CH209596A - Vorrichtung zum Hobeln von geschweissten Schienenstössen. - Google Patents
Vorrichtung zum Hobeln von geschweissten Schienenstössen.Info
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B31/00—Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
- E01B31/02—Working rail or other metal track components on the spot
- E01B31/12—Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
- E01B31/15—Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by planing or filing
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Description
Vorrichtung zum Hobeln von geschweissten Schienenstössen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine zum Hobeln von geschweissten Schie nenstössen bestimmte Vorrichtung mit einem mittels eines motorischen Antriebes auf Führungsschienen hin- und herverschiebbaren Hobelwagen.
Diese Vorrichtung kennzeichnet sich erfindungsgemäss dadurch, dass der Hobelwagen auf mittels eines Gestänges mit einander verbundenen schwenkbaren Stütz hebeln montiert ist, die an ihren untern Enden angeordnete, mit den Führungsschie nen zusammenwirkende Laufrollen aufwei sen, das Ganze so, dass beim Leerhub des Hobelwagens die Stützhebel in ihrer wirk samen Stützlage aufwärts gerichtet, den Hobelwagen in erhöhter Stellung halten, während sie vor Beginn des Arbeitshubes des Hobelwagens in ihre geneigte Lage über geführt werden, wobei der Hobelwagen seine zum Hobeln eines Schienenstosses nach unten verlegte Arbeitsstellung einnimmt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der auf einer Eisenbahnschiene montierten Hobelvorrich tung in ihrer Gesamtheit; Fig. 2 ist eine Oberansioht dazu; Fig. 3 ist ein Ausschnitt aus Fig. 1, aber in einer andern Lage des Hobelwagens, und Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Vor richtung nach der Linie IV IV in Fig.3.
Die Hobelvorrichtung gemäss Fig. 1 bis 4, die im aufgesetzten Zustand auf einer ge schweissten Eisenbahnschiene 1, deren Schweiss stelle ja gehobelt werden soll, ,gezeichnet ist, hat<I>zwei</I> in einem gewissen Abstand vonein- ander sich befindende, über die .Schiene 1 ge legte Reitstücke 2 mit auf waagrechten Aus ladearmen -,an denselben gelagerten Füh- rungsschienen. 3, die zur Führung eines hin und herverschiebbaren, in ,
seiner @Gesamtheit mit 4 bezeichneten Hobelwagens dient. Die Reitstücke 2 bilden zusammen mit den Füh- rungsschienen 3 :gleichzeitig ein Traggestell für den Hobelwagen 4. Der Hobelwagen 4 hat zwei Seitenwangen 5, von denen jede an ihren beiden Endteilen: je einen schwenk- baren, in seiner wirksamen Stützlage senk recht verlaufenden Stützhebe1 6 aufweist, der an seinem untern Ende mit einer gerillten Laufrolle 7 versehen ist.
Diese Laufrollen 7, an der Zahl also vier, stehen paarweise in Eingriff mit der einen und mit der andern der beiden Führungsschienen 3. Die beiden. an der einen und an der andern Seiten wange 5 vorgesehenen Stützhebel 6 sind an ihrem obern Ende mittels einer Längs- stange 9 miteinander verbunden. Ferner sind die beiden am Antriebsende des Hobel wagens 4 gelegenen Stützhebel 6 an ihrem obern Ende durch eine Traverse 8 mitein ander verbunden, an deren Mittelteil eine Pleuelstange 10 angelenkt ist. Der Hobel vagen 4 ist an seinen beiden Endteilen mit an ihm festen Querplatten 11 versehen, die je eine zum Profil des obern Teils des Kopfes der Schiene 1 äquidistante Führungsnut Il a aufweisen.
In diese beiden Nuten 11a grei fen je zwei an den beiden Stirnseiten eines Hobelträgers 12 vorgesehene Bolzen, so dass letzterer, an dem ein Hobel 13 befestigt. ist. mittels eines an ihm vorgesehenen, nach oben ragenden Greifbügels 14 von seiner Mittel stellung aus nach beiden Seiten hin verscho ben werden kann. Die Pleuelstange 10 ist an ihrem dem Hobelwagen 4 abgewendeten Ende an der Rollenkette 15 eines Ketten antriebes angelenkt, der seine Triebbewegung durch Vermittlung eines Reduziergetriebes 16 und einer ein- und ausrückbaren Kupp lung 16a von einem hier nicht gezeigten Elektromotor aus erhält.
Die ganze, aus den Teilen 16 und 16a bestehende Antriebsvor richtung ist auf einer gemeinsamen Unter lage 17 montiert, die mit dem von den Teilen 2 und 3 gebildeten Traggestell fest verbun den ist, so dass Hobel- und Antriebsvorrich tung zusammen eine auf die zu bearbeitende Bahnschiene 1 aufsetzbare und mittels Spannschrauben 18 auf dieser letzteren fest legbare Einheit bilden.
Im Betrieb wird der Hobelwagen 4 an der zu hobelnden Schweissstelle la bin- und herverschoben. Beim einen Hub des Wagens 4, wenn sich derselbe in der durch den Pfeil in Fig. 1 angegebenen Richtung bewegt, be finden sich die Stützhebel 6, vermöge der Stosswirkung der Pleuelstange 10. in ihrer wirksamen Stützlabe, in welcher sie, auf wärts gerichtet, den Hobelwauen el 4 in er höhter Stellung halten, so dass der Hobel 13, von der Bahnschiene 1 abgehoben, seinen Leerhub ausführt. Beim Arbeitshub des Hobelwagens 4 verden die Stützhebel 6 ver möge der Zugwirkung der Pleuelstange 10 in ihre in Fig. 3 .gezeigte Schwenk- oder Ruhestellung überführt, wodurch der Hobel wagen 4 gesenkt wird und der Hobel 13 auf die Bahnschiene 1 aufzuliegen kommt, womit er seinen wirksamen Arbeitshub ausüben kann.
Während dieses Hubes sind die Stütz hebel 6 vollständig entlastet, und die Lauf rollen 7 erfüllen lediglich die Aufgabe, den Hobelwagen 4 während seiner Längsbewe gung seitlich zu führen. Dank der Führungs nuten lla ist es möglich, den Hobelträger 12 mitsamt dem Hobel 13 mittels des Greif- lAgels 14 seitlich so zu verschieben, da.ss die Schweissstelle la genau Profilgemäss gehobelt wird.
Um mittels Stützhebel 6 den Hobel- waben 4 solange wie gewünscht in seiner gehobenen Lage halten zu können, ist dem letzteren ein Sperrkeil 19 (in Fig. 1 strich punktiert dargestellt) zugeordnet, der in einem bügelförmigen Gegenlager 20 des einen der beiden Stützhebel 6 am Antriebsende des Wagens 4 so einbesteckt erden kann, dass der betreffende Hebel, und dank des Verbin- dungsgestänges 8,
9 somit auch die übrigen Stützhebel. in ihrer wirksamen. Stützlage verharren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Hobeln von geschweiss ten Schienenstössen, mit einem mittels eines motorischen Antriebes auf Führungsschienen hin- und herverschiebbaren Hobelwagen, da durch gekennzeichnet, dass der Hobelwagen auf mittels eines Gestänges miteinander ver bundenen schwenkbaren Stützhebeln montiert ist, die an ihren untern Enden angeordnete.mit den Führunz;schienen zusammenwir- kende Laufrollen aufweisen, das Ganze so, dass beim Leerhub des Hobelwagens die Stützhebel, in ihrer Stützlage aufwärts ge richtet, den Hobelwagen in erhöhter Stel lung halten, während sie beim Beginn des Arbeitshubes des Hobelwagens in ihre ge neigte Lage übergeführt werden, wobei der Hobelwagen seine zum Hobeln eines Schie nenstosses nach unten verlegte Arbeitsstel lung einnimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, zum Hobeln von geschweissten Eisenbahnschie nen, dadurch gekennzeichnet, dass der Hobelwagen einen Hobelträger aufweist, der an seinen beiden Stirnenden in Füh rungen so geführt ist, dass er sich von einer Mittelstellung aus seitlich nach der einen und nach der andern Seite hin ver schieben lässt, um den Schienenstoss ge mäss dem Profil des Kopfes der Bahn schiene bearbeiten zu können. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die genannten Führungen in äquidistant zum Profil des zu bearbeiten den Schienenkopfes verlaufenden Füh rungsnuten bestehen, die in am Hobel wagen festen Querplatten vorgesehen sind und in die von den Stirnenden des mit einem nach oben ragenden Greifglied versehenen Hobelträgers vorstehende Bol zen eingreifen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hobel wagen zwei Seitenwangen aufweist, an deren Endteilen die Stützhebel gelagert sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Stützhebel an je einer der beiden Seitenwangen an ihrem obern Ende mittels einer Längsstange mitein ander verbunden sind, und dass die bei den am Antriebsende des Hobelwagens sich befindenden Stützhebel an ihrem obern Ende mittels einer Traverse mit einander verbunden sind, an welcher eine Pleuelstange zur Hin- und Herverschie bung des Hobelwagens angelenkt ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge- kennzeiehnet, dass .die Laufrollen am un- tern Ende der Stützhebel gerillt wind. G. Vorrichtung .nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Hobelwagen ein Sperrkeil zugeordnet ist, der in einem Gegenlagern des einen der beiden .Stütz hebel am Antriebsende des Wagens so eingesteckt werden kann"dass,d-er hetref- fende Hebel, und dank des Verbindungs gestänges somit auch die übrigen Stütz- hebel, in ihrer wirksamen Stützlage ver- harren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH209596T | 1939-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209596A true CH209596A (de) | 1940-04-30 |
Family
ID=4446553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209596D CH209596A (de) | 1939-05-05 | 1939-05-05 | Vorrichtung zum Hobeln von geschweissten Schienenstössen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209596A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277069B (de) * | 1964-08-17 | 1968-09-05 | Hermann Deising | Vorrichtung zum Glaetten der Schienenkopfoberflaechen von Eisenbahnschienen |
-
1939
- 1939-05-05 CH CH209596D patent/CH209596A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277069B (de) * | 1964-08-17 | 1968-09-05 | Hermann Deising | Vorrichtung zum Glaetten der Schienenkopfoberflaechen von Eisenbahnschienen |
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