CH202086A - Kondensator bezw. Kondensatordurchführung und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Kondensator bezw. Kondensatordurchführung und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH202086A
CH202086A CH202086DA CH202086A CH 202086 A CH202086 A CH 202086A CH 202086D A CH202086D A CH 202086DA CH 202086 A CH202086 A CH 202086A
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N V Fabriek Van Electrische Co
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Hazemeijer Co
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Description


  Kondensator     bezw.        Kondensatordurchfnhrung    und Verfahren  zur Herstellung derselben.    Die     Erfindung    bezieht sieh auf einen  Kondensator     bezw.    eine     Kondensatordurch-          führung    und auf ein Verfahren zur Herstel  lung derselben.  



  Es     ist    bereits bekannt, als Material für die  Belegungen nichtmetallische Stoffe zu be  nutzen. Die bei einem     bekannten    Kondensa  tor angewandten Belegungen sind aus leiten  dem Gummi hergestellt, wobei als Isolier  stoff nichtleitender Gummi benutzt wird.  Weiter ist vorgeschlagen, in Kondensatoren  Kunstharz zu benutzen, welches durch Gra  phit in kolloidalem     Zustande,    Metallpulver  oder einen andern leitenden Stoff in fein un  terteiltem Zustande leitend gemacht worden  ist. In diesem Falle sind Belegungen aus  leitendem und nichtleitendem Kunstharz       bezw.    mit nichtleitendem Kunstharz imprä  gniertes Papier aufeinander angeordnet.  



  Bei der Herstellung von Kondensatoren  tritt ein Nachteil- auf, welcher in     Fig.    1 in    grösserem Massstab dargestellt worden ist. In  dieser Figur ist 1 die metallene Belegung,  2 und 3 sind die     Isolierstoffschichten    des     Di-          elektrikums,    20 ist das     Imprägniermittel,    das       aus    Paraffin oder aus Kunstharz bestehen  kann. Das     Imprägniermittel        kann    nicht bis  zu dem Rande der     Belebung    eindringen,     weil     Luft in dem Raum 4     eingeschlossen    wird.

    Der     Lufteinschluss    an den     Rändern    der Be  legungen ist     ausserordentlich    schädlich. da  die Feldstärke an diesen Stellen durch den  Randeffekt sehr hoch ist, und hat     zur    Folge,  dass durch     Ionisation    das     Dielektrikum        durch-          schlägt    oder allmählich zerstört     wird.    Wenn  metallische Belegungen benutzt werden, ist  der Raum 4     verhältnismässig    gross, da me  tallische     Belegungen,    nicht unter einer ge  wissen Stärke benutzt     werden    können.

   Wenn  Belegungen     aus    leitendem Kunstharz ange  wandt werden, kann der Raum 4 kleiner sein,  aber er fällt nicht ganz     fort.    Der     Gegenstand         der vorliegenden Erfindung ist ein Konden  sator     bezw.    eine     Kondensatordurchführung     mit leitenden     Belegungen,    welche ganz oder  teilweise aus Kunstharz bestehen, worin der  obengenannte Nachteil dadurch vermieden ist.,  dass Belegungen aus nichtleitendem Kunst  harz von derselben Stärke als die Belegung  aus leitendem Kunstharz     zwischen    den isolie  renden Belegungen angeordnet     sind,

      und zwar  entlang und in Berührung mit den Rändern  der leitenden     Kunstharzbelegung.    Die leiten  den und nichtleitenden, sich berührenden Be  legungen aus Kunstharz verbinden sich sofort.  miteinander und es gibt dann     keine        Notwen-          digkeit,    ein Imprägniermittel wie bei 20 in       Fig.    1 angegeben zu benutzen.  



  Erfindungsgemässe Kondensatoren     bezw.          Kondensatordurchführungen    werden vor  zugsweise auf die folgende Weise hergestellt.  Eine isolierende Schicht., welche vorzugsweise  aus Faserstoff, z. B. Papier, besteht, wird  teilweise mit einem leitenden,     härtbaren     Kunstharz bedeckt und der übrige Teil wird       mit    einem nichtleitenden     härtbaren    Kunst  harz bedeckt. Der     Kondensatorkörper    wird  dann     daraus    aufgebaut, z.

   B. durch Auf  rollen,     Zusammenfalten,    Aufschichten oder in  ähnlicher Weise, und das     Kunstharz    wird  dann mittels Erwärmung, gegebenenfalls un  ter Druck, gehärtet.  



  Die     Erfindung    wird im folgenden an  Hand der Ausführungsbeispiele der     Fig.    2  bis 5     erläutert.     



  In     Fig.    2 sind 7 und 8 die Isolierstoff  schichten, während die Schicht 6 aus leiten  dem Kunstharz besteht. Die Schicht 5 hat  die gleiche Stärke     Brie    die Schicht 6 und be  steht     aus    nichtleitendem Kunstharz.     San     sieht hier, dass der schädliche Raum 4 der       Fig.    1 völlig verschwunden ist.  



       Fig.    8 stellt eine weitere Ausführungs  form dar, bei der eine metallene Belegung 14  angewandt ist. Dem Rande dieser Belegung  entlang ist eine Schicht 6 aus leitendem  Kunstharz und weiter eine Schicht 5 aus  nichtleitendem Kunstharz angeordnet.  



       Fig.    4 veranschaulicht einen gewickelten    Kondensator mit     Isolierstoffsehichten    10     und     Schichten 9 aus leitendem Kunstharz.  



       Fig.        :i    zeigt eine     Kondensatordurchfüh-          rung.    welche aus Isolierstoff 12 besteht,  worin eine Zahl leitender     Kunstharzschichten     11 und Schichten aus nichtleitendem Kunst  harz von derselben Stärke als die leitenden  Schichten 11 zwischen den isolierenden  Schichten 12 angeordnet sind, und zwar ent  lang und in Berührung mit den Rändern der  leitenden Schichten. Eine solche     Anordnung     zeichnet sich durch grosse mechanische     Stärke     aus und besonders wenn sie von einer aus       Kunstharz    hergestellten Hülle umgeben ist,  durch eine grosse Widerstandsfähigkeit gegen  äussere Einflüsse.  



  Wird der     Kondensatorkörper    mit einer  aus Kunstharz hergestellten Hülle versehen,  kann die     Härtung    des Kunstharzes der Hülle  und der Belegungen während eines einzigen       Arbeitsvorganges    erfolgen. Diese Arbeit kann  derart durchgeführt werden, dass der Kon  densator in eine     Pressform    eingesetzt wird,  worauf nach Hinzufügung* von     Presspulv    er  um den Kondensator herum die Presse ge  schlossen und auf Temperatur gebracht wird.  Nach einiger Zeit ist dann das Kunstharz der  Hülle und der Belegungen gehärtet.  



  Das leitende Kunstharz kann auf eine  oder auf beide Seiten einer     Isolierstoffschicht     aufgespritzt werden. Dieses Verfahren ermög  licht eine mehr oder weniger ununterbrochene  Herstellung von Kondensatoren.     Eine    Isolier  stoffbahn, welche von einer Rolle abgezogen  wird, insbesondere Papier, wird an Düsen,  welche die erforderlichen     Kunstharzschichten     (leitendes und nichtleitendes Kunstharz) auf  tragen, entlanggeführt. Die Bahn wird darauf  getrocknet und der Kondensator kann durch  Aufrollen hergestellt werden. Auch können  zwei oder mehrere Bahnen benutzt werden.  



  Hinsichtlich des     Zustandes    des aufzutra  genden     härtbaren    Kunstharzes wird angege  ben. dass es in     einem    Lösungsmittel zum Bei  spiel     Toluol        (C"H,CH;,)    gelöst sein und auf  den     Isolierstoff    aufgetragen und getrocknet  werden kann, wobei das Kunstharz sich sozu  sagen im Zustande B befindet. In diesem Zu-      Stande ist das     Kunstharz    klebrig. Nach Er  wärmung geht es in den Zustand C über, in  welchem das Harz vollkommen hart     ist.     



  Die elektrischen Anschlüsse des Konden  sators können in der Weise erfolgen, dass ein  Teil der Belegungen aus     einem    oder mehreren  Metallblättchen und der übrige Teil aus lei  tendem     Kunstharz    hergestellt     wird,    wobei das  Metall als Anschluss dient. Bei einer     Konden-          satordurchführung    befindet sich nur ein An  schluss auf der     Mitte    der äussersten Schicht,  wobei diese äusserste Schicht     teilweise        aus     Metallfolie, teilweise aus leitendem     Kunst-          harz    hergestellt werden kann.  



  Es wird noch darauf     hingewiesen,    dass für  die zwischen den     Belegungen    angeordneten       Isolierstoffschichten    gleichfalls     Kunstharz     benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Kondensator bezw. Kondensatordurch- führung mit leitenden Belegungen, von welchen wenigstens die Ränder aus einem elektrisch leitenden Kunstharz be stehen, dadurch gekennzeichnet, dass Be legungen aus nichtleitendem Kunstharz von derselben Stärke als die Belegung aus leitendem Kunstharz zwischen den Iso- lierstoffschichten angeordnet sind,
    und zwar entlang und in Berührung mit den Rändern der Belegung aus leitendem Kunstharz. II. Verfahren zur Herstellung von Konden satoren bezw. Kondensatordurchführun- gen nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Isolierstoffschicht teilweise mit einem leitenden, härtbaren Kunstharz und der übrige Teil mit einem nichtleitenden, härtbaren Kunst harz bedeckt wird,
    worauf der Kondensa- torkörper aufgebaut und das Kunstharz durch Erwärmung gehärtet wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren zur Herstellung von Konden satoren bezw. Kondensatordurchführun- gen nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kondensator mit einer aus Kunstharz hergestellten Hülle versehen wird und die Härtung des Kunstharzes der Hülle sowie der Bele gungen in einem einzigen Arbeitsvorgang erfolgt. 2.
    Verfahren" zur Herstellung von Konden satoren bezw. Kondensatordurchführun- gen nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das leitende und das nichtleitende Kunstharz fortlaufend auf eine Isolierstoffschicht aufgespritzt wird.
CH202086D 1937-01-20 1938-01-20 Kondensator bezw. Kondensatordurchführung und Verfahren zur Herstellung derselben. CH202086A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918334C (de) * 1948-10-02 1954-09-23 Siemens Ag Biegsamer nichtmetallischer elektrischer Leiter
DE1000081B (de) * 1952-10-29 1957-01-03 Dielektra Ag Papierwickel-Kondensatordurchfuehrung
DE1247433B (de) * 1964-02-12 1967-08-17 Calor Emag Elektrizitaets Ag Verfahren zum Ausfuellen von Spalten bei elektrischen Isolierkoerpern fuer hohe Spannungen
DE1261212B (de) * 1957-03-20 1968-02-15 Siemens Ag Kondensatordurchfuehrung mit einem Hartpapierwickel und einer Schutzhuelle aus Giessharz

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