CH201692A - Verfahren zur Herstellung von mit einer Umhüllung umpressten Lichtbogenschweisselektroden und Vorrichtung zu seiner Durchführung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit einer Umhüllung umpressten Lichtbogenschweisselektroden und Vorrichtung zu seiner Durchführung.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von mit einer Umhüllung umpressten Lichtbogen schweisselektroden und Vorrichtung zu seiner Durchführung. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit einer Umhüllung umpressten Elektroden für die Lichtbogen schweissung.
Erfindungsgemäss. ;geschieht die Herstel lung solcher Elektroden in der Weise, dass die von einem Stäbemagazin kommenden Draht stäbe aneinandenstossend vermittelst einer me chanischen Vorschubeinrichtung durch.
eine Umhüllungsdüse bewegt werden., wobei die Stäbe jeweils nach dem Durchstossen um eine Stablänge kurzzeitig stillgesetzt werden, während die aus der Umhüllungsdüse aus- tretenden Stäben ohne Unterbrechung ab.. geführt und mittels, einer mit ,der Vorschub- einrichtung synchron arbeitenden,
Greif- und Ablegeeinrichtung auf ein Trocknungsband abgelegt werden,.
Auf diese Weise kann in schneller Auf einanderfolge die Umhüllung der Elektroden stäbe stattfinden und ist ein störungsloses .
Abnehmen der umhüllten Stäbe ohne eine Beschädigung der noch weichen Umhüllung möglich, weil durch die Unterbrechung Ader Vorschubbewegung durch die Düse und die ununterbrochene Abführung der umhüllten Stäbe hinter der Düse,die Stäbe Abstand von einander bekommen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform, einer Vorrichtung zur Durchführung des: Verfahrens. gemäss. der Erfindung dargestellt. An Hand. derselben wird im folgenden auch das Verfahren selbst beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt eine vollständige Umhüllungs maschine im Längsschnitt, Fig. 2 die Vorrichtung .gemäss Fig. .1 im Schnitt nach Linie II-II, Fig. 3--die, Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 4 die den Stäbevorschub besorgende Fördereinrichtung, Fig. 5 eine Sonderausführungsform der Umhüllungsdüse, Fig. 6, 7 und 8 eine Abnahmevorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 9 die für den Ab nehmer.
Die Drahtstäbe werden in den Behälter 1 eingelegt. Durch Rotation der Walzenpaare 2 in Pfeilrichtung werden -die Stäbe auf gelockert. Die Walzen 2 können raube Ober- flächen oder Vertiefungen besitzen. Es kön nen auch jeweils die auf der gleichen: Achse befindlichen Walzen glatt sein und .die an dern, gleichfalls auf einem gemeinsamen Achse befindlichen.
Walzen am Umfang zwei, oder mehr Vertiefungen aufweisen. Nachdem durch die Walzen die Stäbe gleichgerichtet worden sind, fallen sie einer nach dem andern durch den Spalt zwischen -den Walzen 2 in die Gasse 3" wo sie übereinander gestapelt <B>liegen.</B>
Der jeweils unterste Stab fällt aus der Gasse 3 zwischen zwei. gegenläufig in dem Pfeilrichtung angetriebene Friktionsförder- rollen 4.. Deren Abflachung 5 gestattet das Einfallen der Stäbe zwischen die Rallen<B>IHM</B> gleichzeitig auch eine kurze Unterbrechung der Förderung der Stäbe zur und durch die Umhüllungsdüse.
Da die von der Düse 111 freigegebenen umhüllten Stäbe durch ein kontinuierlich laufendes Band 14 weitem ge fördert werden, entsteht hinter der Düse zwi schen den einzelnen Stäben jeweils ein kleiner Abstand, welcher ein fehlerfreies automa- tisches Abnehmen der noch mit weicher Um hüllungsmasse versehenen Stäbe ermöglicht. Die Friktionsförderrollen 4 entsprechen in ihrem kreisbogenförmigen Umfang der Länge eines Stabes, :damit bei einer Umdrehung eine Stabförderung um eine Stablänge erfolgt.
Für den Fall, dass die Kreisbogenlänge der Dreif und Förderrollen 4 zwar kleiner, aber ein be- stimmtes Vielfaches des Gesamtumfanges dieser Rollen um die Länge der Abflachung grösser ist als eine .Stablänge, sind vollkreis förmige, Förderrollen 7 nachgeordnet, welche den jeweils zugeführten Stab weiterfördern, bis sein Ende aus dem Spalt zwischen den Walzen 7 austritt, worauf die Unterbrechung der Förderung der Sabreihe eintritt,
bis der nächste Stab durch die Rallen 4 an die Reihe angestossen wird.
Die Breite des Durchgangspaltes der Lockerungswalzen 2" der Gasse 3 und der freie Zwischenraum der Förderrollen 4 und 7 kann ,gemeinsam einstellbar sein, um sie dem Durchmesser der ,jeweils zu verarbeitenden Drahtstäbe anzupassen. Die segmentartigen Abflachungen 5 an .den Friktionsförderrollen -1. sind einander symmetrisch gestellt.
Hinter der Ummantelungsdüse l0 kann eine in der Zeichnung nicht dargestellte Masseabnahmevorrichtung angeordnet sein, welche am freiliegenden vorderen Ende des Stabes Umhüllungsmasse abnimmt.
Vorteilhaft ist der Düsenkopf mit einer Membrane 11 ausgestattet, die zum Zwecke der Veränderung des Düsenkopfraumes perio disch aussenseits plötzlich unter verminderten Druck gesetzt 'Wird, der dann allmählich oder plötzlich nach beendeter Vergrösserung des Düsenvorraumes wieder zu dem ursprüngli- chen Druck ansteigt.
Das Zurückgehen der Membrane in die Ursprungstellung kann sich zeitlich auf den Vorschub der Stäbe um eine Stablänge erstrecken, damit ein stossweiser Austritt von Masse aus der Düse vermieden wird.
Auf diese Weise wird durch eine Raumvergrösserung des Düsenkopfes das Austreten der Umhüllungsmasse aus der Düse kurzzeitig unterbrochen. Der periodische Stabvorschub und die periodisch kurzzeitige Vergrösserung des Düsenkopfraumes werden so eingestellt,
dass im Augenblick der Raum vergrösserung die Stäbe sieh im Ruhezustand befinden und während der Zeit der Press- druckverminderung in der Düse das Kontakt ende des Stabes durch die Düse geschoben wird. Dadurch tritt das Kontaktende des Stabes frei von Umhüllungsmasse aus der Düse, während .der übrige Teil des Stabes infolge des wiederhergestellten Pressdruckes im Düsenkopf mit der Masse umhüllt aus tritt.
Die Membrane 1:l ist vorteilhaft aussen seits hydraulischem Druck ausgesetzt. Der hydraulische Pressstempel 22 wird durch eine Nockenscheibe 28 gesteuert, die bei jeder Vorschubbewegung der .Stäbe um eine Stab länge eine Umdrehung macht. Die Membrane 11 kann ans aniswandigem Stahlblech be stehen und im Düsenkopf,die Abschlusswand eines ringförmigen Hohlraumes 12 bilden.
Wenn gemäss- Fig. 1 der :durch; die Nocken scheibe 28 gesteuerte hydraulische Press- stempel 212 nach rechts bewegt wird:, wird Flüssigkeit zum, Raum 12 gedrückt und da durch die Membrane 11 nach dem Düsen,- kopfraum gebogen. Dadurch tritt :eine, Vo- lumenverminderung im Düsenkopf ein und ist die Umhüllungsdüse 10 voll wirksam.
So bald ,der Kolben 221 durch die Nockenscheibe 2,8 plötzlich entlastet bezw. zurückgezogen wird, presst die vom Massezuführraum 9 her unter Druck stehende Umhüllungsmasse die Membrane zurück, etwa in die gestrichelt gezeichnete Stellung. Da die Durchfluss widerstände in der Düse 10 grösser sind als der Widerstand der entlasteten Membrane 11, wird der Durchfluss der Masse aus: der Düse zufolge der Rückbewegung der Mem brane<B>11</B> unterbrochen und setzt nach been digter Rückbewegung des Kolbens 22 wieder ein.
Die ringförmige Gestaltung der Membrane 11 gewährleistet einen allseitig ,gleichmässi gen Massefluss trotz dessen periodischen Un terbrechens. Die durch die Membrane 11 be dingte Volumenveränderung im Düsenkopf wird. dem Volumen der Umhüllungsausspa rung am Kontaktende entsprechend angepasst.
Gemäss; Fig. .5 bildet das in der Bewe- gungsrichtung des Stabes befindliche Ende der :Stabführung 8 einen Dorn, welcher voll kommen konzentrisch zur Umhüllungsdüse gelagert ist. Die Masse tritt in :diesem Falle als Schlauch aus der Düse 1,3. Dieser Masse- schlauch wird :
dann auf den gleichförmig mit der Schlauchbewegung in den Schlauch ein- geführten <B>Stab</B> während des .gemeinsamen Durchganges durch die Düse 10 fest auf den Stab aufgedrückt, wodurch eine absolut kon zentrische Umhüllung erreicht wird.
Die aus der Düse austretenden umhüllten Drähte ;können sofort durch einen Greifer 16 erfasst werden, der seitlich ausschwenkend auf einer Führungsbahn 18 während :einer Vorschubbewegung der Stäbe um eine Stab-.
länge einmal hin.- und herbewegt wird und vor dem Beginn der Rückbewegung den Stab freigibt und auf Förderbänder 2:9 ablegt. Der Greifer kann eine Zange mit federnden Schenkeln sein, welche den .Stab noch wäh rend des Austretens aus der Düse .greift und führt.
In diesem Falle kann die Greifer bewegung eine :erfahren, so bald die Elektrode :die Drüse 10 völlig ver lassen hat. Wählend des Ablegens auf die Bänder 29 ist . die Greiferbewegung verzö gert. Das Verschieben, Schliessen und Öffnen der Zunge geschieht selbsttätig und durch eine zwangläufige Steuerung.
Stattdessen können :die austretenden Stäbe durch ein kontinuierlich laufendes Förder band 14 und Förderwalzen 15 von der Düse abgeführt wenden. Ein Greifer 16 kann die umhüllten Stäbe abheben, indem er während seiner Hin- und Herbewegung durch die Führungsbahn 18 zunächst von der 'Seite her untergreifend ;
gehoben und hernach nach der entgegengesetzten Seite ausschwenkend sich senkt, um den jeweils gegriffenen Stab auf die Förderbänder 29 abzulegen. Die Hin- und Herbewegung des Greifers 16 kann ,durch eine Exzenterscheibe 21 oder eine ent sprechende Nockenscheibe über das Hebel- system 2'0, 19 .bewirkt werden, welches an ,der Öse 17 mit dem Greifer 16 verbunden ist.
Der Greifer 1äuft mit Rollen 27 auf der Führung 18. Die Fig. 6 zeigt :den Greifer in. der ,Stellung vor dem Erfassender Elektrode Fig. 7 den Greifer mit (dem hochgehobenen Elektrode. Fig. 8 den Greifer in der Stellung unmittelbar nach dem Ablegen,der Elektrode. Auf den Förderbändern 29 werden die Elek troden :getrocknet, indem sie .gegebenenfalls ,durch einen Trocknungsraum .geführt werden.
Die Abnehmer des Greifers 16 können beweglich aufgehängt angeordnet sein und eine Kreisbewegung ausführen, so dass, sie während der Aufwärtsbewegung die Elek- trode verfassen, und während der Abwärts- bewegung auf die Förderbänder 219 ablegen.
S@ämtl2-oh,a Färder- und Bewegungeeinrich- tungen können von einer gemeinsamen Welle 26 betrieben werden. Wie aus Fig. 1 ersicht lich ist, kann mittels, der Bewegungsübertra gungsräder 24 die Umdrehung der Förder- rollen 4 und 7 bewirkt werden, indem eine Förderrolle unmittelbar angetrieben wird und durch ein Zahnradsystem 2k5 mit Zwischen zahnrad. 6 sämtlichen Förderrollen 4 und i die erforderliche Drehbewegung erteilt wird. Durch das Zahnradsystem 23 kann der Nockenscheibe 28 die Umdrehungsbewegung erteilt werden.
Auch die Exzenterscheibe kann wie dargestellt von der Hauptwelle<B>26</B> unmittelbar angetrieben werden, desgleichen können,das Förderband 14, die Förderwalzen 15 und die Förderbänder ?9 durch eine nicht besonders gezeichnete Bewegungsüber- tragungseinrichtung von der Hauptwelle 26 aus angetrieben werden.
Durch die beschriebene Vorrichtung kann ein Abfall an Umhüllungsmasse völlig ver mieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von mit einer Umhüllung umpressten Lichtbogen schweisselektroden, dadurch gekennzeich net, dass die von einem Stäbemagazin kommenden Drahtstäbe aneinandersto ssend vermittelst einer mechanischen Vor schubeinrichtung durch eine Umhül lungsdüse bewegt werden, wobei die Stäbe jeweils nach dem Durchstossen um.eine Stablänge kurzzeitig stillgesetzt werden, während die aus der Umhül- lungsdüse austretenden Stäbe ohne Unter brechung abgeführt und mittels einer mit der Vorschubeinrichtung synchron arbei tenden Greif- und Ablegevorrichtung auf ein Trocknungsband abgelegt werden. II.Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine unter einem Stäbemagazin angeordnete Fördereinrieh- tung die aus dem Magazin fallenden Drahtstäbe zuerst kurzzeitig liegen lässt, dann, zur Düse und durch die Düse vor- schiebt, während eine in Abhängigkeit von der Zuführeinrichtung gesteuerte Greif- und Ablegeeinrichtung die um hüllten Stäbe auf ein querlaufendes Trocknungsband ablegt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass während der Unterbrechung des Vorschubes der teil weise aus der Umhüllungsdüse ausgetre- tene Stab an seinem freiliegenden Ende von Umhüllungsmasse !befreit wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass durch eine Vergrösserung des Düsenvorraumes wäh rend der Unterbrechung der Stabför derung ein Aufpressen der Umhüllungs- maase am Kontaktende der Stäbe unter- bunden wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass durch eine plötzliche Volumen vergrösserung des Düsenvorraumes die während des Pressvorganges in Bewegung befindliche Umhüllungsmasse in der Düse zum Stehen gebracht wird und die unmittelbar danach einsetzende Verrin gerung des Düsenvorraumes auf die ur sprüngliche Raumgrösse zeitlich auf den Stäbevonschub um eine Stablänge verteilt wird. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch IL da durch gekennzeichnet, dass unter dein Stäbemagazin ein Paar gegenläufige, der Fallrichtung entgegengesetzt um laufende Walzen angeordnet ist und der Spalt zwischen den Walzen den Aus trittsspalt des Stäbemagazines bildet.5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass unter dem Stäbemagazin ein Paar Förderrollen mit segmentartigen, zueinander symmetrisch gestellten Abflachungen angeordnet ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, dass den Förderrollen mit Ab flachung vollkreisförmige Förderrollen nachgeordnet sind. 7. Vorrichtung nach.Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und<B>5,</B> dadurch .ge kennzeichnet, dass zwischen dem Aus- tritts.spaltdes Magazines und den Förder- rollen mit Abflachung eine Gasse an geordnet ist und die Breite .des Spaltes zwischen den Walzen, der Gasse und,des freien ,Zwischenraumes zwischen den Förderrollen gemeinsam ein steilbar sind. B.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Vorraum .der Umhüllungsdüse mit einer Membrane ausgestattet ist, die aussenseits hydrau lischem Druck ausgesetzt ist und der hydraulische Pressatempel durch eine Nockenscheibe gesteuert wird, die bei jeder Vorschubbewegung der Stäbe um eine Stablänge eine Umdrehung macht. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stab führung in der Umhüllungsdüse den Dorn einer Schlauchpressdüse bildet, der eine zweite engere Düse unmittelbar nachgeordnet ist.10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass hinter der Umhüllungsdüse eine periodisch arbei tende Masseabnahmevorrichtung angeord net ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen: der Umhüllungsdüse und der Ablageeinrich- tung eine ununterbrochen arbeitende Stabfördereinrichtung angeordnet ist. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Ablege- vorrichtuxxg sich zunächst mit gleicher Geschwindigkeit und in .gleicher Rich tung wie die Vorschubbewegung bewegt und während dieser Bewegung jeweils einen umhüllten Stab ergreift. 13.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- ,durch ,gekennzeichnet, dass die Ablege- vorrichtung untergreifende, beweglich aufgehängte und eine Kreisbewegung ausführende Abnehmer besitzt.
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