CH201348A - Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern.Info
- Publication number
- CH201348A CH201348A CH201348DA CH201348A CH 201348 A CH201348 A CH 201348A CH 201348D A CH201348D A CH 201348DA CH 201348 A CH201348 A CH 201348A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- sep
- chromium
- gears
- carbon
- molybdenum
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
- C22C38/38—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with more than 1.5% by weight of manganese
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern aus einem Stahl, der durch Abschrecken an .ruhiger Luft und in,01 gehärtet werden kann. Um den Anfor derungen der Technik zu genügen, hat man zur Herstellung von Zahnrädern wohl schon ölhärtende Chrom-Nickelstähle, vor allem aber Chrom-Nickel-Molybdänstähle verwen det.
-Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern, bei welchem Chrom-Mangan-Molybdänstahl mit einem Gehalt an:
EMI0001.0016
0,2 <SEP> -0,5% <SEP> vorzugsweise <SEP> 0,25-0,4% <SEP> Kohlenstoff,
<tb> 1,5 <SEP> -2,0% <SEP> <B>53</B> <SEP> 1,60-1,9 <SEP> % <SEP> Mangan,
<tb> 1,5 <SEP> <B>-2,3%</B> <SEP> 1,80-2,2 <SEP> % <SEP> Chrom,
<tb> 0,15-0,4% <SEP> 0,20-0,3 <SEP> % <SEP> Molybdän
<tb> zur <SEP> Verwendung <SEP> kommt.
Für kleinere Zahnräder ist die Verwen dung eines Stahls mit folgenden Gehalten vorteilhaft: 0,2i5-0;3.% Kohlenstoff, 0,2'5-0,35 Silizium, <B>1,7-1,9%</B> Mangan, 1,95-2,,15 Chrom, 0,2r-0,3% Molyb,dän.
Für grössere Zahnräder verwendet man vorzugsweise einen Stahl von folgenden Gehalten: 0;30,4% Kohlenstoff, 0,;2.5-0.;3,5 Silizium,<B>1.,7-1,9%</B> Mangan, 1,9t5-2,15:% Chrom, 0,i2--0,3, % Malybdän.
Diese Stähle stellen keinen naheliegenden Austausch des Nickels durch Mangan dar. Die allgemein. verwendeten ChTom-Niekel- Molybdänstähle haben nämlich 0,3-0,6 Kohlenstoff,<B>0,3-0,8%</B> Mangan, 0,5-0,8 Chrom, 1,0,2-0,8% Molybdän, 1,3-1,8 Nickel (ausnahmsweise bis. 2,5 % ).
Diese bekannten Chrom-Nickel-1liolyb- dänstähle erlangen die erforderliche Härte zudem nur durch Abschrecken in 01. Um die nötige Härtung in ruhiger Luft zu bekom men, müsste man die Stähle viel höher mit Nickel legieren, etwa bis 4 %. Die erfindungs gemäss verwendeten Stähle haben demgegen über den Vorteil, dass die daraus hergestell ten Zahnräder durch Hinlegen an die ruhige Luft hart werden und dadurch geringe Form änderung erleiden, was bei Zahnrädern be sonders wichtig ist.
Ausserdem sind die erfin dungsgemäss verwendeten Stähle trotz ihrer Lufthärtbarkeit durch ihren niedrigen Koli- lenstoffgehalt ausserordentlich zähe. Zahn räder aus ölhärtenden Stählen, z. B. aus den eben beschriebenen Chrom-Nickel-Molybdän- stählen, werden häufig in sogenannten Zyan- bä.dern auf Härtetemperatur ei#,värmt, damit sie eine kohlenstoff- und stickstoffreiche Oberflächenschicht aufweisen.
Die Zahnräder können nun aus Gründen der Wirtschaftlich keit und auch deshalb, weil zu lange Er wärmung den Kernteil überhitzen würde, nicht lange genug erwärmt "-erden, um eine so starke Einsatzschicht zu erreichen. als es wünschenswert wäre. Die erfindungsgemässen Zahnräder haben nun den weiteren Vorteil, dass sie in kürzerer Zeit Kohlenstoff und Stickstoff aus dem Bad aufnehmen als Chrom-Niekel-lVlalybdänstähle. Ein grosser Vorteil der neuen Zahnräder ist für rohstoff arme Länder auch das Fehlen des Nickels.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Zahn rädern, gekennzeichnet durch die Verwen dung eines Stahls znit einem Gehalt von <B>0,2-0,5%</B> Kohlenstoff, 1,5-2,0 % Mangan, 1,5-2,8 , % Chrom, 0,15-0,42o' Molybdän. UNTERANSPRttCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung eines Stahls mit einem Gehalt von 0,25-0,4% Kohlenstoff,<B>1,6-1,9%</B> Mangan, 1,8 bis 2,'2)% Chrom, 0,2-0,3% Molybdän. 2.Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung kleinerer Zahnräder, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen Stahl ver wendet, der<B>0,.95-0,3%</B> Kohlenstoff, <B>(-),25-0,35%</B> Silizium,<B>1,7-1,9%</B> Man gan,<B>1,95-2,15%</B> Chrom, 0,2-0,3 Molybdän enthält. B. Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung grösserer Zahnräder, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen Stahl ver wendet, der 0,3-0,4% Kohlenstoff, 0,25-0,35% Silizium,<B>1,7-1,9%</B> Man gan, 1,95-'2),15% Chrom,<B>0,2-0,3%</B> 31o- lvbdän enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT201348X | 1936-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201348A true CH201348A (de) | 1938-11-30 |
Family
ID=3669278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201348D CH201348A (de) | 1936-10-21 | 1937-10-15 | Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201348A (de) |
-
1937
- 1937-10-15 CH CH201348D patent/CH201348A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH201348A (de) | Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern. | |
| DE1553841A1 (de) | Messerklingen aus korrosionsbestaendigen austenitischen Edelstahl-Legierungen | |
| AT146720B (de) | Herstellung von Gegenständen, die besondere Festigkeitseigenschaften, insbesondere eine hohe Schwingungsfestigkeit besitzen müssen und/oder hohe Beständigkeit gegen Brüchigwerden durch interkristalline Korrosion aufweisen sollen. | |
| DE652472C (de) | Stahllegierung fuer unmagnetische Bandagendraehte | |
| AT32797B (de) | Flechtmaschine zur Herstellung von abwechselnd einflechtiger und zweiflechtiger Litze. | |
| AT150984B (de) | Verfahren zum Einsatzhärten von Werkstücken aus rostbeständigen Chromstählen. | |
| DE297509C (de) | ||
| DE2342034A1 (de) | Gegen saeure- und wassergemische bis 70 grad c korrosionsbestaendige stahllegierung | |
| DE732728C (de) | Herstellung eines gelb leuchtenden Silicat-Luminophors | |
| AT96669B (de) | Säurefeste chrom-kupferhältige Stahllegierung. | |
| DE897577C (de) | Stahl fuer aussen harte und innen zaehe Maschinenteile | |
| DE631984C (de) | Hochwertiger Baustahl | |
| AT159760B (de) | Verfahren zum Verbessern der Verschleißwiderstandsfähigkeit von gußeisernen Büchsen, Kolben usw. durch rasche Erzeugung einer spiegelglatten Einlauffläche. | |
| DE698443C (de) | Die Verwendung von Staehlen mit 1 bis 3% Kupfer, 3 bis 5% Nickel oder Kobalt und weniger als 0, 15% Kohlenstoff | |
| AT147996B (de) | Herstellung von Walzen aus legierten Stählen, ohne oder mit nachträglicher Oberflächenhärtung, zum Kaltwalzen von Metallen, insbesondere Stahl- und Eisenlegierungen. | |
| DE1174518B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Welle mit bruchfesten Lagerzapfen fuer Uhrwerke und feinmechanische Apparate | |
| DE743298C (de) | Austenitischer Stahl mit hoher Streckgrenze und hoher Dehnung | |
| DE395044C (de) | Gegenstaende (Gefaesse, Rohre, Maschinenteile, usw.), die hohe Widerstandsfaehigkeitgegen Korrosion durch Chloramoniumloesungen erfordern | |
| AT148124B (de) | Herstellung von geschmiedeten oder gegossenen Gegenständen, die im polierten Zustande absolut rostsicher, laugen- und zunderbeständig sowie hochverschleißfest sein müssen, aus Kohlenstoff, Chrom, Molybdän und gegebenenfalls Nickel enthaltenden Eisenlegierungen. | |
| AT210155B (de) | Korrosionsbeständige Nickel-Molybdän- und Nickel-Molybdän-Chrom-Legierungen | |
| AT147151B (de) | Nickel-Chrom- oder Nickel-Chrom-Eisen-Legierung für elektrische Widerstandsdrähte oder -streifen. | |
| AT107312B (de) | Chrom-Manganstähle zur Herstellung von Gegenständen, die große Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, Wasser, Luft und Alkalien erfordern. | |
| DE1752672C3 (de) | Verbundgußstück | |
| AT202171B (de) | Schmiedbare ferritische Stahllegierung von hoher Dauerstandfestigkeit bei erhöhter Temperatur. | |
| DE698800C (de) | Herstellung von Tempergussgegenstaenden und -werkstuecken mit grossem Verschleisswiderstand, hoher Fit |