CH207293A - Verfahren zur Steuerung von Dieselfahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung. - Google Patents
Verfahren zur Steuerung von Dieselfahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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Description
Verfahren zur Steuerung von Dieselfahrzeugen-mit elektrischer Kraftübertragung. Bei Dieselfahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung kommt es bekanntlich dar auf an, die Geschwindigkeit des Fahrzeuges der mit dem Fahrwiderstand wechselnden Zugkraft derart anzupassen, dass die vom Dieselmotor abgegebene Leistung praktisch konstant bleibt und der Dieselmotor immer mit seinem besten Wirkungsgrad arbeitet. Da entsprechend der veränderlichen Zugkraft der Generatorstrom sich ändert, die Leistung aber konstant bleiben soll, muss die Generator spannung geändert werden. Trägt man die Spannung E als Funktion des Stromes J auf, so ergibt sich für konstante Leistung E # <I>J</I> bekanntlich eine gleichseitige Hyperbel. Da der Generator aber in keiner Schaltung von sich aus eine derartige äussere Charak teristik besitzt, so müsste man ihn im Ideal fall zum Beispiel durch Ändern seiner Er regung nach einer gleichseitigen Hyperbel regeln. Praktisch soll aber diese Regelung mög lichst selbsttätig erfolgen, und man hat die Einhaltung des hyperbolischen Regelgesetzes auf verschiedene Arten mit mehr oder weniger guter Annäherung erreicht. Alle angewand ten Mittel bedingen aber zusätzliche Ein richtungen, die teils verwickelt, teils kost spielig, teils wie z. B. Hilfsmaschinen; mit erhöhtem Platzbedarf verbunden sind. Am einfachsten kann der hyperbolische Verlauf der Leistungskurve in roher An näherung nachgeahmt werden, wenn man den Generator mit zwei äussern Charakteri stiken betreibt, was besonders für Fahrzeuge kleinerer Leistung, z. B. für Rangierlokomo tiven, Triebwagen, Strassenfahrzeuge, Trak toren, Raupenschlepper und dergleichen, in Frage kommt. Dann nähert sich die eine Charakteristik dem obern, die andere dem untern Ast der Hyperbel. Eine derartige Charakteristik kann bekanntlich dadurch er reicht werden, dass man dem Generator eine Nebenschluss- und eine Hauptstromerregung gibt und im Bereich grosser Zugkräfte das Feld derHauptstromwicklungdem geschwäch- ten Nebeiischlirssfeld gleichgerichtet, während man im Bereich kleiner Zugkräfte das Feld der Hauptstromwicklung dem verstärkten lebenschlussfeld entgegenrichtet. Eine solche Betriebsweise erfordert aber häufige Uni- schaltungen im Hauptstromkreis, die man wegen ihrer bekannten Nachteile nach Alög- lichkeit zu vermeiden sucht. Nach der Erfindung wird die hyperbel- ähnliche Doppelcharakteristik durch verschie denartige Erregung einer fremderregten und einer eigenerregten Wicklung des Generators erreicht, und zwar wird im Bereich der grossen Zugkräfte die Fremderregung im Ver hältnis zur Eigenerregung verstärkt, während im Bereich der kleinen Zugkräfte die Eigen erregung gegenüber der Fremderregung gross gemacht wird. In Fig. 1 der Zeichnung ist beispiels weise eine Steuerungseinrichtung zur Durch führung des Verfahrens nach der Erfindung schematisch dargestellt, während Fig. 2 die charakteristischen Kurven zeigt. Gemäss Fig. 1 ist der Dieselgenerator a mit zwei Erregerwicklungen<I>b</I> und<I>d</I> ver sehen, von denen die eine, b, über den Wider stand c eigenerregt ist, während die andere, d, über den Widerstand e von freinder Strom duelle f aus erregt wird. Die Widerstände c und e sind fest eingestellt und können durch Umlegen des Umschalters g abwechselnd teilweise kurzgeschlossen werden. Wird der Umschalter<I>g</I> auf Kontakt h gelegt, so gibt die Maschine hohe Spannung, die Fremd erregung (l ist schwach und die Eigenerregung b kräftig; dann erhält man die äussere Cha rakteristik B mit kleinerer Zugkraft; legt man den Umscbalter <I>g</I> auf den Kontakt i, so erhält man die Kurve C mit hohem Strom und hoher Zugkraft bei kleiner Eigenerregung in der Wicklung b und stark erregtem Fremd feld in Wicklung d. Durch die neue Schal tung kommt die Kombination der beiden Kurven B und C der Hyperbel A zwischen den Punkten 1 und 2 praktisch sehr nahe. Die Umschaltung erfolgt zweckmässig im Punkt 3, jedenfalls nahe dem Schnittpunkt der beiden äussern Charakteristiken B und C. Sie kann von Hand bezw. mit dem russ oder selbsttätig, etwa in Abhängigkeit vom Strom oder von der Spannung des Genera- tors, erfolgen. Eine Überlastung des Diesel niotors ist durch die neue Schaltung aus geschlossen, da in beiden Schaltstellungen die Leistungshyperbel nicht überschritten wird. Der Generator a kann aber auch zusätz lich mit einer Gegenverbundwicklung ver sehen werden, um eine Überlastung des Generators in allen Fällen, z. B. auch bei Defektwerden einer Erregerwicklung, zu ver meiden. Der Umschalter kann auf dem Führer tisch untergebracht oder als Pedal ausge bildet oder auch durch ein ferngesteuertes Umschaltschütz ersetzt oder schliesslich mit der Fahrschaltwalze verbunden werden. Statt die Widerstände c und e fest einzustellen, können sich auch allmählich im gegenläufigen Sinne verändert werden.
Claims (1)
- PATE\TTAN SPRüCHE I. Verfahren zur Steuerung von Dieselfabr- zeugen mit elektrischer Kraftübertragung auf annähernd konstante Leistung nach der Zweicharakteristikmethode, dadurch gekennzeichnet, dass der hyperbelähnliche Verlauf der beiden äussern Charakteri stiken des Dieselgenerators durch ver schiedenartige Erregung einer eigen- und einer fremderregten Feldwicklung des Generators in der Weise erreicht wird, dass im Bereich der grossen Zugkräfte die Fremderregung stark und die Eigen erregung schwach und im Bereich der kleinen Zugkräfte die Eigenerregung stark und die Fremderregung schwach gemacht wird. 11.Steuerungseinrichtung für Dieselfahrzeuge zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Dieselgenerator mit einer Nebenschluss- und einer fremderregten Feldwicklung versehen ist, deren Er regungen mittels Vorschaltwiderstände ver schieden stark eingestellt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass zum Wechseln der Charakteristiken ein Umschalter (g) vorgesehen ist, der jeweils einen der Vor schaltwiderstände teilweise kurzschliesst. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch Mittel zur Hand- oder Fussbetätigung des Umschalters. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch Mittel zur Fernsteue rung des Umschalters. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Umschalter mit der Fahrschaltwalze verbunden ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass der Umschalter selbsttätig in Abhängigkeit von einer Be triebsgrösse umgesteuert wird. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch fest eingestellte Vor schaltwiderstände der beiden Feldwick lungen, die vom Umschalter abwechselnd kurzgeschlossen werden. 7.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Vorschalt- widerstände der beiden Feldwicklungen allmählich, und zwar im gegenläufigen Sinn, einstellbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE207293X | 1938-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207293A true CH207293A (de) | 1939-10-15 |
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ID=5793641
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207293D CH207293A (de) | 1938-09-16 | 1938-11-19 | Verfahren zur Steuerung von Dieselfahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207293A (de) |
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1938
- 1938-11-19 CH CH207293D patent/CH207293A/de unknown
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