DE698443C - Die Verwendung von Staehlen mit 1 bis 3% Kupfer, 3 bis 5% Nickel oder Kobalt und weniger als 0, 15% Kohlenstoff - Google Patents

Die Verwendung von Staehlen mit 1 bis 3% Kupfer, 3 bis 5% Nickel oder Kobalt und weniger als 0, 15% Kohlenstoff

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DE698443C
DE698443C DE1934B0167243 DEB0167243D DE698443C DE 698443 C DE698443 C DE 698443C DE 1934B0167243 DE1934B0167243 DE 1934B0167243 DE B0167243 D DEB0167243 D DE B0167243D DE 698443 C DE698443 C DE 698443C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/10Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing cobalt

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Description

  • Die Verwendung von Stählen mit 1 bis 3 % Kupfer, 3 bis 5 % Nickel oder Kobalt und weniger als 0,15 °/-o Kohlenstoff Die Grundlagen für die bekannten rost- und korrosionsbeständigen Stähle bilden die auf Chrom aufgebauten Stähle, wobei etwa 12% Chrom nötig sind, um Rostbeständigkeit zu gewährleisten. Es ist bisher nicht gelungen, andere walz- und schmiedbare Legierungen zu finden, die genügend korrosionsbeständig sind.
  • Die vorliegende Erfindung schafft Stähle mit hoher Korrosionsbeständigkeit gegen oxydierende Angriffe, insbesondere gegen Rosten in der Luft und im Wasser auf einer ganz anderen Grundlage. Um das Ziel zu erreichen, verwendet man sowohl Legierungs- als auch Wärmebehandlungsmaßnahrnen.
  • Als Legierungen werden Stähle benutzt, die neben r bis 3'/o Kupfer noch 3 bis 51/o Nickel oder Kobalt sowie weniger als o,1500 Kohlenstoff enthalten. Diese Stähle werden nach Erkalten von hohen Temperaturen einer Anlaßbehandlung bei Zoo bis 60o° unterworfen, die eine Ausscheidungshärtung hervorruft. Beispiele einer besondere gut verwendbaren Legierung sind
    o,TO/o Kohlenstoff oder o,io°/o-Kohlenstoff,
    5,o 01o Nickel - 3,0 % Kobalt,
    2,0% Kupfer - 2,5 % Kupfer.
    Der Erfolg der Ausscheidungshärtung war um so überraschender, als sonst die Ausscheidung bestimmter Teilchen für die: Korrosionsbeständigkeit allgemein als schädlich angesehen wird. Die härtesteigernde Anlaßbehandlung ist aber zur Erreichung des höchsten Grades der Korrosionsbeständigkeit gegen oxydierende Angriffe, insbesondere gegen Rosten in der Luft und im Wasser unbedingt nötig.
  • Als Beispiel dafür, was durch diese neuartigen Stähle erreicht wurde, sei -folgender. Versuch angeführt, wobei ein Stahl mit
    0,10"/p C, mit einem solchen mit O,IOö/p C,
    045% Mn, 5,-900/, Ni,
    5,--90110 Ni, - - - - ' 2, I9 % Cu
    verglichen ist.
    Stahl Festigkeit Behandlung . Korrosionsbefund
    kg/mm2
    _- x 63 Walzzustand................... stark angerostet .
    z 63 Walzzustand, 35o° angelassen ... . stark angerostet
    i 85 Walzzustand, q.5o° angelassen .... stark angerostet
    2 79 Walzzustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nach 6 Std. schwache Rostbildung
    2 88 Walzzustand, 35o° angelassen .... -vollkommen rostbeständig
    2 88 Walzzustand, q.5o° angelassen .... schwache Rostbildung .
    Es gelingt also durch Auswahl einer bestimmten Legierung und einer bestimmten Wärmebehandlung, völlige Rostsicherheit zu erzielen. Man kann dabei Festigkeitseigenschaften erzielen, die denen der üblichen Chrom-Nickel-Stähle (VCN-35, VCN-45) nicht nachstehen und besser sind als die der rostfreien Chromstähle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Verwendung von Stählen mit z bis 3 11, Kupfer, 3 bis 5 % Nickel oder Kobalt und weniger als o, i 5 0,1o Kohlenstoff, die nach Erkalten von hohen Temperaturen auf Zoo bis 6oo° .zwecks Erzielung der Ausseheidehärtung angelassenworden sind, zur Herstellung von Gegenständen, von denen besonders hohe Korrosionsbeständigkeit gegen oxydierende Angriffe, insbesondere gegen Rosten in der Luft und im Wasser, gefordert wird.
DE1934B0167243 1934-10-19 1934-10-19 Die Verwendung von Staehlen mit 1 bis 3% Kupfer, 3 bis 5% Nickel oder Kobalt und weniger als 0, 15% Kohlenstoff Expired DE698443C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148382B (de) * 1960-06-09 1963-05-09 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten mit erhoehtem Erweichungspunkt

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