CH201730A - Mit festen Absorptionsstoffen arbeitendes Absorptionsgefäss für periodisch wirkende Absorptionskälteapparate. - Google Patents
Mit festen Absorptionsstoffen arbeitendes Absorptionsgefäss für periodisch wirkende Absorptionskälteapparate.Info
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Description
311t festen Absorptionsstoffen arbeitendes Absorptionsgefäss für periodisch wirkende Absorptionsyälteapparate. Bei periodisch wirkenden Absorptions- kälteapparaten, die mit festen Absorptions- stoffen arbeiten,
bieten sich dem Konstruk- teur bekanntlich dadurch besondere Schwie- rigkeiten, dass die festen Absorptionsstoffe meist sehr schlechte Wärmeleiter sind.
Es ist daher -erforderlich, in. (den die festen Ab- sorptionsstoffe enthaltenden Absorptions- gefässen, also beispielsweise im Kocherabsor- berdieser Apparate, besondere wärmeleitende innere Einhauten. anzubringen, die den Zweck haben,
die gleicbmässige Warmezu- und abfuhr :hei den festen Absorptianss:toffen zu erzielen,. Die Erfindung bezieht sich, auf mit festen, insbesondere quellfähigen Absorptions- stoffen arbeitende Absorptionsgefässe für periodisch wirkende Absorptionskälteappa- rate,
die durch. wärmeleitende Zwischenwände in zur Aufnahme der festen. Absorptions- stoffe bestimmte Zellen unterteilt sind. Er- findungs:beanäss@ stützen:
sich je zwei einander benachbarte Zwischenwände an Stellen., die den druckfesten Wandungen des Absorptions- gefässes nicht unmittelbar benachbart sind, gegeneinander ab.
Man kommt auf ,diese Weise zu einer Konstruktion, bei der der Aufnahmemum der festen Absorptionsstoffe sehr gut von wärmeleitenden Wänden durch setzt wird und wobei die Wärmezufuhr zu den festen Absorptionsstoffen durch den wärmeleitenden Kontakt der einzelnen Zwi schenwände
besonders gut durchgeführt wer- den, kann.
In. der Zeichnung ist als Ausführungms- heispiel @d:es Erfindungsgegenstandes ein Kocherabsorber eines mit festen Absorptions stoffen arbeitenden,
periodisch wirkenden Absorptionskä lteap-parates dargestellt. Fig. 1 zeigt einen, Querschnitt, Fig. 2 einen Mngs- schnitt durch. den gocherabsorber und Fig. 3 eine Fin;
ze#eit. Das druckfeste Kocher- absorbergefässbesteht aus einem zylin- drischen Aussenmantel 1, einem zylindrischen Innenmantel 2 und einem Abschlussdeckel 3.
Der zylinderringförmige Kocherraum ist durch wärmeleibende Wände ?0 in Längs zellen 9,- 10, 11 unterteilt, die zur Aufnahme ,des festen Absorptionsstoffes dienen. Je zwei einander benachbarte wärmeleitende Wände 20 sind in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise aus einem einzigen Stück Blech ge bogen.
Die Grundseite 4 dieses Bleches legt sich beim Einbau in das Kochera.bsorber- gefäss fest an .die zylindrische Aussenfläche des Innenrohres 2 an. 5 und G sind Stütz flächen, an denen sich jede Zwischenwand gegen die benachbarte Zwischenwand ab stützt. Diese Stützflächen 5 und 6 sind an den druckfesten Kocherwandungen unmittel bar benachbarten Stellen angeordnet.
Je zwei einander benachbarte Zwischenwände stützen sich. also an solchen Stellen, die den druck festen Wandungen des Kocherabsorhers un- mittelbar benachbart sind, gegeneinander und gegen die druckfesten Kocherwandungen ab.
Die wärmeleitenden Wände sind so ge bogen, dass sich je zwei einander benach- barte Wände auch an solchen Stellen, die den druckfesten Wänden des Kocherabsor- bers nicht unmittelbar benachbart sind, gegeneinander abstützen. Hierfür dient die in der Fig. 3 mit i bezeichnete Stützfläche.
Wie aus der Fig. 1 erkennbar ist, ent steht durch die beschriebene Abstützung eine wabenförmige Unterteilung des Kocherfüll- raumes, so dass sich eine sehr gute Leitfähig keit im Kochera.bsorber ergibt.
Abweichend von der in der Figur dargestellten Ausfüh- runbmsform, bei welcher jeweils zwei einander benachbarte Zwischenwände aus einem ein zigen Stück Blech hergestellt sind, kann man auch die einzelnen Zwischenwände für sich herstellen. Wie Fig. 1 zeigt,
stützen sich je zwei benachbarte Zwischenwände an den Enden gegen die druckfesten Wände des Kocherabsorbers und in ;der Mitte gegenein ander ab.
Der Zusammenbau des .dargestellten Koeherabsorbers geht folgendermassen vor sich: Zunächst wird der zylindrische Aussen mantel 1 mit dem Innenrohr ? an einer Kocherseite verschweisst. Darauf werden nacheinander die wärmeleitenden Zwischen wände eingebaut.
Dann wird der Deckel 3 aufgeschweisst, so dass das gesamte Kocher- absorbergefäss nunmehr bis auf de Füllung fertiggestellt ist; etwaige. L'ndiclitigkelten werden durch Nachschweissen beseitigt.
In dein Deckel 3 befindet sich ein. Füll öffnung 8, durch die darauf der feste. Ab sorptionsstoff eingefüllt wird. Die -Menge. des einzufüllenden Absorptionsstoffes wird so bemessen, dass alle zur Aufnahme des festen Absorptionsstoffes bestimmten Zellen 9, 1.0, 11 mit der Füllmasse ganz vollgefüllt wer den können.
Danach wird durch die Füll- ;;ffnung der obere Teil 1 2 .des Kochera.bsor- bers mit Stahlwolle angefüllt und die Füll öffnung geschlossen.
_Venn zur Füllung des Koehera.bsorbers duellfähige Absorptionsstoffe, also beispiels weise Kalzium-Chlorid-Ammoniakat, verwen det werden, wird aus dem Kalzium-Chlorid durch eine nicht bis zur betriebsmässigen An reicherung durchgeführte Voranreicherung die Füllmasse so weit aufquellen, dass alle Räume des Koclierabsorbers vollgefüllt wer den können,
ohne da.ss bei der nachfolgenden betriebsmässigen Anreicherung allzu gefähr liche Drücke zu befürchten sind. An .Stelle der vorbeschriebenen Voranreich erung des Füllmaterials vor seiner Einfüllung kann man auch so verfahren, dass der reine Ab- sorptionsstoff in geeignete Formen gepresst wird, z. B.
Stäbe, Kugeln oder dergl- so da13 das quellfähige Absorptionsmittel bei -der nach der Einfüllung erfolgenden Anreiche- rung mit dem Kältemittel in den Zellen 9, 10, 11 selbst einen genügenden Quellraum zur Verfügung hat.
Man kann die Erfindung natürlich auch bei R,esorberverda,mpfern von Resorptions- inaschinen, die mit festen Absorptionsstoffen arbeiten, verwenden, also bei Maschinen, die an Stelle des sonst üblichen Kondensators und Verdampfers einen sogenannten Resor- berverdampfer besitzen.,
in welchem sich ein festes Absorptmonsnuttel befindet. Dieses Ab- sorptions,mittel nimmt bei diesen Maschinen das aus dem. Kocheraabzorber ausgetriebene Kältemittel in der Heizperiode auf und wird während dieser Zeit,durch dass äussere Kühl mittel, z.
B. Wasser oder Luft, gekühlt. In der darauffolgenden Absorptionsperiode wird dem Resorbervendampfer Wärme vom Kühl gut her zugeführt, so dass! das Kältemittel wieder aus dem Absorptionsstoff ausge dampft wird und zum Kocherabsorber zu- rückkehrt.
Die Erfindung eignet sich sowohl für direkt luftgekühlte, als auch für wassier- ge@kühste A@bso@rptians@kälteapparate. Für die Verwendung in direkt luftgekühlten. Ma- schinen isst der in der Figur dargestellte Kocherabsorber ebenfalls mit äusseren Kühl rippen versehen,
so dass, dann der Koch@er- absorbe@r während beider Arbeitsperioden,dem äusseren Kühlluftstrom ausgesetzt wenden kann.
Baut man @die Kocheraabsorber gemäss der Erfindung in wassergekühlte Apparate ein, so wird der Kocher zweckmässig mit einem Kühlmantel umhüllt, durch Aden wäh rend der Absorptionsperiode Idas, Kühlwasser geleitet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit festen, insbesondere quellfähdgen <B>Ab-</B> sorptionsstoffen. arbeitendes Abso@rptions,gefäss für periodisch wirkende Absorptionskälte- apparate,das durch wärmeleitende Zwischen wände in zur Aufnahme,des festen Absorp tionsstoffes bestimmte Zellen unterteilt ist, dadurch,gakennzeächnet, d-ass@ sich je zwei einander benachbarte Zwischenwände an Stellen gegeneinander abstützen, die eden druckfesten:Wandungen des Absorptions- gefäss,esnicht unmittelbar benachbart sind. EMI0003.0099 UNTERANSPRüCHE EMI0003.0100 1. <SEP> Absorptionsgefäss, <SEP> naoh <SEP> Patentanspruch, <tb> daadurcb. <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> je <SEP> -zwei <tb> benachbarte <SEP> Zwischenwände <SEP> an <SEP> den <SEP> En ,den <SEP> gegen <SEP> :die <SEP> druckfeisten <SEP> Wandungen <tb> des <SEP> Alrsorptionagafäss@es <SEP> und <SEP> in <SEP> -der <SEP> Mitte <tb> ,gegeneinander <SEP> abstützen. <tb> 2. <SEP> Absorptionsgefäss, <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 1, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> jeweils <SEP> zwei <tb> einander <SEP> benachbarte <SEP> Zwiseh.enwäncle <SEP> aus <tb> einem <SEP> einzigen <SEP> Stück <SEP> Blech <SEP> hergestellt <tb> sind.
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