CH201611A - Vollautomatische Kammerfilterpresse mit Haupt- und Hilfszylinder und hydraulischem Presskolben. - Google Patents

Vollautomatische Kammerfilterpresse mit Haupt- und Hilfszylinder und hydraulischem Presskolben.

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CH201611A
CH201611A CH201611DA CH201611A CH 201611 A CH201611 A CH 201611A CH 201611D A CH201611D A CH 201611DA CH 201611 A CH201611 A CH 201611A
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Hoffmann Johann
Briggen Hans
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Hoffmann Johann
Briggen Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
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    • B01D25/164Chamber-plate presses, i.e. the sides of the filtering elements being clamped between two successive filtering plates

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Description


  Vollautomatische     Kammerfilterpresse    mit Haupt und     Hilfszylinder     und hydraulischem     Presskolben.       Die Erfindung betrifft eine vollautoma  tische     Kammerfilterpresse    mit Haupt- und  Hilfszylinder und hydraulischem     Presskolben     für verschiedene Produkte und besteht im  wesentlichen darin, dass der Kolben bei Be  ginn der     Vorfiltration    mit dem Rand des  Zylinders abschneidet und durch den Hilfs  zylinder unter entsprechendem Gegendruck  gehalten wird, und nach Öffnen des Deckels  den Kuchen mittelst des Hilfszylinders aus  stösst.  



  Die Zeichnungen veranschaulichen eine       beispielsweise        Ausführungsform    der neuen       Filterpressmaschine;    es zeigen     Fig.    1 die     Fil-          terpressmaschine    im     Querschnitt,    teilweise in  Draufsicht,     Fig.    2 in Rückansicht,     Fig.    3 im       Längsschnitt    und in der Ansicht;     Fig.    4 und  5 zeigen Einzelheiten eines     Vorkammerrin-          ges,    Kolbens und Zylinders im Schnitt;

         Fig.    6 zeigt eine Seitenansicht und     Fig.    7  eine Vorderansicht der Steuerorgane mit  Nocken samt Kulissen und Rollen;     Fig.    8    und 9 zeigen Einzelheiten einer Zeitsteuer  antriebswelle in Draufsicht und Ansicht;       Fig.    10 ein anderes Detail;     Fig.    11 ist     ein     Längsschnitt durch eine Kupplung und       Fig.    12 eine Ansicht derselben;     Fig.    13 zeigt  schematisch die     Steuerungseinrichtung.     



  Die Filterpresse besitzt einen Zylinder 1  mit dem Deckel 2, der durch die auf     Egzen-          terwellen    3 sitzenden     Verschlussklauen    4 in  geschlossenem     Zustande    dicht angezogen  wird.

   Die     Verschwenkung    der Verschluss  klauen 4     in    die     bezw.    aus der     Sperrstellung          (Fig.    1) erfolgt durch die Stufenscheibe 5'       mittels    des Gestänges 5.     Im    Deckel ist ge  genüber der     Stirnfläche    des     Presskolbens    eine  Filterplatte angeordnet, der     Zwischenraum          zwischen    beiden bildet die Filterkammer.  



  An der Rückseite des Zylinders ist der  Hilfszylinder 6 mit dem Kolben 7 und dem  Ventil 8 für die Steuerung des     Eintrittes    der  hydraulischen     Pressflüssigkeit,    dem Ventil 8'  für die Steuerung des Austrittes derselben,      dem Überdruckventil 9, dem Belüftungsven  til 10 und dem Regulierventil 11     (Fig.    3)  zum Betätigen des hydraulischen     Presskol-          bens    12 durch die Kolbenstange 13 angeord  net. Mit dem     Regulierventil    11 kann der  Druckausgleich und die     Rücklaufgeschwin-          digkeit    des Kolbens beiläufig eingestellt wer  den.

   Auf der gleichen Seite des Zylinders  liegt die Triebwelle 14 mit der Kupplung 15,  durch welche die     Triebwelle    14 selbsttätig  absatzweise zu einer Umdrehung um jeweils  360   eingeschaltet wird. Auf der Welle 14  sitzen die Kulissensteuerungen 16, 17, 18.,  21, 22, 24, die jeweils aus zwei Nocken a,  zwei Kulissen b, den Rollen c und der die  Verbindung mit den zu steuernden Teilen  herstellenden Stange d bestehen     (Fig.    6, 7).

    Die Kulissensteuerungen steuern durch     Vor-          und    Zurückschieben ihrer Kulissen b über  nicht eingezeichnete Gestänge die von ver  schiedenen Teilen der Presse zu bestimmten  Zeitpunkten auszuführenden Bewegungen;  die Steuerorgane 16 bewirken die Verdrehung  der die     Verschlusskla.uen    4 tragenden     Exzen-          terwellen    3;

   die Steuerorgane 17 das     Vor-          und    Zurückschieben des Deckels 2, die  Steuerorgane 18 das Öffnen und Schliessen  der Ein- und Austrittsventile 19 und 20 des       Vorkammerringes    52     (Fig.    3), die Steuer  organe 21 das Öffnen und Schliessen der Ven  tile 8 und 8'     (Fig.    3), die Steuerorgane 22  das Öffnen und Schliessen des Eintrittsven  tils 23 für das Filtrat     (Fig.    3),

   die Steuer  organe 24 die Betätigung des Abstreifers 25  zum     Abstreifen    des am Kolben 12 haftenden       Kuchens.    An der     Rückseite    des Zylinders 1  sind     weiters    die     Zeitsteuerantriebswelle    26,  die motorisch angetrieben wird, und das       Wendegetriebe    27 montiert. Es kann auch  ein     umkehrbarer    Motor für den Antrieb ver  wendet werden. Die     Zeitsteuerantriebswelle     26 ist an ihrem, dem Wendegetriebe abge  kehrten Ende als Schraube 28 ausgebildet       (Fig.    9) und trägt dort eine     Schraubenmutter     29, die mit. der Stange 30 fest verbunden ist.

    Bei der Drehung der     Zeitsteuerautriebswelle     26 verschraubt sich die Mutter 29 und nimmt  dabei die Stange 30 zu einer     achsialen    Be-         wegung    mit. An die Stange 30 ist die       Schubstange    31     (Fig.    1) mit den Stellringen  32 zur zeitgerechten Schaltung des Wende  getriebes 27 in Führungen 30' längsver  schiebbar angeschlossen.  



  Auf die Stange 30 ist verstellbar und ein  stellbar der Steuerarm 33 aufgeschoben, der  mit dem Keil 34 fest verbunden ist und die  kurze Zahnstange 35 trägt     (Fig.    8, 9, 11, 12,  13). Auf der     Zeitsteuerantriebswelle    26 sitzt       verdrehbar    der zweiarmige Hebel 36     (Fig.    9),  an dessen einem Ende eine Rolle 36' ange  ordnet ist, die auf der Stange 30 aufliegt  und bei ihrer     achsialen    Verschiebung auf ihr  und dem Keil 34 abrollt, wobei das andere  Hebelende beim Heben und Senken der Rolle  gesenkt und gehoben wird und dadurch mit  einem mit ihm verbundenen geeigneten Or  gan, z.

   B. einer Zahnstange 36", die Ventile  37', 38', die den Aus- und     Eintritt    der hy  draulischen     Pressflüssigkeit    in den Zylinder  raum hinter dem Kolben 12 durch die Ka  näle 37     bezw.    38 steuern, betätigt     (Fig.    13).  Durch Verstellen des Steuerarmes 33 mit  Auflaufkeil 34 kann das Öffnen und Schlie  ssen der genannten Ventile und damit der  Zeitpunkt des Überganges von der     Vorfiltra-          tion    zur hydraulischen     Nacbpressung    nach  Wunsch eingestellt werden.  



  Die Kupplung 15     (Fig.    1 und 2), mittels  welcher die     Drehungsübertragung    der Zeit  steuerantriebswelle 26 auf die Triebwelle 14  absatzweise um jeweils 360   erfolgt,     besteht     aus den folgenden, in den     Fig.    11 und 12  ersichtlichen Teilen: Auf der Zeitsteuer  antriebswelle 26 sitzt lose das     Ritzel    39 mit  auf der Welle 26 eingekeilter     Knagge    40,  welches das Zahnrad 41, das lose auf der  Welle 14 sitzt, antreibt. Das Zahnrad 41  besitzt seitlich vier     Ausnehmungen    42.

   Mit  der Triebwelle 14 ist der Antriebsblock 43  fest verbunden, in ihm sitzt     hebbar    der Bol  zen 44, der in eine der     Ausnehmungen    42  eintreten und durch Federzug 45 aus ihr zu  rückgezogen werden kann. Die Haube 46 mit  fixiertem Auflaufkeil 47 sitzt gleichfalls lose  auf der Welle 14 und ist durch Verbindungs  hebel 48 und 49 mit dem auf der Welle 50           aufgekeilten        Knaggenzahnrad    51 verbunden.

    Bei Drehung der Welle 26     in    der einen Rich  tung     wird    der Steuerarm 33 mit der Stange  30 durch die     Mutter    29 gegen das Klinken  zahnrad 51 gezogen, wobei das Klinkenzahn  rad 51 durch die     bewegte        Zahnstange    35  verdreht und die Haube 46 durch das Ge  stänge 49, 48 und damit der     fixe    Auflauf  keil 47 gehoben wird. Dadurch wird der Bol  zen 44 durch die Feder 45 in eine der vier       Ausnehmungen    42 des Zahnrades 41  < gezogen.

    Das Zahnrad 41, welches durch das     Ritzel     39 und dieses durch das fixe auf der Welle  26 sitzende     Knaggenrad    40 getrieben wird,  überträgt durch Vermittlung des Bolzens 44  und Antriebsblockes 43 die Kraft auf die  Welle 14. Die still auf der Welle 14 sitzende  Haube 46 hebt nach<B>360'</B> Umdrehung der  Welle durch den Auflaufkeil 47 den Bolzen  44 aus der     Ausnehmung    42 des Zahnrades  41, wodurch die Welle 14 zum     Stillstand     kommt.  



  Um den Zylinder 1 befindet sich der ver  schiebbare     Vorkammerring    52, welcher eine  zirka 3 bis 20 mm tiefe Vorkammer 52' bil  det, vor dem bei Beginn der     Vorfiltration     mit dem Zylinderrand flächengleich stehen  den Kolben 12, welcher Ring 52 bei Beginn  des Filterprozesses gleichzeitig die Abdich  tung zwischen Zylinder 1 und Deckel 2 be  sorgt. Die     Abdichtung    erfolgt durch den  Druck der bei 19 (Fix. 3, 4, 5) eintretenden  Flüssigkeit auf den Ring 52; das Zurück  ziehen des Ringes 52 wird durch nicht sicht  bare Federn bewirkt, nachdem der Ring vom  Flüssigkeitsdruck wieder entlastet ist. 12'  ist ein Ring zum Befestigen des     Filtertuches     am Kolben, 12" sind     Dichtungsmanschetten.     



  An der     Unterseite    des     Vorkammerringes     52 befindet sich der     Filtrateintrittsstutzen    53  (Fix. 2 und 3) für die Druckleitung 54. In  dieser sind das     Rückschlagventil    55, vor die  sem das zwangsläufig (durch das Steuer  organ 22) gesteuerte     Absperrventil    23 und  das Regulierventil 56 eingebaut (Fix. 3).  



  Am Deckel 2 ist der     Filtrationsauslauf-          stutzen    57 (Fix. 3) angeordnet, welcher  durch eine nicht sichtbare Schlauchverbin-         dung    mit dem Einlauf 58 (Fix. 10) in das       Heberreservoir    59     in        Verbindung    steht. Hier  erfolgt die     Abscheidung    der Trübe vom       Blankfiltrat.    Das     Einlaufrohr    58 ist-durch  ein vom Schwimmer 60     gesteuertes    Ventil 61  abgeschlossen.

   Der     Schwimmer    60 ist ver  stellbar und wird zweckmässig so eingestellt;  dass das Ventil 61 in dem Augenblick ge  schlossen wird, wenn     die    jeweils aus einem  Arbeitsgang der Presse     stammende    Trübe  durch das Rohr 58     in    den Behälter 59 ge  flossen ist. Vor dem Schwimmerventil 61 ist  an das     Einlaufrohr    58 das     Überlaufrohr    62  angeschlossen, durch welches das     Blankfil-          trat,    das nach Schliessen des Ventils 61 zu  fliesst, in den .Trichter 63 geleitet wird.

   Der  Hebel 64 des     Heberrohres    65 steht in Ver  bindung mit dem Deckel 2, bei dessen Öff  nen die Trübe jeweils aus dem Geberreser  voir 59 entleert wird.  



  Um den Deckel 2 ist das endlose Filter  medium 66     (Filtertuch    oder Siebgewebe)  (Fix. 2 und 3) über die Walzen<B>67,</B> 68, 69  und 70 geführt. Die Walze 71 wirkt als  Druckwalze auf die Walze 70. Auf der Zeit  steuerantriebswelle 26 ist das     Kettenrad    72       aufgekeilt,    das durch die Kette 73 ununter  brochen die auf einer     gemeinsamen    Welle 67  festsitzenden Kettenräder 74, 75, 76 antreibt  (Fix. 2). Das     Kettenrad    75 treibt durch  Kette 77 das     Kettenrad    78 der Kupplung 79,  welche in gleicher Weise wie die früher be  schriebene Kupplung 15 wirkt, das heisst nur  jeweils eine Drehung der angetriebenen  Welle um<B>360'</B> zulässt.

   Demnach kann auch  die     Transportwalze    70, deren Umfang gleich       ist    dem     Innendurchmesser    des     Zylinders    1  (nicht gültig für die     schematische        Fig.    3),  nur eine Umdrehung von<B>360'</B> machen, wo  mit der vorher     gereinigte    Teil des Filter  mediums 66 an die Stelle des     nachfolgenden     Filterprozesses gebracht wird.

   Je nach der  Art des Filtermediums wird dasselbe durch       ein    ununterbrochen     rotierendes        Bürstenband     80 mit oder ohne Wasserspülung gereinigt  oder durch     einen        ununterbrochen    vertikal  auf- und     abgehenden        Saugstutzen    81, der  mit einer Vakuumpumpe in Verbindung      steht, mit oder ohne     Wasserspülung    gerei  nigt. Das Bürstenband 80 oder der Saug  stutzen 81 werden von dem Kettenrad 76 an  getrieben.  



  Der Kuchenabstreifer, welcher     teilweise     in     Fig.    3 dargestellt ist, besteht aus einem  zweiarmigen Hebel 25, dessen einer Arm mit  dem Steuerorgan ?4 auf der Triebwelle 14  verbunden ist und von diesem gesteuert wird.  Beim Anheben dieses Armes durch das Ge  stänge 25' senkt sich der andere Hebelarm  mit dem an ihn gelenkig angeschlossenen,  nicht gezeichneten Abstreifer auf den auf  der     Kolbenstirnfläche    befindlichen     ausge-          pressten    Kuchen und entfernt denselben vom  Kolben.  



  Die Wirkungsweise der     vorbeschriebenen     vollautomatischen     Filterpresse    ist folgende:  Das zu trennende Produkt wird durch eine       Ma.ssepumpe    durch die Druckleitung 54  durch die Ventile 56. 23 und<B>55,</B> durch den  Stutzen 53 in den Raum     zwischen    Deckel  und Kolben 12 gedrückt. Der so auf den  Kolben 1? wirkenden Druckkraft wirkt als       Gegendruekkraft    der auf den Kolben 7 im  Hilfszylinder 6 ausgeübte, nur     während    des       Öffnens    des Deckels ? unterbrochene     hy        drau-          lische    Druck entgegen.

   Die Filtration setzt  also sofort ein, wobei beispielsweise ein       Druck    von 5     l#:glcm=    in der     Filterkammer     herrscht. Die     Handregulierventile    56 und 11  gestatten dabei die     weitestgehende        Renulie-          rung    der Filtration. Die Dauer derselben  und der darauffolgenden hydraulischen  Nachpressung kann dabei in der früher be  schriebenen Weise durch Einstellung der  Steuerführung 33 auf der Stange 30, sowie  der Stellringe 32 auf der Stange 31 entspre  chend der     gewünschten        Umschaltung    des  Wendegetriebes     reguliert    werden.

   Der in  folge     Auflaufens    der Rolle 36' auf dem Keil  34     verschwenkte    Hebel 36 bewirkt dabei das  Öffnen und Schliessen der den Eintritt und  Austritt der hydraulischen     Pressflüssigkeit     in den     bezw.    aus dem Zylinder 1 bei 37       bezw.    38 steuernden Ventile 37'     bezw.    38'.  Mit dem Einsetzen der höheren hydraulischen  Nachpressung zufolge     Offnens    des Einlass-         ventils   <B>37'</B> und Eintritt der hydraulischen       Pressflüssigkeit    in den Zylinderraum hinter  den Kolben 12 schliesst sich das Rückschlag  ventil 55.

   Damit ist die Zufuhr und Druck  wirkung durch die     11lassepumpe    unterbro  chen, und es setzt die hydraulische Nach  pressung des im Filterraum     vorfiltrierten     Produktes ein. Ist auch diese beendet, was in  dem Augenblicke der Fall ist, als die Rolle  36' am Hebel 36 bei Rückbewegung der  Stange<B>p</B> auf den Keil 34 aufläuft, wodurch  der Hebel 36     verschwenkt    und das     Einlass-          ventil    37' zum Eintritt bei 37 geschlossen  und das Austrittsventil 38' beim     Austritt    38  geöffnet wird,

   so wird gleichzeitig durch die  die     Bewegtang    der Steuerführung 33 mit  inachenden     Zahnstange    35 die Kupplung 15       eingeschaltet,        welche    nur eine volle Umdre  hung der Welle 14 zulässt, um sich dann, wie  beschrieben. selbsttätig wieder auszuschalten.  



  Während der vollen Umdrehung der  Welle 14 wird     aufeina.nderfolgend    folgendes  bewirkt: Durch das Steuerorgan 22 wird das       Filtrateintrittsventil    23 geschlossen. Durch  das     Steuerorgan    21 wird das Ventil 8 für  den Eintritt der hydraulischen     Pressflüssig-          keit        hinter    den Hilfskolben 7 geschlossen.  das Ventil 8' geöffnet. Das Schliessen des  Ventils 8 muss erfolgen, um das Öffnen des  Deckels 2 zu ermöglichen, während durch das  Öffnen des Ventils 8' der Druck im Hilfs  zylinder aufgehoben wird.

   Durch die Steuer  organe 16 werden die     Exzenterwellen    3 vor  gedreht, durch die Stufenscheibe 5' der     Dek-          kel    ? von den Klauen 4 freigegeben, durch  die Steuerorgane 17 der Deckel vom Zy  linder 1 abgehoben. Nachdem der Deckel 2  geöffnet ist, bleibt er     entsprechende        Zeit     offen. Nunmehr wird das Ventil 8 wieder  geöffnet, das Ventil 8'     geschlossen    und da  mit der Kuchen durch den Druck im Hilfs  zylinder 6 aus dem Zylinder 1 geschoben.

         Das    Steuerorgan 18 und die in der Zeich  nung nicht sichtbaren Aus- und Eintritts  ventile 19 und 20 des     Vorkammerringes    52  öffnen das Ventil 20 bei Ausstoss des Ku  chens und schliessen zugleich das     Ventil    19.  Während des     Offenbleibens    des Deckels be-      tätigt das Steuerorgan 24 den Abstreifer 25  zum Abstreifen des am Kolben haftenden  Kuchens. Ist der Kuchen entfernt, so wird  durch auf der     Zeichnung    nicht sichtbare He  bel die Kupplung 79 auf der Welle der  Walze 70 geschlossen, um das gereinigte  Filtermedium an den Ort der nachfolgenden  Filtration zu bringen.

   Die Kupplung 79  wirkt wie die Kupplung 15, das heisst sie  schaltet sich nach einer vollen Umdrehung  der     angetriebenen    Welle     selbsttätig    wieder  aus. Durch die. Steuerorgane 17 wird der  Deckel wieder zurückgezogen, durch die  Stufenscheibe 5 werden die Klauen 4 wieder  in die Sperrstellung hinter den Deckel 2     ver-          schwenkt    und durch die Steuerorgane 16 die       Exzenterwellen    3 auf den toten Punkt zu  rückverdreht und der Deckel 2 an den Zylin  der     angepresst.    Das Steuerorgan 18 schliesst  das Ventil 20 und öffnet das     Ventil    19.

    Durch das Steuerorgan 22 wird als letzte  Phase das     Filtrateintrittsventil    23 geöffnet,  worauf unter der Wirkung der     Massepumpe     neues Produkt in die Filterkammer zu neuem  Arbeitsgang eingedrückt wird.  



  Während die Maschine geschlossen ist,  wird ununterbrochen das Filtermedium ge  reinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vollautomatische Kammerfilterpresse mit Haupt- und Hilfszylinder und hydraulischem Presskolben für verschiedene Produkte, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben (12) bei Beginn der Vorfiltration mit dem Rand des Zylinders (1) abschneidet und durch den Hilfszylinder (6) unter entsprechendem Ge gendruck gehalten wird und nach Öffnen des Deckels (2) den Kuchen mittels des Hilfs zylinders (6) ausstösst. UNTERANSPRüCHE 1.
    Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfs zylinder (6) beim Flüssigkeitsaustritt ein Überdruckventil (9) und an diesem ein Regulierventil (11) montiert hat, mit welchem der Druckausgleich und die Rücklaufgeschwindigkeit des Kolbens (12) beliebig eingestellt werden kann. 2.
    Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Massedruckleitung (54) nach dem Ab- sperrventil (23) ein Rückschlagventil (55) eingebaut ist, welches mit Beginn der hydraulischen Nachpressung selbst tätig die Massedruckleitung (54) ab sperrt und dadurch die Vorfiltration un terbricht.
    3. Filterpressmaschine nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass um den Zylinder (1) ein Vorkammerring (52) aufgeschoben ist, welcher durch Druck flüssigkeit vorgeschoben und durch ge eignete Vorrichtungen zurückgezogen wird. 4. Filterpressmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Rückziehvorrichtungen Federn verwen det sind.
    5. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Siche rung des Deckels (2) Verscblussklauen (4) auf verdrehbaren Egzenterwellen (3) sitzen, die zwangsläufig gesteuert wer den.
    6. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Zeitsteuerantriebswelle (26) ein Ritzel (39) mit Knaggenrad (40) angebracht ist, welches ein Zahnrad (41) auf einer Welle (14) antreibt, wobei auf einer Führungsstange (30) sich ein verstell barer Steuerarm (33) befindet, der mit fixem Auflaufkeil (34) und Zahnstange (35) versehen ist und durch eine Mutter (29) und Gewinde (28) gegen ein Klin kenzahnrad (51) wirkt, wodurch eine Haube (46) einer Kupplung (15) mit einem Auflaufkeil (47) einen Bolzen (44) freigibt, so dass dieser durch eine Feder (45) in eine von vier Ausnehmungen (42) gezogen wird,
    wodurch die Verbindung zwischen Zahnrad (41) und einem fix auf der Welle (14) sitzenden Triebblock (43) hergestellt ist, welcher sich nach einer Umdrehung von<B>360'</B> selbsttätig auslöst. 7. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Triebwelle (14) zur Betätigung der ein zelnen Arbeitsstufen Steuerorgane (171) vorgesehen sind, welche je zwei mitein ander verbundene Kulissen (b) besitzen. auf welchen zwei Rollen (.c) befestigt sind, sowie zwei Nocken (a), welche auf der Triebwelle (14) fixiert sind und die Kulissen (b) längsseits vor- und zurück schieben.
    B. Filterpressmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein end loses Filtermedium (66) zwischen einem Vorkammerring (.5?) und Deckel (?) ge führt ist, welches während des Filter prozesses gereinigt wird, wobei ein Va kuumstutzen (81) selbsttätig ununter brochen auf- und niedergezogen wird. 9. Filterpressmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reini gung eines Filtermediums durch ein Bür stenband (80) erfolgt.
    10. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reini- gong eines Filtermediums durch Wasser- spiilung erfolgt. 11. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Tren nung des Trüb- und Blanklaufes ein Auffanggefüss (59) mit Filtratablauf- stutzen <B>(57)</B> und (58) verbunden ist und ein Überlaufrohr (62) vor ein einstell bares Schwimmerventil (61) geschaltet ist.
    12. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Transportwalze (70) in Verbindung mit einer Kupplung (79) ein gereinigtes Fil termedium (66) an den Ort des nachfol genden Filterpressprozesses gebracht wird. 13. Filterpressmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Höchst druck der Vorfiltration, sowie der hy draulischen Nachpressung in beliebig einstellbare Zeit durch einen verstell baren Steuerarm (33) in Verbindung mit Stellringen (32) auf einer Stange (31) Lind mit einem Wendegetriebe (27) wirk sam gehalten wird.
CH201611D 1937-01-20 1938-01-20 Vollautomatische Kammerfilterpresse mit Haupt- und Hilfszylinder und hydraulischem Presskolben. CH201611A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956667C (de) * 1953-02-11 1957-01-24 Eisen & Stahlind Ag Automatische Filterpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE956667C (de) * 1953-02-11 1957-01-24 Eisen & Stahlind Ag Automatische Filterpresse

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