhaken nicht auftragen, wodurch die Bandlänge verkürzt würde.
Bänder haben gegenüber Drähten den Vorteil, dass sie einen viel grösseren Luft widerstand haben und deshalb nur ganz lang sam zur Erde absinken.
Es ist auch möglich eine Anzahl kleiner Rollen in einer Rakete oder in einem Geschoss von grösserem Kaliber zu plazieren, wie in Fig. 5 gezeigt. Zu diesem Zwecke werden die Rollen mit einem Band oder Draht umspannt, welche aus leichtschmelzendem oder ver brennendem Material bestehen, oder mit dem Ende verlötet sind, so dass beim Explodieren der Rakete oder des Geschosses durch die entstehende Hitze der Verband schmilzt oder verbrennt, so dass sich die Rollen zu Bändern entfalten können.
In Fig. 6 ist schematisch gezeigt, wie sich die Bänder in der Luft entwickeln. Die Bandgruppe I ist durch die erste Salve ge bildet, Gruppe II zeigt die noch etwas höher liegende Gruppe der zweiten Salve, während Gruppe III die eben entwickelte Salve dar stellt. Es würde sich somit eine Wand von Bändern bilden, welche kaum sichtbar dem Flugzeug eine grosse Gefahr bringen kann, während die fallenden Bänder nicht die ge ringste Gefahr in sich schliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gesehoss für Flugzeugabwehr, dadurch gekennzeichnet, dass mit das Verfangen be günstigenden Widerhaken versehene Stahl- bänder, welche zu Rollen aufgewickelt und in dem Innendurchmesser einer Geschosshülse untergebracht sind, derart geformt und fe dernd sind, dass sie sich nach Platzen der Geschlosshülse strecken. UNTERANSPRüCHE: 1. Gesehoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlbandrollen so in die Geschosshülse eingesetzt sind, dass diese deren Umklammerung bildet. 2.Geschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlbänder in der Längsrichtung gewölbt sind, damit beim Aufwickeln des Bandes zu einer Rolle eine Spannung entsteht, welche das plötzliche Abwickeln und das Strecken be günstigt. 3. Geschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlbänder an den Rändern mit Widerhaken versehen sind. 4. Geschoss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Widerhaken in ent gegengesetzter Richtung zueinander an geordnet sind. 5.Geschoss nach Patentanspruch, dadurch ze- kennzeichnet, dass mehrere Bänderrollen übereinander in der Geschosshülse ange ordnet sind. 6. Geschoss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss dasselbe als Rakete aus gebildet ist. 7. Geschoss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bänderrollen mit einem schmelzbaren Bindemittel zusam mengehalten sind, das durch die bei der Explosion des Sprengkörpers entstehende Wärme zerstört wird. B.Geschoss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bänderrollen mit einem verbrennbaren Bindemittel zusam mengehalten sind, das durch die bei der Explosion des Sprengkörpers entstehende Wärme zerstört wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH210356T | 1939-06-13 |
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|---|---|---|---|
| CH210356D CH210356A (de) | 1939-06-13 | 1939-06-13 | Geschoss für Flugzeugabwehr. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210356A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0691519A1 (de) * | 1994-06-06 | 1996-01-10 | Daimler-Benz Aerospace Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur nichtletalen Bekämpfung von Flugzeugen |
-
1939
- 1939-06-13 CH CH210356D patent/CH210356A/de unknown
Cited By (2)
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| EP0691519A1 (de) * | 1994-06-06 | 1996-01-10 | Daimler-Benz Aerospace Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur nichtletalen Bekämpfung von Flugzeugen |
| US5814753A (en) * | 1994-06-06 | 1998-09-29 | Daimler-Benz Aerospace Ag | Device for the nonlethal combating of aircraft |
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