CH201596A - Mercerisieranlage. - Google Patents
Mercerisieranlage.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B7/00—Mercerising, e.g. lustring by mercerising
- D06B7/08—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length
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Description
Mercerisieranlage. Die Erfindung bezieht sich auf Merceri- sieranlagen, bei denen die Gewebebahn durch eine Reihe hinter- bezw. übereinander an geordneter Transport- und Quetschwalzen ge fördert wind. Diese Entlaugungsvorrichtun- gen haben gegenüber den früher üblichen, bei denen das Gewebe im Zickzack über Walzen geführt wurde und die verschiedenen Ent- laugungsbottiche nacheinander durchlief, wo bei es stets eine nicht unbedeutende Strecke frei hängend geführt wurde, den Vorteil, da, die Einschrumpfung in der Breite nur ver hältnismässig gering ist. Der Übergang von der eigentlichen Mer- cerisiervorrichtung zur Entla ugungs vorrich- tung erfolgta allerdings auch hierbei in der Weise, dass das Gewebe eine gewisse Strecke frei durch den Raum geführt wurde. Es wurde nun festgestellt, dass trotzdem besonders empfindliche Gewebe, wie zum. Bei spiel Kretone, und vor allen Dingen solche Gewebe die Zellwolle enthalten, einer un- gleichmässigen Schrumpfung und andern Schäden ausgesetzt waren, wenn sie die be kannten Vorrichtungen durchliefen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Zellwolle beim Mercerisieren in bezug auf Temperatur und Laugenstärkeeine ganz gefährliche Zone aufweist, und zwar liegt diese bei einer Tem peratur zwischen 18' und 20' C und einer gleichzeitigen Laugenkonzentration zwischen 10' und 12 Bé, bei welcher die Löslichkeit der Zellwolle besonders gross ist. Will man also Schädigungen des Gewebes, die hier durch entstehen, vermeiden, dann muss man hierauf Rücksicht nehmen und verhindern, dass das Gewebe sich abkühlen kann. Die Erfindung löst die somit gestellte Aufgabe in erster Linie dadurch, dass der Entlauger unmittelbar an die Spülakeilung der Mercerisierenn-riehtung angeschlossen ist und die letzte Quetschwalze der Spül abteilung sowohl der letzten Förderwalze :dem Spülabteilung, ,als auch :der ersten, Törder- walze des Entlaugers zugeordnet isst. Um aber auch im Entlauger selbst ein zu starkes Abkühlen unmöglich zu machen, ist der Ent- lauger zweckmässig durch eine luftdicht schliessende Kappe abgedeckt. Man erreicht auf diese Weise, dass das Gewebe beim Über gang ausder Mercerisiermaschine in die Ent- laugungsvoraichtung und wähnend seines Durchganges durch diese auf der notwen digen hohen Temperatur - etwa 80' bis 100 C - behalten wird, einer Temperatur, bei der eine Laugenkonzentration von 10 " bis herunter auf 2 Bé der Zellwolle nicht schädlich ist. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch den letzten Teil der Mercerisiermaschine und die Entlaugungsvorrichtung, und Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch die Entlaugungsvorrichtung. Das durchlaufende Gewebe ist mit d be zeichnet, B ist der Waschwasserbehälter, der durch die Zwischenwände C in mehrere Ab teile unterteilt ist. Der Zufluss des Frisch wassers erfolgt durch das Spritzrohr D am Ausgange der Ma.schine und der Abfluss durch das Überlaufrohr E am Eingang der selben. Das Waschwasser bewegt sich dein nach in bekannter Weise im Gegenstrom zum Gewebelauf. Der Entlauger ist unmittelbar an den Aus gang einer kettenlosen Mercerisiermaschine mit dem L und der letzten Quetschwalze Ml anschliessend angeordnet, so dass das Gewebe A unmittelbar von der Mer- cerisiermasebine auf dem kürzesten Wege übernommen wird, ohne dass dieses hierbei einschrumpfen kann. Um hierbei jede Mög- liehkeit einer Abkühlung zu vermeiden. er folgt die Einführung des Gewebes A unter Luftabsehluss, indem es beispielsweise die Kante N der vordern Stirnwand F' unter- fährt, also unterhalb des Flüssigkeitsspiegels eintritt. Zur Bildung eines Dampfraumes ist der Wasserbehälter mit einem bedeckten Gc- häuse versehen. dessen schon weiter oben er wähnte Stirnwände F zwecks Erreichung eines Luftahschlusses in die Flotte ein tauchen. Der Deckel G ist abhebbar einge- riehtet. Die Transportwalzen H1 tauchen in die Flotte ein. Auf diesen Walzens liegen un mittelbar eine Reihe Quetschwalzen J, von denen jede gleichzeitig auf zwei untern Transportwalzen 1H aufliegt. Das Gewebe wird im Sinne der Pfeilrichtung durch die Maschine geführt und liegt hierbei dauernd auf den Walzenoberflächen auf, hat somit keine Möglichkeit zum Einschrumpfen. Das im Behälter B befindliehe Waseh- wasser wird beispielsweise mittels Dampf injektoren nach den Spritzrohren Ki beför dert. von wo es auf die Walzen gebracht wird, um den Waschprozess durch öfteres Abquetschen mnit Flotte intensiver zu ge stalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mercerisieranlage, bei der die Gewebe- balhn durch eine Reihe hinter- bezw. übereinander angeordneter Transport- und Quetschwalzen gefördert wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Entlauger unmittelbar an die Spülabteilung der Mercerisiereinrich- tung angeschlossen ist und die letzte Quetsch- walze der Spülabteilung sowohl der letzten Förderwalze der Spülabteilung, als auch der ersten Fii,r < l.erwa.lze des Entlau,gers zugeord net ist.UNTERANSPRUCH: Jlereerisiera.nlage nach Pateutansprueh. dadurch gekeinme ichnet, dass der Entlauger durch eine luftdicht schliessende Kappe ab gedeckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201596X | 1936-12-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201596A true CH201596A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=5767024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201596D CH201596A (de) | 1936-12-08 | 1937-11-06 | Mercerisieranlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201596A (de) |
-
1937
- 1937-11-06 CH CH201596D patent/CH201596A/de unknown
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